Ich Habe hinterm Haus Hanggrundstück mit ca. 5% Gefälle wo der Hang ca. 80 cm oberhalb Fundament dierekt am Haus anliegt, unten sind keine Räume alles Nebengelass, Mauern Bruchstein, innen schon Sichtbar verputzt (Atmungsaktiv) aber wie lege ich mein Haus Trocken? Habe ringsrum ausreichenden Platz auch was den Hang betrift habe nämlich vom Trockenlegen keine Ahnung, ich habe schon begriffe wie: Trenage, Fließ ,und Drenage Kies gehört kenne aber die ganzen Abläufe nicht wie ich mein Haus am besten trocken lege ,kenn mir da jemand weiter helfen wäre da sehr dankbar.
Hallo!
Da ich nicht davon ausgehe, dass Du Baufachmann bist, solltest Du hier eher vorsichtig sein. Lass Dir nicht einreden, dass das jeder kann. Du brauchst nämlich schweres Gerät oder alternativ einen langem Atem, wenn Du das selbst machen willst (und eine Menge Kraft). So etwas kann eigentlich nur ein Bauunternehmen.
Vorgehensweise: Kellerwand außen bis kurz unter UK Fundamentplatte mind. 120 cm vom Haus weg frei legen, also einen 1,2 mtr. breiten Streifen ausheben. Danach zum Hang hin eine L-Stein-Wand mit Höhe 100 cm auf verdichtetem Schotter bauen, also frostfrei auf tragfähigem Grund günden. Der L-Stein muss die Last des Hanges aufnehmen können und die Erde von der Wand trennen. Die Rückseite der L-Steine muss mit Rieselschutz und Feuchtigkeitssperre ausgeführt werden. Die Hausaußenwand muss entweder über längere Zeit von selbst trocknen oder mittels Injektion oder Bautrockner trocken gelegt werden. Die Außenseite mit Drainfolie oder speziellen Folien aus dem Baustoffhandel und viel Bitumen abdichten. Die Fundamentplatte muss auch dicht gemacht werden!! Danach den Bereich zwischen L-Stein und Wand mit Drain/Recyclingkies auffüllen und lagenweise verdichten.
Das sollte für die Ewigkeit halten. Ist aber auch teuer. Alles andere ist halbherzioger Mumpitz. Je nachdem, was alles an Wasser vom Hang kommt, wäre jede andere Maßnahme für die Katz’. Also sollte man den Hang erst einmal vom Haus trennen, dann hat man auch Chancen auf Trockenheit. den Druck und Wasser sind immer Feind der Wand. Es sei denn, man hat eine „weiße Wanne“.
Gruß
Dirk
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Es gibt nur eine wirklich gute Lösung. Freilegen,sauber machen und neu abdichten. Zum Abdichten würde ich zum Fachhändler gehen (Mobau oder ähnliches) und dort die richtigen Materialien nehmen.
Gruß
Bernd
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Hallo!Dirk , Ich habe aber schon gehört das man so einen „Kanal“ wie Du beschrieben hast nicht machen sollte zwecks der Statik, nicht das die Wände nach außen oder innen weg machen und die ganze Bude einstürzt, wobei ich aber schon selbst gesehen habe das viele so einen Kanal gebudelt haben, aber hier gehts ja um mein Haus Des weiteren hat mir ein Maurer mal gesagt wenn ich soetwas machen sollte sollte ich nur bis oberkante Fundament gehen nicht drunter, quasi bündig Fußboden EG?! Meiner Meinung nach bin ich der gleichen Meinung wie Du unters Fundament und den Kanal budeln hab nur bedenken was das mit den Wänden nach außen oder innen verschieben bedrifft.
Gruß Ohle
Da ich nicht davon ausgehe, dass Du Baufachmann bist, solltest
Du hier eher vorsichtig sein. Lass Dir nicht einreden, dass
das jeder kann. Du brauchst nämlich schweres Gerät oder
alternativ einen langem Atem, wenn Du das selbst machen willst
(und eine Menge Kraft). So etwas kann eigentlich nur ein
Bauunternehmen.
Vorgehensweise: Kellerwand außen bis kurz unter UK
Fundamentplatte mind. 120 cm vom Haus weg frei legen, also
einen 1,2 mtr. breiten Streifen ausheben. Danach zum Hang hin
eine L-Stein-Wand mit Höhe 100 cm auf verdichtetem Schotter
bauen, also frostfrei auf tragfähigem Grund günden. Der
L-Stein muss die Last des Hanges aufnehmen können und die Erde
von der Wand trennen. Die Rückseite der L-Steine muss mit
Rieselschutz und Feuchtigkeitssperre ausgeführt werden. Die
Hausaußenwand muss entweder über längere Zeit von selbst
trocknen oder mittels Injektion oder Bautrockner trocken
gelegt werden. Die Außenseite mit Drainfolie oder speziellen
Folien aus dem Baustoffhandel und viel Bitumen abdichten. Die
Fundamentplatte muss auch dicht gemacht werden!! Danach den
Bereich zwischen L-Stein und Wand mit Drain/Recyclingkies
auffüllen und lagenweise verdichten.
Das sollte für die Ewigkeit halten. Ist aber auch teuer. Alles
andere ist halbherzioger Mumpitz. Je nachdem, was alles an
Wasser vom Hang kommt, wäre jede andere Maßnahme für die
Katz’. Also sollte man den Hang erst einmal vom Haus trennen,
dann hat man auch Chancen auf Trockenheit. den Druck und
Wasser sind immer Feind der Wand. Es sei denn, man hat eine
„weiße Wanne“.
Gruß
Dirk
Hallo
Ich Habe hinterm Haus Hanggrundstück mit ca. 5% Gefälle wo der
Hang ca. 80 cm oberhalb Fundament dierekt am Haus anliegt,
unten sind keine Räume alles Nebengelass, Mauern Bruchstein,
innen schon Sichtbar verputzt (Atmungsaktiv) aber wie lege ich
mein Haus Trocken? Habe ringsrum ausreichenden Platz auch was
den Hang betrift habe nämlich vom Trockenlegen keine Ahnung,
ich habe schon begriffe wie: Trenage, Fließ ,und Drenage Kies
gehört kenne aber die ganzen Abläufe nicht wie ich mein Haus
am besten trocken lege ,kenn mir da jemand weiter helfen wäre
da sehr dankbar.
Ja, das ist zwar grundsätzlich richtig, aber ich gehe generell davon aus, dass das Haus eine Statik besitzt. Und die sagt idR aus, dass das Haus ab UK Fundament selbsttragend sein muss. Natürlich sollte man das Fundament niemals untergraben, das ist logisch und korrekt vom Maurer gesagt. Eine seitliche Freilegung muss dieses aber durchaus aushalten. Am besten vom Fundament mit Gefälle nach außen weggraben. Die Fundamentplatte muß bis unten isoliert werden gegen aufsteigendes Wasser (Kapillareffekt).
Alternativ solltest Du mal im Baufachhandel nach Drainsystemen zum Aufkleben auf die Außenwand mit Bitumen fragen. Das sind so Noppenmatten, die die Last des Geländes aufnehmen und von der Wand halten. Ferner dichten diese wirkungsvoll ab. Dann gegen Stauwasser ummantelte Drainagerohre in den Drainagekies legen, die an den Kanal angeschlossen werden. Das heißt aber, um den Kanal kommst Du genrell nicht drumherum. Man kann sich dann aber den L-Stein sparen, aber die Wand bekommt wieder Druck von außen. Daher muss man sehr sorgfältig abdichten.
Alles in allem würde ich an Deiner Stelle zu einem guten Baustoffhandel gehen (nicht Praktiker oder so) und Dir da die richtigen Sachen empfehlen lassen. Mit viel Kraft schafft man das auch von selbst, aber ein kleiner Bagger wäre schon gut. Achte immer auf die Versorgungsleitungen oder Abwasserrohre im Boden.
um eine technisch sinnvolle und somit kostengünstige Bauvariante zu erarbeiten, wäre eine Bestimmung der Grundwasserverhältnisse am Sinnvollsten, da es wesentlichen Einfluss auf das System hat, ob es sich um temporäre, drückende bzw. fließende Grundwässer handelt. Hier die Nachbarn mit Keller fragen etc.
Des Weiteren, grundsätzlich nach der Natur arbeiten, d.h. Oberflächenwasser „weg vom haus“ umleiten und nicht mit aufwendigen entwässerunmgslösungen auffangen oder so etwas.
Die von dir genannten Stichworte sind soweit richtig, bedenke aber die Wahl der Materialien nach Langlebigkeit (Frostbeständigkeit) zu wählen, hier ist ein kalkhaltiger Kies nicht vorbehaltlos zuempfehlen, Basalt/Granit (kommt auf die Gegend an) wäre die bessere Wahl.
Ich empfehle dir auch wenn möglich auf geotextile Baustoffe weitestgehend zu verzichten, da vieles mit normalen Menschenverstand lösbar ist, soll heißen Wasser ließt nun mal bergab und nicht bergauf oder verschwindet auf unerklärliche Weise.
Um abschließend deine Bauausführung planen zu können, solltest du deine Parameter (deinen Baugrund, deine Bestandsbebauung) genauestens untersuchen!
Und bitte dran denken, Trockenlegen ist hier ein irreführender Begriff, da du anstehendes Grundwasser nicht trockenlegen kannst, sondern die Einwirkungen auf deine Gebäude minimierst bzw. vermeidest!
Ich hoffe ich konnte dir helfen, bzw. stehe dir bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung.
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