Wie läuft eine mpu ab in baden - württemberg

Hallo,

ich habe mich hier mal durchgelesen, allerdings nicht das gefunden wonach ich suche. ich versuche es jetzt mal so.

ich bin im september nachts um drei in eine routinemäßige verkehrskontrolle geraten, wurde nach alkohol konsum gefragt, welchen ich bejaht habe. daraufhin habe ich " blasen " müssen. ergebnis war ein wert von 0,4 promille. danach sagte der polizist ich sähe aus wie einer der drogen konsumiert ( was ich jetzt so nicht unterschreiben würde, aber das ist ja jetzt ne andere sache). den drogenkonsum habe ich verneint, da ich meinen letzten joint definitiv 24 h VOR der kontrolle geraucht habe. also, urintest. der war natürlich in dem fall auch positiv. danach hat er mich " zerpflückt" übungen wie auf einem bein stehen, finger an die nase etc etc. danach ging´s ins krankenhaus zur blutentnahme. ergebnis : o,9 µg aktives thc und 10 µg thc -cooh. musste vier oder fünf wochen später eine aussage bei der polizei machen. die blieb im nachhinein ohne konsequenz, anzeige fallen gelassen wegen geringfügigkeit. jetzt muss ich zur mpu da ich in der probezeit bin…mache mir jetzt im moment gedanken wie das abläuft, da ich vor wenigen tagen geburtstag hatte und da mit nem kollegen einen geraucht habe, nun habe ich bedenken das ich evtl auch auf drogen getestet werde und angst habe diese 500€ in den sand zu setzten. Achso, habe mich bei der führerscheinstelle aber schlau gemacht. mpu dreht sich ausschliesslich um den alkohol.

Vielleicht kann mir jetzt jemand was über den ablauf erzählen und mir meine ängste nehmen bzw weiter schüren, wobei ich auf ersteres hoffe :smile:

Hoffe ich war ausführlich genug damit ihr helfen könnt.
Und für eure hilfe bin ich euch schonmal im vorraus dankbar.

greetz

steve

Also Herr x mußt auch mal zur mpu und hatte Panik, was da so alles auf ihn zukommt. Er investierte Geld für einen guten Psychologen und lies sich durch diesen vorbereiten. Herr x ging beruhigt hin, hat bestanden und durfte damals seinen Führerschein behalten.

Hallo,

aber der fiktive Herr X hatte sicherlich nicht noch kurz vor der MPU…

…geburtstag und da mit nem kollegen einen geraucht

Herr X war offensichtlich vernünftiger als der Verfasser des UP und bekam deshalb den FS wieder zurück, was ich im obigen Fall nicht hoffe. Unbelehrbare BTM-Konsumenten und ein FS sind nicht miteinander kompatibel.

Gruss

Iru

4 „Gefällt mir“

Herr X hatte viele Punkte! Zum Teil recht lange her! Aber imm er schön gesammelt!

  1. habe ich meinen führerschein…
  2. geht es bei der mpu um den alkohol
  3. war der beitrag von irubis in keinster weise hilfreich…
  1. bin ich nicht wiederholt wegen btm aufgefallen, sondern einmalig.
    bin noch dazu nicht an meinem geburtstag unter btm gefahren…
  1. war der beitrag von irubis in keinster weise hilfreich

Der war auch nicht als Hilfe bei der MPU gedacht, sondern eher als Anstoss, sich Gedanken über deinem BTM-Konsum zu machen. Du erwartest doch nicht wirklich hilfreiche Tipps, wenn du einerseits zur MPU musst, andererseits einräumst, kurz vorher noch BTM konsumiert zu haben. Da fällt es mir schwer, an die Ernsthaftigkeit deines Vorhabens bzw. charakterliche Eignung als Fahrzeugführer zu glauben.

  1. bin ich nicht wiederholt wegen btm aufgefallen, sondern einmalig.

Das stimmt, du kiffst zwar regelmäßig, bist aber bisher nur einmal aufgefallen.

Iru

4 „Gefällt mir“

Hallo,

Da fällt es mir schwer, an die
Ernsthaftigkeit deines Vorhabens bzw. charakterliche Eignung
als Fahrzeugführer zu glauben.

Das geht mir jetzt aber zu weit.
Ich kenne einige, die jahrzehntelang kiffen, ein Unternehmen führen, und eine intakte Familien haben, ihren gesellschaftlichen Pflichten nachkommen, ordentlich und gerne ihre Steuern zahlen etc. etc.

Richtig ehrenhafte Bürger. Und das als Kiffer. Zwar wurde der Konsum mit steigendem Alter (Richtung 50) reduziert, aber gekifft wird immer noch. Dafür halt weniger, bzw. so gut wie keinen Alkohol.

Es kommt immer auf den Charakter an. Auch jemand der nicht kifft und trinkt kann ein Verkehrsrowdie, Raser, rücksichtsloser und aggressiver Verkehrsteilnehmer sein, und daher charakterlich ungeeignet obwohl er „clean“ ist.

Das stimmt, du kiffst zwar regelmäßig, bist aber bisher nur
einmal aufgefallen.

Na und? Wenn man einen Alkoholiker zu Hause mit Restalkohol auffindet, bekommt er keine Probleme. ein kiffer allerdings schon. Wo ist da die Logik?

TM

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Ich kenne einige, die jahrzehntelang kiffen, ein Unternehmen
führen, und eine intakte Familien haben, ihren
gesellschaftlichen Pflichten nachkommen, ordentlich und gerne
ihre Steuern zahlen etc. etc.

aha, und die dann auch, wenn sie eine MPU vor Augen haben, erstmal kiffen und sich dann Gednaken darüber machen, ob und wie sie die MPU überstehen?

Na und? Wenn man einen Alkoholiker zu Hause mit Restalkohol
auffindet, bekommt er keine Probleme. ein kiffer allerdings
schon. Wo ist da die Logik?

auch einem Alkoholiker kann die charakterliche Eignung zum Führen eines Kfz abgesprochen werden. Der Alkoholbesitz stellt jedenfalls in Deutschland keine Straftat dar, der BTM-Besitz schon.

Gruss

Iru

3 „Gefällt mir“
  1. bin ich nicht wiederholt wegen btm aufgefallen, sondern
    einmalig.
    bin noch dazu nicht an meinem geburtstag unter btm
    gefahren…

Hallo

Man sollte sich auf eine MPU auf jeden Fall vorbereiten, nur wenige schaffen eine MPU ohne Vorbereitung. Es sollte unbedingt eine Strategie entwickelt und erprobt werden, den Alkoholkonsum vom Fahren zu trennen. Es geht hier nur um niedrige Werte, positive MPU ist daher sehr wahrscheinlich, aber auch bei positiver MPU kann jede zukünftige aktenkundliche Alkoholfahrt (auch unter 0,5 Promille) zu einer erneuten MPU führen.

Ganz wichtig ist zu wissen was in der Führerscheinakte steht. Besonders im Hinblick auf BTM, auch wenn es vordergründig um Alkohol geht. Der Psychologe wird auch nach BTM fragen wenn dazu etwas in den Akten steht. Also unbedingt auf der Führerscheinstelle Akteneinsicht nehmen damit man nicht überrascht wird.

Gruss vonsales

Hallo,

aha, und die dann auch, wenn sie eine MPU vor Augen haben,
erstmal kiffen und sich dann Gednaken darüber machen, ob und
wie sie die MPU überstehen?

da gebe ich dir natürlich völlig recht, dass man dann schon so clever und in der Lage sein sollte sich das Rauchen zu verkneifen!

auch einem Alkoholiker kann die charakterliche Eignung zum
Führen eines Kfz abgesprochen werden.

Das schon, aber nicht, wenn er mal mit Alkohol am Steuer, oder gar zu Hause betrunken angetroffen wird. Bei THC aber reicht (zumindest war das früher so) bereits 1 mal erwischt zu werden. Auch ohne am Steuer zu sitzen, und das finde ich eben unverhältnismäßig. Denn bekifft sein an sich ist ja nicht strafbar, sondern das Führen eines Fahrzeuges in berauschtem Zustand.

Der Alkoholbesitz stellt
jedenfalls in Deutschland keine Straftat dar, der BTM-Besitz
schon.

Eben. Die Gründe erschließen sich mir bis heute nicht.

Unbelehrbare BTM-Konsumenten und ein FS sind nicht miteinander kompatibel.

Dies habe ich so verstanden, dass du jemanden der kifft, generell als charakterlich ungeeignet ansiehst. Darum habe ich so reagiert. Sollte ich dich missverstanden haben, entschuldige ich mich. Ich will dich keinesfalls angreifen. Ich habe halt meine Probleme mit der kriminalisierung von THC-Konsumenten. Liegt vielleicht daran, dass ich schon zu viel mitbekommen habe, welch zerstörerische Wirkung diese legale Droge Alkohol hat.

Generell ist ohne Drogen natürlich das Beste. Bzw. wie bei vielem, ist es halt eine Frage des Maßes und Umganges damit!

Allerdings gehört THC in Reinform ja nicht gerade zu den sog. harten Drogen. Und dass es im Gegensatz zu Alkohol (der zumindest in hohen Dosen körperlich verheerender und fast wie harte Drogen wirkt) verboten ist, kann ich halt nicht nachvollziehen.

Es ist klar, dass das heutige Cannabis nicht mehr mit damals zu vergleichen und auch nicht zu verharmlosen ist!

TM

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Leute die Alkohol und sonstige Drogen konsumieren, gehören in meinen Augen nicht ans Steuer eines Fahrzeugs und werden eine MPU hoffentlich so lange nicht bestehen, bis sie auf den Konsum verzichten. Meinetwegen soll jeder das Recht auf seine Dröhnung haben, aber sich dann gefälligst vom Lenkrad fern halten.

Schöne Grüße,
Jule, für 0,0 Promille beim Autofahren

Leute die im allgemeinem Probleme mit Alkohol oder Drogen haben oder diese regelm. konsumieren gehören nicht in den Straßenverkehr. Ich kenne eine Person die daraus gelernt hat denn er hatte folgendes gemacht. Regelmäßige Drogentest die er selber bezahlt hatte, heißt 1 mal im Monat Urin abgeben und fast 50 Euro bezahlen und das über eine Zeit von über 14 Monaten. danach zu MPU und hatte den Führerschein nicht wieder bekommen. Begründung dafür… Man könne nicht ausschließe das er nicht doch wieder bekifft Auto fährt und damit andere gefärdet auch wenn er nachgewiesen hatte das er nicht mehr gekifft hatte seit dem Vorfall. Es hatte insgesammt fast 3 Jahre gedauert bis er den Führerschein wieder bekommen hatte wegen bekifft fahren mit 0,9 Promille, weitere Drogen waren nicht im Spiel. Ich fand die Strafe richtig denn nur so hatte er etwas daraus gelernt.

Der war auch nicht als Hilfe bei der MPU gedacht, sondern eher
als Anstoss, sich Gedanken über deinem BTM-Konsum zu machen.
Du erwartest doch nicht wirklich hilfreiche Tipps, wenn du
einerseits zur MPU musst, andererseits einräumst, kurz vorher
noch BTM konsumiert zu haben. Da fällt es mir schwer, an die
Ernsthaftigkeit deines Vorhabens bzw. charakterliche Eignung
als Fahrzeugführer zu glauben.

es war mir nicht bekannt, dass ich zur mpu muss. bekam das schreiben zwei tage nach meinem geburtstag zugestellt. und glaube mir, hätte ich es gewusst, dann wäre das sicherlich nicht vorgekommen.

Aber trotzdem dank an alle…
Werde euch über das ergebnis informieren