Wie lange sind die Menschen auf der Erde präsent?

Wie lange würde es wohl dauern, wenn heute die Menschheit schlagartig verschwinden würde, bis das Letzte Zeichen unserer Aktivität weg ist?
Ich meine wie lange brauchen Plastiktüten, bis sie zersetzt sind, wie lange bis aud New York ein Wald wird… etc.
Gibt es darüber Studien?

verräterische Spuren
Hallo Toni,

Wie lange würde es wohl dauern, wenn heute die Menschheit
schlagartig verschwinden würde, bis das Letzte Zeichen unserer
Aktivität weg ist?

Im Laufe der zu erwartenden Existenz unseres Planeten Erde = gar nicht mehr.

Die Menschheit hat bereits dermaßen tief eingegriffen, dass sich die hinterlassenen Spuren während der zu erwartenden Existenz unseres Planeten Erde nicht mehr tilgen lassen. Wir haben der Erde unseren Stempel aufgedrückt.

Es gibt die unterschiedlichsten Überlegungen dazu. Fangen wir ganz ganz simpel an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite
http://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium
http://de.wikipedia.org/wiki/Kunststoff
http://de.wikipedia.org/wiki/Glas
http://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Best%C3%A4ndi…
http://de.wikipedia.org/wiki/Halbwertszeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensdauer_%28Physik%29

Schnell wird klar, dass wir uns zwar selbst ziemlich schnell von der Erde verabschieden können - unsere Spuren aber werden länger existieren als der Planet selbst.

Es gibt Studien dazu aber noch keine ist abgeschlossen (wie auch).
So gibt es, beispielsweise östlich der BAB 81 (zwischen Ilsfeld und Mundelsheim) einen Teilabschnitt, welcher vor etwa 35 Jahren verlegt wurde, soll heissen die Autobahn wurde etwas westlicher verlegt. Man hat damals einen Teilbereich eingezäunt und jeglichen fahrbaren Zugang entfernt. Dort liegt also ein Stück Autobahn und wurde gänzlich der Natur überlassen. Die Natur holte sich dieses Fleckchen relativ schnell zurück. Sicher, wenn man dort lang läuft (eigentlich nicht möglich, da eingezäunt und versperrt) sieht man noch die Rest der Fahrbahn. Aber als Fahrbahn ist das untauglich. Und so gibt es auch Beobachtungen von aufgegebenen Siedlungen. Die Natur holt es sich zurück. Sonderprodukte wie diverse Kunststoffe oder andere künstlich hergestellte Materiallien (gehärtetes geformtes Glas) oder bearbeitete bzw. erzeugte Nuklide lassen sich teilweise gar nicht abschätzen - oder deren Halbwertzeit ist länger als der Lebenszyklus der Erde.

Ich hoffe, dass diese laienhafte Heranführung an das Thema dennoch hilfreich im Sinne der Anfrage war

Freundliche Grüsse
Ray

Danke für Deine Arbeit unf die vielen links, Ray. Aber hab da noch nen Anstoß: Stichworte Versteinerungen und daraus folgend Tektonik. ich hab irgendwo mal gehört, daß sich die Kontinentalplatten aller 400 Mio Jahre ungefähr einmal komplett erneuern, indem sie in der Konvektionszone verschwinden. Sicherlich, wir haben Fossilien von 600Mio Jahren Alter gefunden… aber…
Du meinst also wirklich, wenn in 4 Milliarden Jahren „Aliens“ auf unserem, dann sicher zimlich warmen Planetchen landen, finden sie immer noch Bierflaschen und Aldi-Tüten? wäre eine Krasse Vorstellung…

Hallo,
welche eindeutig menschlichen Produkte sollen denn mehrere Milliarden Jahre überdauern?
Mit Glück können natürlich Überreste lange Zeit in Sedimenten überdauern, wie wir von Fossilien wissen, aber so eindeutig wie du es aussagst kann ich das mit dem Länger als die Erde Existieren wird nicht sehen.
Sicher gibt es einige sehr langlebige radioaktive Substanzen, aber mehr fällt mir da auch nicht ein und ob die dann ausgerechnet alle eindeutig nur künstlichen Ursprungs sind?

Gruß
Werner

Hallo Toni,

Wie lange würde es wohl dauern, wenn heute die Menschheit
schlagartig verschwinden würde, bis das Letzte Zeichen unserer
Aktivität weg ist?

Man kann aus Erfahrung mit Geisterstädten sagen, daß es wenige Jahre dauert (abhängig von einer Unzahl von Faktoren wie Klima, Pflanzenpopulation etc.), bis der Großteil der Spuren getilgt sind.
Es gibt einige Dinge, die länger überstehen werden, z.B. Edelmetallschmuck oder triviale Sachen wie Glas.

Ich meine wie lange brauchen Plastiktüten, bis sie zersetzt
sind,

Das geht erstaunlich schnell, hängt aber auch wieder von ettlichen Faktoren ab (UV-Strahlen anwesend, Lust anwesend…). Bei Licht- und Luftzufuhr ist nach rund zehn Jahren wenig übrig.

Gandalf

Hallo Toni,

wenn ich dich richtig verstanden habe, meinst du: Wenn von jetzt auf gleich alle Menschen auf der Erde sich in Luft auflösen würden, wie lange würde es dauern, bis auch die letzte Höhlenmalerei, bis auch der letzte behauene Marmorstein, der letzte gegossene Goldbarren und der letzte beschlffene Edelstein bis selbst der letzte Faustkeil restlos verschwunden ist?
Wie lange würde es dauern, bis Ausserirdische, die die Erde besuchen und sie untersuchen, davon ausgehen würden, dass es nie intelligentes Leben auf der Erde gegeben hat?

Das wird, wenn sich nicht die Umweltbedingungen der Erde radikal ändern, sicher sehr, sehr lange dauern. Eine Million Jahre, zwei Millonen Jahre, drei Millionen Jahre, wer weiss…

Gruß Jasper.

Hallo Jasper,

Das wird, wenn sich nicht die Umweltbedingungen der Erde
radikal ändern, sicher sehr, sehr lange dauern. Eine Million
Jahre, zwei Millonen Jahre, drei Millionen Jahre, wer weiss…

das sind aber, wenn man es geologisch betrachtet Wimpernschläge in der Weltgeschichte!

Gandalf

Erläuterung (ich nochmal)
Hi,

wenn ich dich richtig verstanden habe, meinst du: Wenn von
jetzt auf gleich alle Menschen auf der Erde sich in Luft
auflösen würden, wie lange würde es dauern, bis auch die
letzte Höhlenmalerei, bis auch der letzte behauene
Marmorstein, der letzte gegossene Goldbarren und der letzte
beschlffene Edelstein bis selbst der letzte Faustkeil restlos
verschwunden ist?

So hatte ich die Frage auch verstanden.

Wie lange würde es dauern, bis Ausserirdische, die die Erde
besuchen und sie untersuchen, davon ausgehen würden, dass es
nie intelligentes Leben auf der Erde gegeben hat?

Das wird, wenn sich nicht die Umweltbedingungen der Erde
radikal ändern, sicher sehr, sehr lange dauern. Eine Million
Jahre, zwei Millonen Jahre, drei Millionen Jahre, wer weiss…

Wesentlich länger.
Wir gehen heute davon aus, dass die Erde noch etwa 4 Milliarden Jahre existieren wird. Nun haben wir aber mit Nukliden gespielt/experimentiert, d.h. wir haben Nuklide in einer Form hergestellt/erschaffen, wie sie in der Natur so nicht vorkommen (z.B. Plutonium). Eine technisch weit entwickelte Kultur (irgendwann in ferner Zukunft) wird diese unsere Spuren finden und auch richtig zu deuten wissen (dass es sich eben um keine natürlichen Spuren handelt). Diese Nuklide haben aber eine Halbwertzeit, welche darauf schliessen lässt, dass die „Vollwertzeit“ noch weit über die erwartete Lebensdauer der Erde reicht.
Unsere Spuren sind also nicht mehr zu tilgen (zumindest sind wir heute dazu noch nicht in der Lage).

Ich hoffe, dass diese Ergänzungseinlassung zum besseren Verständnis meiner vorherigen Einlassung beiträgt.

Freundliche Grüsse
Ray

RICHTIGSTELLUNG
Zuerst einmal Danke an Alle, die hier drüber nachgedacht haben und so fleißig antworteten. Doch glaube ich, ich habe meine Frage verkehrt gestellt.
Worauf ich mit meiner Frage eigentlich hinaus wollte, ist, wie lange sind Spuren von Zivilisation archäologisch nachweisbar?
Das soll heißen: können wir mit ABSOLUTER Sicherheit sagen, daß die Dinosaurier vor, sagen wir mal 64,5 Millionen Jahren nicht DOCH schon Ackerbau betrieben? oder sogar schon das gezähmte Feuer kannten? Manche Arten waren ja anatomisch durchaus in der Lage, ihre vorderen Extrimitäten zum Greifen zu nutzen. Sind wir SICHER, daß der Asteroid von Mexico wirklich nur Instinktgetriebene Tiere vernichtete?

lustvolle Plastiktüten
Hallo Rosinenkötel :wink:

you made my day:

Ich meine wie lange brauchen Plastiktüten, bis sie zersetzt
sind,

Das geht erstaunlich schnell, hängt aber auch wieder von
ettlichen Faktoren ab (UV-Strahlen anwesend, Lust
anwesend…).

Tja, mit Lust geht alles besser!

Michael

Hallo!

Worauf ich mit meiner Frage eigentlich hinaus wollte, ist, wie
lange sind Spuren von Zivilisation archäologisch nachweisbar?
Das soll heißen: können wir mit ABSOLUTER Sicherheit sagen,
daß die Dinosaurier vor, sagen wir mal 64,5 Millionen Jahren
nicht DOCH schon Ackerbau betrieben? oder sogar schon das
gezähmte Feuer kannten?

Das ist eine Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Einerseits ist der Fundus an Fossilien so lückenhaft, dass eine vergleichsweise kurze Epoche (ca. 5000 Jahre Zivilisationsgeschichte) zwsichen den Fossilfunden problemlos Platz hätte. Andererseits fragst Du Dich zurecht, ob eine Zivilisation nicht irgendwelche Spuren hinterlassen hätte, die man hätte finden müssen. Das hängt meiner Meinung nach aber extrem von dem technischen Stand der Zivilisation und von ihrer Verbreitung ab. Nehmen wir mal als Beispiel Amerika: Die Azteken, Maya und Inka hatten Hochkulturen entwickelt, die sich durchaus mit der Antike der alten Welt messen konnten. Währen aber die Indianer jedoch einige Zeit vor Columbus’ Ankunft verschwunden, so hätte man leicht diese Kulturen übersehen können, weil der riesige Doppelkontinent von ein paar Punkten abgesehen nahezu unberührt war.

Ich glaube daher, dass wir eine weltumspannende, hochtechnisierte Zivilisation von Dinos mit Sicherheit ausschließen können.

Manche Arten waren ja anatomisch
durchaus in der Lage, ihre vorderen Extrimitäten zum Greifen
zu nutzen.

Bist Du Dir da sicher?

Sind wir SICHER, daß der Asteroid von Mexico
wirklich nur Instinktgetriebene Tiere vernichtete?

Das ist eine andere Frage. Ich habe gerade erst heute Mittag eine Dokumentation gesehen, in der gezeigt wurde, dass man bei manchen Schimpansen und Raben durchaus ein Ich-Bewusstsein und die Fähigkeit, sich in andere Artgenossen hineinzuversetzen, nachweisen kann. Bewusstsein äußert sich also nicht zwangsläufig in Form von Kultur.

Michael

Hi Michael,

Lust
anwesend…).

Tja, mit Lust geht alles besser!

nun ja, ich glaubte, daß er Lümmeltüten meint :wink:

Gandalf

Hallo allerseits,

Worauf ich mit meiner Frage eigentlich hinaus wollte, ist, wie
lange sind Spuren von Zivilisation archäologisch nachweisbar?
Das soll heißen: können wir mit ABSOLUTER Sicherheit sagen,
daß die Dinosaurier vor, sagen wir mal 64,5 Millionen Jahren
nicht DOCH schon Ackerbau betrieben? oder sogar schon das
gezähmte Feuer kannten?

Das ist eine Frage, die ich mir auch schon gestellt habe.
Einerseits ist der Fundus an Fossilien so lückenhaft, dass
eine vergleichsweise kurze Epoche (ca. 5000 Jahre
Zivilisationsgeschichte) zwsichen den Fossilfunden problemlos
Platz hätte. Andererseits fragst Du Dich zurecht, ob eine
Zivilisation nicht irgendwelche Spuren hinterlassen hätte, die
man hätte finden müssen. Das hängt meiner Meinung nach aber
extrem von dem technischen Stand der Zivilisation und von
ihrer Verbreitung ab. Nehmen wir mal als Beispiel Amerika: Die
Azteken, Maya und Inka hatten Hochkulturen entwickelt, die
sich durchaus mit der Antike der alten Welt messen konnten.
Währen aber die Indianer jedoch einige Zeit vor Columbus’
Ankunft verschwunden, so hätte man leicht diese Kulturen
übersehen können, weil der riesige Doppelkontinent von ein
paar Punkten abgesehen nahezu unberührt war.

Ich glaube, „gezähmtes Feuer“ ist ein zu weiter Begriff. Wenn jemand irgendwo vor 60 Mio Jahren ein Lagerfeuer gehabt hätte, dann würden wir diesen Platz ja ohnehin nur mit sehr viel Glück finden. Und selbst wenn wir ihn finden würden, hängt ja alles davon ab, was in dieser Zeit alles mit der Fundstelle passiert ist. Nur wenn z.B. Asche oder eine Steinumrandung aus irgendwelchen Gründen erhalten geblieben wäre, könnten wir schließen, dass da jemand ein Lagerfeuer hatte. Es ist also sehr viel Glück bei der ganzen Sache, was Du noch nachweisen kannst und was nicht.
Andererseits würde beispielsweise ein Hochofenkomplex derart viel Schlacke hinterlassen, dass man ihn auch nach 60 Mio Jahren nocht zumindest in Spuren nachweisen könnte. Leere unterirdische Felsendome mit Resten von Öl wären ein Zeichen dafür, dass jemand dort Öl gefördert hat und diese Dome sind ja erheblich älter als 60 Mio Jahre, ich könnte mir also vorstellen, dass sie auch nochmal ein paar Millionen Jahre machen, nur sind sie eben jetzt leer.
Am Ende kommt sehr viel auf die Technologie der Aliens an, die da in dem Denkbeispiel landen und versuchen aus den Spuren schlau zu werden. Denn moderne Archäologie beruht ja auf der Anaylse feinster Spuren und das ist ein absolutes Hightechgebiet.

Manche Arten waren ja anatomisch
durchaus in der Lage, ihre vorderen Extrimitäten zum Greifen
zu nutzen.

Bist Du Dir da sicher?

Anhand der Fossilfunde mehr oder weniger ja. Vorwiegend Raubsaurier vor T-Rex. T-Rex hätte zwar geifen können, aber dazu musste das, was er greifen wollte auch erstmal in den Bereich der kurzen Arme kommen. Ich denke also eher an die kleineren Arten und den Extremfall des Gorgosaurus. Wie groß´allerdings die haptische Geschicklichkeit gewesen sein kann muss offen bleiben.

Sind wir SICHER, daß der Asteroid von Mexico
wirklich nur Instinktgetriebene Tiere vernichtete?

Wir sind ja nicht einmal sicher, dass der Asteroid von Mexico das tat. Es ist eine Theorie, die von vielen Fakten sicherlich gestützt wird, aber trotzdem es ist eine Theorie.

Das ist eine andere Frage. Ich habe gerade erst heute Mittag
eine Dokumentation gesehen, in der gezeigt wurde, dass man bei
manchen Schimpansen und Raben durchaus ein Ich-Bewusstsein und
die Fähigkeit, sich in andere Artgenossen hineinzuversetzen,
nachweisen kann. Bewusstsein äußert sich also nicht
zwangsläufig in Form von Kultur.

Da brauch ich jetzt gar nicht so weit zu gehen. Die lieben Haustiere (ich habe Katzen) kommunizieren und sie reagieren auf Stimmungen. Was ja bedeutet, dass eine Stimmung, die sie selbst nicht haben, für sie vorstellbar sein muss.
Das würde ich aber trotzdem von der Kulturfrage abtrennen. Kultur braucht Zeit und eine gewisse Dominanz. Nimm als Beispiel Carnac in Frankreich/Bretagne. Eine Gruppe von Individuen, die derartige Mengen von Steinen aufstellen kann muss Zeit gehabt haben. Das deutet auf eine relativ sichere Nahrungsmittellage und friedliche Zeiten hin, denn wenn man ständig auf der Suche nach Futter gewesen wäre oder etwaigen Gegnern nicht überlegen genug gewesen wäre, hätte man weder Zeit noch Kraft für die Steine gehabt. Nur hat kaum ein Tier nach dem Auftreten des Menschen mehr sichere Zeiten erlebt. Auch ein Tier mit Bewußtsein hatte andere Probleme als kulturschöpferisch tätig zu werden.

Gruß
Peter B.

Haustiere (OT)
Hallo!

Da brauch ich jetzt gar nicht so weit zu gehen. Die lieben
Haustiere (ich habe Katzen) kommunizieren und sie reagieren
auf Stimmungen. Was ja bedeutet, dass eine Stimmung, die sie
selbst nicht haben, für sie vorstellbar sein muss.

Ich glaube, da argumentierst Du entschieden zu anthropomorph.

Michael

Hi Toni
Was auf alle Fälle bleiben wird, ist eine gigantische geochemische Signatur. Betrifft vor allem diverse Isotopische Systeme.

Was sicherlich ebenfalls über mehrere Millionen Jahre nachweisbar sein wird, ist Bergbau (insbesondere der moderne, tiefe Bergbau in den Kratonen)

Wieviel von den oberflächlichen bauwerken zurückbleiben wird, kann man nicht sagen.

Es sollte allerdings zu denken geben, dass bei Laetoli 3,5 Mio jahre alte Fußspuren von Hominiden entdeckt wurden, und in diversen anderen, viel älteren Schichten auch Fußabrücke diverser anderer Lebewesen wie Saurier und Reptilien. Man kennt Schichten mit Regentropfeneindrücken und Trockenrissen, die über 100 Mio Jahre alt sind…

Tja…

Gruß
Mike

Hallo Gandalf,

selbstverständlich hast du recht. Ich hätte natürlich „eine MILLIARDE, zwei MILLARDEN, drei MILLIARDEN“ Jahre schreiben müssen.

Und so ein Goldbarren hält eigentlich sogar ewig, wenn er nicht gerade großer Hitze oder extrem starken verformenden Kräften ausgesetzt ist.

Da fällt mir gerade ein: Wurde nicht der Pioneer-II-Sonde 1972 eine Botschaft für eventuelle Ausserirdische mitgegeben? So eine Platte aus Gold mit einem eingravierten nackten Pärchen drauf, der Mann hebt die Hand zum Gruß, daneben eine bildliche Beschreibung unserers Sonnensystems und des Planeten Erde?

Gruß Jasper.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Jasper,

Da fällt mir gerade ein: Wurde nicht der Pioneer-II-Sonde 1972
eine Botschaft für eventuelle Ausserirdische mitgegeben? So
eine Platte aus Gold mit einem eingravierten nackten Pärchen
drauf, der Mann hebt die Hand zum Gruß, daneben eine bildliche
Beschreibung unserers Sonnensystems und des Planeten Erde?

jepp.
Aber das Ding wird in ein paar Millionen Jahren (erst recht, wenn man Milliarden ansetzt) so weit weg sein, daß wohl kaum ein Zusammenhang mit der Erde hergestellt werden kann.

Gandalf

Hallo Michael,

das könnte man des Längeren und Breiteren belegen und mit Beispielen ausführen, aber dann gehört es nicht mehr auf das Geschichtsbrett. Ich weiß nicht mal, ob wir ein Brett „Verhaltensforschung“ haben.
Aber der wesentliche Punkt an der Sache ist (in Sachen Geschichte oder eher Vorgeschichte), dass eine Spezies durch massive Präsenz und Dominanz einer anderen Spezies weder Zeit noch Raum für eine eigene Kulturentwicklung bekommt. Können wir uns da verständigen?

Gruß
Peter B.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Aber das Ding wird in ein paar Millionen Jahren (erst recht,
wenn man Milliarden ansetzt) so weit weg sein, daß wohl kaum
ein Zusammenhang mit der Erde hergestellt werden kann.

Ist das Ding wirklich schnell genug, um der Sonnengravitation für immer zu entfliehen? Oder wird sie nicht eher in eineinhalb zwei Lichtjahren Entfernung eine mehr oder weniger konstante Bahn um die Sonne ziehen?

Hallo,

Wie lange würde es wohl dauern, wenn heute die Menschheit
schlagartig verschwinden würde, bis das Letzte Zeichen unserer
Aktivität weg ist.
Ich meine wie lange brauchen Plastiktüten, bis sie zersetzt
sind, wie lange bis aud New York ein Wald wird… etc.
Gibt es darüber Studien?

Darüber hat man sich schon Gedanken gemacht und kommt zu den Ergebnis, daß nach ca. 10.000 Jahren fast alle Spuren der Menschheit beseitigt sind.
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/odenwalds_un…
http://www.welt.de/wissenschaft/article896066/Wenn_a…
http://www.abendblatt.de/daten/2006/10/25/629948.html

Gruß