Wie macht ihr Curryreis?

Hallo Leute!

Wie macht ihr euren Curryreis?
Curry erst nach dem garen (mit Butter) dazu oder schon beim garen?

Wer verrät hier mal seine Rezepte?

Vielen Dank und viele Grüße
Tanja

Hey, Tanja!

Curry entfaltet sich erst richtig, wenn er geröstet wird, also nicht erst zum Schluss dazugeben.
Ich mach`s so:

Zwiebeln in Butter anrösten.
Gewaschenen, abgetropften Reis und Curry hinzu und zart rösten.
Dann erst die Flüssigkeit hinzu: Ich nehme zarte Brühe statt Wasser.

Mensch, jetzt bekomme ich Hunger! :smile:

Gruß
Lea

Hi Lea,

so in etwa hab ich mir das vorgstellt!
hast du ne ungefähre angabe wie viel curry bei wie viel reis?

vielen dank und viele grüße
tanja

Muddie…
hat ihn immer so gemacht:

Reis kochen. Gegen Ende in einem weiteren Topf reichlich Butter aufschäumen, unmengen von diesem Europa-Curry dazu und fein gehäckselte Ananasstückchen (aus der Dose). Mit dem Reis vermengen. Muss eine satte gelbe Farbe haben. Ggf. nachsalzen.

Und das ist einfach lecker.

Gruß,
Anja

Und das ist dann das was sich Anja unter einem dodal authentischen
Indienessen vorstellt? Hoffentlich nicht. :wink:

Dieses unsägliche Einheitscurry aus dem Supermarkt hat nun gar nichts mit
dem zu tun, womit der gemeine Inder seinen Curry zubereitet (Curry ist die
Art der Zubereitung und kein Gewürz). Der Geschmack beim Curry kommt von
der variierenden Zusammenstellung verschiedener Gewürze (Zimt, Nelken,
Cumin, Bockshornklee, Chillies, Fenchelsaat… um nur ein paar zu
nennen),die in der Regel zudem noch angeröstet werden müssen, allerdings
ohne Fett und schon gar nicht mit Butter. Eine Alternative wären die
verschiedenen Currypasten aus dem Asialaden.

Curryreis scheint mir auch eine eoropäische Erfindung zu sein, Reis wird
in Indien pur gekocht oder mit Cuminsaat vermischt gereicht. Und schon gar
nicht mit Ananas (nichts für ungut, Frau Adler).

Gruß
Horst

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Und das ist dann das was sich Anja unter einem dodal
authentischen
Indienessen vorstellt? Hoffentlich nicht. :wink:

Öhm, erst mal lesen, bitte, es wurde nach ‚Curry-Reis‘ gefragt - nicht nach authentischem Indienessen - das gibt es per se eh nicht, die Zahl der indischen Currys in seinen Variationen geht vermutlich ins Unendliche, nehme ich mal an…
Außerdem rede ich nicht von ‚Anja‘, sondern von Muddie - nebenbei bemerkt

Dieses unsägliche Einheitscurry aus dem Supermarkt

kenne ich offengestanden nicht

hat nun gar nichts mit dem zu tun, womit der gemeine Inder seinen Curry zubereitet
(Curry ist die
Art der Zubereitung und kein Gewürz). Der Geschmack beim Curry
kommt von
der variierenden Zusammenstellung verschiedener Gewürze (Zimt,
Nelken,
Cumin, Bockshornklee, Chillies, Fenchelsaat… um nur ein paar
zu
nennen),die in der Regel zudem noch angeröstet werden müssen,
allerdings
ohne Fett und schon gar nicht mit Butter. Eine Alternative
wären die
verschiedenen Currypasten aus dem Asialaden.

Danach wurde nicht gefragt: s.o.

Curryreis scheint mir auch eine eoropäische Erfindung zu sein,

Deshalb rede ich auch von ‚europäischem Curry‘, diesem gelben Zeugs, was uns hier so als Curry verkauft wird

Reis wird
in Indien pur gekocht oder mit Cuminsaat vermischt gereicht.

Ist mir bekannt. Nochmal: s.o.

Und schon gar
nicht mit Ananas (nichts für ungut, Frau Adler).

Auch hier verweise ich wieder auf Muddie.

Und es schmeckt trotzdem lecker.

Beim Lesen mitdenken macht Freude.

Gruß,
Anja

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dem ist nichts hinzuzufügen…

gruß vom inder

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Puh…
Hey, Tanja!

Das ist `ne schwierige Frage, ich mache das so nach Gefühl.
Aber ich glaube, nicht mehr als einen knappen Teelöffel, denn der Curry im Reis soll ja nicht den Fisch oder das Fleisch und das Gemüse „erschlagen“.

Für den Reis habe ich immer meine feste Menge: Ein Becher (oder eine große Kaffeetasse) Reis und gut eineinhalb Becher Brühe. Das ergibt einen kleinen Topf voll, wenn er aufgequollen ist.
Übrigens: Nach dem Rösten und dem kurzen Aufkochen schalte ich die Platte ab, rühre nicht mehr um, Deckel bleibt drauf und nur noch ziehen lassen.

Gutes Gelingen wünscht

Lea

Hallo, Tanja,

da Curryreis ja keine indische, sondern, genau wie unser „Currypulver“, keine indische, sondern eine britische Erfindung ist, die etwas von den kolonialen Aromen mit nach Hause nehmen wollten, handhabe ich es ebenso mit Curryreis und koche den wie meine englische Oma:
Etwas Öl erhitzen, Basmatireis und Currypulver zugeben. Unter rühren etwas dünsten, bis der Reis glasig wird. Dann eine Prise Salz und Wasser dazu. Die Kunst liegt nun im Wasser: Wenig Reis: Reis mit Wasser bedecken, bis das Wasser an den ersten Knöchel des Zeigefingers reicht. Viel Reis: Wasser muss einen Knöchel breit über dem Reis sein. Dazwischen: experimentieren. Umrühren.
Wasser dann zum kochen bringen, Hitzequelle abschalten und an warmem Ort 30 Minuten lang vergessen.
Danach auflockern und…guten Appetit!

Grüße

Hi!

Wenn du den Reis vorher in Öl anbrätst, nimmt der dann überhaupt Geschmack auf?

Grüße Dusan

Hallo,

Wenn du den Reis vorher in Öl anbrätst, nimmt der dann
überhaupt Geschmack auf?

es geht weniger darum, dass der Reis den Geschmack der Gewürze annimmt. Durch das Anbraten wird die Stärke im Reis karamelisiert, das schmeckt man.

Gruß

Johannes

Jau, tut er. Wenn Du Basmati nimmst, jedenfalls. Parboiled eher weniger, da der als Wasserrreis gekocht wird, Basmati aber als Dampfreis.
Curryreis sollte immer Dampfreis sein oder es wird…unlecker und gelblich.
Du kannst sogar variieren. Nimm Madras-Curry, oder mildes Curry, oder Aldi-Curry.
Ist alles nicht indisch, ist alles lecker, oder eben auch mehr oder weniger feurig.
Mach Curryreis zu Lammbraten und serviere dazu Broccoli. Klasse! Oder mach eine asiatische Gemüsepfanne, fein abgeschmeckt mit Austernsauce und Pfeffer, dazu Curryreis.

Grüße

Hi!
Danke!
Grüße
Dusan