Wie komme ich nebenberuflich zum Abschluß Berufspädagoge?

Hallo www-Gemeinde,
mir ist ständige Weiterbildung im Beruf und auch persönlich sehr wichtig. Nicht nur wg. Karriere (hat bisher eh nicht gefruchtet) sondern auch aus einen persönlichen Anspruch und Ehrgeiz schaue ich immer, wie ich weiterkomme… Und so möchte ich jetzt den Abschluss Berufspädagoge machen. siehe auch: wikipedia -> Berufspädagoge

Eigentlich habe ich einige Erfahrung mit nebenberuflichen Weiterbildungen (VWA, IHK, IT-Zertifizierungen) aber bei dieser Weiterbildung finde ich keinen brauchbaren Einstieg. Die Bedingungen erfülle ich. Deswegen meine Frage:

Hat jemand positive Erfahrungen, wie erfolgreich und nebenberuflich der Abschluss zum Berufspädagogen gemacht werden kann? Vorschläge für ein Institut? Blockseminare? Online- Angebote?

Um es nochmal deutlich zu sagen: Mit geht es nicht um einen easy way zum Titel! Ich lerne für meine Titel! Allerdings hilft mir auch kein Angebot, dass 8 Wochen Präsenz verlangt, wenn ich nur 6 Wochen Urlaub im Jahr habe. Ich bin erst einmal für alles offen, auch wenn ich befürchte, dass nicht viele Antworten kommen werden: lt. Statistik des BfA gibt es in Deutschland ca. 6000 Berufspädagogen…

Gruss und dank.
Mathias aus Frankfurt am Main

Hallo!

Ich halte das für keinen besonders guten Einstieg in das Berufsfeld (in dem ich über zehn Jahre gearbeitet habe, obwohl das schon ein bisschen her ist). Positionen, bei denen genau diese Qualifikation vorausgesetzt wird, sind wohl eher selten, wenn formale Qualifikationen verlangt werden, ist das meistens eher ein Soz.-Päd.-Studium. Wichtig kann der Ausbilderschein (AEVO) und ein Fachwirt oder Meister (beim Meister ist der Ausbilderschein ja enthalten) in deinem Ausbildungsberuf sein.

Schaden tuts nicht, aber dass du deine Aufstiegschancen dadurch tatsächlich deutlich verbesserst, würde ich nicht erwarten.

Schöne Grüße!

Schade, das mein posting nicht korrekt gelesen wurde.
Ich habe geschrieben, dass ich die Bedingungen erfülle: Ich habe ein Diplom als Sozialarbeiter, ich habe meine staatliche Anerkennung und ich habe 10 Jahre in der Jugendarbeit (angestellt beim Jugendamt einer großen deutschen Stadt) gearbeitet. Ich habe die Ausbildereignungsprüfung, ich bin Sozial- und Gesundheitsökonom VWA (2-jähriges Abendstudium) und zuletzt in der Azubi Betreuung in einen großen Medienunternehmen tätig - neben meinen Job. Und vorher habe ich Kfz-Mechaniker gelernt und war Panzerschlosser - falls es noch was praktisches sein darf. Und Karriere hab ich zweimal ausgeschlossen…
Es reicht, wenn wir uns auf meine Fragen fokussieren.

PS. und 7 Jahre ehrenamtlicher Mitarbeiter in einen Arbeitslosenzentrum - nur mal so.

Lies mal meine Antwort, dann wirst du feststellen, dass ich, fokussiert auf deine Fragestellung, dir von dieser Weiterbildung abgeraten habe. Wenn dir der Rat nicht gefällt, brauchst du deswegen nicht pampig werden.

Siehste, da hast das Beispiel :slight_smile: Du wirst für diese Antwort niemals das Prädikat „Frage gelöst“ bekommen :smiley:

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So ein Mist! Dabei war ich genau darauf aus!

Ich habe in meinem Leben drei verschiedene pädagoigische Abschlüsse, Titel oder Positionen erreicht. Trotzdem verstehe ich nicht:

Was ist für dich ein „Berufspädagoge“?

Es stand doch schon im UP, das ist eine allgemeine Berufsbezeichnung:

Hier noch mit Link extra für dich: https://de.wikipedia.org/wiki/Geprüfter_Berufspädagoge

Danke dir für den Hinweis. Dass im UP schon eine Wikipedialink stand, hatte ich überlesen.

Es gibt den Begriff, wie ich jetzt sehe, aber erst sei 2009. Da ich da schon sehr lange im Beruf war, habe ich auf neu eingerichtete Berufszweige nicht geachtet.

Ich finde den Begriff aber missverständlich festgelegt. Denn vom Kindergärtner bis zum Hochsschullehrer sind alle Pädagogen, und wenn sie in ihrem jeweiligen Bereich gegen Bezahlung tätig sind, halt auch Berufspädagogen.

Aber jetzt weiß ich wieder etwas mehr. Nochmal danke.

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