Wie kommt mein Sohn zu einem anderen Gymnasium

Hallo,

mein Sohn(10) soll als einziger seiner Klasse zu einem bestimmten Gymnasium wechseln, obwohl alle seine Freunde anderen Gymnasien zugewiesen wurden. Unser Einspruch daraufhin wurde abgewiesen. Kennt jemand vielleicht noch Möglichkeiten, trotzdem zur gewünschten Schule zu kommen ?

Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Gruss

Heinz

Hallo,

seit wann wird man denn den Schulen fest zugeteilt?

Fragt sich

Fritze

Man kann aus organisatorischen Gründen
(Alles voll, Verkehrsanbindung,…)
Schüler abweisen.

Da gibts so viel ich weiss, kein
Einspruchsrecht.

Gruss, Marco

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Hallo,

aufgrund vieler Anmeldungen an einer Schule, wurden die „überschüssigen“ Schüler an die Schule verwiesen, die nur wenig Anmeldungen hatte.

Heinz

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Hi,

bei weiterführenden Schulen wird man hier nicht zugewiesen, aber man muß aufgenommen werden. Das können die Schulen selbst entscheiden, welche Kinder sie aufnehmen (Notenschnitt, Konfession - hier in Bayern gibt es viele konfessionelle Gymnasien, früher zogen die es vor, dann Kinder der entsprechenden Konfession zu haben - ist zwar gelockert, aber in ner katholischen Klosterschule werden wohl eher katholische Kinder genommen).

Ist es möglich, daß der Notendurchschnitt Deines Sohnes für die gewünschte Schule nicht reicht?

Sprengelzwang gibt es nur bei Grundschulen.

Grüße

Wendy

Hi,

Ist es möglich, daß der Notendurchschnitt Deines Sohnes für
die gewünschte Schule nicht reicht?

Sprengelzwang gibt es nur bei Grundschulen.

Grüße

Wendy

Hallo Wendy,

der Notendurchschnitt betrug 1,6. Die einzige Drei gabs in Sport.

Gruss

Heinz

Hallo,

bei weiterführenden Schulen wird man hier nicht zugewiesen,
aber man muß aufgenommen werden. Das können die Schulen selbst
entscheiden, welche Kinder sie aufnehmen (Notenschnitt,
Konfession - hier in Bayern gibt es viele konfessionelle
Gymnasien, früher zogen die es vor, dann Kinder der
entsprechenden Konfession zu haben - ist zwar gelockert, aber
in ner katholischen Klosterschule werden wohl eher katholische
Kinder genommen).

Eine weitere Frechheit der Kirchen. Die sog. „konfessionellen Schulen“ werden zum überwiegenden Teil (deutlich >50%) vom Land finanziert. Also sollten sie gefälligst Kinder aller „Konfessionen“ aufnehmen. Dann können sie doch auch viel besser missionarisch tätig werden.

Ich finde es übrigens lustig, dass gerade in Bayern Gymnasien offenbar überfüllt sind. Weil da das Abitur so besonders schwer ist, werden doch nur ein winziger Bruchteil der Schüler überhaupt zum Gymnasium zugelassen, dachte ich. Da müsste doch jede Schule alle Schüler nehmen, die sie kriegen kann, oder?

In Schleswig-Holstein sieht es jedenfalls so aus, dass die Gymnasien für jeden Schüler dankbar sind und mittlerweile zweigleisige Orientierungsstufen häufiger sind, als dreigleisige. Viele Schulen haben Angst, ganz geschlossen zu werden.

Schade, dass ihr in Bayern leben müsst :smile:

Gruß

Fritze

hi

Man kann aus organisatorischen Gründen
(Alles voll, Verkehrsanbindung,…)
Schüler abweisen.

ein traum! ZUVIELE anmeldungen! unser gym kämpft seit jahren um die dreizügigkeit!!! in unserer klassenstufe (10.) sinds 5 klassen, die darunter noch 4, dann noch 3 und dann noch 2… schickt doch paar kinder zu uns *GG*

grüße
yvi

Konfessionelle Schulen (off topic)
Hallo,

Eine weitere Frechheit der Kirchen. Die sog. „konfessionellen
Schulen“ werden zum überwiegenden Teil (deutlich >50%) vom
Land finanziert. Also sollten sie gefälligst Kinder aller
„Konfessionen“ aufnehmen. Dann können sie doch auch viel
besser missionarisch tätig werden.

Ich finde es durchaus in Ordnung, wenn man hingeht und sagt, daß den Kirchen eine konfessionelle Erziehung genehmigt wird (steht so übrigens auch im Einklang mit dem GG), diese dafür aber einen nicht unerheblichen teil der Kosten trägt (selbst 30% sind ja weit mehr als die Kosten des Religionsunterrichts).
Allerdings sollten staatliche Schulen auch eine laozistische Ausbildung garantieren, und nicht „christliche Gemeinschaftsschulen“ (LV Rheinland-Pfalz, ich glaube in den meisten anderen Bundesländern ist das nicht viel anders) sein.

Gruß
L.

Hallo Heinz!

Da gibt es leider keine Chance. Du kannst zwar offiziel einen Einspruch einlegen, jedoch gibt es keinen Grund, den du angeben könntest und der akzeptiert werden würde. Jedoch kannst du beim Bezirksamt anrufen (Nummer steht irgendwo auf diesem Schulbrief) und einen Tauschwunsch angeben, d.h. wenn jemand von der Schule, auf die dein Sohn möchte auch so einen Tauschwunsch angeben sollte, dann können die beiden die Plätze halt einfach tauschen.
Ansonsten gibt’s nur noch die Möglichkeit, bis nach dem Probehalbjahr zu warten und dann zu wechseln!

Liebe Grüße Cleo (die im mom das selbe problem hat und sich deshalb auch schon erkundigt hat)

Hallo,

bei weiterführenden Schulen wird man hier nicht zugewiesen,
aber man muß aufgenommen werden. Das können die Schulen selbst
entscheiden, welche Kinder sie aufnehmen (Notenschnitt,
Konfession - hier in Bayern gibt es viele konfessionelle
Gymnasien, früher zogen die es vor, dann Kinder der
entsprechenden Konfession zu haben - ist zwar gelockert, aber
in ner katholischen Klosterschule werden wohl eher katholische
Kinder genommen).

Eine weitere Frechheit der Kirchen.

Wieso „Frechheit“ und wieso eine „weitere“ Frechheit? Was bildest Du Dir ein?

Tatsache ist, daß Konfessionsschulen, insbes. katholische Schulen bei den Eltern (und Schülern natürlich auch) sehr begehrt sind. Bei weitem kann das Angebot hier nicht die Nachfrage decken. Das wäre nicht so, wenn es nicht seine Gründe hätte. Bekenntnisschulen nehmen sehr wohl Kinder einer anderen Religion auf. Naturgemäß werden aber z.B. in einer katholischen Schule nicht unbedingt sehr viele muslimische Schüler sein. Auf der saudischen König-Fahd-Akademie in Bonn werden vermutlich auch nicht viele christlichen Schüler sein.

In unserem Grundgesetz steht, daß das Recht zur Errichtung von privaten Schulen gewährleitet ist. Darunter fallen auch Bekenntnisschulen. So what?

Hallo,

Eine weitere Frechheit der Kirchen.

Wieso „Frechheit“ und wieso eine „weitere“ Frechheit? Was
bildest Du Dir ein?

Ich bilde mir ein, dass die Popen, wenn sie in ihren Anstalten Jugendliche mit ihrer Religion indoktrinieren wollen, dafür gefälligst keine Steuergelder zu verwenden haben. Und schon gar nicht in einem Umfang, der die 70% der Kosten übersteigt! Oder sollte der Staat (im Sinne der gleichbehandlung) dann auch Koranschulen und dergleichen fördern?

Tatsache ist, daß Konfessionsschulen, insbes. katholische
Schulen bei den Eltern (und Schülern natürlich auch) sehr
begehrt sind.

Ja. Viele Eltern halten auch Militärakademien für eine gute Wahl. Ob das die betroffenen Schüler genauso sehen, glaube ich erst einmal nicht. Und selbst *wenn* es so wäre, haben diese Schulen, wenn sie zum größten Teil aus Steuermitteln finanziert werden, sich gefälligst bezüglich religiöser Indoktrination so wie jede andere staatliche Schule auch zurückzuhalten.

Anders sähe es in meinen Augen nur bei rein private bzw. von der Kirche finanzierten Institutionen aus. Da können sie von mir aus auch morgens erstmal den Holzschnitt einer Folterszene anbeten und dergleichen. Wenn’s denn dem Lerneifer zugute kommt.

In unserem Grundgesetz steht, daß das Recht zur Errichtung von
privaten Schulen gewährleitet ist. Darunter fallen auch
Bekenntnisschulen. So what?

Wie gesagt habe ich gar nichts dagegen, dass Sekten oder Religionsgemeinschaften private Schulen aufmachen. Nur sollten sie dafür nicht *meine* Steuergelder verwenden, sondern ihre eigene Kohle, die gerade bei der katholischen Kirche reichlich vorhanden ist.

Gruß

Fritze

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