Wie kommt das

… zustande?:

http://test.fighters-store.de/ts.jpg

Robert

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Optische_T%E4us…

vielen Dank!

Ja,

das Bild scheint sich wie eine Animation zu bewegen… :smile:

Ist aber keine!

Robert

… zustande?:

http://test.fighters-store.de/ts.jpg

Hallo Robert,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich keine Bewegung mehr wahrgenommen habe, wenn es mir gelang auf einen Teil des Ganzen z.B. auf eine! der gewölbt erscheinenen Reihen zu starren (im Wortsinn, die Augen starr! nur darauf zu halten) und keine Augenbewegung zuzulassen.

Das ist eigenartiger Weise gar nicht so einfach, es ist so als wolle das Gehirn, das von den Augen mitgeteilt bekommt, dass da noch mehr ist, dafür sorgen in Erfahrung zu bringen, was dieses „mehr“ ist. Und dann die Augen daran zu hindern diesem Informationsverlangen des Gehirns nachzukommen ist nicht leicht, man muss es richtig gehend wollen! Also in etwa den Augen „verbieten“ über das ganze Bild zu wandern. Dann nimmt man nur eine Reihe von Apfelkernen wahr. Sobald man die Augen nicht mehr unter Kontrolle hat gehen sie ihrer Funktion, das vorhandene Sehgebiet ständig abzutasten und die Informationen ans Gehirn zu senden, wieder nach.

Daher nehme ich an, dass die „Wahrnehmung“ von Bewegung daran liegt, dass wir uns die meiste Zeit gar nicht bewusst sind, dass unsere Augen ständig in Bewegung sind, und wenn wir sie doch mal für längere Zeit auf einem kleineren Punkt gerichtet halten, dann weil dort Bewegung stattfindet. So wie ich jetzt beim Tippen wirklich nur auf den Bildschirm sehe und nicht auf`s Drumrum, denn auf dem Bildschirm findet Bewegung statt, obendrein eine, die ich überwachen will.

Das war jetzt alles nicht sehr wissenschaftlich, sondern in Alltagssprache ausgedrückt. Ob meine Annahme auch nur im geringsten zutrifft habe ich keine Ahnung.

Interessant finde ich folgende Fragen:
Welche Rolle spielt die Wahl der Farben. Warum gerade grün für den Hintergrund und braun für die Kerne, warum pastell für den Hintergrund und eine klare Farbe für die Kerne. Ginge es auch mit völlig anderen Farben. Wo sind die Grenzen, bei welchen Zusammenstellungen ginge es nicht mehr.

Welche Rolle spielt die Größe der Kerne. Ab welcher Größe nähme man keine Bewegung mehr wahr. Wie wichtig ist die Größe des ganzen Objektes. Wie klein, oder wie groß, kann es sein bis dieser Effekt verschwindet.

Vielen Dank für den Hinweis auf eines der interessantesten Phänomene, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Werde mich jetzt mal auf den Link, der auf das Uni-projekt verweist stürzen.

Gruß Renate

Robert

bei mir bewegt sich nichts. Hier allerdings drehen sich die
Räder: http://www.ritsumei.ac.jp/~akitaoka/index-e.html

Hallo, Ralf,
interessant ist, dass sich das Rad, das du gerade fixierst, nicht „dreht“. Es drehen sich immer die, die sich am Rande des Fixpunktes befinden und erzwingen so eine Neuausrichtung der Fixation - man schaut immer dahin, wo sich etwas bewegt. Das ist bei dem Bild mit den „Bohnen“ genauso der Fall wie bei den „Rädern“, nur führen die Bohnen eine Art Wellenbewegung aus
Gruß
Eckard