Hallo,
meine Geschichte ist unglaublich, aber wahr. Sie könnte unter dem Namen des Ghostwriters veröffentlicht werden (nach einer Idee von wynmuck). Aber wie finde ich einen gerade arbeitslosen Literaten?
Hallo,
meine Geschichte ist unglaublich, aber wahr. Sie könnte unter
dem Namen des Ghostwriters veröffentlicht werden (nach einer
Idee von wynmuck). Aber wie finde ich einen gerade
arbeitslosen Literaten?
muss er den Arbeitslos sein?
muss er den Arbeitslos sein?
das ist ja mein Problem, daß ich mich nicht ausdrücken kann. Er könnte ja im Moment auch ideenlos sein.
Hallo Wynmuck,
muss er den Arbeitslos sein?
das ist ja mein Problem, daß ich mich nicht ausdrücken kann.
Er könnte ja im Moment auch ideenlos sein.
Na, einem ideenlosen Ghostwriter würde ich meine Geschichte ja nun nicht gerade anvertrauen 
Viele Grüße
Marvin
Hallo Marvin,
Na, einem ideenlosen Ghostwriter würde ich
meine Geschichte ja nun nicht gerade anvertrauen
ich glaube, er meint einen geldlosen Ghostwirter, der bereit ist, gegen hoffentlich üppige Entlohnung jeden Sch*** zu machen… ;o)
Beste Grüße
=^…^=
Katze
indem du einen beauftragst
hallo,
aber so masochistisch sind auch arbeitslose literaten meist nicht, dass sie die lebensgeschichte einer der hunderttausende aufschreiben, die die ihre für einzigartig halten.
natürlich kannst du über my-hammer oder ähnliche einrichtungen irgendwelche tippsen anheuern, die dir den stoff in den pc hacken - aber spätestens danach wird ihn wirklich keiner mehr lesen wollen.
wenn du ernsthaft autobiografisches veröffentlichen willst, wirst du dich mit dem stoff auseinandersetzen müssen. auch wenn ihn jemand anderer in worte fasst, wirst du eng mit ihm zusammen arbeiten müssen.
angenommen, jemand (schlecht bezahltes arbeitsloses) hackte dir das ganze in den PC - was willst du mit einem schlechten text im PC?
oder angenommen, jemand würde daraus sogar eine gute geschichte machen (was anpassungen des "roh"stoff voraussetzt) - was dann? was soll dann deiner meinung nach mit den hunderten von seiten text passieren?
willst du ein sachbuch daraus schreiben (lassen)? kannst du denn das niveau erbringen?
willst du einen roman daraus schreiben (lassen)? hat der stoff wirklich die qualität, zu einem buch, das der leser lesen will?
oder ist es nicht eher so, dass der stoff in wahrheit nur dich interessiert? meist trifft das letztere zu. dann steht es dir natürlich frei, einige tausend € darauf zu verwenden, dieses manuskript in buchform erscheinen zu lassen. publikumsverlage haben an nabelschau-literatur in den seltensten fällen ein interesse.
ich hätte wirklich gern antworten auf meine fragen!
schöne grüße
ann
Hallo Ann
wenn du ernsthaft autobiografisches veröffentlichen willst,
wirst du dich mit dem stoff auseinandersetzen müssen. auch
wenn ihn jemand anderer in worte fasst, wirst du eng mit ihm
zusammen arbeiten müssen.
Das hatte ich auch vor
oder angenommen, jemand würde daraus sogar eine gute
geschichte machen (was anpassungen des "roh"stoff voraussetzt)
- was dann? was soll dann deiner meinung nach mit den
hunderten von seiten text passieren?
Nun 200-300 Seiten würde ja schon reichen, und ich denke mal, ein Goshwriter hat dann bessere Verbindungen zu Verlagshäusern als ich
willst du einen roman daraus schreiben (lassen)? hat der stoff
wirklich die qualität, zu einem buch, das der leser lesen
will?
Das ist die Frage, die man nie vorher weiß. Daher müßte man wohl vorher überlegen, von welcher Seite aus man den Text zu Papier bringt.
oder ist es nicht eher so, dass der stoff in wahrheit nur dich
interessiert? meist trifft das letztere zu. dann steht es dir
natürlich frei, einige tausend € darauf zu verwenden, dieses
manuskript in buchform erscheinen zu lassen. publikumsverlage
haben an nabelschau-literatur in den seltensten fällen ein
interesse.
Es sind auch gesellschaftliche Probleme, meine Erfahrungen müssen ja nicht 1:1 übersetzt werden, sie könnten nur den Rahmen bilden.
ich hätte wirklich gern antworten auf meine fragen!
Und wegen Geld ausgeben: Vielleicht würde sich ja auch jemand finden, der die Tantiemen dann mit mir teilt, ohne vorher „irgendetwas in die Tasten zu hauen“, dann weiß er, daß er sich anstrengen muß.
schöne grüße
ann
Auch von mir schöne Grüße
Fritz
hallo fritz,
kurz und ehrlich: du wirst für wenig bis gar geld niemand finden, der dir das schreibt - auch nicht für das versprechen auf spätere tantiemen. wer die branche kennt, wird sowieso dankend abstand nehmen - aus gutem grund.
du müsstest also jemand finden, der das alles nicht kennt und dazu aber soviel vom schreiben versteht und soviel enthusiasmus mitbringt, um für dich unentgeldlich und allein für das versprechen auf entlohnung in einem anderen leben zu arbeiten - außerordentlich unwahrscheinlich!
mitunter haben ghostwriter tatsächlich kontakte zu verlagen. aber 1.) muss das nicht sein und 2.) wenn sie kontakt haben, siehe oben.
verlage, die dem autor (oder herausgeber) geld bezahlen, wollen in der regel solche eine geschichte nicht, tut mir leid.
jemanden zu der schreibarbeit zu überreden mit vermeintlicher aussicht auf tantiemen ist schlicht und einfach unrealistisch und unseriös!
schließe dich einfach einer schreibgruppe an oder rieche wenigstens mal in schreibforen hinein, dann erfährst du, wie viel anstrengungen autoren auf sich nehmen, um bei irgendeinem verlag gedruckt zu werden.
geld dafür - zumindest ohne lupe erkennbare beträge - bekommen die allerwenigsten dafür! das gros der schreiberlinge muss froh sein, wenn es nicht noch geld mitbringen muss.
autoren mit richtig klasse stoff haben schon die größten schwierigkeiten, mit ihren manuskripten bei verlagen angenommen zu werden. und die schreiben seit jahren und sind nicht selten exzellent.
sich als (sorry) unbedarfter neuling gegen diese konkurrenz zu behaupten, hat in etwa die gleichen chancen wie 6 richtige im lotto.
so sieht die realität aus, sorry.
es sollte dich nicht davon abhalten zu schreiben und immer wieder dein glück bei verlagen zu versuchen. nur solltest du dir aus dem kopf schlagen, in absehbarer zeit damit so viel geld erwirtschaften zu können, dass du jemand für seine immense arbeit an deinem manuskript gerecht entlohnen könntest.
schöne grüße
ann
Hallo, Fritz,
im Lichte der Erläuterungen, die Ann Dir hier gab (und sie hat wirklich Einblick in diesen Teil der literarischen Produktion), kann ich Dir nur empfehlen, selbst zumindest ein Exposé Deiner Story zu schreiben.
Wie ich es verstanden habe, hast Du einen Plot, im Kopf, aus dem man Deiner Meinung nach eine gute Geschichte machen kann. Nur, solange Du das nur im Kopf hast, wird Dir niemand in dieser Welt sagen können und wollen, ob man daraus etwas machen kann, wofür man guten Gewissens Papier schwarz machen sollte.
Also setz Dich selbst hin, versuche Deine Gedanken zu sortieren und tippe deine Idee in Kurzfassung zusammen. Dann hast Du zumindest etwas, was Du auf den Tisch legen kannst und was dann als Grundlage für weitere Gespräche dienen kann.
Gruß
Eckard
Hallo,
meine Geschichte ist unglaublich, aber wahr. Sie könnte unter
dem Namen des Ghostwriters veröffentlicht werden (nach einer
Idee von wynmuck). Aber wie finde ich einen gerade
arbeitslosen Literaten?
Lieber WynMuck,
Ghostwriter sind meistens fest angestellt in gehobenen Positionen. Man kann sie nicht einfach so heuern für ein kleines Projekt.
Sie recherchieren für und schreiben hochwertige Texte für Personen des öffentlichen Lebens, die für die Ausarbeitung keine Zeit haben.
Sie dürfen nirgends ihre Autorenschaft erwähnen.
Schwierig für Sie!
Alle guten Wünsche,
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