Wie läuft eine Privatinsolvenz ab beginn des Antrages?

Hallo

Mein Mann muss jetzt da einige Gläubiger eine Außergerichtliche Einigung abgelehnt haben den Insolvenzantrag ausfüllen.

Wir wissen nur nicht genau was auf uns zukommt unsere Anwältin sagt uns nichts genaueres und im Internet habe ich auch nichts genaueres darüber gelesen.

Uns geht es in erster Linie was genau passiert den es steht sehr viel auf dem Spiel.

Wird der Arbeitgeber informiert?

Wenn ja des wäre eine Katastrophe den meinem Mann würde zu 100% gekündigt und er ist Alleinverdiener für unsere Familie.

Wird das Konto still gelegt und alle Überweisungen zurück geholt also auch Miete Strom Kinderbetreuung usw?

Wenn ja des wäre die nächste Katastrophe den dann sitzen wir auch noch ohne Wohnung da.

Was ist mit dem Lebensunterhalt von was sollen wir leben wenn das Konto dicht ist?

Wird der Vermieter auch noch darüber informiert?

Wie lange ist das Konto dicht?

Es tut mir sehr Leid das ich soviel frage aber ich kann seid Tagen nicht mehr schlafen.

Unser Leid begann 2004 da haben wir eine Wohnung für unsere kleine Tochter gekauft die bereits beim Kauf vermietet war soweit so gut 2007 bekamen wir auf einmal Post (Mahnbescheid) über 9000 Euro von einer Hausverwaltung von der wir noch nie etwas gehört hatten leider hatten wir bis zu diesem Punkt noch nie einen Mahnbescheid bekommen und wussten nicht was wir zu tun hatten.

Ich habe also bei dieser Anwältin angerufen und habe mich erkundigt um was es geht sie hat es mir erklärt und sagte noch sie schickte die Kosten noch per Brief also haben wir auf den Brief gewartet aber anstatt das eines Briefs kam, kam ein Gerichtsvollzieher mit Haftbefehl der sofort 9000 Euro wollte.

Man einigte sich auf Ratenzahlung und gut war es (Pustekuchen) 5 Tage später wurde uns das Girokonto auf ein Guthabenkonto geändert wie auch der kleine laufende Kredit gekündigt der Lohn meines Mannes war zu dem Zeitpunkt gerade 3 Stunden gutgeschrieben. Wir standen also 1 Monat ohne Geld da sprich alle laufenden Kosten wurden nicht gedeckt. Im nächsten Monat als der Lohn kam mussten wir den Gerichtsvollzieher bezahlen und der Rest wurde von der Bank einkassiert. Im Folgemonat das gleiche daraufhin bekamen wir die Kündigung der Wohnung wir standen von heute auf morgen ohne Wohnung da.

Wir sind daraufhin zu meinen Eltern gezogen den aufgrund des Haftbefehls welcher in der Schufa meines Mannes stand bekamen wir keine Wohnung.

Einige Wochen darauf die nächste freudige Nachricht der Mieter welcher in unserer gekauften Wohnung wohnte bezahlte keine Miete mehr so das unser laufender Kredit für die Wohnung auch nicht mehr bezahlt wurde er wurde daraufhin gekündigt und die Wohnung wurde Monate später zwangsversteigert.

Ende 2008 hatten wir uns etwas erholt und neuen Mut geschöpft bekamen sogar eine neue Wohnung und wir haben versucht alles gut wie es ging zu bezahlen nur irgendwann geht es nicht mehr den es kam immer mehr dazu.

Ende 2009 gingen wir dann zu einem Schuldenberater der uns die Verbraucherinsolvenz nahe gelegt hat und diese wird die nächsten Tage eröffnet sobald der Antrag bei Gericht eingegangen ist.

Mein Mann steht seid 17 Jahren in fester Anstellung bei dem gleichen Unternehmen wir haben noch nie Hartz4 oder sonst etwas beantragt.

Im vor raus schon mal tausend Dank wer mir mit den Fragen helfen kann

Liebe Grüße

Hallo

Ich würde gerne mit Ihnen telefonisch sprechen, da
bei mir noch Fragen offen sind, um Ihnen alles richtig
und genau zu beantworten. Bitte antworten Sie mir mit
Rufnummer. Okay!

Gruß

Candra

Hallo

sie können mir gerne Fragen stellen aber ich möchte keine Telefonnummer raus geben an Personen die ich nicht kenne!

Liebe Grüße

Hallo,

ich kann sehr gut verstehen, wie es im Moment zugeht und ausschaut.

Der Insolvenzweg ist auf meiner homepage sehr gut dargestellt. Schau unter www.verlandeferber.repage1.de

Es benötigt viel Hintergrundwissen, um Fragen im Detail beantworten zu können. Es kann sein, dass das Konto gesperrt wird (meistens); es wird aber auf Antrag wieder geöffnet (meist ca. 3 Tage). Der „unpfändbare Betrag“ muss auf Antrag (beim zuständigen Gericht oder im Insolvenzverfahren duch den Insolvenzverwalter/Treuhänder) auf dem Konto verbleiben. Der Vermieter wird unterrichtet, wenn durch den Schuldner(!) eine Mietsicherheit (Kaution) besteht, weil diese eingezogen würde. Eine Kündigung aufgrund Insolvenz des Mietvertrages ist nicht zulässig (Besonderheit Genossenschaftswohnungen!).

Warum würde die Kündigung durch den AG ausgesprochen? Der AG kann die ihm entstehenden Kosten sich durch den Schuldner bezahlen lassen. In der Regel wird er durch den IV/Treuhänder bzgl. einer „Abtretungserklärung“ angeschrieben. Bei gutem Zusammenspiel und reden mit dem IV kann vereinbart werden, dass die einzuziehenden Beträge von ihm direkt an den IV überwiesen werden, ohne den AG einzuschalten. Dies hängt aber vom Gutwill des IV ab.

Über meine HP kann auch direkt Kontakt aufgenommen werden, so dass Fragen ganz gezielt gestellt werden können. Es gibt dort auch weitere Infos/Links, die vielleicht weiter helfen.

Ich hoffe, ich konnte fürs erste weiterhelfen. Ich wünsche viel Kraft und Geduld.
Es wird alles gut! Ich weiß es aus eigener, bitterer Erfahrung.

Alles Gute!

Guten Tag!

Warum habt Ihr Euch nicht früher gemeldet? (Eine dumme Frage von mir…)
Also…

…alles wird gut…keine Angst vor der Zukunft…niemand wird gekündigt!!

  1. Schnell klären ob Ihr die Befreiung der Anwaltskosten/Gerichtskosten beantragt habt!!! Dabei hilft Euch der „Rechtspfleger“ (Anruf bei Eurem zuständigen Amtsgericht. Die Info ist kostenlos!) Dieser nennt Euch auch den Rechtsanwalt für Privatinsolvenz in Eurer Nähe)
    Wahrscheinlich wird Euch geraten, beide die Privatinsolvenz zu beantragen.
    Sobald Ihr die Privatinsolvenz beantragt habt, habt ich Gläubigerschutz!! Ihr dürft nichts mehr an Schulden bezahlen. Zu niemandem. Wichtig!!! Auch nicht privat!!!
    Euer Konto wird zum Guthabenkonto! Ihr dürft nichts mehr überziehen! Niemand darf Euch was abziehen, auch nicht die Bank!!! Verheiratet, 1 Kind… Euch müssten ca. 1900 € netto im Monat übrig bleiben. (Werft einen Blick in die Pfändungfreibeträge-Tabelle im Internet. Man darf auch den Lohn nicht pfänden!!! Ich hoffe Ihr kommt mit 1900 im Monat zurecht! Dein Mann darf zusätzlich 50% des Urlaubsgeldes, des Wihnachtsgeldes, der Überstunden für sich behalten!!! Bitte keine Gläubiger vergessen!!! Der Anwalt bekommt Geld nach der Anzahl der Gläubiger. (ich glaube bis 5, bis 8, bis 12, bis 15) Aber das weiß der Insolvenzanwalt genau. Der Anwalt Er wird Euch das gleiche sagen. Dein Mann soll unbedingt seine Arbeit behalten!!! Privatinsolvenz ist keine Schande!!! (Die eigentlichen schuldigen sind alle auf einer CD beim Staat. Dagegen seid Ihr kleine Fische) Nach 7 Jahren seid Ihr schuldenfrei! Und das ist für einen Deutschen Bürger außergewöhnlich. Eine neu Chance!

Wir können auch gern telefonieren 09191 330616

Ihr seid auf dem Weg in die Schuldenfreiheit!! Das ist gut! Vergesst die Moral! Ihr als Familie seid die wichtigsten Personen!!

Gruß Kurt

Hallo

Ihre Insolvenz klingt dubios, daher hatte ich um Anruf
gebeten.
Ein Haftbefehl erfolgt nur vom Gerichtsvollzieher, wenn
kein EV (der frühere Offenbarungseid) abgelegt worden ist.
Ich verstehe nicht, warum Sie die gegnerische Anwältin
anrufen? Die darf Ihnen überhaupt keine Auskünfte und keine Ratschläge erteilen. Sie hätten einen Rechtsanwalt beauftragen müssen, dann wäre die Angelegenheit nicht so gelaufen.
Mir erscheint es, als hätten Sie zu viele Fehler im Vorfeld gemacht. Es wäre nie zur Zwangsversteigerung und zur Insolvenz gekommen!
Sie haben doch einen Schuldnerberater, der müsste Ihnen
Auskunft erteilen.
Im übrigen wird kein Konto dicht gemacht, dass ist absoluter Quatsch was Sie da herbringen.
Sie bekommen sobald Sie den Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht eingereicht haben einen Insolvenzverwalter zugeteilt.
Sie sollten nur keine Rechnung vergessen anzugeben in den Formularen. Dass ist wirklich sehr wichtig!

Der Insolvenzverwalter wird Ihnen dann alles Weitere erklären.
Der Arbeitgeber erfährt auf jeden Fall von der Insolvenz, da er vom monatlichen Verdienst Ihres Mannes, vorausgesetzt der Verdienst ist höher, Abgaben
abführen muss an den Insolvenzverwalter. Imgrunde kann wegen der Insolvenz vom Arbeitgeber keine Kündigung erfolgen. Schauen Sie im Arbeitsvertrag von Ihrem Mann nach, da müsste etwas stehen über Pfändungen.

Im Normalfall wird sich der Insolvenzverwalter mit dem
Vermieter in Verbindung setzen und ihm mitteilen, dass
Sie in einer Privatinsolvenz sind, allerdings wird er ihm auch mitteilen, dass Sie die Miete bezahlen können.
Also nichts negatives.

Ich hoffe für Sie, Sie machen nicht noch weitere Fehler.

Wir machen Unternehmensberatungen (Unternehmer in Not),daher habe ich Kenntnisse über Privatinsolvenzen.

Gruß

Das Gericht wird alsbald einen Eröffnungsbeschluss des Insolvenzverfahrens beschliessen.
Dann wird ein Insolvenzverwalter vom Gericht bestellt.
Der trägt alle Gläubiger zusammen. Dann gibt es einen weiteren Gerichtstermin, in dem das Verfahren beendet wird.
Dann wird aus dem Insolvenzverwalter ein Treuhändler ( fast immer ist es die gleiche Kanzlei).
Der Arbeitgeber wid es auf jeden Fall erfahren.
Da geht kein Weg daran vorbei.

Besser ist immer, den Arbeitgeber vorher darüber zu informieren. Dann fällt er nichrt aus allen Wolken.

Dieses ist kein Kündigungsgrund. Die Frage ist auch,
ob er mit Firmengeld in irgendeiner Form zu tun hat.
Manchmal wird ein Schuh daraus, weil Arbeitgeber argumentieren, dass das Vertrauensverhältnis gestört ist, weil der Arbeitnehmer sie nicht informiert hat.

GGf decken Gewerkschaftsmitgliedschaft oder Rechtschutzversicherung ein Arbeitsgerichtsprozess ab.

hallo,
ruhig bleiben…
soweit ich das verstehe, betrifft die insolvenz nur deinen mann.
der arbeitgeber erfährt nichts von der insolvenz, solange die pfändbaren beträge regelmässig pünktlich auf dem konto des insolvenzverwalter eingehen.
bei uns wurde das girokonto nicht gesperrt. allerdings habe ich auch schon davon gehört, das manche insolvenzverwalter dieses machen. wichtig ist, das ihr, solltet ihr jetzt ungeplante geldeingänge haben, erbschaft, gewinn o.ä, das geld nicht beiseite schafft.
ab antrag der insolvenz muss dein mann nun 6 jahre lang über seine wirtschaftlichen verhältnisse rechenschafft ablegen, nichts darf an den iv vorbeigehen…
es ist schrecklich, ich weiss. mein mann ist im 3 jahr der pi und ich sage dir, man kommt da durch.
wünsche viel kraft für die nächste zeit
lg

Hallo

erst einmal danke für die die vielen Antworten.

Ich habe mit der Anwältin telefoniert um zu erfahren um was für eine Forderung es sich handelt den diese Hausverwaltung welche als Gläubiger in dem Mahnbescheid genannt wurde mir nichts sagte und ich davon ausging das es ein Missverständnis wahr.

Was ein Mahnbescheid bedeutet sagte mir bis zu diesem Tag nichts ich dachte es handelt sich um eine Rechnung vom Rechtsanwalt.

Ich weiß wir haben sehr viel falsch gemacht leider aus Unwissenheit und mit dem Gedanken wir haben doch brav immer alles bezahlt.

Bei uns hat es sich wie ein Dominospiel angefüllt sobald der erste Stein um geflogen sind ihm alle anderen sehr schnell gefolgt.

Wir fühlten uns Machtlos das Spiel wieder aufzuhalten!

Und so sind wir Jahre später wortwörtlich pleite und mit Zukunftsängsten.

Wir haben nie Dinge gekauft über Finanzierung also keine Möbel keine Autos keine Luxusgegenstände wir haben immer sofort bezahlt des einzige wo wir etwas Geld gebraucht haben wahr bei der gekauften Wohnung da hatten wir selber 2 Bausparverträge mit jeweils 25000 Euro und den Rest haben wir uns finanzieren lassen.

Kaufpreis der Wohnung 138000 Euro versteigert wurde sie beim 6. Anlauf für 42000 Euro des war nochmal ein Schlag ins Gesicht.

Insgesamt hat mein Mann 5 Gläubiger

  1. Gläubiger Bank
  2. Gläubiger Bank
  3. Gläubiger Hausverwaltung
  4. Gläubiger Versicherung
  5. Gläubiger Familie

Wir haben kein Problem über unsere finanzielle Lage Bericht zu erstatten wir haben schon lange nichts mehr wir haben alles verkauft was sich zu Geld machen ließ Schmuck Gold und so weiter um unsere Schulden zu begleichen. Habe selbst meinen Goldring welchen ich zur Geburt meines Kindes von meinem Mann geschenkt bekommen habe verkauft und natürlich unsere Eheringe wir haben uns stattdessen Silberringe gekauft.

Wir haben alles versucht um da wieder alleine heraus zu kommen bis der Punkt kam an dem wir nur noch 200 Euro zum leben hatten.

Mein Mann verdient 2500 Euro netto

davon ging monatlich folgendes weg

  1. 790 Euro Miete (Ist normal in unserer Region)
  2. 100 Euro Strom und Gas
  3. 130 Euro Nachmittagsbetreuung
  4. 1200 Euro Gerichtsvollzieher
  5. 100 Euro KFZ Versicherung und Sprit
  6. 20 Euro Telefonanbieter
  7. Rest für Essen und Schule

Um nicht in die Versuchung zu kommen noch mehr Schulden an zu häufen haben wir das aktuelle Konto auf ein Guthaben Konto umstellen lassen.
So haben wir des letzte Jahr verbracht bis Oktober dann konnten wir nicht mehr und haben uns an eine Schuldnerberatungsstelle gewannt.

Mir geht es hier nicht darum wie viel wir zu bezahlen haben sondern darum ob mein Mann seine Arbeit verliert oder ob wir unsere Wohnung verlieren.

Die Wohnung und seine Arbeit haben uns bis jetzt einen Halt im Leben gegeben wenn das weg wäre, wäre bei uns auch der letzte Halt weg.

Das schlimmste aber sind die Selbstvorwürfe den ich habe damals meinen Mann dazu überredet die Wohnung zu kaufen wäre ich nicht gewesen würden wir immer noch friedlich leben!

Des ist des was mich fertig macht und mich jeden Tag immer mehr zerfrisst.

Alles Jammern hilft nichts da müssen wir jetzt durch aber es tut gut sich mal alles von der Seele zu schreiben.

Nein mein Mann hat in seinem Betrieb nichts mit Geld zu tun, er ist in dem Betrieb seid seiner Lehre.

Wenn die Mietkaution vom Treuhänder eingezogen wird hat ja der Vermieter keine Sicherheit mehr den dafür ist ja die Mietkaution gedacht.

Hab in meiner Berechnung noch 184 Euro Kindergeld vergessen welche auch nur für unser Kind ausgegeben werden sprich Kleidung Freizeitgestaltung und Taschengeld den unser Kind soll nicht darunter leiden das wir Fehler in der Vergangenheit gemacht haben!

Unsere Anwältin hält sich sehr zurück mit der Beantwortung meiner vielen Fragen sie sagt jede Verbraucherinsolvenz läuft anders den einzigen Ratschlag den sie uns gegeben hat war das wir Bargeld da haben sollen um unsere Kosten weiter abdecken zu können den der Treuhänder werde erst einmal die Konten einfrieren.

Frag mich nur woher wir Geld nehmen sollen um es zu sparen für den Tag der Tage den unsere Schulden bezahlen wir nach wie vor weiter Verbraucherinsolvenz heißt ja nicht das wir von heute auf morgen einfach nichts mehr bezahlen das liegt auch nicht in unserem Interesse den wer Schulden macht sollte auch dafür gerade stehen.

In die Verbraucherinsolvenz müssen wir weil die Gläubiger mit der Höhe der Raten nicht einverstanden sind sie wollen mehr und wir können nicht mehr geben weil wir es selber nicht haben.

Die Mietkaution kann nicht eingezogen werden.
Sie gilt als Sicherheit für den Vermieter.
Nur wenn Sie das Mietverhältnis kündigen, bekommen Sie es nicht mehr ausgezahlt.
Ich würde an Ihrer Stelle keine Forderungen mehr begleichen, die unter der Verbraucherinsolvenz fällt.
Wenn Se ein Bankdarlehn ( auch Hypothek) haben, welches
Sie von der gleichen Bank haben, wo Ihr Girokonto geführt wird, sofort dieses wechseln.

Kredit und Giro am besten immer trennen

Während der Wohlverhaltenszeit werden Sie kein Geld sparen können.
Sehen Sie zu dass Sie in den 6 Jahren über die Runde kommen, das ist schon schwer genug.

Nochmals: weihen Sie vorher den ARbeitgeber Ihres Mannes ein. Der erfährt es sowieso, und es ist immer besser, von IHnen als vom Insolvenzverwalter

Hallo,
erstmal ganz ruhig!
Wird der Arbeitgeber informiert? Ja
Sollte bereits im Vorfeld mit Arbeitgeber besprochen werden.
Der Insolvenzverwalter (InsVerw) wird zunächst alles versuchen um an Geld zu kommen. Also Konto abräumen und zu Hause aufbewaren. Dann ggf. neues Konto bei der Spk. eröffnen. Spk ist Institut des öffentlichen Rechts und wird ein Konto auf Guthabenbasis zulassen.
Ohne Wohnung geht garnicht. Das ist auch dem InsoVerw klar. Einen mindestbetrag von siehe Pfändungstabelle muss belassen werden.
Das die Anwältin keine Auskunft gibt ist schon merkwürdig. Hat die überhaupt Ahnung?
Das ganze geht auch nicht so schnell.

Grüsse
lucy

Hallo,
erstmal ganz ruhig!
Wird der Arbeitgeber informiert? Ja
Sollte bereits im Vorfeld mit Arbeitgeber besprochen werden.
Der Insolvenzverwalter (InsVerw) wird zunächst alles versuchen um an Geld zu kommen. Also Konto abräumen und zu Hause aufbewaren. Dann ggf. neues Konto bei der Spk. eröffnen. Spk ist Institut des öffentlichen Rechts und wird ein Konto auf Guthabenbasis zulassen.
Ohne Wohnung geht garnicht. Das ist auch dem InsoVerw klar. Einen mindestbetrag von siehe Pfändungstabelle muss belassen werden.
Das die Anwältin keine Auskunft gibt ist schon merkwürdig. Hat die überhaupt Ahnung?
Das ganze geht auch nicht so schnell.

Grüsse
lucy.

hallo und guten abend,
… ja, das ist bzw. sind seeehr viele fragen und ich würde und kann auch alles beantworten - bitte um rückruf, da es am tel. doch besser und viiiiel detailierter zu erklären ist :o)
0177-3518818 oder eine e-mail an [email protected]
ich stehe euch gerne mit all euren fragen zur verfügung und helfe sehr gerne weiter.
mfg

… ich nochmal … macht auf keinen fall voreilige entschlüsse - „bevor“ ihr diesen schritt wagt, „müsst“ ihr noch einiges klären :wink: … wie gesagt … VOHER !!! unbedingt !
weil, sonst gibt es echt probleme, gerade mit der bank ect.
wir haben das alles schon durch (nach 9 laaaangen jahren erfolgreich vor 2 jahren beendet :o)) ich kann dir sagen „worauf“ es - gerade anfang - ankommt!
(selber familie, haus und job ect. … :o)
also, meeelden :wink:

Hallo Mondschein 18,
das sind keine guten Neuigkeiten. Ich weiß, wie Ihr Euch fühlt. Aber glaube mir, es wird besser mit der Zeit. Wenn Ihr jetzt den Antrag stellt, wird das geprüft und wenn das Gericht zustimmt, ab dann läuft die Inso. Dies wird heute im Internet eingetragen. Früher standen wohl alle Insos in der Zeitung, heute kann man sowas im Internet nachlesen (aber wo, weiß ich nicht, man kanns eh nicht ändern). Es bleibt Euch nicht erspart, der Vermieter und auch der Arbeitgeber wird von der Inso informiert. Bei mir war das so. Es gab aber deswegen keine Schwierigkeiten. Wieso glaubst Du, daß es dann zur Kündigung kommen kann? Ja, es kann zu ner Kündigung kommen. Viele Firmen tun sich schwer damit, das war mir auch immer ein Rätsel wieso. Es kommen viele neue Probleme auf Euch zu, das ist sicher. Andererseits hören andere Probleme dann auf. Es gibt z. B. keine Mahnbescheide mehr usw. Diese kann man einfach dann dem Anwalt übergeben. Man muß beim Angeben der Gläubiger ehrlich sein, wie sonst in allen anderen Angaben auch. Sobald der Antrag bei Gericht durch ist und die Inso eröffnet wird, wird Euch ein Inso-Betreuer genannt und zu dem habt Ihr dann Kontakt die ganzen 6 Jahre. Dann braucht Ihr keinen Anwalt mehr. Ab inso sollte es keine Kontopfändung mehr geben, denn der Verdiener darf monatlich einen bestimmten Betrag verdienen, wie hoch der ist, richtet sich nach dem Einkommen und nach Kindern. Da gibts im Internet die sog. Pfändungstabelle, in der Du genau siehst, was zum Leben übrig bleibt. Alles über dieser Grenze wird gepfändet, bzw. muß der Arbeitgeber DIREKT an den Inso-Verwalter überweisen. Deswegen wahrscheinlich gibts Kündigungen, dies kann man aber nicht sagen. Evtl. vorher mit dem Arbeitgeber absprechen. Evtl. läßt sich auch der Inso-Verwalter darauf ein, dem Arbeitgeber die Inso nicht mitzuteilen. Ich war arbeitslos und mußte wegen meinen Schulden die Inso eröffnen. In meinem Fall hats den Verwalter nie interessiert, ob ich nen Job kriege oder nicht. Es war immer so, daß ich den Arbeitgeber informiert habe, auch in den Vorstellungsgesprächen. Sollte es zur Kündigung kommen, lautet mein Rat: Bei ner Zeitarbeitsfirma unterkommen versuchen. Bei denen ist der Vorteil, daß sie Erfahrung haben mit dem Ausrechnen der Beträge, die abgeführt werden müssen und sie zahlen auch Verpflegungspauschale sowie Fahrtkosten an Tagen, an denen gearbeitet wurde. Diese Einnahmen dürft Ihr behalten. Dies machen „normale“ Firmen fast nicht mehr. Welche Firma zahlt heute noch Spritkosten? Auch werden bei ner Zeitarbeitsfirma mal Überstunden ausbezahlt, da darf man auch nen Teil davon behalten. So gesehn, hat man bei denen netto etwas mehr in der Tasche- und bei Inso zählt jeder Cent. Ich war vorher bei ner Zeitarbeit und hatte netto mehr wie jetzt. Der einzige Vorteil bei dieser Firma ist, daß ich mehr Urlaub habe als bei der Zeitarbeitsfirma. Damals bin ich umgezogen in nen anderen Landkreis. Die Inso-Eröffnung war bei dem anderen Kreis. Und ein Gläubiger hat versucht, zu pfänden. Dies dürfen sie nicht tun. Da muß man gleich zum Amtsgericht und Einspruch erheben. Denn jeder Gläubiger wird aus dem Geld, was der Arbeitgeber abgibt, bezahlt. Es dürfen auch keine Gläubiger von Euch Geld bekommen, da kann man in Teufels Küche kommen. Es läuft alles über den Inso-Verwalter. Und von dessen „Gnade“ hängt alles ab. Der kostet aber auch noch mal Geld, bloß wie viel, weiß ich nicht. Also als ich umzog, wußte ich das noch nicht mit dem anderen Amtsgericht, ich hatte damals mein Konto bei der VoBa. War o.k. so. Die haben aber sofort aufgrund der Pfändung das Konto gekündigt- ohne Wenn und Aber. Auch als ich vom Amtsgericht den Schrieb vorlegte, daß gar nichts gepfändet werden darf. Da wurden sofort 50,-Euro abgehoben, angeblich wegen der Mühen, die der VOBa entstanden sind. Dabei hatten sie gar nichts zu tun. Egal, sie blieben bei der Kündigung und damit hatte ich RiesenProbleme. Denn wegen meiner negativen Schufa bekam ich nirgendwo mehr ein Konto. Zumindest ein kostenloses Konto, wie ich eines wollte. Ich war 3 Monate ohne Konto- und hatte Glück, denn dem Arbeitgeber war dies egal (war die Zeitarbeitsfirma) die haben das Geld auf das Konto meines Freundes gebucht. Erst bei der norisbank bekam ich nach langem Suchen und vielen Absagen ein Guthabenkonto- allerdings OHNE karte. Man kann dann nur noch über das Guthaben verfügen und nicht mehr mit Karte bezahlen. Dafür ist das Konto kostenlos wie ich es wollte und sie haben mich genommen. Meine Güte, wie man sich da fühlt!!! Bei den verlogenen Banken betteln und junge Angestellte, die im Leben noch nichts geleistet haben, schicken einen weg weil man Inso hat. Dies kann aber heutzutage JEDEM passieren, auch so nem Lackaffen oder so ner Tusse von der Bank!! Egal, diese Erfahrung liebt nun auch hinter mir. Gut an der Inso ist, daß wie gesagt, ihr nach 6 Jahren schuldenfrei seid und Ihr Euch um jegliche Arbeit bemühen müsst, sofern es zur Kündigung kommen sollte. Hoffentlich spielt Euer Vermieter da mit. Dies war damals kein Problem für mich, denn ich achtete darauf, daß er immer die Miete bekam. Insoweit war das kein Problem. Heute wohne ich mit meinem Freund zusammen (dies nicht aus Liebe sondern aus Geldmangel ne Interessensgemeinschaft sozusagen). Denn mit Inso ist nichts mehr so, wie es vorher war. Z. B. Sachen aus dem Internet bestelle ich im Namen meines Freundes usw. denn die holen ne Schufa-Auskunft ein, und damit fangen alle Probleme an. Da die Schufa negativ ist - und dies auch wohl noch nach Ablauf der 6 Jahren 2 jahre drin stehen bleibt bevor ne Löschung ansteht- kann man fast gar nichts mehr kaufen - auch solche Sachen nicht, wie z.B. im Media-Markt in Raten ohne Zinsen. Man muß bei der Inso ehrlich alles Vermögen angeben. Damals hatte ich ein altes Auto, das hat keinen interessiert. Wäre es ein neues gewesen, hätte es vielleicht verkauft werden können. Vor 2 Jahren ist dann endgültig kaputt gegangen und weil mein Freund nicht immer alles und ständig repaieren wollte, hat er auf seinen Namen ein Auto gekauft, das jetzt 7 Jahre alt ist aber und für mich damals fast neu war. Ich hätte ja niemals nen Kredit bekommen. Dafür muß ich jetzt jeden Monat ihm natürlich das Geld überweisen. Nur so erfährt keiner was von dem Auto. Es gehört mir offiziell auch gar nicht. Es ist auf ihn zugelassen. Wenn jetzt ne größere Ausgabe kommt, habe ich einfach Pech gehabt oder ich muß mit den Leuten sprechen, ob die Raten von mir akzeptieren. Oder eben ich bestelle über meinen Freund und überweise dann das Geld - so ist es am einfachsten. Vielleicht habt Ihr noch Freunde, wo Ihr es genauso machen könnt. Das ist glaube ich, zwingend erforderlich. Manches Mal kann man im Internet günstiger einkaufen und in den 6 Jahren braucht man auch mal so einiges. Wie gesagt, über das Guthaben darf ich jederzeit verfügen. Und da die Sache nun dem Amtsgericht klar ist, und die nun von meiner Inso wissen, kann keiner mehr pfänden. Dies waren schlimme und nervenaufreibende Erfahrungen. Die ich nie mehr machen wollte. Es ist ja klar, daß man mit Inso nicht reich wird. Jedes Vermögen muß man angeben. Bzw. alles vorher kündigen. Ich habe außer der Versicherung fürs Auto keine einzige Versicherung mehr. Dies kann ich mir nicht leisten. Auch eine eigene Wohnung kann ich mir bei den horrenden Mietpreisen nicht mehr leisten. Wahrscheinlich hätte ich auch kein Telefonanschluß mehr bekommen. Usw. usw. Alles eben, wo die Leute eine Schufa-Auskunft wollen, fällt flach. Zumindest bei Neuanfragen. Ob die Telecom nen Kunden rauswirft, der Inso macht, glaube ich nicht, denn da ist man ja schon Kunde. Aber wer wechseln will, wird warhscheinlich Probleme haben. Man kann dann höchstens noch ein Prepaid Handy kaufen. Alles auf Guthabenbasis eben. Dafür gibt es wie gesagt, kein gesperrtes Konto mehr und solche Sachen. Man kann aber davon ausgehen, daß der Inso-Verwalter ab und an das Konto überprüft, dies kann er tun auch ohne meine Zustimmung, um zu sehen, ob und wie viel Geld ich drauf habe. Ob ich in letzter Zeit vielleicht sehr viel einnehme oder so. Dies ist aber nicht der Fall. Mein jetziger Arbeitgeber hatte mit der Inso zum Glück kein Problem. Andere dagegen schon. Da kam immer gleich ne Absage. Das waren harte Zeiten, dies kann man nicht verschönern. Auch daß man so schlecht bei den Banken behandelt wird, ist auch keine schöne Erfahrung. Banken sind nur nett zu Geld. Hat mein keins, sieht man immer gleich deren böse Fratze. leider braucht man ja heutzutage ein Konto, schon allein, wenn man Geld verdient. Ich selber bin jetzt nach den 3 Jahren in der Wohlverhaltensphase, sie läuft noch bis Ende 2011. Dann ist es Gott sei Dank vorbei und hoffentlich hat keiner Einspruch. Daß ich dann die Schulden los bin. Dies waren harte 6 Jahre. Während meiner Hartz-VI Zeit bekam ich auch ein Schreiben vom Verwalter, daß ich die Insokosten bezahlen muß. Dann bekam ich aber Arbeit und die Kosten werden aus meinen Abgaben bezahlt. Ansonsten sollte man alle Bewerbungen alles immer gut aufheben und sich alles schriftlich geben lassen. Es kann sein, daß man dem Verwalter mal seine Bemühungen, wie auch dem Arbeitsamt, offen legen muß. Da ich am Anfang der Inso Miterbin eines Hauses wurde, kommt nun die nächste böse Erfahrung. Sofort bekam ich vom Grundbuchamt die Schreiben, daß der Eigentümer nun der Inso-Verwalter ist und ich nicht länger. Da ich aber nicht alleine geerbt habe, stand auch zur Diskussion, daß das Haus versteigert wird. Zum Glück wurde es vorher verkauft. Da hätten aber die anderen Erben kein Mitspracherecht gehabt. Hätte der Verwalter das Haus in die Versteigerung gedrängt, hätte keiner was dagegen tun können. Und leider bekam ich keinen Cent von dem Erbe. Hätte ich etwas später geerbt, ich glaube nach den 3 Jahren, wenn man in der Wohlverhaltensphase ist, darf man die Hälfte des Erbes bekommen. So hatte ich auch da Pech. Sonst hätte ich einige tausend Euro bekommen, was mir gut getan hätte. Aber so hatte ich eben Pech. Das Erbe verschweigen darf man ja nicht. Und ausschlagen darf man es auch nicht. Darüber habe ich mich schon genug aufgeregt. Denn Rücksicht auf einen Trauerfall gibt es in der Inso nicht. Da darf man auf keinen Fall ne dünne Haut haben. Der einzige Lichtblick ist, daß es vorbei geht. Und dann ich hoffentlich nochmal neu anfangen. Das wünsche ich Euch auch. Ich glaube zur Eröffnung der Inso bei Gericht braucht man einen Anwalt, dann nicht mehr. Denn meiner hat mir damals nur den Schriftkram erledigt, und jede Menge Geld dafür kassiert, na klaro, die verdienen na nicht schlecht, wie wohl jeder weiß. Ansonsten braucht man keinen Anwalt, es sei denn, man hat was Komplizierteres oder so. Anwalt ist für mich jetzt nicht nötig, ich habe auch keine Versicherung dafür mehr. Und die Kosten sind mir zu hoch. Ach so, sollte es bei der Anstellung bleiben und es gibt Weihnachts bzw. Urlaubsgeld, auch das wird weggenommen - man darf aber ein bißchen was davon behalten. Bloß wie viel, das weiß ich nicht. Diese Berechnungen stehen im Internet, das war mir aber immer zu kompliziert dies auszurechnen, denn es ändert ja nichts an der Sache, daß ich den größten Teil abgeben muß. Ist nur ein weiteres Ärgernis. Dafür schaue ich schonmal auf das nächste Jahr das Ende meiner Inso. Das ist, wie gesagt, der einzige Trost. Dann nochmal bis 2013, dann steht auch nichts mehr in der Schufa und man sollte wieder einen Kredit bekommen. Oder Telefon oder all diese Dinge eben. Hoffentlich finde ich bis dahin Arbeit, denn mein Vertrag läuft Mitte nächsten Jahres aus. Aber zumindest habe ich dann einige Schulden abbezahlt, da ich ja Geld verdiene. Und dann dürfte ich auch endlich wieder über das ganze Geld verfügen.!!! Für diese Zeit wünsche ich Euch Mut und Kraft, man darf einfach nicht aufgeben. Wie gesagt, es gibt auch Vorteile. Jetzt weiß ich einige Sachen eben besser. Ich hoffe, damit einige Fragen beantwortet zu haben. Du kannst Dich ja nochmal melden, falls Du was nicht verstanden hast. Und mir mal erzählen, wie es jetzt aussieht. Ob sich schon was getan hat.
Vlele liebe Grüße

Hallo!
Erst einmal ruhig bleiben und nicht gleich verzweifeln, mit geht es genau so.
Der Mann sollte ein Gespräch mit dem Arbeitgeber führen und ihn über die Situation aufklären. Provatinsolvenz ist kein Kündigungsgrund!!!
Hilfe beim Ausfüllen der Bögen gibt es bei der staatlichen Schuldenberatung bzw. Arbeiterwohlfahrt.
Der Vermieter wird normalerweise über nichs informiert.
Es sollte ein pfändungsfreies Konto eingerichtet werden, das bedeutet, das man hier nicht willkürlich von Seiten der Gläubiger zugreifen kann. Damit werden alle Kosten bezahlt.
Wenn das Geld nicht reicht, alle Möglichkeiten ausschöpfen, auch Hartz IV, denn das habe ich bekommen, als ich voll arbeiten ging.
Liebe Grüße
Dirk

Hallo,

zu Ihren Fragen:

Wir wissen nur nicht genau was auf uns zukommt unsere Anwältin sagt uns nichts genaueres und im Internet habe ich auch nichts genaueres darüber gelesen. = dann sollten Sie zu einem anderen Anwalt gehen. Bei der Schuldnerberatung (der Stadt/Gemeine, wo Sie wohnen, kann man Ihnen fachkundige Anwälte nennen)

Uns geht es in erster Linie was genau passiert den es steht sehr viel auf dem Spiel.

Wird der Arbeitgeber informiert? = ja, denn dann wird der pfändbare Teil des Gehalts an den Insolvenzverwalter bezahlt. Sie und Ihr Mann bekommen den nicht pfändbaren Teil i.d.R. weiterhin auf Ihr Konto.

Wenn ja des wäre eine Katastrophe den meinem Mann würde zu 100% gekündigt und er ist Alleinverdiener für unsere Familie. = Privatinsolvenz ist kein Kündigungsgrund, wenn nicht in besonderen Fällen das im Arbeitsvertrag geregelt ist.

Wird das Konto still gelegt und alle Überweisungen zurück geholt also auch Miete Strom Kinderbetreuung usw? = nein, mit dem Ihnen verbleibenden nichtpfändbaren Teil des Gehalts können Sie weiterhin ihre Überweisungen/Abbuchungen tätigen. Das regelt der Insolvenzverwalter.

Wenn ja des wäre die nächste Katastrophe den dann sitzen wir auch noch ohne Wohnung da. = so schlimm das klingt, aber es liegt dann alles beim Insolvenzverwalter, der über Ihre Einnahmen und Ausgaben bestimmen kann. Leider auch eine Wohnung kündigen könnte. Was er aber i.d.R. nicht macht. Es sei denn, Sie wohnen in luxuriösen Verhältnissen und mit einer „normalen“ Wohnung könnte Geld für die Verpflichungen aus der Insolvenz frei werden.

Was ist mit dem Lebensunterhalt von was sollen wir leben wenn das Konto dicht ist? = das Konto wird dann wieder freigegeben - wenn nur Einkünfte aus Nichtselbständiger Arbeit vorliegen. Bei Mieteinnahmen oder sonstigen zusätzlichen Einkünften ist es kompliziert. Aber auch dann können Sie ein Konto haben, über das sie frei verfügen können.

Wird der Vermieter auch noch darüber informiert? = nein!!!

Wie lange ist das Konto dicht? = bis das Gericht eine entsprechende Verfügung erteilt.

Ich denke, Sie sollten versuchen, möglichst schnell Ihre Privatinsolvenz zu bekommen, damit das alles geregelt wird. Sie sagen, ein Schuldenberater hat Ihnen die Verbraucherinsolvenz nahe gelegt und diese wird die
nächsten Tage eröffnet sobald der Antrag bei Gericht

eingegangen ist. = haben Sie denn schon versucht einen außergerichtlichen Vergleich durchzuführen. Der muß auf jeden Fall vorher durchgeführt werden. Was aber i.d.R nicht der Schuldnerberater, sondern ein Anwalt macht. Und erst dann kann ein Antrag bei Gericht gestellt werden.

Ich denke Sie sollten sich diesbezüglich noch mit einem Rechtspfleger beim Amtsgericht verständigen. Der kann Ihnen sagen, wann und unter welchen Umständen ein Antrag auf Privatinsolvenz gestellt werden kann. Ohne vorherigen Vergleichsversuch wirde der Antrag sicher abgelehnt, womit Ihnen nicht gedient wäre.

Also noch mal zum Amtsgericht und dann zu einem Anwalt. Das Gericht hat üblicherweise eine Liste mit Anwälten, die sich auskennen. Aber auch die Schuldnerberatungsstelle Ihrer Stadt/Gemeinde hat eine solche Liste.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

mfg Johann Schwenk