Hallo!
Ich wurde gestern auf eine Bewegung aufmerksam, welche den Beitritt Deutschlands als 51. Bundesstaat der USA fordert. Gesellschaftlich, wirtschaftlich und kulturell sind Amerikaner und Deutscher mehr als nur Brüder, es gibt nahezu keine Unterschiede.
Wie lange würde es denn dauern, wenn sich die Mehrheit der Deutschen dafür entscheiden sollte, bis Trump unser Staatsoberhaupt werden würde?
Der Austritt Englands aus der EU scheint sich ja über Jahre hinzuziehen, während die BRD 1990 zum Beispiel innerhalb kürzester Zeit dem Rechtsgebiet der DDR beitreten konnte.
So ein Beitritt scheint also deutschlich schneller zu gehen als ein Austritt.
Wenn du keinen Unterschied siehst, dann gehörst du zu dem Teil der deutschen Bevölkerung, bei dem kein Unterschied zu einem Durchschnittsamerikaner (in der Bedeutung Amerikaner = US Bürger) besteht.
das ist einer der besten Witze, die ich seit langem gehört habe!
Wirtschaftlich und kulturell soll es keine Unterschiede zwischen DE und US geben? Ich kann dir sagen, dass es tatsächlich massive Unterschiede gibt. Aber das weiss man nur, wenn man die USA nicht für das Land hält, in dem Milch und Honig fliessen.
ein Anschluss Deutschlands an die USA wäre reine Verhandlungssache.
Die Dauer des Prozess hängt von den Modalitäten ab und dem Willen diese umzusetzen. Darauf kann man keine pauschale Antwort geben.
BRD und DDR waren eigentlich nur ein geteiltes Land.
Da es nie einen Friedensvertrag gab, waren beide Staaten völkerrechtlich eigentlich gar nicht souverän und standen unter (Kriegs-)Verwaltung der Siegermächte.
Insofern war die BRD damals zu 1/3 Teil der USA.
Auch muss man sehen, dass der erste Staatsbesuch jedes Bundeskanzlers, zwischen Kriegsende und der Widervereinigung, in die USA ging.
England und die DDR kann man insofern nicht vergleichen, das waren völkerrechtlich ganz andere Voraussetzungen.
Ich wurde gestern auf einen Beitrag aufmerksam, der irreversible Hirnveränderungen durch BtM-Missbrauch beschrieb.
Einer von ungezählten Unterschieden zwischen USA und D: Deutschland hat die Wahl eines Irren an die Staatsspitze hinter sich, den Amerikanern steht 's noch bevor (zumal sie bereits in der Vergangenheit die Neigung zeigten, gerne in die Kiste mit dem übelsten Gestank zu greifen).
Ich stelle mir gerade vor dass Helene Fischer beim Endspiel zum deutschen Fussballmeister in einem schwarz-rot-goldenen Kleid die Nationalhymne singt, Soldaten salutieren, 5 Eurofighter der Luftwaffe übers Stadion fliegen und das Publikum lautstark „Deutschland! Deutschland!“ ruft.
Au weia! Dem kann ich so gar überhaupt nicht zustimmen.
Mir sind Polen, Franzosen, Spanier, Schweden, Österreicher, Tschechen und selbst Briten deutlich näher als die US-Amerikaner. Die können mir mit ihren Waffen, ihrem dünnen Bier, Zuckergetränken, fetten Speisen, ihrem verdrehten Rechts-, Gesundheits- und Wahlsystemen, ihrer Prüderie, ihrem Kontroll- und Größenwahn und ihrem fanatischen Glauben gerne mal den Buckel herunter rutschen.
Man sollte sich immer mal wieder vor Augen halten, wer dort in großen Massen im 18. und 19. Jahrhundert ausgewandert ist… (ok., das war etwas polemisch und sarkastisch, man kann sich von den Überzeugungen, Traditionen und dem Glauben seiner Vorfahren jederzeit lossagen… )
Bevor ich einem Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zum Geltungsbereich der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika zustimme würde ich eher auswandern - in eines der oben genannten Länder.
Nun, es scheint auch eine Bewegung zu geben, die behauptet, dass die Erde flach ist.
Und ich habe von einer Bewegung gehört, die möchte, dass Bayern aus der BRD austritt.
Das kann lange dauern.
Gib mal „Puerto Rico“ in die Suchmaschine Deines Vertrauens ein …