Wie kann man Kleidung so frei fotografieren?

Hallo Zusammen,

ich grüble schon längere Zeit darüber, wie man das so hinkriegen kann… der Effekt ist schon klasse…

http://www.stylebop.com/product_details.php?menu1=ca…

http://www.stylebop.com/product_details.php?menu1=ca…

Es ist definitiv keine Retusche - dafür ist Alles zu realitätsnah.

Hat irgend jemand eine Idee?

Tausend Dank schonmal vorab.

Liebe Grüsse
JC

Hallo,

Hat irgend jemand eine Idee?

auf den Hersteller Link unterhalb des Bildes links klicken?

Das habe ich mir natürlich auch angeschaut, aber ich finde es beeindruckend, dass sowas geht und grüble darüber nach, wie es eben geht… Forscherdrang. :smile:

beeindruckend, dass sowas geht und grüble darüber nach, wie es
eben geht… Forscherdrang. :smile:

Hallo Grübler,

Vielleicht eine geschickte Verwendung von durchsichtiger Kleiderpuppe, sorgfältiger Lichtführung und Drehteller?

Wäre zu versuchen!

Besten Gruß
von Julius

Moin,

Es ist definitiv keine Retusche - dafür ist Alles zu
realitätsnah.

Das ist Retusche, es ist ja schließlich Sinn und Zweck dem Betrachter vorzugaukeln das es echt ist.
Zum Beispiel sieht man in deren Beispielgalerie z.B. am braunen Pullover am Rand in der höchsten Auflösung, das dort retuschiert wurde.

Die einfachste Variante wäre in meinen Augen die Blueboxtechnik. Damit wird eine Puppe sowie der farblich passende Hintergrund mit dem Kleidungsstück angezogen. Das Kleidungsstück muß dabei dann eine andere Farbe haben. Damit kann die Fotosoftware die Hintergrundfarbe rausrechnen und der Rest ist dann ein wenig Retusche…

Wer bietet andere Ideen?

CU - Dominik

Durchsichtige Puppen habe ich schon geschaut - Acryl wäre da eine Möglichkeit. Gibt es aber leider nicht als Torso - sondern im Standard nur als Front für Bikinis. Die durchsitigen aus Plastik sind da zu trübe.

Retusche und Bluebox… na ja - das scheitert doch an dem Punkt, wo Stoffe durchsichtig sind und man von hinten nach vorne durchschaun kann.

Klar mit viel Aufwand geht das schon - aber die haben gut 1000 Artikel gemacht und das könnte sich keiner leisten… muss also eine billige Lösung sein.

Ich habe auch schon überlegt, ob man die Büsten eben ausschneidet und dann nur kleine Bereiche retuschieren müsste…

Moien

Retusche und Bluebox… na ja - das scheitert doch an dem
Punkt, wo Stoffe durchsichtig sind und man von hinten nach
vorne durchschaun kann.

Das macht jedes 3D-Animationsprogram über den Alpha-Channel.

Klar mit viel Aufwand geht das schon - aber die haben gut 1000
Artikel gemacht und das könnte sich keiner leisten… muss
also eine billige Lösung sein.

Ja, ein 3D Animation und Reconstruktionprog: http://video.aol.com/video-detail/new-3d-reconstruct… (was die beschreiben ist die harte Version mit unbekannten Kameraparametern. Im Studio geht das viel einfacher.)

cu

Hoi,

den Alpha-Kanal kenne ich natürlich für transparente Oberflächen und Farben - klar. Es könnte also letztlich darauf hinaus laufen, dass man 2D-Bilder macht - und die dann auf eine 3D-Büste legt… könnte gehen. und dann der Textur einfach eine Alphawert zuweisen und schon scheint es durch…

Nur im Bereich des Etiketts muss es einen anderen Alphawert geben, da hier hinten und vorne ja unterschiedlich aussehen…

Da aber die Innenseite der Kleidung anders aussieht als die Aussenseite, wäre es doch eigentlich zu aufwendig, hier immer Innen- und Aussenseite zu fotografieren…

3D Reconstruction - gibt es da schon Software auf dem Markt? Google spuckt nur Hochschulprojekte aus…

Allerdings wenn ich mir diese Seitenansichten hier ansehe, dann ist da auf jeden Fall etwas am inneren Träger retuschiert worden…
http://www.stylebop.com/product_details.php?menu1=ca…

CU
JC

Moien

3D Reconstruction - gibt es da schon Software auf dem Markt?

Jein: es gibt Produkte für spezielle Anwendungen. Die meisten benutzen normale 3D Laser Scanner und hängen einen Fotoapparat dran (1. Beispiel bei Google, ohne Wertung des Produktes: http://www.3d3solutions.com/products/hardware/slr.php )

Google spuckt nur Hochschulprojekte aus…

Die bauen im Moment Systeme die ohne den 3D Scanner auskommen und mit vorhandenen Bildern funktionieren. Photosynth war der Zündfunken und der Grund weshalb jetzt Hinz-und-Kunz sowas bauen möchte. Ist auch klar wieso, brauchbare 3D-Scanner kosten mehr als die Digiknipsen, resp. der Download von Flicker & Co.

Ein Objektträger aus Plastik und ein guter Photoshopper ist warscheinlich die billigere Variante.

Allerdings wenn ich mir diese Seitenansichten hier ansehe,
dann ist da auf jeden Fall etwas am inneren Träger retuschiert
worden…
http://www.stylebop.com/product_details.php?menu1=ca…

In manchen Winkeln sieht das ganz gut aus, aber in einer Seitenansicht sind die die Träger unnatürlich dünn …

Man könnte natürlich auch den Ersteller fragen: http://www.myclip360.com/de/ Aber ob der freiwillig was sagt …

cu