Hallo,
folgendes Problem:
Wir möchten für ein Theaterstück einen sog. Wassereffekt-Strahler benutzen. Diese sind konstruktionsbedingt erstmal nicht dimmbar. Aufbau ist grob folgender: Netzteil mit primär 220V und sekundär 12V und 24V, das Ganze mit 250VA.
An den 12V hängen drei Motoren, die die Glasscheiben und das Farbrad bewegen und an den 24V die Halogenlampe mit 250VA.
Da wir den Strahler gerne dimmen möchten, ergibt sich die Frage nach einer möglichst einfachen robusten Lösung. In dem Gehäuse des Strahlers ist genug Platz für eventuelle Trafos etc.
Wer hat Ideen und hilft evtl. bei der Umsetzung? (Raum Hannover)
Ich bin elektromäßig kein Volltrottel, aber auch kein Fortgeschrittener. Also kann ich mit Antworten die gespickt sind mit Bauteilabkürzungen leider nichts anfangen.
Vielen Dank schonmal,
tomfaser
konstruktionsbedingt erstmal nicht dimmbar. Aufbau ist grob
folgender: Netzteil mit primär 220V und sekundär 12V und 24V,
das Ganze mit 250VA.
An den 12V hängen drei Motoren, die die Glasscheiben und das
Farbrad bewegen und an den 24V die Halogenlampe mit 250VA.
dimmbar ist da zusammen nicht, weil die Motoren mit an der Versorgung
hängen. Also mußt du die Motoren und Lampe von der Versorgung entkoppeln.
Z.B. Festspannung für die Motoren und eine Dimmung für die 24V.
Ein dimmbarer Halogentrafo sollte die einfachste Lösung sein,
oder eine PWM-Steuerung für die Lampe 24V in der 24V-Leitung.
Gruß Uwi
Da wir den Strahler gerne dimmen möchten, ergibt sich die
Frage nach einer möglichst einfachen robusten Lösung. In dem
Gehäuse des Strahlers ist genug Platz für eventuelle Trafos
etc.
Wer hat Ideen und hilft evtl. bei der Umsetzung? (Raum Hannover)
Ich bin elektromäßig kein Volltrottel, aber auch kein
Fortgeschrittener. Also kann ich mit Antworten die gespickt
sind mit Bauteilabkürzungen leider nichts anfangen.
Vielen Dank schonmal,
tomfaser
Ich würde an deiner Stelle den Halogenstrahler abklemmen und diesen mit einem seraraten dimmbaren elektronischen Trafo betreiben. Den Rest der Originalmimik unverändert lassen.
vielleicht ist jetzt soweit alles klar. Aber wenn du mal nach den Motoren geschaut hast, wirst du dabei festgestellt haben, dass die gar nicht an den 12V hängen, sondern mit 220V laufen (ja, ja, peinlich für dich - aber wenn die Kabel alle sehr ordentlich zu einem fetten Strang gebündelt sind und die Farben das übrige tun, versteht man das). Da die 12V nur für einen Gehäuselüfter benötigt werden, und vor dem Lüfter noch ein AC-DC-Wandler hängt, genügt ein Netzteil für den Lüfter und fertig.
Aber vielleicht interessiert dich, ob es eine einfache Möglichkeit mittels fertigen Funkdimmer die 24V sekundärseitig zu dimmen? Das wäre nämlich die edelste Variante - nur ein Stromkabel und dazu noch egal wo der Strahler eingesetzt wird fernbedienbar. Vielleicht können ja nicht alle Theater-Lichtanlagen induktive Lasten dimmen und handelsübliche Funkdimmer sind für die Primärseite meist auf 200VA beschränkt.
Aber da weiß ich keine Lösung. Nebenbei, ich war neugierig, was ein Wassereffekt-Strahler ist, da findet man Einiges 'raus. Noch ein Nebenbei: Ich komme auch aus dem Raum Hannover - vielleicht sind wir uns ja schon mal über den Weg gelaufen - oder tun es noch.
Hallo Uwe,
jaja, so ist das mit den Foren…
Aber oft hilft es ja an verschiedenen Stellen zu fragen, oder?
Also: Ich habe jetzt eine simple (und robuste) und praktikable Lösung gefunden. Für die Motoren hab ich eine eigene Stromversorgung (230V) mit Kaltgerätebuchse und extra Kabel gelegt. Den Rest (Lampe und Lüfter) dimme ich außerhalb des Gehäuses über einen induktive Lasten-fähigen Einzeldimmer aus dem Bühnenbeleuchtungsbedarf (ca. 30,-€). Damit hab ich absolute Flexibilität was Aufstellungsort des Dimmers und des Lichteffekts betrifft und kann mich in Theatern in denen die verbaute Lichttechnik induktive Lasten verträgt einfach ohne eigenen Dimmer mit ans Lichtpult hängen.
Vielen Dank für alle Ideen und Beiträge.