Wie kann ich meine grösste Angst überwinden?

Hallo Zusammen!
Vielleicht weiss jemand rat-wäre sehr dankbar!
Ich leide schon ziemlich lange unter Depressionen und alles was dazu gehört.

Vor kurzem habe ich meine Ausbildung beendet,sitze wieder zu Hause und habe noch keinen Job.Seit ich wieder zu Hause bin nehmen die Ängste zu.Eigentlich sollte ich froh sein mal entspannen zu können,weil die letzten Monate echt stressig waren.

Ich dachte daran das Praktikum hinzuschmeissen,weil ich körperlich so mies drauf war-jetzt bin ich selber erstaunt es doch geschafft zu haben.

Körperlich fühle ich mich total alt.Ständig hab ich irgendein Leiden.Nehme mir seit Ewigkeiten vor,Hilfe in Anspruch zu nehmen.Immer schieb ich alles auf und rede mir ein es geht mir eh noch halbwegs gut-könnte schlechter sein-es geht mir aber nicht gut.
Rede sehr ungern über mich,meine Wewehchen…es strengt mich an.

Wie kann ich mich jemals dazu überwinden mir prof.Hilfe zu suchen,wenn ich ständig Angst vor allem habe-ich mich selber belüge und nach Ausreden suche?Habe oft den Gedanken
eine kleine Überdosis Tabletten zu schlucken
-nicht,weil ich wirklich sterben will sondern das ich mich mal behandeln lassen kann.Ein total blöder Gedanke von mir-aber bin so ziemlich am Ende.
Nehme bei Bedarf Lexotanil(aus dem Medischrank d.Eltern)
,die machen mich aber mehr fertig als sie wirken.
Das ist kein lebenswertes Leben-bin noch jung und möchte endlich das Leben geniessen können.

Wie kann ich mich selber am Riemen reissen und Hilfe suchen?

Hallo Caramell

Was sagen Freunde oder Eltern zu deiner Verfassung?
Wenn du an Depression leidest, muss jemand anders dafuer sorgen, dass
du professionelle Hilfe bekommst.

Was Aengste betrifft, kann eines dieser Buecher nuetzlich sein:
http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url/i…,
Claire/028-2663504-3638914
Besonders das zweite in der Auflistung ist wohl ziemlich gut (Ich
kenne nur eine spanische Ausgabe, die auf einer englischen basiert,
die jetzt nicht mehr verlegt wird), allerdings in manchen Punkten
veraltet.
Jedenfalls schafft die Autorin es, detailiert die richtigen
Denkmuster zu erklaeren und einzuschaerfen, die beim Umgang mit
Aengsten hilfreich sind. Sie wirkt beruhigend und vemittelt Hoffnung
und Zuversicht. Ich selbst leide nur wenig und selten an
unangemessenen Aengsten aber ich kenne sie und der Vorgeschmack, den
ich bekam, laesst mich ahnen, wie schlimm heftige Panikattacken sein
muessen. Die Autorin spricht solchen Menschen aus der Seele und gibt
eine, wie ich als Laie glaube, gute Anleitung, wie man es schaffen
kann, langsam wieder gesund zu werden.
Ich hoffe, du kommst mit Englisch klar, koennte mir vorstellen, dass
dir die Motivation fehlt. Aber liess wenigstens die Rezensionen, die
koennen dich vielleicht motivieren.

Alles Gute, Tychi

Hallo Caramell

Was sagen Freunde oder Eltern zu deiner Verfassung?
Wenn du an Depression leidest, muss jemand anders dafuer
sorgen, dass
du professionelle Hilfe bekommst.

Meine Eltern sind beide krank-habe nie mit ihnen darüber geredet das ich Depressionen habe,mein Vater hat mir aber öfters Antidepressiva zugesteckt-er kann anscheinend Gedanken lesen oder es ist offensichtlich.
Würde nie mit ihnen genauer darüber reden,weil ich denke es belastet sie zu sehr.Ausserdem gab es nie so eine Offenheit in der Familie.

Mein letzter Freund wusste nicht wie er mit meinen Depressiven Phasen umgehen sollte-hab versucht mit ihm zu reden ohne Erfolg.Er meinte ich bin so quasi selber schuld,soll einfach positiver denken…
Mein neuer Partner hat gleich bemerkt wie ich drauf bin-ist aber selber sehr verschlossen und will von alledem nichts wissen.

Ich kann von niemandem der diesen Zustand nicht selber kennt erwarten dass er mich versteht.

Man wird von niemanden wirklich ernst genommen.Ich schaff es auch nie das mir jemand richtig zuhört.Immer bin ich diejenige bei der sich alle ausweinen und kann mir selber nicht helfen.

Bücher hab ich in Unmengen-wenn sie interessant und hilfreich sind dann kann ich mich schon motivieren zu lesen.

Englisch ist etwas mühsam für mich-aber ich schaus mir an…
Vielen Dank für den Tip und die Antwort

Gruss Caramell!

Hallo Caramell!

Meine Eltern sind beide krank-habe nie mit ihnen darüber
geredet das ich Depressionen habe,mein Vater hat mir aber
öfters Antidepressiva zugesteckt-er kann anscheinend Gedanken
lesen oder es ist offensichtlich.

Er ist nicht dumm. Anscheinend.

Würde nie mit ihnen genauer darüber reden,weil ich denke es
belastet sie zu sehr.

Ja, kein ungewöhnlicher Gedankengang für jemanden, der/die sich selbst nicht wirklich lieb hat.

Ausserdem gab es nie so eine Offenheit in
der Familie.

Warum bin ich jetzt nicht überrascht?

Mein letzter Freund wusste nicht wie er mit meinen Depressiven
Phasen umgehen sollte

So etwas ist auch nicht einfach, je jünger, desto schwieriger.

-hab versucht mit ihm zu reden ohne
Erfolg.

Schade, das tut mir leid.

Er meinte ich bin so quasi selber schuld,

Schwachsinn!

soll einfach
positiver denken…

Er kennt es wohl nicht. Für diejenigen, die noch nie zumindest ansatzweise depressive Phasen hatten, ist es oft sehr schwer nachzuvollziehen, dass das mit „wollen“ und „einfach machen“ so gar nichts zu tun hat und so auch nicht in den Griff zu bekommen ist.

Mein neuer Partner hat gleich bemerkt wie ich drauf bin-ist
aber selber sehr verschlossen und will von alledem nichts
wissen.

Fühlt sich auch allein gelassen an, oder?

Ich kann von niemandem der diesen Zustand nicht selber kennt
erwarten dass er mich versteht.

Aber du kannst von jedem, dem du etwas bedeutest erhoffen, dass er/sie versucht, dich zu verstehen (ansatzweise).

Man wird von niemanden wirklich ernst genommen.

Ich nehme deine Worte hier ernst.

Ich schaff es
auch nie das mir jemand richtig zuhört.

Das kann - und wird - viele Gründe haben.

Immer bin ich diejenige
bei der sich alle ausweinen und kann mir selber nicht helfen.

Das ist ein Klassiker, ging mir in deinem Alter ähnlich. Bitte versteh mich nicht falsch, diese Bemerkung ist *nicht* überheblich gemeint, sondern genau so, wie sie hier steht.

Bücher hab ich in Unmengen-wenn sie interessant und hilfreich
sind dann kann ich mich schon motivieren zu lesen.

Bücher sind hilfreich, aber nicht die ganze Welt. Mein Tipp: Geh zu einem Therapeuten. Mir hat es sehr geholfen. Sehr. :smile:))

Schönen Gruß
Christiane

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Hallo Caramell

Vielen Dank für den Tip und die Antwort

Tut mir Leid, Cararmell, ich muss hier passen. Ich kann dir nur
wuenschen, dass du dich aufraffen kannst, zum Therapeuten zu gehen.
Und hoffentlich ist es ein guter.

Gruss, Tychi

Als erstes möchte ich Dir schreiben, dass Du in diesem Forum und allgemein bei W-W-W eine Möglichkeit finden kannst Dich erst mit jemandem über deine Depression auszutauschen. Das ist auch schon ein Anfang.
Ich bin selbst depressiv und nach langer Zeit endlich in Behandlung.
Mein Rat:- geh als erstes zum Hausarzt, wenn Du Ihn schon kennst oder zu einem neuen Hausarzt. Schäme Dich nicht deine Ängste zu nennen und bitte Direkt um eine Empfehlung zu welchen Psychologen Du gehen könntest und auch um ein auf Deine Ängste passendes Medikament.
Ohne Ärzt kanns Du Dir höchstens Johanniskraut oder Baldrian kaufen.
Wünsche Dir alles Gute und Mut mit der Behandlung anzufagen.

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Hallo Caramell,

Ninquelote hat das ja schon sehr schön geschrieben deshalb möchte ich mich kurz an deiner Hauptfrage aufhalten:
Wie überwinde ich die Angst?

Du hast die Angst hier bereits ein wenig überwunden, Du hast dich mit deinem Problem in diesem Forum offenbart und ich sehe darin folgende Erfahrung:
Es kamen einige liebe Hinweise und die Annahme deines Problems, ebenfalls wurde dir gesagt, mir gehts auch so.
Wie empfindest Du die Antworten? Wie ich, das Du damit angenommen wurdest?

Natürlich gehört zur Angst ein sehr ungutes Gefühl, man muss es aber überwinden um es loszuwerden. Das bedeutet für mich, wenn es möglich ist, muss ich zur angst. Das kann man nicht gleich in allen Bereichen, und Angst muss ja als Selbstschutz auch erhalten bleiben, aber in deinem Thema wäre es vielleicht einen Versuch wert?
Was wäre, Du schreibst mal auf was dir passieren kann wenn Du zu einem Therapeuten gehst?

Vielleicht hilft es dir den Weg dahin zu finden.

Ich habe selbst einige Wege hinter mir, ohne Frage war es bis heute ein langer Weg, mancher sagten mir auch keineswegs zu, aber heute weiß ich jeder einzelne hat mir etwas gegeben und heute geht es mit wesentlich besser:smile:
Jederzeit würde ich mich wieder dafür entscheiden mir helfen zu lassen, wenn ich da auch einiges bei ausgrenze.
Genau das musst Du eben herausfinden, wer kann dir helfen.
Dafür brauchst du eine Portion Mut, den wünsche ich dir.

Silvia

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Hi,
Du bist eigentlich in DER perfekten Phase, dich jetzt mal um dich selbst zu kümmern. Ausbildung abgeschlossen, aber noch keinen Job, der dich davon abhalten würde, Therapeutentermine etc wahrzunehmen.

Also nutz’ das aus!

Ein Gang zu einem Psychologen/Psychater/Neurologen mag zwar anfänglich als etwas erscheinen, das man nur macht, wenn man ‚nicht ganz normal‘ ist.

Das liegt aber nur an der völlig falschen Wahrnehmung von psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft.

Wenn ne 14jährige zum ersten Mal zum Frauenarzt soll, hat sie eine mindestens genauso grosse Hemmschwelle.

Du bist genetisch vorbelastet - Du hast keine Depressionen, weil Du mit dem Leben nicht klarkommst, sondern weil Dir dies eben vererbt wurde.

Ein Grund mehr, dringend Hilfe zu suchen.
Denn so geht eine Depression auch nicht mit der ‚Verbesserung der Lebensumstände‘ weg.

Mir geht es ähnlich, die ganze Familie ist genetisch vorbelastet. An schweren Depressionen leidet aber nur meine Tante (mit Medikamenten ist sie übrigens symptomfrei!).

Ich selbst habe ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom), und hab mir deshalb nen Neurologen suchen wollen.

Ich würde auch Dir einen Neurologen/Psychater empfehlen. Sollte Dir zusätzlich zu Medikamenten auch eine Therapie empfohlen werden, werden Dir dann immer noch geeignete Psychologen genannt (Achtung: Wartezeit!). Du willst ja erstmal eine klinische Diagnose - Dir fehlen Botenstoffe im Gehirn o.ä., wodurch die Depression hervorgerufen wird.

Ich hab über verschiedene Stellen (eine ADS Beratungsstelle, persönliche Kontakte, internet) mich nach GUTEN Neurologen erkundigt, und als dann ein Name bei ALLEN sehr gelobt wurde, bin ich zu eben dem.

Mit vollem Erfolg. Er ist mir sehr sympathisch, und das ist wichtig.

Dass bei dir später auch eine Therapie nützlich sein könnte, schreibe ich nur, weil Du ja sicher im Familienleben einiges aufzuarbeiten hast.

Dass Du trotz Zugang zu ‚harten‘ Medikamenten es geschafft hast, Dich nicht dazu verlocken zu lassen, doch einfach mal als ‚Hilfeschrei‘ ne Überdosis davon zu nehmen, finde ich bewundernswert.

Dein Leben ist Dir was wert, Du schreibst, Du willst es endlich geniessen können.

Und Du weisst sogar schon, wie Du das erreichen kannst!

Also, such Dir einen geeigneten Psychater/Neurologen in Deiner Stadt!

Wo bist Du? Du kannst mir gerne emailen, und ich suche meine links aus dem internet wieder raus.

Dass Du Dich körperlich angeschlagen fühlst, keine Energie hast, und andauernd ‚Wehwehchen‘ hast, ist auch vollkommen normal. Depression frisst die Energie richtiggehend auf.

Ich kann nur sagen, ich weiss, dass Du den Gang zu einem Neurologen nie bereuen wirst!

Und wenn dir der erste unsympathisch ist, dann nimm den nächsten.
Ihr müsst Euch schon verstehen!

Alles Gute,
Isabel

Hallo auch!

Ich würde tendenziell dazu raten, einen Psychiater oder Neurologen aufzusuchen. Was Du dort erwarten kannst, ist eine „schnelle“ Hilfe in Form von Medikamenten, welche dann auch speziell auf Deine Bedürfnisse abgestimmt sind. So hast Du die Angst und die Depressionen sehr wahrscheinlich schnell im Griff und es kann vorwärts gehen. Dann wäre eben zu überlegen, ob Du eine Psychotherapie machen möchtest und welcher Form diese sein soll.

Wovon ich dringend abraten möchte, ist die „Selbstmedikation“ mittels Normoc. Dieses Präperat ist m.E. nach nicht besonders gut geeignet, eine depressive Erkrankung zu bessern - eben wegen der stark sedierenden Wirkung. Ohne gravierende Nebenwirkungen und auch ohne Suchtpotential stellen sich die „neuen Antidepressiva“ dar (z.B. SSRI).

Den Schritt hin zum Arzt kann Dir keiner abnehmen, aber es ist ein sinnvoller Schritt - denn dann wird es Dir schnell sehr viel besser gehen. Und das kann man Dir nur wünschen, und das solltest Du selbst Dir auch wünschen!

Viel Glück & lieben Gruß
patrick

Erstmals Danke für die Antworten!

Bin in Österreich (Vorarlberg)zu Hause-bei uns ist es,was ich von meiner Mutter weiß,nicht möglich eine Therapie auf Kosten der Krankenkasse zu machen.Habe nicht die finanziellen Mittel das zu bezahlen…

Internetmässig hab ich auch nichts gefunden-und da ist wieder die Hemmschwelle,die Angst mich vors Telefonbuch zu setzen und einfach erkundigen.Bin so was von unfähig!

Ich bräuchte wahrscheinlich eine Person die mir einen Arschtritt verpasst,oder ich müsste mal einen gravierenden Zusammenbruch erleiden um Therapiemässig etwas in Gang zu setzten.

Mal sehen-es kommen(hoffe ich)auch wieder Phasen wos mir besser geht-vielleicht weiß jemand einen vertrauensvollen Psychiater in Österreich?Bin Dankbar über jeden Tip den ich bekomme - es baut mich schon ein wenig auf,wenn ich sehe,dass es Menschen gibt die helfen wollen!

Liebe Grüsse Caramell!

Hi,

hier ein Link den ich gefunden habe

http://www.50plus.at/Default.htm?http%3A//www.50plus…

Dort findest du eine Regelung wie das mit der Kostenübernahme von Psychotherapien in Österreich gehandhabt wird und Kontaktdaten.

Dann möchte ich dir noch kurz von mir erzählen, da ich bis vor 1,5 Jahren in einer ähnlichen Situation war wie du und das schon seit ein paar Jahren.

Ich konnte mich genauso wie du zu nichts aufraffen. Alles war wir zu anstrengend. Selbst zu den kleinsten Telefonaten und Erledigungen konnte ich mich nur schwer durchringen. Es war jedesmal eine riesen Anstrengung für mich. Je mehr ich es hinaus schob um so größer wurden die Probleme natürlich. Mein Selbstbewusstsein war ebenfalls ziemlich im Keller und ich war des öfteren depressiv. Das Ganze steigerte sich mit der Zeit immer mehr und immer mehr, bis ich gemerkt habe, dass es so nicht weiter gehen konnte, da ich mich sozusagen selbst hinderte mein Leben zu leben - geschweige denn zu genießen - statt dessen war alles nur tierisch anstrengend.

Irgendwann war ich dann in einem tiefen Loch angelangt und sagte mir, dass es so nicht weiter gehen kann. Zumal auch noch eine Menge gesundheitliche Probleme hinzukamen, hinter der ein psychischer Ursprung vermutet wurde. Ich dachte zu dem Zeitpunkt schon mehrere Jahre über eine Therapie nach, konnte mich aber dazu ebenfalls nicht aufraffen, da ich Angst hatte, dass mich das wieder total überfordert.

Ich gab mir selbst einen heftigen Ruck und zwang mich dazu einen Termin bei einer Therapeutin zu machen. Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich bin jetzt seid 1,5 Jahren bei ihr in Behandlung (Anfangs wöchentlich, jetzt alle zwei Wochen) und mir geht es so gut wie noch nie in meinem Leben. Ich habe kaum noch Probleme damit Dinge anzugehen. Ich habe mein Selbstbewusstsein wieder gewonnen und dadurch viel viel Spaß an sozialen Kontakten. Das blieb mir vorher alles verwehrt. Ich habe endlich wieder das Gefühl, dass das Leben richtig Spaß macht.

Ich habe nie bereut, dass ich den Schritt zu einer Therapie gewagt habe. Ich bereue lediglich, dass ich mich erst so spät dazu durchgerungen habe. Dadurch ist mir einiges Schöne im Leben entgangen.

Vielleicht können dich meine Sätze ein wenig dazu motivieren auch den Schritt zu wagen. Es lohnt sich.

Viele Grüße

Phoebe

Hi,

ich hab jetzt mal im internet geguckt, unter dem Suchbegriff
Neurologe Psychiater Österreich Vorarlberg, und da kam zumindest eine brauchbare Seite:
http://www.psychiater.at

Naja, unter Vorarlberg sind gerade mal zwei gelistet, bei der Dame steht ‚Kassen - keine. Wahlärtzin‘, bei dem Herrn ‚Kassen - alle‘.

Ihr habt ja komische Begriffe - Ordination??? Das hört sich für mich nur nach was religiösem oder so an… *g*

Ansonsten, mach dir über ne Therapie erstmal keine Gedanken - die Fachärtze wissen, wer wie was zahlt. In Deutschland gibt es zB Ergotherapie auf ‚Rezept‘, du bekommst es wie ein Rezept verschrieben.
Völlig unabhängig von einer Psychotherapie. Wenn es das bei Euch auch gäbe, wäre das zB eine ganz gute Alternative.

Wenn Du mir nen email schickst, und mir sagst, welche der österreichischen Bundesländer in der Nähe vom Vorarlberg liegen (null Ahnung von österreichischer Geografie!), kann ich Dir auch auf anderen Seiten, die ich gesehen hab, was suchen.

Oder Du schaust mit meinen Suchbegriffen mal selbst. Aber ich weiss, wenn man es für sich selbst macht, ist das eine viel grössere Hürde - ich kann super die Probleme von anderen lösen - aber meine???

Liebe Grüsse,
Isabel

Hi,

ich hab jetzt mal im internet geguckt, unter dem Suchbegriff
Neurologe Psychiater Österreich Vorarlberg, und da kam
zumindest eine brauchbare Seite:
http://www.psychiater.at

Leider nicht sehr brauchbar-Graz ist am anderen Ende Österreichs-ca.900km entfernt…
Hab mich auch etwas ins Netz geklickt-
es gibt schon einige Psychologen u Psychiater in meiner Gegend-man muss aber erst die Honorarnote zahlen und bekommt,wenn eine Psychische Erkrankung diagnostiziert wird einen kleinen Teil von der Kasse rückerstattet.Bei meinen finanziellen Problemen zählt jeder Cent…

Ihr habt ja komische Begriffe - Ordination??? Das hört sich
für mich nur nach was religiösem oder so an… *g*

Ordination ist die Dienstbereitschaft-den Behandlungsraum nennt man auch Ordination…hi :smile:

Ansonsten, mach dir über ne Therapie erstmal keine Gedanken -
die Fachärtze wissen, wer wie was zahlt. In Deutschland gibt
es zB Ergotherapie auf ‚Rezept‘, du bekommst es wie ein Rezept
verschrieben.

Mit meinem Arzt zu reden fällt mir ziemlich schwer-er redet nicht viel-verschreibt nur gerne…
Ein anderer sagte zu mir,auf den ersten Blick:ich seh gar nicht depressiv aus…mano…das war mir vielleicht unangenehm…
Da soll man keine Ängste bekommen den Mund aufzumachen…ich zumindest!
Bei uns was auf Rezept zu bekommen ist schwer-nicht mal
Physiotherapie…

Wenn Du mir nen email schickst, und mir sagst, welche der
österreichischen Bundesländer in der Nähe vom Vorarlberg
liegen (null Ahnung von österreichischer Geografie!), kann ich
Dir auch auf anderen Seiten, die ich gesehen hab, was suchen.

Oder Du schaust mit meinen Suchbegriffen mal selbst. Aber ich
weiss, wenn man es für sich selbst macht, ist das eine viel
grössere Hürde - ich kann super die Probleme von anderen lösen

  • aber meine???

Wäre ganz nett von dir-kannst mir ja mal ne e-mail schreiben,vielleicht kann ich dir auch bei etwas hilfreich sein-bin ein guter Zuhörer! :smile:
Liebe Grüsse

Caramell

nochmal website
…denn ich meinte nicht den Betreiber der site, sondern:

wenn Du auf ‚Praxisverzeichnis‘ klickst, und dann Vorarlberg auswählst, dann kommen eben die beiden von mir erwähnten:

http://www.psychiater.at/vorarlberg/index.shtml

Wie gesagt, nur der männliche Kollege nimmt ‚alle Kassen‘.

Einen Anruf wär’s doch allemal wert, oder?

Sonst gerne per email, wenn Du noch weitersuchen, oder dich austauschen, willst.

Lieben Gruss,
Isabel