Was haltet ihr von meiner, dank eurer Hilfe, überarbeiteten
Fassung?
Zu lang! Für einen Werbebrief.
Hallo Marcel,
nachdem du Ullis (Ayla) forsche und direkte Formulierungen offenbar ungekränkt überlebt hast, werde ich mich dem anschließen.
"Sehr geehrter Kunde,
bleibt das so, mit „Kunde“? Oder wird das per Serienbrieffunktion durch Namen ersetzt?
um unsere Zusammenarbeit für Sie noch einfacher zu gestalten,
bieten wir Ihnen an, dass Sie Ihre Aufträge an uns über das
Internet erteilen können.
Dieser Satz klingt hölzern und stolpernd.
Alternative 1:
um unsere Zusammenarbeit für Sie noch einfacher zu gestalten,
bieten wir Ihnen an, Ihre Aufträge über das Internet zu erteilen.
„an uns“ ist überflüssig, ihr werdet es dem Kunden kaum einfacher machen wollen, Aufträge an andere Firmen per Internet zu erteilen.
Ich hoffe du erträgst es: Derartige überflüssige Füllsel (ist auch ein Pleonasmus, ich weiß. Soll nur der Verdeutlichung dienen) machst du öfter. Ich gehe davon aus, dass das Transportgewerbe ein großes Problem hat: ZEIT ! „Stiehl“ dem umworbenen Kunden nicht so viel davon. Die drei Ks (kurz, knapp, knackig) helfen, einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.
Alternative 2:
um unsere Zusammenarbeit für Sie noch einfacher zu gestalten,
bieten wir Ihnen einen neuen Service (an). Sie können Ihre Aufträge über das Internet erteilen.
Einige Vorteile für Sie sind s.o. „Füllsel“
ich würde sogar das „sind“ noch weglassen. Einige Vorteile Doppelpunkt, und dann auflisten, zack knack back!
- Sie müssen keinen Frachtbrief per Hand ausfüllen!
- Sie haben weniger Papieraufkommen, da die Frachtbriefe per
E-Mail zugesandt werden!
- Sie können sofort sehen, während sie den Internetauftrag
erteilen , bis zu welchem Zeitpunkt
eine Sendung zugestellt werden muss!
- Die Übergabe an den Kurierfahrer erfolgt reibungsloser und
noch schneller!
Warum nutzt du die Aufzählungsfunktion nicht? Das verhindert, so unschöne Umbrüche, wie einer in deinem Original-posting (hier ist er nicht mehr zu sehen). Solltest du sie nutzen, und es sieht nur hier so unschön aus (weil irgendwas mit irgendwem nicht kompatibel ist), dann ist’s ja gut.
Ausrufungszeichen stehen nach Ausrufen, Aufforderungen und Befehlen.
„reibungsloser“: Reibungsloser als Was? Als bisher? Das will ich doch nicht hoffen. Ein Diktat mit „0 Fehler“ ist nicht fehlerloser als ein anderes mit „0 Fehler“, das wegen außerordentlich schöner Handschrift eine „Eins Plus“ erhält.
Wenn Sie daran Interesse haben, setzen Sie uns bitte darüber
schriftlich, gerne auch per E-Mail, in Kenntnis.
Zum „in Kenntnis setzen“ hat michael schon etwas gesagt. Ich würde auch diesen Satz knackiger machen.
Zum Beispiel so:
Sie haben Interessse? / Sie sind interessiert?
Setzen sie sich mit uns Verbindung.
Dem beiliegenden Infoblatt können Sie entnehmen was wir benötigen und was sie tun müssen.
Das setzt natürlich voraus, dass es ein beiliegendes Infoblatt gibt. Dazu haben dir andere ja auch schon geraten.
Damit Sie über das Internet Aufträge erteilen können,
benötigen wir von Ihnen, Ihrer Zustimmung vorausgesetzt ,
s.o. „Füllsel“ Wenn der Kunde die erforderlichen Daten übermittelt, wird er ja wohl einverstanden sein (Konkludentes Handeln). Ist der Kunde mit der Übermittlung nicht einverstanden, ihr benötigt diese Daten aber, dann wird’s wohl nichts werden, mit der Auftragserteilung per Internet.
folgende Daten, welche Sie uns bitte schriftlich übermitteln:
setze noch ein „wollen“ hinter „übermitteln“ und du hast einen wunderschön geschraubt klingenden Satz. Überlass es doch dem Kunden, ob er eine Brieftaube losschickt, oder einen Jodler engagiert.
Benutzername
Ansprechpartner
Passwort
E-Mail-Adresse
Telefonnummer
Kunden-Nummer
Nachdem wir diese Daten erhalten haben, werden wir Sie für die
Auftragsabwicklung über das Internet freischalten. Kurze Zeit
später können Sie bereits den ersten Auftrag an uns über das
Internet erteilen.
Dafür loggen Sie sich unter www…com mit Ihrem
Benutzernamen und Passwort ein. Danach klicken Sie den Button
„Auftrag“ an. Es erscheint die Auftragsmaske, in
der Sie bereits als Absender eingetragen sind. Die Anordnung
des Internetfrachtbriefs entspricht der des
Papierfrachtbriefs. Gewünschte Optionen (Anlieferungsart,
Termine, Wochenend-zustellung) sind wie gehabt zu markieren.
Wäre ich Kunde, der euch schon eine Million richtig ausgefüllter Frachtbriefe geschickt hat, wäre ich an dieser Stelle irritiert, vielleicht sogar beleidigt.
Ein weiterer Vorteil für Sie ist, dass Sie Empfangsadressen
speichern können. Dies bedeutet, dass Sie gleiche Empfänger
anderer Sendungen nicht immer komplett neu eingeben müssen,
Ein weiterer Vorteil: Die Empfangsadressen (nicht Empfängeradressen?) werden gespeichert. Sie müssen Sendungen an den selben (nicht gleichen) Empfänger nicht komplett neu eingeben. Es reicht aus, wenn sie den ersten Buchstaben in das Feld . . . und dann weiter wie unten.
sondern lediglich den Anfangsbuchstaben in das Feld
„Name 1 (Firma)“ des Empfängers eingeben müssen
und danach den Button rechts neben anklicken müssen.
Unglückliche Formulierung ". . . den Button rechts da neben. Klingt bloß immer noch ziemlich daneben. Wenn’s da keine weiteren Buttons gibt ginge einfach nur „den rechten Button“.
Anschließend erscheint eine Liste, aus der Sie den gewünschten
Empfänger auswählen können.
Wenn Sie alle Aufträge über das Internet erteilt haben, können
Sie sich auf der gleichen Maske, auf der Sie
„Auftrag“ ausgewählt haben, um einen Auftrag zu
erteilen s.o. Füllsel, sich unter „Tagesliste“ eine Liste
ausdrucken, auf der ersichtlich ist, welche Aufträge sie am
jeweiligen Tag erteilt haben.
Warum so umständlich? „… eine Liste ihrer Aufträge des Tages ausdrucken“
Ein „sich“ muss weg.
Die Bedenken wegen des Passwortes, das grundsätzlich nie irgendwo aufgeschrieben werden sollte, und die Vorschläge damit umzugehen sind in eurem Gewerbe nicht so wichtig? Oder sind michael und Gandalf übervorsichtig? Ich habe wirklich keine Ahnung, ist ganz ehrlich und in echt, nur eine Frage.
Wir würden uns freuen, Sie demnächst als Internetauftraggeber
begrüßen zu dürfen und verbleiben
mit freundlichen Grüßen"
Ich hoffe, du siehst die Häufung von Bemerkungen und Vorschlägen nicht als „rumkritteln“ und kannst mit ihnen was anfangen. Über den mehrfach geäußerten Vorschlag, Werbebrief und Erklärungen zu trennen, würde ich sehr gut nachdenken.
Berlingruß
Renate