Hallo Leute,
da ja sehr wert auf Weiterbildung etc. gelegt wird, frage ich mich in wie weit die Wertigkeit eines beispielsweise 2-tägigen IHK-Seminars anzusiedeln sind. Als Beispiel: Man hat einen kaufmännischen Grundberuf und Berufserfahrung und möchte sich in eine gewisse Richtung spezialisieren und findet ein zweitägiges IHK-Seminar zu diesem Thema.
Wie ist das in Bezug auf Bewerbungen etc. anzusiedeln?
Vielen Dank für Eure Antworten
Viele Grüße
MisterSpot
Hallo MisterSpot,
ich bin kein „Personaler“, kann also nur meine Eindrücke aus Gesprächen wiedergeben.
Ein Zertifikat der IHK ist wohl recht gut anerkannt.
Die wichtigere Frage ist, ob ein Seminar, eine Schulung oder was auch immer DIR was gebracht hat. Das hängt von der Qualifikation und Erfahrung des Dozenten ab.
Wenn ich an den „Frikadellenschein“ denke, das war eine Lachnummer und Abzocke!
Da hat sich aber, soweit ich weiss, etwas geändert und dieser „Sitzschein“ wird nicht mehr gefordert.
Gruß Volker
Vielen Dank für diese Antwort. Ich denke schon, dass es mir was bringen würde. Es ist aber irgendwie auch seltsam, wenn man sich überlegt, dass das Seminar 2 Tage gehen würde, müsste eigentlich auch klar sein dass man eventuell ein halbes Jahr später nicht mehr viel darüber weiß. Gut man hat natürlich noch die Unterlagen usw.
Ich gebe mir mal selbst die Antwort: Seminare und Weiterbildung sind ja ungeheuer wichtig.
Wenn ich mir aber überlege, dass beispielsweise der Europäische Computer-Führerschein sehr viel Geld kostet, man natürlich den Schein hat - aber das nicht so wirklich anwenden kann bzw. vergisst - ist das irgendwie schon eine linke Tour und dann aber trotzdem die besseren Chancen hat, als einer der diesen Schein vielleicht nicht hat, der aber besser mit MS-Office zurecht kommt 
Hallo MisterSpot,
Die Aus- und Weiterbildungsangebote der IHK sind meines Erachtens relativ hoch angesehen bei Firmen.
Ich persönlich (kein Personaler) denke, dass grundsätzlich jede Weiterbildung erst einmal von Vorteil ist.
Nur bringt es nichts, wenn man Schulungen besucht die mit dem eigentlichen Tätigkeitsbereich nichts oder nur wenig zu tun haben, da man nach jeder Schulung die spätere Praxis braucht um das Erlernte zu vertiefen.
Ansonsten hat man zwar einen Nachweis für eine Schulungsteilnahme, vielleicht sogar ein grafisch aufwendiges Zertifikat dass sich recht gut in späteren Bewerbungsunterlagen macht, blamiert sich aber dann bis auf die Knochen wenn man nicht mehr weiß was man damals eigentlich gelernt hat.
Also nicht schulen bis der Arzt kommt, sondern Wert auf gute tätigkeitsorientierte Weiterbildung legen.
Das ist zumindest meine Meingung…
LG TornadoBull