Hallo an alle!
Meine beiden 3-jährigen Kater wurden bisher ausschließlich in der Wohnung gehalten. Wir haben sie von klein auf, sie haben also wirklich bisher noch nichts anderes kennengelernt. Beide sind daher sehr auf uns und generell auf Menschen bezogen und haben bisher auch noch keinen „Freiheitsdrang“ entwickelt, sie suchen also nicht bei der Wohnungstür raus und jammern am Fenster.
Nun ziehen wir im Herbst in ein kleines Bauernhäuschen mit einem sehr großen Garten, alles eingezäunt (wegen unserer Hunde).
Rundherum sind noch ein paar vereinzelte Bauernhöfe und gleich vor unserem Haus ein Wander- und Radfahrweg.
Eine befahrene Bundesstraße ist in ca. 2 km Entfernung.
Wir sind hin- und hergerissen, ob wir die Kater nach der Eingewöhnung im Haus dann auch rauslassen sollen. Sie kennen ja nichts und ich hab Angst, dass die Gefahr dadurch noch größer ist, dass ihnen was passiert.
Andererseits habe ich auch schon gehört, dass Katzen, die anfangs für ein paar Jahre in der Wohnung gehalten wurden, sich nicht mehr weit vom Haus entfernen, wenn sie dann mal raus dürfen.
Wir haben uns auch schon überlegt, ein großes „Gehege“ anzulegen, mit Bäumen, Kratzbäumen usw. Aber eben rundherum eingezäunt, auch oben, damit sie da nicht rauskommen. Natürlich würden sie nicht permanent da einsperren, sondern halt über den Tag, wenn auch wir im Garten sind. Genau haben wir das noch nicht durchüberlegt.
Die sicherste Methode wäre das natürlich schon… ich habe einfach unglaublich große Angst, dass sie überfahren werden oder ein Jäger sie erwischt. Ein Problem ist auch, dass sie Hunde gewöhnt sind und auch sehr gerne mögen - nur ist ihnen nicht jeder Hund friedlich gesinnt. Und gerade wo wir direkt an diesem Wanderweg wohnen, kommen da natürlich auch viele Hunde vorbei.
Habt ihr Erfahrungen mit einer solchen Situation, was würdet ihr tun und wie würdet ihr es anstellen, die Katzen an das „Draußen“ zu gewöhnen?
Freue mich auf eure Meinungen!
LG
Sandra

