Wie lerne ich, meine Wut zu beherrschen?

Wie schon gesagt: Verhaltenstherapie behandelt die Symptome, Psychotherapie(bzw. -analyse) versucht die Ursachen zu finden.

Ich kenn mich damit zwar nicht so genau aus, aber ich glaub Verhaltenstherapie wird wohl eingesetzt, wenn es keinen ersichtlichen psychologischen Grund für das Verhalten gibt. Manche Menschen sind ja einfach von Natur aus impulsiver ohne dass psychologische Gründe dahinterstecken. Da wird dann wohl die Verhaltenstherapie angewandt.

Mich erschreckt das Wort selbst irgendwie nicht, obwohl ich mit sowas in Kürze anfangen werde, aber es kommt halt drauf in welchem Zusammenhang man das sieht. Bei mir ists z.B. wegen Konzentrationsstörungen und ähnlichem…da denkt man sich dann natürlich Verhaltenstherapie ist nix schlimmes…soll einem ja nur helfen sich besser konzentrieren zu können.

Und in deinem Fall ist das dann ja im Prinzip dasselbe bloß dass sich der Begriff für dich gleich viel negativer anhört, weils bei dir wohl was viel wichtigeres/tiefgründigeres ist…bei dir gehts ja schließlich um die Zukunft deiner Tochter und dein zukünftiges Verhältnis zu ihr…und wenn du da dann den Begriff Verhaltenstherapie hörst, denkst du womöglich gleich, dass du dir damit ein Versagen eingestehst oder so…(sorry ich hab eigentlich nichts mit Psychologie zu tun…das sagt mir bloß mein gesunder Menschenverstand :wink:)…aber das musst du nicht…weil Verhaltenstherapie ist im Prinzip einfach das wonach du gefragt hast (glaub ich)…du wolltest ja wissen, ob es irgendwelche Gruppen oder sowas gibt wo du hingehen könntest und Stressbewältigungstechniken ausprobieren kannst…und das ist ja im Prinzip genau das, bloß dass du halt bei einem Psychologen bist :wink:

Viel Glück

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Glückwunsch
Ich kenn ka so eine ähnliche Art von Situation ist mir gerade aufgefallen…Man gerät in irgendeine irrationale Diskussion rein, weiß genau, dass der andere entweder Unrecht hat oder zumindestens nicht von der eigenen Meinung überzeugt werden kann…egal ob das mit den Eltern oder in solche Foren wie hier ist…

Da hab ich auch immer den Drang mich zu „rechtfertigen“
usw. aber mit der Zeit hab ich erkannt, dass das eigentlich absoluter Schwachsinn ist und die Sache für mich nur schlimmere macht, weil ich a) Zeit verschwende b)wenn ich auf die sinnlosen Rummeckereien und leichten Anfeindungen meiner Mutter eingeh am Ende nur noch mehr angemeckert werd :wink: deswegen hab ich gelernt…so stark der Drang auch ist was zurückzusagen…das (meistens) einfach zu ignorieren ohne mich drauf einzulassen…und schon hat man viel weniger Probleme :wink:

Grüße

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So genau kenn ich mich damit zwar auch nicht aus, aber ich weiß, dass die Zwerchfell…sprich Bauchatmung die bessere sein soll…das ist auch die die bei Meditationen verwendet wird (ich hab früher…auch wenn schon lange her :wink: Karate und Ving Tsun gemacht und da ist diese Atmung auch immer u.a. zum Entspannen benutzt worden). Große Tipps mit Atemübungen kann ich dir leider nicht geben, aber versuch doch mal, wenn du das nächste mal kurz vorm Ausrasten bist dich auf deine Atmung zu konzentrieren, tief in den Bauch einzuatmen, tief auszuatmen usw. (Bei der Zwerchfell- bzw. Bauchatmung die wie gesagt wohl irgendwie die gesündere/bessere sein soll atmet man tief in den Bauch ein…wir atmen heute größtenteils in den Brustkorb bzw. gleichmäßig in Bauch und Brustkorb…kannst du ja mal ausprobieren und dir vor Augen führen).

Das ist zwar keine magische Technik oder irgendwas, aber ein „tiefes Durchatmen“ kann einem ja in so einer Situation bestimmt auch wenigstens ein bisschen helfen sich ein bisschen zu entspannen und sich auf die Situation zu besinnen…

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Hallo Ellen,

vielleicht habe ich da etwas, das dir helfen könnte.

Es heißt EFT und ist eine Selbsthilfetechnik, welche wissenschaftlich anerkannt ist. Damit lassen sich relativ einfach starke Emotionen bewältigen und auflösen. Hört sich interessant an? Auf www.eft-info.com findest du eine (kostenlose) Anleitung und alle Infos die du brauchst.

Viel Erfolg,

Jahmazing

Ich schaus mir mal an, vielen Dank!

Ich bin Laie und versuche meine Wut im Zaum zu halten. :wink:

Ich habe es festgestellt, daß es bereits vorher beginnt, bevor ich vor Wut platze. Mein Chef ruft mich. Ich weiß schon, was mir droht. Ich soll wieder Überstunden machen oder irgendwelche Suppen auslöffeln! Danach ärgere ich mich, weil ich mich überrumpeln ließ und Ja gesagt habe, obwohl ich nicht wollte. Ich rege mich tierisch auf! *grummel*

Auf dem Weg dorthin überlege ich mich, was ich will und überlege mir, wie ich es sage und mache ihm einen konkreten Vorschlag. Klar und freundlich.

Klappt nicht immer, aber immer besser. Ich bin froh, daß ich mich selber eingebracht habe und nicht ausgeliefert fühle. Wut ist ein wunderbares Gefühl, das sagt, hier stimmt was nicht. Hier muß ich etwas ändern.