Wie lange dauert die Bearbeitung des Reha-Antrages

Hallo liebe Community,
ich habe von Geburt an Rückenprobleme mit starker Skoliose, gekippter Hüfte, schrägstehender Hüfte, Beinverkürzung, Sakroilitis, Arthrose in beiden Hüftgelenken, eine Bandscheibenvorfall LW4/5, wahrscheinlich Morbus Bechterew und Fibromyalgie. Seit 8 Jahren bin ich Schmerzpatient, die Medikamente haben mir eine chronische Gastritis eingebracht, eine Zwölffingerdarmentzündung und Verätzungen in der Speiseröhre.
Jetzt habe ich am 10. Juni bei der Rentenversicherung einen Antrag auf eine stationäre Reha gestellt (keine Anschluss-Reha nach einem Krankenhausaufenthalt). Es ist mein erster Antrag, ich hatte noch keine Reha und zahle seit 25 Jahren ununterbrochen in die Rentenversicherung ein. Da es mir im Moment sehr schlecht geht und ich vor Schmerzen kaum meinen Alltag und mein Berufsleben bewältigen kann, für soziale Kontakte keine Kraft und Energie mehr habe warte ich sehnsüchtig auf Post von der Rentenversicherungsanstalt. Früher musste man wohl drei Monate Berabeitungszeit einrechnen.
Ist das heute immer noch so?
Bin für jede Antwort dankbar :smile:
Viele Grüße,
Andrea

Hallo Andrea,
auch ich hatte aufgrund diverser LWS-Operationen unerträgliche Schmerzen. Zunächst wurde ich mit Ibuprofen versorgt, was auch bei mir zu Magenproblemen führte. Dann wurde ich auf Morphium umgestellt. Das führte zu starken Bewußtseinsveränderungen. Jetzt bin ich seit zwei Jahren mit Methadon versorgt und es geht mir gut. Auf der Schmezskala bin ich jetzt von 8 auf 3 gesunken. Wegen der Rentenversicherung solltest du einmal zum VdK gehen. Wenn die sich einschalten geht es erfahrungsgemäß schneller, weil die wissen, dass es dann sehr schnell vor Gericht geht.

LG
Alexander

Hallo Alexander,

vielen Dank für Deine Antwort. Ca. 10 Jahre Ibuprofen (die ersten 5 Jahre ohne Omeprazol), haben mir sowohl den Magen als auch die Speiseröhre ruiniert :frowning: Die gesamte Palette Opium etc wirkt bei mir leider gar nicht, mir wird nur furchtbar übel.
Morphium habe ich bisher ausgelassen, da ich bei Frankfurt wohne und überwiegend in München oder Hamburg arbeite und sehr viel mit dem Auto unterwegs bin. Methadon werde ich mal im Hinterkopf behalten, falls die Reha den gewünschten Erfolg nicht bringt.
Gestern ist übrigens meine Bewilligung bekommen und am 11. August geht es los. Bin sehr gespannt :smile:

Wünsche Dir alles Gute und eine schmerzfreie Zeit!!
Liebe Grüße,
Andrea

Hallo Andrea,
das mit dem Morphium kann ich bestätigen.
Methadon ist bei mir völlig nebenwirkungsfrei!
Ich habe freiwillig den sogenannten „Idiotentest“ gemacht und ohne Probleme bestanden. Also Autofahren kein Problem. Trotzdem habe ich das Ergebnis des Testes immer dabei. Außerdem bekam ich eine Bescheinigung der Schmerzklinik.

Hallo Alexander,
ich werde das in der Reha-Klinik mal ansprechen. Ich habe mir gerade ausführlich die Klinikunterlagen durchgelesen und die bieten auch Gespräche zu Medikation an, habe eine eigene Diagnostik usw. Ich hoffe dass ich dort einen großen Schritt weiterkomme.
Gestern ab 15:00 Uhr hatte ich mal wieder eingen ganz furchtbaren Tag, Schmerzskala 10 :frowning: Heute bin ich wieder bei 8, was seit April normal ist. Vorher (seit 2001) pendelte ich zwischen 5 und 8. Es kann also nur noch besser werden.
Liebe Grüße und alles Gute,
Andrea

Hallo,

die Bearbeitungszeit ist immer ein wenig Glückssache. Da du aber offenbar im Berufsleben stehst, werden die sich sicher beeilen. Mit vier bis sechs Wochen solltest du aber rechenen. Im Zweifelsfall ruhig mal anrufen und lieber jammern als motzen.

Viele Grüße
Patrik

Hallo Patrick,

danke für Deine Antwort!
Vor zwei Tagen kam die Bewilligung und auch schon die Post von der Reha-Klinik Bad Sooden Allendorf. Jetzt sitze ich hier über endlosen Formularen :smile:
Am 11. August geht es los. Ich bin sehr gespannt welches Programm sie für mich auswählen und wie lange ich wirklich dort bleibe und welche Erfolge sich einstellen.

Liebe Grüße,
Andrea