Hallo!
Ich habe weiter unten die Frage gestellt, ob es arglistige Täuschung ist, wenn A an B eine Immobilie verkaufen will, und C sagt, B hätte kein Interesse mehr, um dann selber zu kaufen.
Die Antwort war: Ja.
Nehmen wir an (rein fiktiv), C hat durch Arglistige Täuschung von A ein Haus gekauft und zieht dort ein. Muss er jetzt für alle Zeiten damit rechnen, dass A den Vertrag anfechtet und C rausschmeißt? Was kann C dagegen tun?
Grüße
Andreas
Er kann A über die arglistige Täuschung aufklären und mit ihm verhandeln. Tut er es nicht, muss er zehn Jahre lang zittern, dann aber kann nix mehr passieren.
Levay
Hallo Levay!
Danke für die schnelle Antwort.
Und wenn er sich einigt, was dann? Gibt A dann eine schriftliche Erklärung ab, dass er (evtl. gegen Geld) auf Anfechtung verzichtet oder was? Muss das notariell beurkundet werden? Oder muss der Vertrag neu geschlossen werden?
Grüße
Andreas
Und wenn er sich einigt, was dann? Gibt A dann eine
schriftliche Erklärung ab, dass er (evtl. gegen Geld) auf
Anfechtung verzichtet oder was?
Ja, zum Beispiel. Aber das muss A natürlich nicht, und er kann binnen eines Jahres anfechten. (Zehn Jahre ist nur die absolute Höchstfrist; diese gilt dann unabhängig von der Kenntnis des Anfechtungsgrundes.)
Muss das notariell beurkundet
werden?
Nein.
Oder muss der Vertrag neu geschlossen werden?
Nein.
Levay