Hallo,
Nehmen wir an, jemand will ein schwarzes Loch durchleuchten,
um zu sehen, was sich hinter dem Ereignishorizont abspielt.
das Ding heißt Ereignishorizont, weil es die Grenze darstellt,
über die wir nicht sehen könne.
Umgekehrt formuliert: Die Fluchtgeschwindigkeit ist größer als
die Lichtgeschwindigkeit. Somit kann nichts dem schwarzen Loch
entkommen, weil dazu Überlichtgeschwindikeit nötig wäre.
Mit Licht geht das ja nicht, weil Lichtstrahlen „geschluckt“
werden. Oder heißt das „gefressen“?
Egal wie das heißt. Elektronen können erst recht nicht
Überlichtgeschw. erreichen. Die haben ja im Gegensatz zu Photonen
sogar eine Ruheasse.
Zumindest es in der heutigen Physik keinen Hinweis darauf,
dass es möglich wäre, über Lichtgeschw. zu kommen.
Angenommen, man ließe mit den Worten „Friss dich tot!“ viele,
viele Elektronen in das Loch hineinfallen und würde es
regelrecht damit zuschütten.
Da freut sich das SL und wird noch schwerer.
Mehr kann von außen nicht feststellen.
Dann, denke ich, nähme die negative Ladung des schwarzen
Lochs stark zu. Und damit die elektrische Abstoßung für jedes
weitere Elektron.
Was den Elektronen hinter dem Ereignishorizont passiert, weiß
niemand, also auch nicht irgendwelche Elektronen außerhalb.
Ein SL wird auch als in sich geschlossene Raumblase erklärt.
Außer der Gravitationswirkung kann es also keine Wechselwirkung
mit irgend was innerhalb des SL gegen.
Wenn die Abstoßung die Anziehung der Gravitation aufhebt, müssten,
denke ich, Elektronen auch hinter dem Ereignishorizont frei
und fröhlich herum schweben können, oder?
Nö. Wenn das elektrische Feld von innen heraus käme, könnte
genauso gut auch Licht herauskommen. Das elektrische Feld kann
sich aber auch nur max. mit Lichtgeschw. ausbreiten, also kommt
es nicht raus.
Kann man dann das Schwarze Loch mit Elektronenstrahlen
durchleuchten?
Da leuchtet nix durch.
Gruß Uwi