Liebe/-r Experte/-in,
habe seit einiger Zeit massiven Bewuchs vom Giersch unter unserer Lingusterhecke.
Nun möchte ich vermeiden, dass die Hecke Schaden nimmt bei der Gierschvernichtung.
Im Handel gibt es ja diesbezüglich chemische Präparate, die preislich nicht gerade billig zu haben sind.
Da es sich bei uns um eine längere Heckenfront handelt, ist es mit einem kleinen Sprühfläschchen nicht getan.
Welche Maßnahme ist hier die wirksamste bzw. günstige Lösung. Gibt es die Möglichkeit ein Hausmittel selbst herzustellen ??
Für jegliche Vorschläge wäre ich sehr dankbar.
Vorweg besten Dank im voraus
Lothar O. Adorján
Hallo, Lothar O. Adorján,
Giersch (Aegopodium podagraria) ist eine sehr hartnäckige Pflanze. Von Giftkeulen würde ich Abstand nehmen, da sie eher allen anderen Pflanzen und dem Grundwasser schaden, den Giersch aber recht unbeeindruckt lassen.
Zunächst einmal hilft das unangenehme Jäten. Alle Rhizome und auch die Samen, die im Boden schlummern, wird man höchstens durch (leider jahrelange) Hartnäckigkeit los.
Giersch mag Licht, wenn es also möglich ist, zur Abdunkelung eine Mulch- oder Rindenschicht unter der Hecke aufzubringen, wäre das auch ein Gegenmittel.
Ein kleiner Trost: Solange noch kein Gift gesprüht wurde und Ihre Hecke kein bevorzugtes Hundeklo ist oder an einer befahrenen Straße liegt, können Sie die jungen Triebe vom Giersch essen. Er wird wie Spinat zubereitet.
Viele Grüße, Angela
Lieber Lothar O. Adorján,
Leider kann ich Ihnen bei Ihrem Unkraut-Problem nicht helfen. Ich bin bei wer-weiss-was als Auskunftsperson lediglich zum Thema Pinus (also Kiefern, bzw. Föhren, das sind Nadelbäume) registriert. Um Sie aber nicht ganz zu enttäuschen, habe ich selbst mit der Suchmaschine „Google“ ( www.google.de ) nach Ergebnissen zu den Stichwörtern „giersch unkraut“ gesucht und eine ganze Reihe von informativen Links gefunden. Ich empfehle Ihnen einmal dort nachzusehen.
Viel Erfolg und freundliche Grüße
F. Lauria