Wie lange dauert Entzug? Benzodiazepine, Heroin

Ich habe in meiner Vergangenheit sehr viele Drogen genommen und möchte gerne wissen wie lange der Entzug anhält, ab wann bin ich wirklich clean?

Ich habe vor ca 1 1/2 Jahren angefangen einmal wöchentlich Opium und/oder Benzodiazepine (vorwiegend: Tramal, Tramadol und Diazepan) zu nehmen und täglich bis zu ein oder zwei Gramm Haschisch geraucht und in der Woche ca 2-3 Gramm Amphetamine (Speed) gezogen.
Ich habe vor 14 Wochen aufgehört Amphetamine zu konsumieren, aber fast zeitgleich angefangen Heroin, ebenfalls durch die Nase zu ziehen.In der Woche 0,5 - 1 Gramm.
Zudem täglich eine Doxepin-Tablette und bis zu 6 Opipramol-Tabletten .
Seit 2 Wochen bin ich nun Drogenfrei. Die ersten Tage habe ich gar nicht geschlafen, nun schaff ich es ca 3-5 Stunden in der Nacht zu schlafen und schwitze nicht mehr gar so viel.
Begleitet wird alles von einer Emotionlosigkeit, die sich aber täglich bessert.

Meine Frage ist nun wann kann ich behaupten clean zu sein und wann wird mein Körper wieder normal funktionieren?

Liebe Grüße

Hi Prinz-Diaz-Benzo,

zunächst einmal - toll, dass dus bis hierhin geschafft hast - und bitte bleib dran, nix ist gut an einem Leben mit Gift.

Ich sags wirklich nicht als Klugscheißer-Spruch so dahin - ich habe so viele Junkies sterben sehen, dass zwei Hände nicht reichen, um sie aufzuzählen. Auch meine große Liebe hat den Absprung nicht geschafft, ist jämmerlich und alleine verreckt und wurde erst nach vielen Tagen tot in seiner Wohnung aufgefunden.

Natürlich kannst du nach 2 Wochen völlig ohne Drugs behaupten, clean zu sein. Für den Moment eben. Das Schlimmste an körperlichem Entzug hast du sicherlich hinter dir. Also ich denke, dass nur der Entzug von Heroin/Opiaten und den Downers wirklich schlimme körperliche Probleme macht. Der Entzug von Amphetamin und Haschisch ist eher psychologischer Natur. Na ja, und Haschisch ist auch viele Wochen nach dem letzten Rauchen noch nachweisbar mittels Drogentests, aber das weißt du sicher selber.

Je mehr Zeit du nun zwischen Drogenzeit und Clean-Sein bringst, desto mehr wird auch die Emotionslosigkeit weichen. Deshalb bitte, habe Geduld mit deinem Körper, er wird nach und nach wieder voll funktionsfähig. Du solltest ihm dafür zumindest soviel Zeit einräumen, wie du Zeit verschwendet hast, um ihm Schaden zuzufügen.

Auch wenn es sich vielleicht im Augenblick völlig unmöglich für dich anhört - mir hat es seinerzeit geholfen, dass ich mit dem Klettern angefangen habe. Es war eine einzige Herausforderung für den Körper, eine Möglichkeit mit Aggression umzugehen und ich konnte quasi weiterhin „am Abgrund stehen“. Und ihn - hin und wieder - überwinden.

Sei vorsichtig, denn Sister Morphine wird auch noch nach Jahren und Jahrzehnten im Hintergrund lauern. Nun bin ich seit 1998 clean und immer wieder mal habe ich Flashbacks und manchmal Lust auf „H“. So aus dem Bauch raus, lange bevor es der Verstand wieder auf die Reihe kriegt :wink:. Es bleibt nix anders übrig, als zu lernen mit der beschissenen Sucht umzugehen. Und zu widerstehen. Immer wieder neu.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für deinen weiteren Weg!

Liebe Grüße
dark blue

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

DAS geht offenbar nicht ganz schnell bei Benzodiazepinen und den ganzen Dingen von denen Du schreibst. Ich bin in diesen Dingen KEIN Experte. Klar ist aber: Diese Drogen nimmt man nicht umsonst, oder weil man ein schlechter Mensch wäre. Nein. Sie sind ja zum Teil auch Medikamente.
Tipps von mir: Schau nicht so sehr darauf, wann Du von Dir sagen kannst, daß Du davon frei bist und wieder normal funktionierst. Wichtiger scheint mir zu sein: daß Du gesünder wirst und Lebensfreude und echte Freundschaft bekommst, damit Du nicht Dich nicht unbedingt zu Drogen/Medikamenten hingezogen oder hingetrieben fühlst, und damit weiter Schwierigkeiten hast.
Klingt das naiv was ich so schreibe?
Tipp: Wende Dich vorsichtig der Liebe und Freundschaft zu. Versuche sanft, Deinen Körper gut zu beeinflussen: Sanfter Sport und etwas unter die Leute und in die grüne Natur gehen - das ist schon mal gut. Pflege Kontakte zu netten Leuten, die sich mit den Drogen eher sehr zurückhalten.
Wenn Du Hilfe von Fachleuten suchst, halte die Augen offen. Vertrauen kann wachsen. Vorsichtig darf man aber sein. Und noch eins: Wir alle müssen bescheidener werden. Auch ich.
Herzlich
Erik

Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich.
Aber schonmal Klasse das Du es allein geschafft hast!
Da Du schon wieder etwas schlafen kannst und die Emotionslosigkeit auch immer besser wird, denke ich noch 2-4 Wochen, dann wird sich alles normalisiert haben. Clean bist Du erst dann, wenn Du selbst der größten Versuchung widerstehen kannst wieder etwas zu nehmen. Es ist eher so, wie ein „trockener Alkoholiker zu sein“…

Viel Erfolg und viele Grüße

Hallo Prinz-Diaz-Benzo,

ich hätte dir generell empfohlen mit einer Polytoxikomanie (Mehrfachabhängigkeit von Medikamenten oder Drogen) nicht allein eine Entgiftung vor zu nehmen.
Generell ist deine Frage nicht in einem Satz zu beantworten, da es hier mehrere Stufen gibt.

Die erste ist die Entgiftung, also allein der Moment, in dem sich keine wirksamen Substanzen mehr in deinem Körper befinden (damit meine ich nicht, dass sie nicht mehr Nachweissbar sind, viele Drogen lassen sich über sehr langen Zeitraum noch im Körper nachweisen). Dein Körper hat sich ja im Laufe der Zeit an Medikamente und Drogen gewöhnt, wenn du ihm dann während einer Entgiftung einen Mangel verursachst, kann es zu vielen, zum Teil auch sehr schwerwiegenden Komplikationen kommen. Eine davon ist die von dir beschriebene Schlaflosigkeit, aber auch zittern, schwitzen, frieren, Kreislaufprobleme, Durchfall, Krämpfe, und viele viele (noch schlimmere) mehr können vorkommen.
Hier ist im Normalfall immer ärztliche Betreuung angeraten, eben gerade weil du dann:
a: nicht allein mit diesen Problemen bist
und b: Es gute, gar nicht oder nur in geringem Masse abhängig machende Medikamente zur linderung gibt.

Angenommen du hast also diese Entgiftung überstanden, das kann jeh nach Droge entprechende Zeit dauern, hier würde ich ebenso ärtzlichen Rat einholen, allerdings bist du nach 2 Wochen sicherlich schon gut davor (übrigens an dieser Stelle einerseits Hochachtung, weil du so einen schweren Prozess durchgestanden hast (und durchstehst) und auf der anderen Seite auch ein wenig schelte, dass du dich durch eine Entgiftung ohne ärztliche Begleitung in Gefahr gebracht hast).

Die verschiedenen Medikamente die du genommen hast, haben auch unterschiedliche suchtverursachende Merkmale. Es gibt Medikamente die vor allem psychisch sehr stark abhängig machen, welche die körperlich abhängig machen und natürlich welche mit beiden Merkmalen.

Hinter einer Sucht steckt immer eine Geschichte und meist ist diese und die Gründe dafür einem selbst noch nicht ganz klar. Gerade die psychische Abhängigkeit, die man unbedingt in den Griff kriegen muss (sie steht der körperlichen in keiner weise nach!)- verursacht halt auch viele Rückfälle. Dazu gehören auch die von dir beschriebenen Symptome wie Emotionslosigkeit, neben noch einigen anderen Möglichen.

Jeh nach Person dauert diese Zeit mal länger oder eben nicht, meist jedoch einige Monate. Ich empfehle dir hier auch dringend, dich in begleitung eines Therapeuten zu begeben (das zahlt alles die Krankenkasse und Beratungen sind in vielen Beratungszentren sogar vorerst anonym!).

Allein schon deshalb, weil die Gefahr Rückfällig zu werden durch die Hilfe einer weiteren Person DEUTLICH verringert wird und du einen Entzug sicherlich nicht nochmal von vorne durchmachen magst.

Soweit in relativer Kürze ein paar Gedanken von mir zu deiner Frage. Effektiv kann sie dir aber nur jemand beantworten, der dich vor sich hat und mit dir genau Gründe und Umfang deiner Sucht klärt.

Es gibt auch OnlineAngebote von Ambulanten-Therapie einrichtungen, die einen Onlinechat zur Beratung anbieten.

Unter http://www.suchtonline.de/ findest du so etwas, ich empfehle dir es zu nutzen und dort noch besser Auskunft als hier zu erhalten.

Alles gute weiterhin!

Hallo !
Respekt 2 wochen ist doch schon ein guter Anfang
wann du es durchgestanden hast zumindest körperlich weiß ich nicht bei gras ist es im prinzip das gleiche wie Taback das weiß ich weil ich auch schon konsumiert habe aber zum glück nie süchtig wurde .
Es ist halt meistens Kopfsache ab wann man wirklich clean ist ich denke mal wenn du es wirklich wilst und dir immer und immer wieder die vorteile vor augen hällst warum es besser ist clean zu sein wirst du es auch schaffen .
Für die Körperliche sache würde ich einen Artzt aufsuchen und keine Angst der hat schweigepflich und erlebt das jeden Tag!!!

Noch en Tip von mir ändere deinen Altag z.b früher aufstehen öfters mal mit freunden weg gehen oder leg dir ein Hobby zu Sport Modellbau solche sachen wichtigste ist keine langeweile dann kommst du auch nicht auf dumme gedanken.

Mfg Nico

Hi,
tut mir leid, dass ich Deine mail erst heute lese!
Du wirst merken, dass es Dir von Tag zu Tag besser geht, weniger schwitzen, mehr schlafen, - wobei sich das mit dem Schwitzen noch eine ganze Weile hinziehen kann. Bei mir dauerte es monatelang, hängt aber natürlich davon ab, wie viel und wie lange Du vorher konsumiert hast. Auch Depressionen hielten sich bei mir monatelang! Relativ schnell kam der Punkt, an dem ich wieder „Gefühle“ und sexuelles Verlangen verspürte. Bei mir gab es einen Zeitpunkt, meist wenn ich einen Film im Fersehen sah, wo ich losheulen mußte, - und dann wußte, okay, du bist wieder zurück in der Welt. Denke, da Du H nicht so lange und auch nicht so hoch dosiert konsumiert hast, hast Du es in einigen Wochen durchgestanden! Opiate sind doch wesentlich schwächer als H. Sprich mit guten Freunden und tu Dir was gutes, Buch, CD oder DVD kaufen, Massage geben lassen, vielleicht ja auch eine tantrische Massage. Wünsche Dir alles Gute. Hoffe Du kommst nochmal aus der H-Nummer raus, sonst kann es ganz schön beschissen werden! Mach’s gut!

Guten Tag,

Du tust mir einfach nur leid,du erinnerst mich an mich selber vor 2 jahren!!!Da hatt ich auch noch soviele Hoffnungen,wieder normal Leben zu können,aber davon kannst du Dich für immer verabschieden,weil deine Opiatrezeptoren zerstört sind durch dein Konsum ,und da brauch mann nicht mal spritzen!!!Nimm 1 Jahr jeden Tag 0,5 durch die Nase,und du hast für immer deine Opiatrezeptoren gefickt,auch wenn du kein Beikonsum hast,und denkst das du ja nur wenig nimmst,und andere es ja viel härter treffen muss ,weil die spritzen ja und nehmen mehr!!!Gott bist du naiv,wenn ich höre das du Doxipin nehmen willst,Doxepin auf Affe!!!Du wirst heucheln und stöhnen,wenn du keine Opiate dazu nimmst!!!Glaub mir alles wird nur noch beschissener,wenn du versuchst auf Turkey Gras zu Rauchen oder Saufen,ja einfach alles auser Opiate(Oxycodon,Meta ,Hero)!!!TRamal iss zu schwach,hat zuviele Nebenwirkungen,das mieseste iss das verschwommene Sehen,bähh Grässlig,es hilft alles nichts auser Opiate!!!Ich hab genau 1 jahr durch gehalten ohne Opiate,hatte jeden Tag die Hoffnung das es Besser wird, es tut sich auch was aber ganz ganz langsam!!!Das schlimmste iss das du immerAntriebslos bist,und TRaurig!!!Was mich aber richtig gefickt hat,und dich auch bumsen wird ist,und jezze hör genau zu auch wenn du mich für einen Spinner hälst!!!Aber du wirst überhaupt nicht mehr durch schlafen können,es hat 6 Monate gedauert bis mal 3-4 std hintereinander drinne waren zu schlafen,mann das son Horror die ersten 2-3 Monate da wirst du nich schlafen können fast gar nicht,und von Tag zu Tag erschöpfter werden,weil keine Endorphine mehr ausgeschüttet werden,die Dich belohnen!!!Das versteht echt nur einer der es durchgemacht hat,wie ein Zombie auf Latschen kommste dir da vor!!!Und du bist und willst einfach alleine sein ,weil du so mit dir zu tun hast,und keiner versteht es richtig ,und keinem wirst du es jeh richtig erklären können!!!Der wahre Horror!!!Seit 2 Jahren nehm ich nun kein Heroin mehr,aber seit 1 jahr 30-40 mg Oxycodon,und nur mit den Pillen krieg ich meine Arbeit mein Tag mein schlaf auf die Reihe!!!Einfach soviel das meine Rezeptoren gedeckt sind,ich spüre nich mal mehr einen Turn nur wenn ich mehr nehmen würde,aber da würde ich mir ein eigentor schiessen ,weil immer wenn mann mehr Opis nimmt ,hat mann wieder leid um runter zu kommen!!!Und mit meinen Pillen schlaf ich wieder gezielt wie ein Baby,das Craving(suchtdruck)iss auch fast weg auf die Pillen iss ja Klar sind ja Opiate lol!!!Naja wollt dir gar nichts böses einfach das du es Dir nicht zu leicht vorstellst,und so naiv bist!!!Das hätte ich niemals gedacht das man nach 1 Jahr immernochnich schlafen kann,das glaub mir macht jeden fertig!!!Irgendwann kommt der Punkt da willst du einfach nur noch schlafen ,und darum werden die meissten rückfällig ,einfach nur weil sie mal wieder richtig zu ruhe kommen wollen ,Comprende!!!Yo Diggha da haste dir echt ne schöne scheisse ausgesucht die dich zu 100% begleiten wird,den Rest deines Lebens!!!Das iss ne Droge die kann mann nicht kontolieren weil die sich in dein Bios einschreibt und deine Regestry fickt!!!Wirst mich bestimmt verfluchen jezze ,aber wirst sehen das ich recht habe,obwohl ich nich mal bock drauf habe,ich würde mich gerne irren,aber hab ebend leider auch meine erfahrung gemacht!!!1 mal draufgekommen von Hero immer Opiate!!!Nur die leute die wirklich nach jedem Konsum strickt paar tage pause machen die betrifft das nicht,da hab ich auch 3 Freunde die ich immer gewarnt habe,die Danken es mir sehr,und die können vernünftig schlafen jezze nach den 2 jahren wo wir alle nich mehr nehmen!!!warum???Weil sie nich draufgekommen sind,das iss ganz wichtig bei der Droge,da brauch man EIER die haben die wenigsten!!!Ich drück dir die Daumen ,das der liebe Gott dein Hirn anders erschaffen hat,und das bei dir die ganze Opiumhölle nicht auftrittLg