Wie lange noch

Hi !

Nur eine Frage, ohne Hintergrund.
Wie finanzierst Du Deine Reisen und Deinen Lebensunterhalt?

Gruß Markus

Dein Leben lang :wink:
…zumindest wünsche ich Dir das von Herzen.

Hi saus,

naja, einerseits verstehe ich schon, dass sich Deine Eltern Sorgen um das Baby machen, das Du ja in ihren Augen bis gestern noch warst. Und es ist schon hart, wenn das Baby auf einmal auf der anderen Seite der Erde ist und mama so ganz und gar nicht helfend eingreifen kann, wenn „was“ ist. Das ist so und das gehört auch so :wink:
Genauso ist’s aber völlig okay, wenn Du Dich dadurch überwacht fühlst - vor allem weil die Eltern ja auch im Zweifelsfall wirklich nicht helfen könnten.

Und der einzige Ausweg aus diesem Dilemma scheint mir zu sein, dass Du Dich absolut erwachsen und zuverlässig verhältst. Also nicht „Mama, Du nervst.“ sondern „Ich bin jetzt mit xxx für yyy Tage in zzz. Dort ist der Empfang schlecht / weiss ich nicht ob ich Zeit habe zum telefonieren. Ich melde mich dann am Datum“ Für den Anfang solltest diese Intervalle nicht allzu gross wählen und ganz wichtig, an dem Termin Dich auch zuverlässig melden. Denn dann weiss Mama, „okay, Montag/Dienstag wird sie sich nicht melden, aber am Mittwoch dann.“ Sprich sie kann am Montag/Dienstag in Ruhe aus dem Haus zu gehen ohne zu fürchten einen Anruf von Dir zu verpassen :wink:

Wie gesagt, der Deal funktioniert aber nur dann, wenn Du Dich wirklich an Deinen Teil hältst. Und natürlich umso besser wenn Du sie an Deinen Erlebnissen teilhaben lässt. Denn wenn Du von traumhaften Sonnenuntergängen, Tierbeobachtungen oder was auch immer schwärmt wird auch das Mama’sche Bild von Raub und Mord allerorten etwas zurechtgerückt :wink:

Aber jetzt musst eben Du den ersten Schritt gehen - denn auch Deine Eltern müssen jetzt ihr Leben umkrempeln. Warst Du doch 18 Jahre lang der Dreh- und Angelpunkt ihrer Welt (übertrieben gesagt) müssen sie jetzt auch langsam wieder ihre eigenen Interessen entdecken und verfolgen. Und das ist gar nicht so leicht. Und Dein Job ist nun, ihnen dabei zu helfen, indem Du ihnen von Deinem Leben dort erzählst und Dich regelmässig und zum angekündigten Termin (wenn auch nicht täglich!) meldest. Wie gesagt, am besten vorab angekündigt, so dass sie wirklich Freiraum für eigene Aktionen haben. Und mütterliche Welten gehen durch entgangene töchterliche Anrufe leicht unter *fg*

Achja, sehr zur elterlichen Beruhigung tragen auch immer Kontakttelefonnummern (Vermieter, Freunde, Nachbarn, Uni-Auslandsamt oder was halt auch) bei. Wobei es natürlich hilfreich wäre, wenn die Kontaktmenschen deutsch sprechen würden (falls Deine Eltern auf englisch nicht ganz sattelfest sind *g*).

*wink* und viel Erfolg bei diesem Schritt der Eltern-Erziehung :wink:

Petzi

PS: Petzi-Mama neulich am Telefon „Und Kind, meld Dich bald wieder, aber nicht am Montag, da sind wir im Computerkurs, und am Dienstag kommen Dingsens zum Skatspielen, Mittwoch sind wir bei Bumsens eingeladen, Donnerstag haben wir die Nachbarn zu Gast, Freitag sind wir beim Tanzen und Samstag ist Grillfest und am Sonntag ist Tanztee.“

hei Saus!
Bitte versuch mal Dich an Deinen Posting zu erinnern, wenn Du mal Kinder hast, die ca mitte 20 sind und die Welt „unsicher“ machen wollen. Aber bis dahin ist noch sehr viel Zeit, nehme ich an.

Deine Aufregung verstehe ich überhaupt nicht. Verhältnismäßig bin ich auch, als ich so alt war wie du es jetzt bist, ziemlich rumgekommen. Und mir persönlich war es eine Freude, meine Eltern mitzuteilen was ich gerade gesehen, erlebt und empfunden hatte. Aber gut, nicht alle Menschen sind so.

Ich weiß auch nicht wie alt Deine eltern sind und was für ein Leben sie führen/geführt haben. Jedenfalls kann ich mir sehr gut vorstellen und bestimmt bestens nachvollziehen, wenn sie Dich in die weite Welt wissen und sich sorgen um dich machen. Das ist Eltern, sozusagen, angeboren…

Aber was um Gotztes Willen absolut nicht verstehen kann ist, was Dich so maßlos aufregt, wenn Deine Eltern keine fünf Minuten alle zwei Tage Deine Zeit beanspruchen: Ist das wirklich soooooooooo schlimm? Wird dadurch Dein Urlaub so dermaßen versaut, daß Du das mit Deinem Gewi… ääähmmm! Vorstellung von einem Traumurlaub nicht vereinbaren kannst?

Mein Vorschlag: Vereinbare mit Deinen Eltern -wenn es für Dich nicht anders geht- einen bestimmten Zeit, wo sie mit dir telefonieren dürfen (1) (!!!). Stelle Dich auf den Anruf ein und dann fass Dich so kurz oder lang zusammen wie Du es für „angemessen“ hälts. Und lasse denen Wissen, daß es Dir gut geht.

Kopfschüttelnde Grüße aus Nürnberg!
Helena *bei der genau das Gegenteil der Fall war und noch imemr ist, denn es ist mir eine Freude, mit meinen Eltern zu telefonieren und darübe hinaus, sättigt oft meine Heimweh, wenn ich unterwegs in die weite Welt bin*
(1) Also, die Auffassung, daß meine Eltern mich telefonieren dürfen , weil ich ja so gnadig bin, sträubt meine Haare zu bergen!!!

ist das Dein Ernst? owT
ohne
weiteren
Text

Hi Petzi,

da wünschst Du saus’ Eltern aber böses :wink: Oder meintest Du nicht gerade, dass saus weniger lang leben sollte als ihre Eltern :wink::wink:

Aber hier finde ich mich und meine Tochter wieder (na nicht ganz, auch sie steuert immer mal wieder „keine Zeit“-Argumente bei):

PS: Petzi-Mama neulich am Telefon „Und Kind, meld Dich bald
wieder, aber nicht am Montag, da sind wir im Computerkurs, und
am Dienstag kommen Dingsens zum Skatspielen, Mittwoch sind wir
bei Bumsens eingeladen, Donnerstag haben wir die Nachbarn zu
Gast, Freitag sind wir beim Tanzen und Samstag ist Grillfest
und am Sonntag ist Tanztee.“

Wir brauchen immer einen Terminkalender um abzuklären, wer wann Zeit hat.

LG, Karin

Uuuups: Das Leben Deiner Eltern lang…
…war natürlich gemeint.

Hi Wortklauberin,

Du hast natürlich völlig recht und ich nehme alles zurück und behaupte das Gegentum.

da wünschst Du saus’ Eltern aber böses :wink: Oder meintest Du
nicht gerade, dass saus weniger lang leben sollte als ihre
Eltern :wink::wink:

*verlegenwerd* Manchmal - also so ganz manchmal sollte man sich seine Postings vor dem Abschicken wohl nochmal durchlesen…

Gast, Freitag sind wir beim Tanzen und Samstag ist Grillfest
und am Sonntag ist Tanztee."

Wir brauchen immer einen Terminkalender um abzuklären, wer
wann Zeit hat.

So läuft das bei uns auch. Bis wir mal ein Wochenende finden, wo keiner unaufschiebbare Termine hat… Aber - wie gesagt - ich bin heilfroh, dass meine Eltern diesen Schritt gepackt haben :wink:

*wink*

Petzi

1 „Gefällt mir“

Hi Petzi,

Hi Wortklauberin,

danke für das Kompliment *g*

Wir brauchen immer einen Terminkalender um abzuklären, wer
wann Zeit hat.

So läuft das bei uns auch. Bis wir mal ein Wochenende finden,
wo keiner unaufschiebbare Termine hat… Aber - wie gesagt -
ich bin heilfroh, dass meine Eltern diesen Schritt gepackt
haben :wink:

siehste, bei mir hat es der ADFC gebracht, dass ich nicht notwendigerweise zuhause rumsitzen muss und grübeln, wie es meinem Kinde geht. Auch wenn es dann wieder erschröcklich ist zu hören, dass sie im gerade Zeltlager zwei Tage im Krankenhaus war *zitter*. Nicht dass hier jemand meint, das Wohlergehen meiner Tochter sei mir egal. Auch wenn ich ihr da nach allem, was sie gestern am Telefon erzählt hat, auch nicht hätte helfen können.

Aber ich war ja auch schon immer (nee seitdem sie drei ist) so eine Rabenmutter, die erst studieren musste und dann Vollziet arbeiten ging.

LG,

Karin

puuuh,

danke mal fuer eure antworten. ja, meine eltern haben keinen anderen lebensinhalt und darum kuemmer ich mich auch nicht mehr. die kommen nach hause und sitzen vor dem tv, auch am we. irgendwas anderes macht man mal einmal im monat. ich sag dazu nix, weil „es geht mich ja nichts an“(ihre worte). wenn ich gesagt hab, lass uns heut abend doch mal das und das machen, gings nur „ich muss morgen vielleicht mal arbeiten!!!“

toll!! sie sollen ja keinen leistungssport machen, sondern einfach was anderes als tv. naja, ich lass sie weil ich moechte ja auch, dass sie mich lassen.

anrufen lassen kann ich mich von ihnen grad nicht, weil keine landline und ich immer zu den public phones muss. darueber bin ich auch froh, denn sonst, wie gesagt, wuerde man mich alle zwei tage anrufen. das war schon so, als ich noch in deutschland war. machmal hatt ich tagelang de telefonstecker draussen. dabei kam ich mir auch bloed vor aber so gings mir einfach besser. so, und als ich dann im ausland war, ging das mit dem anrufen eben nicht und deswegen kommen sms. die kamen in de letzten sechs monaten auch nicht so haeufig, aber seit ich weg bin, ist es nicht mehr normal. ich hab aber urlaub!! und da moecht ich doch die meiste zeit einfach mal fuer mich haben. ach, was reg ich mich auf. anscheinend haben sies ja jetzt geschnitten, weil seit sonntag fuehl ich mich auc wie urlaub!!

und jetzt kommts: mein bruder tut in ein paar wochen heiraten. das heisst: von da an ist man ganz auf mich fixiert*g*

saus

achja: wenn mein bester freund z.b. etwas waghalsiges vor hat, mach ich mi auch gedanken. aber ich denk nicht „oh mei gott“, sondern"ach, der macht das schon". das wuerd ich mir von meinen eltern auch manchmal wuenschen*sfz* einfach ein bissl vertrauen, dass das kind das schon irgendwie hinkriegt.

hei petzi

Aber jetzt musst eben Du den ersten Schritt gehen - denn auch
Deine Eltern müssen jetzt ihr Leben umkrempeln. Warst Du doch
18 Jahre lang der Dreh- und Angelpunkt ihrer Welt (übertrieben
gesagt) müssen sie jetzt auch langsam wieder ihre eigenen
Interessen entdecken und verfolgen. Und das ist gar
nicht so leicht. Und Dein Job ist nun, ihnen dabei zu helfen,
indem Du ihnen von Deinem Leben dort erzählst und Dich
regelmässig und zum angekündigten Termin (wenn auch nicht
täglich!) meldest. Wie gesagt, am besten vorab angekündigt, so
dass sie wirklich Freiraum für eigene Aktionen haben. Und
mütterliche Welten gehen durch entgangene töchterliche Anrufe
leicht unter *fg*

das ist richtig. allerdins ist es schon fast sechs jahre her, als ich 18 war und von daheim weg gegangen bin. sie hatten sechs jahre zeit, ihr leben umzukrempeln und ihre interessen zu entdecken. ich will, dass das jetzt endlich auch funktionniert!

saus

Hi,
das kennen wir wohl alle in der ein oder anderen Form.
Nichts wirklich neues von mir hier:
Sage deinen Eltern, dass es dich nervt und dass du diese Situation ändern möchtest und wirst. (natürlich ist ihre Sorge z.T. ein Ausdruck ihrer Liebe, aber IMHO eben nur z.T. Der Rest ist Bequemlichkeit und Egoismus)
Am Beispiel des RSA Trips: Sage Ihnen, dass du dich einmal, z.B. nach 1.5 Wochen melden wirst. Den Rest der Zeit bist du nicht erreichbar und wirst dich nicht melden. Und zieh das dann durch!
(ich habe es in der Vor-Handy Zeit so gemacht; natürlich ist das schwieriger jetzt mit dem Mobile).
Zeige deinen Eltern dann nach dem Trip Fotos/Dias damit sie den Eindruck gewinnen koennen, dass das ein normaler Urlaub ist/war.
Zurück in der Heimat würde ich das ähnlich machen. Gegen einen wöchentlich Anruf ist ja nichts einzuwenden - über eine konsequente Umsetzung deiner Ankündigung könnt ihr das lernen; auch Eltern koennen noch lernen…:wink:
Dieser Prozess ist weder einfach noch läuft er gradlinig ab. Er tut auch weh bei einigen Beteiligten.

Viel Erfolg!
Grüsse,
o.

p.s. Disclaimer: ich werde in 6 Wochen nun selber Vater. In 24 Jahren sage ich dir dann wie sich meine Realität verändert hat :wink:
(hoffentlich hat unser Kind dann aber Südafrika mit uns zusamen schon gesehen!)

mhmhm, ich hoere immer nur „wenn du mal kinder hast, wirste deine eltern besser verstehen“

da sag ich doch einfach mal: meine eltern waren auch mal so alt wie ich, sollten sie mich nicht auch verstehen??

sie wissen, dass es mich nervt. uebergehen das aber immer. DAS ist das problem.

ansonsten hab ich aber tips zur genuege bekommen, also das mit den vereinbarten terminen. find ich zwar auch bloed aber was sein muss, muss sein. das ist ja mal ein anfang. also danke nochmal.

saus

hi

das reisen hat mir meine firma finanziert, fuer die ich hier arbeite. ansonsten lebe ich von sowas wie nem studienkredit und von meinen eltern. bitte zieh jetzt nicht die leier auf „aber blechen duerfen sie, was?“

„meine reisen“, es gibt nicht „meine reisen“. ausland heisst nicht gleich reisen. vorher hab ich im ausland studiert und jetzt mach ich eben praktikum im ausland. reisen tu ich grad mal zwei wochen und das ist das erste mal seit ich 16 bin.

saus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

huhu

Dies kann ich gut verstehen. Bisher habe ich meine Tochter
regelmäßig nur dann um einen Anruf gebeten, wenn sie statt mit
dem Zug mit dem Auto nach Nürnberg zurückgefahren ist. Ich
habe einfach mehr Vertrauen in die Bahn als in den
Straßenverkehr. Aber sonst halten wir, wenn wir Zeit dazu
haben, so im 14-tägigen Rhythmus Kontakt, grantig werde ich
nur wenn meine Tochter Probleme beim Studium nicht proakditv
meldet. Aber das ist ein anderes Thema.

na herzlichen glueckwunsch. bis vor einem jahr war ich ja noch in deutschland. wenn ich mal am we zu hause war bin ich mit dem zug zurueck gefahren, wo ich studier. das sind 60km bis nach leipzig. normalerweise bin ich das sogar im hellen gefahren. ich bin in den zug gestiegen, as dem zug ausgestiegen, ueber ne strasse gegangen (da gabs sogar ampeln) zur tram. in die tram, aus der tram, wieder ueber die strasse und schon war ich in dem haus, wo ich wohne. ich „musste“ mich immer melden, wenn ich angekommen war, hab ich das nicht, kam doch direkt nen anruf, ob ich denn auch ja angekommen bin.

das ist nicht mehr normal!! das ist ja, als wuerde ich in ein kriegsgebiet reisen*sfz* ich hab keine ahnung, was sie sich denken, was da passieren soll. ob ich vielleicht ueber die gleise stolper oder so bloed bin und bei rot ueber die strasse geh!? das klingt ironisch, aber ich versteh das immernoch nicht. auch hier galt: ich habs ihnen gesagt, dass es ja nun wirklich absolut nicht gefaherlich ist. keine antwort und jedes mal anrufe.

saus

hallo du,

das freut mich ja fuer dich, und das mein ich echt so!!

so ist das nun mal zwischen meinen eltern und mir. heimweh kenne ich nicht. das wundert mich auch nicht, ist zu viel, jetzt soweit auszuholen.

es stimmt, ich rufe nicht gerne an. meistens nur aus „pflichtgefuehl“. aber bitte schieb mir DAS jetzt nicht allein in die schuhe.

saus

Hallo saus,

na herzlichen glueckwunsch.

das verstehe ich zwar nicht so ganz, aber macht nichts.

ich „musste“ mich
immer melden, wenn ich angekommen war, hab ich das nicht, kam
doch direkt nen anruf, ob ich denn auch ja angekommen bin.

Ich habe doch oben geschrieben, dass ich als Mutter so etwas lächerlich finde. Dennoch kommt Deine Antwort etwas feindselig rüber. Mein Vorschlag, dass Deine Eltern eine andere Beschäftigung brauchen, hat ja offensichtlich auch nicht soviel Erfolg. Da ich nun Deine Eltern und Dich nicht näher kenne, weiß ich nicht, wie sinnvoll es wäre, Deinen Eltern ein Tier zu schenken, gerne ausdrücklich mit den Worten: „Hier, da könnt ihr eure Fürsorge austoben“.

Es gibt möglicherweise Menschen, die soetwas als gemein empfinden, aber ein Wink mit dem Zaunpfahl wäre es trotzdem.

Anmerkung: Ich würde meiner Tochter was husten, wenn sie mir ein Tier schenken würde, aber ich gehe ihr auch nicht so auf den Geist wie Deine Eltern Dir.

Und zum Thema „Wer zahlt?“: Ich bin tatsächlich der Hauptfinanzier meiner Tochter, daher die Einschränkung, dass ich grantig werde, wenn ich bei Studienproblemen nicht proaktiv informiert werde.

Gruß, Karin

Vielen Dank!
hallo Saus!

das freut mich ja fuer dich, und das mein ich echt so!!

Vielen Dank! Ich freue mich auch sehr, daß meine Beziehung zu meinen Eltern so toll ist.

so ist das nun mal zwischen meinen eltern und mir. heimweh
kenne ich nicht. das wundert mich auch nicht, ist zu viel,
jetzt soweit auszuholen.

Ich denke aber, daß Heimweh nicht nur und ausschließlich mit der Familie zu tun hat. Ich meine damit, daß evtl für mehrere/viele ist das Heimweh nur mit den Eltern und Geschwister verbunden, aber gewiß nicht für alle. Mit „Heimweh“ verbinde ich auch sehr prägende (schöne und schlechte) Erinnerungen, die mein Leben so gemacht haben, wie es nun ist (zB. 1. Kuß; meine 1 Discobesuch, meine Kinderstreiche; die Schule; meine Freunde; meine Nachbarn;…). Das alles und viel mehr verbinde ich ebenfalls mit Heimweh und hat im prinzip wenig mit meinen Eltern/Geschwister zu tun.

es stimmt, ich rufe nicht gerne an. meistens nur aus
„pflichtgefuehl“. aber bitte schieb mir DAS jetzt nicht allein
in die schuhe.

Gott oh gott! Niemals würde ich mir so ein Urteil erlauben!!! Uns chon gar nicht wenn ich Euch gar nicht kenne!!! Glaube mir, Saus, nichts aber auch nichts was weiter in meinem Sinne stünde als das.

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena *die selbst Heimweh hat, wenn meine Eltern aus Spanien hierher kommen um uns zu besuchen*