es ist mir schon fast peinlich, diese Frage an ein Brett zu pinnen, an dem eigentlich die Experten unter sich sind.
Aber schließlich habt Ihr ja auch alle irgendwann mal angefangen und könnt bestimmt gute Tipps geben.
Ich bin Seglerin und da bietet es sich irgendwann an, mal eine Funklizenz zu machen. Aber da ich mit den Hörspielen der „Funkfüchse“ aufgewachsen bin, möchte ich gerne über das reine „Mittel-zum-Zweck-Funken“ eine fundierte Ausbildung machen, um auch zu Hause ein bißchen zu schrauben und zu funken.
Im Moment bin ich in Berlin, werde aber Ende des Jahres vermutlich nach Hamburg ziehen.
Welche Ausbildung sollte ich sinnvollerweise machen, wenn ich im Segler- und im Privatbereich funken und gleichzeitig auch etwas von den Gerätschaften verstehen will? (Ich hab aber auch noch andere Hobbies und möchte die auch weiter betreiben
Habt Ihr mit Büchern angefangen (und wenn ja, dann welche?) oder Euch einer Gruppe oder einem Verein angeschlossen?
Kennt jemand in Hamburg einen Verein, in dem ich mir als Frau zwischen einer Horde männlicher „Superexperten“ nicht blöd vorkommen muß?
Ich trage mich schon lange mit diesem Wunsch, habe aber bislang noch keinen Einstieg in das Thema gefunden.
Deshalb wären alle Tipps, die mir einen ersten Einblick in die „Szene“ bieten und den Einstieg erleichtern, sehr willkommen.
Hallo Josef,
danke für den Tipp. Die Site hatte ich aber auch schon gefunden und die vom DARC auch.
Hat denn schon jemand nach diesem Lehrgang gelernt? Da es ohne das dazugehörige Buch nicht geht (zu einigen Prüfungsfragen fehlen die Kapitel), bin ich bei solchen „Lockmitteln“ eher skeptisch, wenn sie vom Autor empfohlen werden und dann zu einem Buchkauf führen.
Und ist man mit ein bißchen physikalischem und elektrotechnischem Wissen und der VO-Funk unterm Arm denn schon ein „echter Amateurfunker“, der sich nicht nur zur Prüfung trauen, sondern auch aktiv am Funkverkehr teilnehmen kann?
Gehört da nicht noch ein bißchen „Insiderwissen“ dazu?
Über den reinen Prüfungsstoff möchte ich mehr über „die Sitten und Gebräuche“ der Funker wissen. Gibt es dazu Bücher? Oder ist es besser, sich einem Verein anzuschließen? Und wenn ja, welchem?
also ich habe mit Hilfe eines Kurses an unserer Schule und der Bücher vom Moltrecht gelernt und kann die nur empfehlen. Sie dienen mir auch jetzt teilweise noch als Nachschlagewerke, sind also nicht nur für die Prüfung wichtig.
Wenn du mit Hilfe dieser Unterlagen die Prüfung bestanden hast, kommt der Rest alleine: Wenn du dann auf Funk darauf hinweist, daß du Neuling bist, wird darauf eigentlich immer Rücksicht genommen. Das Verhalten auf Funk bekommt man am besten mit, wenn man einfach etwas zuhört und dann allmählich erste eigene Versuche macht.
Zur Kontaktaufnahme kannst du beim http://www.darc.de ja mal unter „Distrikte“ und dann „Ortsverbände“ schauen, welcher Ortsverband bei dir in der Nähe ist und wann diese sich treffen. Meist zwei mal im Monat gibt es „OV-Abende“, an denen man sich zwanglos trifft. Dort kann man auch als Neuling Leute persönlich kennenlernen, die einem meist gerne weiterhelfen.
Vielleicht gibt es dort auch jemand mit einem Ausbildungsrufzeichen - dann kannst du unter seiner Aufsicht mit diesem Rufzeichen selbst erste Funkgespräche führen…
neben der Ausbildung zum Funkamateur würde ich an Deiner Stelle natürlich das entsprechende Sprechfunkzeugnis für den Seefunk machen. Welches Zeugnis da für Dich das richtige ist, erfährst Du am besten im Brett „Schiffe und Boote“. Kurse gibt es bei vielen Segelvereinen.
Grüße
Sebastian
(stolzer Inhaber des BZF II (Flugfunk))