Wie lange läuft ein Insolvenzverfahren?

Hallo,

wielange läuft ein Insolvenzverfahren? Was ist die Wohlverhaltensphase?

Danke für Eure Antworten

Dazu kann ich leider nichts sagen…

Guten Morgen,

ein Insovenzverfahren dauert 6 Jahre ab Antragstellung.

Die Wohlverhaltensphase beginnt nach dem Schlusstermin (wenn alle Vermögensmittel, sprich Masse, an Gläubiger aufgeteilt worden ist, welcher meist 1 Jahr nach Antragstellung erfolgt und dauert dann an bis zum Ende des Insolvenzverfahrens, also meist ca. 5 Jahre.

Falls noch Fragen sind, gerne melden.

LG

Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Also Eröffnung des Verfahrens war Anfang September 2008, aber die IV sagt immer das wenn die Einkommensteuererklärung des abgelaufenen Jahres nicht eingereicht wird, kann das Verfahren nicht abgeschlossen werden (hat sie jetzt schon das zweite Jahr infolge geschrieben und immer ist die Einkommensteuererkl. pünktlich da)?
Ich blick da garnicht mehr durch.

Gruß und vielen Dank

Also das ist schon eher ungewöhnlich. Die Einkommenserklärung wird ja eh jedes Jahr beim Treuhänder eingereicht.
Ich würde an deiner Stelle mal beim zuständigen Rechtspfleger am Gericht anrufen (keine Angst, die sind immer sehr nett!) und mal fragen, was da Stand der Dinge ist.
Und die Treuhänderin auch nochmal drauf ansprechen, was sie eigentlich genau noch will.

Von der Sache zeitlich her gesehen ist es eigentlich egal. Im September 2014 biste dann durch mit dem Mist, ob nun früher Schlusstermin oder später. Wirkt sich eigentlich nur wegen der Steuer ungünstig aus, denn nach dem Schlusstermin darst du eine eventuelle Steuererstattung behalten.

Guckst du hier:
http://schuldenfrust.de/Inso/Insofragen.htm

Hall,
siehe bitte hier:
http://www.schuldnerberatung.it/?link=verfahrensabla…
Dort werden dir alle Fragen benatwortet.
Gruß
HBBHs

das Insolvenzverfahren setzt einen außergerichtlichen Versuch voraus, dass Sie sich mit den Schuldnern beraten, in welcher Höhe Sie monatlich Ihre Schulden abbezahlen können. Wenn keine Einigung erzielt werden kann wird ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Da wird sich das Gerich mit den Schuldnern in Verbindung setzen. Sollte keine Einigung möglich sein, so haben alle Schuldner die Aufgabe sich innerhalb eines Jahres zu melden, damit festgestellt werden kann, in welcher Höhe die Schulden liegen. Nach diesem Jahr folgen 6 weitere Jahre, die sich Wohlverhaltensphase nennt. In dieser ganzen Zeit dürfen Sie keine Schulden machen, oder weitere Sachen auf Raten kaufen. Ihr Lohn wird gepfändet in pfändbarer Höhe. Dieses Geld wird zur Schuldabtragung verwendet . Wenn insgesamt 7 Jahre um sind und Sie sich ichts zu Schulde kommen lassen haben werden Ihnen die restlichen Schulden erlassen. dieses steht aber auch weiterhin in der Schufa drin. Sie werden auch nichts mehr auf Rechnung kaufen können. Erst drei Jahre danach steht es auch nicht mehr in der Schufa. Also 10 Jahre am Existenzminimum leben.
Gruss
Agnes

es gibt privatinsolvenzen und firmeninsolvenzen
welche trifft auf dich zu

@Agnes11:

Also einen größeren Blödsinn habe ich ja noch nie gehört.

Das Insolvenzverfahren dauert 6 Jahre ab Antragstellung. Die Wohlverhaltensphase beginnt ab Schlusstermin, wenn der erst 3 Jahre nach Antragstellung ist, dann bleiben also noch 3 Jahre nach.

Wieso darf man keine neuen Schulden machen? Natürlich sollte man dies vermeiden, schließlich ist man wegen Schulden zum Insolvenzverfahren gezwungen, wenn man diese nicht begleichen kann, das ist ja mal klar. Aber kein Gesetz verbietet dies. Die neuen Schulden fallen lediglich nicht mehr unter die Restschuldbefreiung.

Ratenkauf ist möglich, ebenso Kauf auf Rechnung, sofern der Vertragspartner dieses macht.

Leben am Existenzminimum, hmm, das unterschreib ich auch nicht. Vielen geht es mit der Pfändung finanziell besser als vorher, da nur ein Teil des Einkommens abgegeben werden muss. Im Gegensatz dazu hatte man vorher eventuell hohe Kreditzabzahlungen oder ähnliches, was ja nun wegfällt.

Das mit der Schufa ist richtig, da hat man noch länger was von :smile:

Hallo Stemel,

die länge eines Insolvenzverfahrens kommt auf den Insolvenzverwalter bzw. Schuldenberater an. 6 Monate, 2 Jahre, je nachdem.
Die Wohlverhaltensphase sind die 6 Jahre ab Beginn des Insolvenzverfahrens in der der Schuldner bestimmte Vorgaben einhalten muß.

-> Mehr findest du hier: http://www.schuldnerberatung.it/?link=verfahrensabla…

Alles Gute

Lore

wielange läuft ein insolvenzverfahren?

  • schau mal hier:

http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/recht/privatinsolve…

Hallo,
6 Jahre.
Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens beginnt die Wohlverhaltsperiode. In dieser Zeit muss der Schuldner folgende Pflichten erfüllen:
-Alle Einkünfte offen legen
-Den pfändbaren Teil des Einkommens an den Treuhänder abführen Zahlungen ausschließlich an den Treuhänder leisten, d.h.keinen Gläubiger bevorzugen.
-Dem Treuhänder und dem Gericht Mitteilung über jeden Arbeitsplatz- oder Wohnungswechsel machen
-Im Falle von Arbeitslosigkeit sich um Arbeit bemühen und jedezumutbaren Arbeit annehmen
-Ererbtes Vermögen zur Hälfte an den Treuhänder abführen.

Verletzt der Schuldner eine der aufgeführten Pflichten, kann das Gericht auf Antrag eines Gläubigers, die Restschuldbefreiung verweigern.

Weiterhin kann die Restschuldbefreiung versagt werden, wenn in dieser Zeit eine rechtskräftige Verurteilung wegen einer Insolvenzstraftat erfolgt.

http://www.youtube.com/watch?v=DSFiYEwfyOE

Hallo,

in der Regel 6 Jahre, in der Schufa selbst steht dieser Eintrag insgesamt 10 Jahre.
Die sogenannte Wohlverhaltensphase, heißt soviel, das man bestimmte Auflagen innerhalb dieser 6 Jahre einhalten muß. Angaben vom Vermieter, Arbeitgeber, Einreichung der aktuellen Kontostände pro Monat, jegliche Änderung im privaten Bereich, jede finanzielle Neuanschaffung etc.

Viele Grüße
Y. Dosse

Hallo,

wie lange ein Insolvenzverfahren läuft, kann Ihnen niemand beantworten. Ausschlaggebend ist der Antrag bei Gericht. Das Gericht prüft diesen Antrag und stellt dann einen Beschluss aus. Ab diesem Beschluss laufen dann 6 Jahre in der Verbraucherinsolvenz.

Währende dieser Zeit ab Beschluss bis zur Restschuldbefreiung läuft die sogenannte Wohlverhaltensphase. Die laut Gesetz nicht länger wie 6 Jahre dauern sollte. In der Wohlverhaltensphase ist der Schuldner gehalten jede erdenkliche Möglichkeit auszuüben um über ein entsprechendes Einkommen zu verfügen, welches Ihm den Lebensunterhalt sichert. Möglichst mit dem Faktor X der einen pfändbaren Betrag vom Nettoeinkommen abwirft um die Gläubiger und den Insolvenzverwalter entsprechend zu befriedigen. Gravierende Verstöße hiergegen, können die Restschuldbefreiung versagen und der Schuldner hat nach dem Versagen der Restschuldbefreiung noch mehr Schulden als vor dem Insolvenzantrag.

Da die Gerichte zurzeit in Bezug auf Insolvenzen stark überlastet sind kann sich die Restschuldbefreiung schon mal um bis zu einem Jahr nach hinten verschieben.

Wir hoffen wir konnten helfen.

Hallo,

wielange läuft ein Insolvenzverfahren? Was ist die
Wohlverhaltensphase?

Ab Eröffnung des Verfahrens + 6 Jahre, dann endet die Wohlverhaltensperiode. Unter bestimmten Voraussetzungen kann diese auch früher enden.

Danke für Eure Antworten