Hallo Leute
Habe da ein Problem, nein eigentlich sind es zwei. Einmal Sozial und einmal Arbeitsamt.
Zur Information, ich bin 40Jahre alt, und habe vom 16 Lebensjahr immer gearbeitet, und bin mit dieser Thematik völlig überfordert.(Bürokratie)
War die letzten 15 Jahre im Außendienst einer Firma beschäftigt.Besuchte unsere Kunden im Ausland.Wohnte immer in Hotels, und hatte daher auch keine eigene Wohnung.
Der Firma drohte der Konkurs, und ich sprang gerade noch rechtzeitig vom sinkenden Schiff. Dies im übrigen nach Absprache mit einem Arbeitsberater.
Da ich aber in diesem Fall auch gleichzeitig obdachlos war, wollte ich mir ein Wohnmobil zulegen und als reisender Verkäufer selbständig machen.
Dieses wurde seitens der deutschen Behörden derart erschwert, das ich dies auf legale Weise nicht hätte ausüben können.
Nun steh ich da und geh zum Sozi und bekomme Wohnung und Geld. Nach zwei Monaten werde ich bettlägerig krank, und gehe erst am 24ten des Monats und will mein Geld. Die zahlen es aber nicht aus. Geht das so ohne weiteres?
Sie sagen das nicht rückwirkend gezahlt werden darf. Ich meine nur etwas davon gelesen zu haben das nicht rückwirkend bewilligt wird. Aber bewilligt war es ja schon.
Und jetzt Arbeitsamt: Ich nehme den Rat eines AA-Mitarbeiters an, und mache mich selbständig. Darüber bin ich Ihm aber nicht böse. Dies bin ich keinem Beamten. Im Gegenteil, ich komme sogar gut mit Ihnen aus.
Aber dann kommt Vater Staat, macht kaputt, und der liebe Mann vom AA fragt was ich denn nun unternehme das ich meine Arbeitslosigkeit beende. Sprich Eigeninitiative.
Sonst gibt’s keine Moneten mehr.
Und nun kommt Problem 2.
Jetzt sage ich OK, ich schließe meine Bude ab, und ziehe solange durch Deutschland, bis ich ne Firma gefunden habe. In meinem Beruf ist eine persönliche Vorstellung sehr wichtig und an der Tagesordnung. Dies weiß auch mein Sachbearbeiter.
Aber wenn ich das mache bekomme ich sofort das Geld gestrichen, weil ich dann für mein AA nicht mehr erreichbar bin.
Bleibe ich Zuhause- hier auf dem Land - finde ich nie Arbeit, weil ich ja noch nicht mal ein Auto habe um hier wegzukommen.
Und so bin ich nun ein Sozialschmarotzer dem bei Geldentzug gedroht wird sich eine neue Arbeitsstelle zu suchen.Und meinem Sachbearbeiter sind sicherlich auch die Hände gebunden. Was ich auch verstehen kann.
Wie kann man dagegen klagen? Rechtsschutz habe ich nicht, aber ich bin mir sicher das ich dieses Ding gewinne.
Schließlich sehe ich dadurch meine Chancen auf eine rasche Eingliederung sehr beeinträchtigt.
Prozesskostenhilfe werde ich nicht bekommen, ich liege über der 30 Mark Grenze.
Was soll ich nun machen? Muß man sich da einen Anwalt nehmen oder nicht?
Wenn nicht, wie muß ich da Klage einreichen. Ist ja gegen BRD. Reicht da Polizei, mit z.B. wegen Nötigung. Da käme ich doch billig weg oder nicht.
Und genötigt sehe ich mich schon wenn ich bestraft werde sollte ich auf Arbeitsuche gehen.