Wie kann man kleine Betonkeile auf der Straße befestigen (Kleber?,Zement?)?

Hallo,
in unserer Stadt gibt es an den Fußwegen herabgelassene Bordsteinkanten, damit Behinderte, Kinderwagen und Fahrradfahrer leichter die Straße überqueren können.
Manchmal jedoch sind sie nicht ausreichend herabgelassen oder bilden mit der Mulde, die sich aus der 15 cm breiten Regenrinne der Fahrbahn ergibt, eine recht unangenehme Rumpelstelle.
Ich möchte flache Betonkeile in die Regenrinne der Fahrbahn hineinstellen und „festkleben“. Die „Regenrinne“ besteht meistens aus hellen, relativ glatten, quadratischen Pflastersteinen.
Welche „Kleber“ können Sie mir empfehlen?
Ich habe es mit Montagekleber versucht. Der hält nur dort, wo ich die Zeit hatte, 15 Minuten darauf stehen zu bleiben. Sonst wurden die Keile entfernt oder gingen kaputt, weil sie nicht richtig fest verbunden waren.
Ein Straßenarbeiter/Pflasterer empfahl mir, „Fixzement“ zu nehmen.
Um einen 2. Reinfall zu vermeiden, will ich Sie fragen, was Sie mir empfehlen können.

Ich glaube, ich mache nichts Unrechtes, denn die Stadt hat vereinzelt mit Asphalt solche kleine „Anböschungen“ schon gemacht. Leider komme ich als Privatmann nicht an Aspahlt ran.
In ganz Südtirol wurden solche Anböschungen mit Asphalt gemacht - meistens sogar hinauf auf normal hohe Bordsteinkanten.

Ich würde mich über Tipps mit bezahlbaren Lösungen freuen.

Hallo!

Ohne die Gemeinde zu fragen ?
Nichts Unrechtes ? Die Absicht ist sicher löblich, nur darf das noch lange nicht jeder selbst machen. Außerdem behindern sie den Wasserlauf in der Gosse.

Hat man auch mal über die Frage der Haftung nachgedacht ? Wenn jemand zu Schaden kommt, weil sich der Keil löst oder Stücke hochgeschleudert werden ?

Mache die Gemeinde auf die problematische Stelle aufmerksam, sie ist zuständig und wird es vom Bauhof nachbessern lassen. Vielleicht muss es sogar die Straßenbaufirma im Rahmen der Gewährleistung kostenfrei nachbessern.

Betonkeile in der von mir vermuteten flachen Form sind überhaupt nicht geeignet.
Sie zerbrechen und zerbröseln.
Das hat nicht nur mit einem fehlenden formschlüssigen Bodenkontakt zu tun. Sie sind von sich aus zu dünn und unstabil, weil unarmiert (was wegen der „Dünne“ auch nicht machbar wäre). Man muss ja damit rechnen, es gelangt auch mal ein Fahrzeugreifen auf den Betonkeil.
Selbst eine örtlich angerührte Betonmischung mit Maurerkelle angeformt würde nicht sehr lange halten.
Asphalt ist machbar und bewährt,wenn es im Heißverfahren aufgebracht wird. Was man meist im Zuge von Asphaltierungsarbeiten des Straßenbelags macht.

Wenn man einen stabilen Keil hat (z.B. Hartgummi mit Metalleinlage) dann kann man es regulär in der Gosse aufdübeln. Bohren und Dübel und Schraube.
Die Betonsteine der Gosse sind in Magerbetonbett eingelassen und mit 20 cm Dicke sehr stabil.
das kann man mittig(!) anbohren und dübeln.
Zum Ausgleich der Bodenunebenheiten nimmt man z.B. Magerbeton.

MfG
duck313

wie duck313 sehr ausführlich dargelegt hat du selbst solltest es tunlichst unterlassen selbst hand anzulegen der ärger den du dir damit einhandeln kannst ist einfach zu groß!

Danke!
Danke an duck3131! Die kritischen Hinweise haben mir geholfen, nicht mehr Energie in die Sache reinzustecken. Der Sicherheitshinweis war mir unbekannt. Auch die Armierungsnotwendigkeit war mir unbekannt.
Hinweise an die Stadtverwaltung sind eine enttäuschende Sache. 90 % werden mit aberwitzigen Argumenten abgelehnt - nur um nicht zugeben zu müssen, dass eine Schwachstelle vorläge. Und dann passiert in der Hälfte der Fälle, dass nach 3 Monaten still und unauffällig der eine und andere Hinweis doch umgesetzt wird. Aber man weiß nicht im Voraus, welcher Hinweis Erfolg bekommen wird.
Bei anderen Großstädten in der Nachbarschaft werden Hinweise fast in Dialogform auf Augenhöhe mit dem Bürger behandelt; also nicht ängstlichkeitsgesteuert.
In einer Nachbarstadt werden zu hohe Bordsteinkanten abgeschliffen, wenn ein Bürger das Verlangen zeigt; bei uns wird das aus Kostengründen abgelehnt.
Also Danke für die ausführliche Antwort.