Wie lange muss ein Fingerbruch heilen?

Hallo,
ich habe mir vor 8 Wochen meine Finger in einer Autotüre eingeklemmt. Mein Mittelfinger ist schräg gebrochen. Die Ärzte meinen, dass es so gut ist und dass ich jetzt mit den Schmerzen, die ich noch hab, leben muss. Da kann man nichts machen und es wird noch eine Weile weh tun. Ist es normal dass ich immer noch keine richtige Faust machen kann und so Schmerzen hab? Ich gehe auch wieder voll arbeiten als Koch. Da brauch ich eben meine Hände!

Vielen Dank schon mal für eure Antworten!!!

Pascal

Mir ist das was nicht klar:
Ist der Bruch nun lt. Arzt gut verheilt?
Wenn das so ist, und dir eben jetzt die Beweglichkeit fehlt, dann hilft nur üben, üben. Sehr gut geht das, wenn du Dir ein größere Schale mit gut lauwarmen Wasser nimmst (geht natürlich auch im Waschbecken) und dann versuchst im warmen Wasser eine Faust zu machen, die Hand wieder zu öffnen und dann wieder eine Faust machen. Das am besten jeden Tag und immer über min. 10 Min/Tag.
Alternativ kannst Du dir auch ein Rezept für Krankengynastik geben lassen :smile:

Hallo,

erstmal Danke für die schnelle Antwort. Also der Arzt hat gesagt, dass es aus orthopädischer sicht geheilt ist und er deshalb nichts machen kann. Ich wollte eben von Ihm noch ein Rezept für die Krankengymnastik haben, aber das hielt er für unnötig. Wenn ich weiterhin Schmerzen habe, dann soll ich mich beim Medizienischen Dienst melden. Wenn dann verschreiben die mir noch was. Ich weiß nun nicht was ich machen soll.

Danke und Grüße
Pascal

erstmal Danke für die schnelle Antwort. Also der Arzt hat
gesagt, dass es aus orthopädischer sicht geheilt ist und er
deshalb nichts machen kann.

Geheilte Fraktur und Mobilisierung der Hand / Finger ist zweierlei. Ersteres mag der Fall sein, das zweite ja offenbar nicht.

Ich wollte eben von Ihm noch ein
Rezept für die Krankengymnastik haben, aber das hielt er für
unnötig. Wenn ich weiterhin Schmerzen habe, dann soll ich mich
beim Medizienischen Dienst melden. Wenn dann verschreiben die
mir noch was.

Das mit dem medizinischen Dienst (ist der MDK gemeint? Der medizinische Dienst der Krankenkassen?) ist Unfug! Das klingt stark nach danach, dass du leider an einen Orthopäden geraten bist, der seine Patienten für dumm verkaufen will und ihnen irgendetwas erzählt, nur weil er keine Physiotherapie verschreiben will. Zwar gibt es tatsächlich Gründe, warum Ärzte, besonders Orthopäden, solche Rezepte nicht mehr endlos ausstellen können, das würde ihnen selbst wirtschaftlich schaden. Aber in so einem Fall wie dem deinen gar keins auszustellen ist nicht gerechtfertigt.

Ich weiß nun nicht was ich machen soll.

Zwei Richtungen: Wenn du gegen den Arzt etwas machen willst, beschwere dich bei deiner Krankenkasse, schriftlich wenn möglich. Betone dabei, dass du mit deinen Händen arbeitest und auf gute Feinmotorik beruflich angewiesen bist!

Was du selbst für deine Hand machen kannst?
Frage an der Stelle, eigentlich zu spät: Das ist kein Dienst- oder Wegeunfall gewesen - oder doch?
Wenn es kein Dienst- oder Wegeunfall ist, würde ich zum Hausarzt gehen. Wenn auch der zögert, kannst du ja anfragen, ob er wenigstens ein kleines Rezept (3 Termine) verschreibt, das reicht, dass du ein paar Übungen gezeigt bekommst, die du zu Hause machen kannst.

Achtung, Quartalswechsel! Wenn du den Orthopäden wechselst, wirst du wahrscheinlich noch ein Mal 10 € Praxisgebühr zahlen müssen, es sei denn, dein Hausarzt überweist dich ein zweites Mal, was nur wg. KG-Rezept eigentlich suboptimal ist. Ab 1.10. könntest du dann Termin bei einem anderen Orthopäden machen ohne zweite Praxisgebühr. Wobei du da wahrscheinlich das Problem haben wirst, dass der sich auch nicht nur als Rezeptausteller sehen wird.

Notfalls würde ich ein, zwei Termine beim Physiotherapeuten selbst zahlen. An der Hand kann viel schief gehen. Wenn man nichts macht, wenn man zu viel macht, wenn man das Falsche macht.