Hoi Anja!
Was ist das für eine Anmaßung - ich gebe, aber ich bestimme
auch, was damit gemacht wird…
Genau so sehe ich das!
Wenn ich ihm helfen will, einmal etwas zu essen zu bekommen, heisst das noch lange nicht, dass ich ihm auch dabei helfen will seinen Alkoholspiegel zu puschen!
Auch einem Obachlosen sollte
man die Entscheidung überlassen, ob er sich von der kleinen
Spende ein Wurstbrötchen oder eine Dose Bier kauft.
Sofern ich davon ausgehen kann, dass er diese Entscheidung zu treffen in der Lage ist… gebe ich ja auch Geld!
Geld für Alkohol halte ich eben für verkehrt und würde schon alleine deshalb dann nix geben!
Ja sicher, wenn’s Äffle tanzt, da gibt man schon mal gern was.
auch hier ein deutliches JA!!!
Ich sehe auch nix was dagegenspricht oder was man verurteilen könnte.
Keine Ahnung, warum Du das no negativ darstellst - ich mag musizierende Menschen - oder auch die Pantomime in der Fussgängerzone!
leicht verwunderte Grüsse
Ulli
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Dankeee - fürs Sternchen! o.T.
o.T.
Hi Branden,
Eigentlich würde ich bei sowas ja gerne helfen, sei es mit
einem Brötchen ausgeben oder was auch immer. Aber besteht da
nicht die Gefahr, wenn man den Menschen anspricht, daß dieser
entweder beleidigt ist oder einem „ein paar in die Fresse
haut“?
Warum wartest Du nicht einfach, bis er Dich anspricht?
Möglicherweise haben auch diese Menschen Hemmungen, auch…
Viele dieser hungerleidenden Menschen haben wenig Hemmung,
Leute um ein paar Cent anzusprechen.
…wenn du da offenbar andere Erfahrungen gemacht hast. Ich denke, die meisten „Penner“ wollen auch irgendwas geben, sonst würden sie nicht mit einfachen Darbietungen versuchen, ihr Geld zu verdienen- hier in Dt. sitzen einige z.B. mit der Blockflöte.
Das ist doch okay so.
Ich schätze, die wenigstens sind so.
Gruß
Hermann
Hallo Branden,
Ich glaube, dass ich kaum betteln würde, solang ich mich noch
halbwegs aufrecht halten könnte.
Richtig, seh ich auch so, aber das heißt ja nicht, dass ich es
nicht als peinlich oder demütigend empfinden würde, wenn mir
einer ungefragt Geld zusteckt. Vor allem, wenn es nur wenig
ist. 
Ich möchte schon die Freiheit haben, von mir selbst aus Leute
anzubetteln.
Tja, sowas läuft bei mir unter dem Begriff „aggressives Betteln“. Ob das eine besondere „Freiheit“ bedeutet; ehrlich gesagt, halte ich den Begriff Freiheit in diesem Zusammenhang für reichlich überstrapaziert, mein lieber Mann!
Gruß
Hermann