hi@all!
ich habe rechte probleme zu hause und will jetzt zu einem psychologen…meine frage: wie ist das nun als Kassenpatient? brauche ich erst eine überweisung zum psychologen und kostet die sitzung dann etwas, oder wie läuft das ab?
Hallo,
ich habe rechte probleme zu hause und will jetzt zu einem
psychologen…meine frage: wie ist das nun als Kassenpatient?
brauche ich erst eine überweisung zum psychologen und kostet
die sitzung dann etwas, oder wie läuft das ab?
die Antworten auf diese und andere damit zusammenhängende Fragen gibt
http://www.verhaltenswissenschaft.de/Psychotherapie/…
und speziell zur Frage der Kostenübernahme
http://www.verhaltenswissenschaft.de/Psychotherapie/…
Beste Grüße
Oliver Walter
hi,
du nimmst deine karte von deiner krankenversicherung und gehst mit ihr zu einem psychologen deiner wahl. kostet 5 mal nichts, danach auch nicht, wie das dann geht, erklärt dir der psychologe ganz genau, er kümmert sich drum.
du nimmst deine karte von deiner krankenversicherung und gehst
mit ihr zu einem psychologen deiner wahl. kostet 5 mal nichts,
Das ist eine riskante Aussage. Krankenversicherungen, egal ob gesetzlich oder privat, erstatten ärztliche Behandlungen oder durch einen Arzt verordnete und begleitete therapeutische Behandlungen. Der erste Weg sollte also zu einem Arzt und nicht zu einem Psychologen gehen.
Hallo!
Nach der Approbationsordnung von 1999 ist ein Psychologe (besser: psychologischer Psychotherapeuth) in Bezug auf Psychotherapie dem Arzt gleichgestellt. D.h. er rechnet mit der KV direkt ab und schreibt auch selbst ein Gutachten.
Der Umweg über den Arzt ist somit u. U. unnötig und verursacht unnötige Kosten.
Lieben Gruß
Patrick
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Wenn du in einer größeren Stadt wohnst, kannst du dich auch an den „Sozialpsychologischen Dienst“ wenden. Die bieten erst mal kostenlose Beratungsstunden an. Die können dir dann ggf. auch Adressen von Therapeuten geben. Ich finde es nämlich ganz schön hart, wenn man sich ohne irgendwelche Hilfe einen Therapeuten aus dem Telefonbuch aussuchen muss.
Falls du einen Hausarzt oder Neurologen hast, dem du vertraust, kannst du dich natürlich auch dahin wenden.
Und überlege dir ob du zu einem Mann oder einer Frau möchtest, das reduziert schon mal die Anzahl der Leute zu denen du gehen kannst 
Ich hoffe das hilft dir ein bisschen weiter und ich wünsch dir alles gute für die Zukunft! 
Hallo!
Wenn du in einer größeren Stadt wohnst, kannst du dich auch an
den „Sozialpsychologischen Dienst“ wenden. Die bieten erst mal
kostenlose Beratungsstunden an. Die können dir dann ggf. auch
Adressen von Therapeuten geben. Ich finde es nämlich ganz
schön hart, wenn man sich ohne irgendwelche Hilfe einen
Therapeuten aus dem Telefonbuch aussuchen muss.
Falls du einen Hausarzt oder Neurologen hast, dem du
vertraust, kannst du dich natürlich auch dahin wenden.
Entschuldige bitte, Dein Rat ist sicherlich gut gemeint, aber leider meiner Meinung nach überaus schlecht.
Du empfiehlst bei einem offensichtlich psychosozial gelagertem Problem Hausarzt und Neurologe. Beide haben für eine solche Problemstellung i.d.R. keine hinreichende Ausbilduzng genossen und können von daher herzlich wenig machen.
Ob sie einen Psychotherapeuten besser in der Eignung zuordnen können als der Ratsuchende bezweifle ich zutiefst. Denn wenn sie schon in der Problemstellung u.U. überfordert sind, wie soll dann die Entscheidung fundiert für einen speziellen Therapeuten fallen?
Ein psychologischer Psychotherapeut oder ein Psychiater (ggf. mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung) sind die gesuchten & qualifizierten Fachleute.
Sie können selber am Besten einschätzen, ob sie in der Therapie eines speziellen Problemfalls oder Patienten geeignet sind oder nicht.
Niemals käme ein Mensch auf die Idee, mit Zahnschmerzen erst zu einer Beratungsstelle oder zum Hausarzt zu gehen um anschließend sich einen geeigneten Zahnarzt empfehlen zu lassen. Der Weg führt meistens direkt zum Zahnarzt.
Eine fortdauernde Stigmatisierung der Psychotherapeuten in diesem Sinne (als eine Art Sonderstellung unter den Heilberufen) ist indes meiner Meinung nach mit verantwortlich dafür, dass es bei der Anerkennung psychischer Krankheit in der breiten Bevölkerung weiterhin so düster aussieht (und umgekehrt).
Lieben Gruß
Patrick
Entschuldige bitte, Dein Rat ist sicherlich gut gemeint, aber
leider meiner Meinung nach überaus schlecht.
Mir hat der Rat sehr geholfen!!
Und mir tuts auch leid, aber du warst offensichtlich noch nie in der Situation das du Hilfe gesucht hast, sonst wüsstest du, dass man erst mal ziemlich ratlos da steht. Wenn man dann jemanden Ansprechen kann (auch wenn es „nur“ ein Facharzt ist, der erst mal von Therapie nichts versteht), dem man Vertraut, dann ist das finde ich schon ein guter Anfang. Und auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst, ich habe von einem Neurologen die richtigen Adressen an die ich mich wenden kann bekommen! Ich hätte mich niemals getraut einfach irgendjemanden aus dem Telefonbuch anzurufen.
Mal abgesehen davon, war das der kleinste Teil meines Rates, wenn du dir meinen „Rat“ nochmal aufmerksam durchliest, dann wird dir auffallen, das ich ausführlich darüber geschrieben habe, sich an den „Sozialpsychologischen Dienst“ zu wenden. Was aber ebenfalls erst einmal eine enorme Überwindung ist!
Du empfiehlst bei einem offensichtlich psychosozial gelagertem
Problem Hausarzt und Neurologe. Beide haben für eine solche
Problemstellung i.d.R. keine hinreichende Ausbilduzng genossen
und können von daher herzlich wenig machen.
Das habe ich nicht geschrieben!! Bitte lies meinen Post nochmal aufmerksam durch!
Ein psychologischer Psychotherapeut oder ein Psychiater (ggf.
mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung) sind die gesuchten
& qualifizierten Fachleute.
Ein Arzt sollte übrigens während seines Studiums mindestens eine Famulatur in einer Psychatrie/Psychotherapie abgeleistet und daher die Kompetenz haben, zu erkennen, ob es indiziert ist einen Patienten an einen Therapeuten weiterzuverweisen. Natürlich findet man under der Ärzteschar genügend Inkompetenz, aber meines Erachtens findet man die auch unter Therapeuten (wie unter allen Menschen)!!
Niemals käme ein Mensch auf die Idee, mit Zahnschmerzen erst
zu einer Beratungsstelle oder zum Hausarzt zu gehen um
anschließend sich einen geeigneten Zahnarzt empfehlen zu
lassen. Der Weg führt meistens direkt zum Zahnarzt.
Du musst doch zugeben, dass psychisch gelagerte Probleme nicht so klar einzugrenzen sind wie Zahnschmerzen. Wenn jemand einen Kreislaufkollaps, Sehstörungen und höllsichen Kopfschmerzen hat, dann kommt der mit Sicherheit nicht darauf sich an einen Therapeuten zu wenden! Auch wenn es sich hinterher als die Richtige Adresse herausstellt, sollte vorher schon abgeklärt werden ob physisch alles in Ordnung ist!
Eine fortdauernde Stigmatisierung der Psychotherapeuten in
diesem Sinne (als eine Art Sonderstellung unter den
Heilberufen) ist indes meiner Meinung nach mit verantwortlich
dafür, dass es bei der Anerkennung psychischer Krankheit in
der breiten Bevölkerung weiterhin so düster aussieht (und
umgekehrt).
Sorry, aber das ist doch jetzt Selbstmitleid?! Was du da geschrieben hast, habe ich nie behauptet!!!
Um mich noch einmal zu wiederholen, ich finde der Sozialpsychologische Dienst ist die richtige Anlaufstelle, aber jemand der schon eine Vertrauensperson hat, die ihm weiterhelfen kann, dann ist das finde ich ein besserer Anfang, als dazusitzen und nicht zu wissen was man tun soll!
Was du übrigens über Stigmatisierung geschrieben hast, habe ich so nicht erlebt. Ich hab festgestellt, dass das ein Problem der „alten“ Generation ist. Die Leute in meinem Alter fragen mich eher, wie ich zu der Therapie gekommen bin und ob das eine Kassenleistung ist. Ich bin eher der Meinung, dass es nicht bei der Anerkennung von psychischen Krankheiten düster aussieht, sondern eher bei der Informationsübermittlung an die Bevölkerung.
Um mal bei deinem Beispiel zu bleiben. Wenn ich Zahnschmerzen habe, dann gehe ich zu DEM Zahnarzt, aber wo gehe ich hin wenn ich psychisch nicht so gut drauf bin. Wann ist es nur eine schlechte Phase und wann ist es eine Krankheit?? Wer ist dafür zuständig, ein Verhaltenstherapeut, ein Psychanalytiker?? Soll ich eine Gruppentherapie machen, oder besser einzeln? Und dann ist da noch die Hürde des Anrufbeantworters, auf den man sich nicht traut draufzusprechen…
Nichts für ungut, aber wenn ich NICHT zu einem „richtigen“ Arzt gegangen wäre, dann würde ich mich immer noch mit meinen psychischen Problemen allein rumschlagen!
Dass musste ich jetzt loswerden, auch wenns ein wenig ot ist…
grüße
/silvl