Wenn ich mein Zimmer lüfte habe ich eine Luftfeuchte von 55% und dann steigt es wieder auf 65% obwohl ich nicht im Raum bin.
Wieso hat ein ungenutzter Raum solche Feuchte?
Warum muß ich lüften wenn die Wohnung nicht nutze??
Das Haus ist umgebaut und hat vor ca. 2Jahren neue Betondecken und auch einen Teil neue Außenwände bekommen mit WDVS.
Kann das immernoch Baufeuchte haben
Das Zimmer um das es geht hat eine sichtbare Ziegelwand mit WDVS und hat ca.40qm eine hohe schräge Regipsdecke…
Ich bin kein ausgewiesener Experte, doch begründen will ich es doch:smiley:urch das Lüften wird die Luft im Raum trockener, dadurch nimmt sie auch wieder Feuchtigkeitsdunst auf aus dem Mauerwerk. Kritisch ist der Umstand, das das Mauerwerk mit WDVS (Styropor) versehen wurde.Hier m u s s grundsätzlich 2 bis 3 mal am Tag durchlüftet werden für ca.10 Min., sonst stockt das Mauerwerk und wird erst recht durchfeuchtet(!!!) mit der Konsequenz S c h i m m e l.
Hallo und Danke für die Antwort,
ich bin manchmal über 3Tage nicht da und kann somit auch nicht lüften (Problem??), ich dachte wo kommt die Feuchtigkeit denn her wenn keiner da ist um was ausdünstet?
Ja es kann Baufeuchte sein und es ist auch ganz normal, das nach dem Lüften die Feuchtigkeit wieder ansteigt. Z.B. aus Möbeln, Textilien etc wird die Feuchtigkeit die gespreichert war nach geliefert.
weitere infos unter www.raum-und-luft.de
Gruß W. Schürings
Hallo,
durch den Einbau von Betondecken und die Erneuerung von Teilen der Außenwände wurde gegenüber der normalen Wohnnutzung sehr viel Feuchtigkeit in das Gebäude eingetragen. Diese hat sich gleichmäßig in allen Bauteilen verteilt und wird von diesen nur sehr langsam wieder abgegeben („verdampft“). Sie verschwindet nur durch regelmäßiges Aufheizen der Räume und anschließendem Stoßlüften (weit geöffnete Fenster für 5 Minuten, bei Durchzug durch gegenüberliegende Fenster nur 2 bis 3 Minuten).
Als noch massiv mit Mauerwerk und Betondecken gebaut wurde, suchte die Bauherren so genannte Trockenmieter", die für eine ermäßigte Miete durch intensives Heizen und Lüften die Wohnungen „trockengewohnt“ haben.
Daher warme Luft (bei 21 Grad u. 100 % rel. Luftfeuchte = 2 0 g Wasserdampf/m3) schnell, weil energiesparend, ohne Auskühlung des Zimmers h i n a u s (Stoßlüftung) und kalte Luft (bei 5 Grad und 100 % rel. Luftfeuchtigkeit = 7 , 1 5 g/m3 Wasserdampf enthaltende) Außenluft h e r e i n!
Wenn die Feuchte aus der Tiefe der Betondecken und des Mauerwerks heraus ist, wird bei Nichtnutzung dieses Zimmers (keine Zimmerpflanzen, kein Aquarium, geschlossene Türen zur Küche und zum Bad) die Luftfeuchte nicht mehr so stark ansteigen. Lüftung ist trotzdem noch erforderlich, weil sich der Raum durch die Fenster in der Mittagszeit erwärmt und Feuchtigkeit aufnehmen, die bei Abkühlung an den kalten Wänden im kritischen Fall kondensiert.
Für eine weitergehende Betrachtung sind detaillierte Informationen erforderlich
Mit freundlichem Gruß
renaux
Wenn das in Rede stehende Zimmer auch nicht genutzt wird, wegen der Baufeuchte ist über einen längeren Zeitraum von einigen Monaten der Raum zu beheizen und zu lüften (s. o.).
Hallo,
sorry, aber das ist auf die Ferne kann ich das nicht
beurteilen.
Eine Feuchte von 55-65 % ist aber keinesfalls zu hoch, sondern liegt im „Wohlfühlbereich“.
Gruß
D.W.