Hallo? Das sind aber Kinder. Wie sollen die das denn auf die
Reihe kriegen, eben mal was von ihren Fondsanteilen zu
verkaufen? Ganz abgesehen davon, dass ja Transaktionsgebühren
anfallen.
Die müssen eh Mama oder Papa fragen, weil sie kaum alleine Wertpapieraufträge erteilen dürften. Und auch Depotgeschäfte kann man seinen Kindern erklären, wenn man selber Ahnung davon hat.
Ganz abgesehen davon: Welche Bank berechnet Transaktionskosten für die Rückgabe von Fondsanteilen?
Du hast wohl nicht nachgedacht und daher nicht verstanden, was
ich geschrieben habe. Und zwar: Der Lerneffekt ist
wesentlich wichtiger als die paar Prozent Rendite.
Lernen sollte auch die Erzielung einer angemessenen Rendite einschliessen. Ebenso Toleranz und angemessene Wortwahl.
Ganz abgesehen davon - ich weiß ja nicht, wie viel diese
Kinder so zum Geburtstag bekommen, aber glaubst du, dass es
wesentlich mehr als EUR 200,- pro Person und Jahr sind? Wenn
ich das jetzt auf 15 Jahre rechne - denn dann können die
Kinder sich schon langsam selber Gedanken über einen
Fondssparplan oder ähnliches machen - sind das gerade mal EUR
3000,-.
Guter Tipp von dir… Schön spät mit sinnvollem Sparen anfangen und vorher das halbe Leben Rendite mit einem Sparbuch verschenken. Da würde ich mich als dein Kind herzlich für bedanken.
Es stürzt also sicher niemanden in den Ruin, so eine
Summe auf dem Sparbuch zu lassen, vor allem, weil es ja da
noch diesen Fondssparplan mit den EUR 25,- pro Monat gibt. Ich
bin jedenfalls immer noch der Meinung, dass es wichtig ist,
dass die Kinder da auch dran können.
Den Unterschied der Zielsumme hast du mal ausgerechnet? Sicherlich ist man nicht ruiniert, aber wer außer offenbar dir hat schon was zu verschenken? Im übrigen sprach die Fragestellerin von einem Fondssparplan neben und nicht anstatt eines Sparbuchs. Die Versorgung mit Playmobil ist also gesichert.
Und ganz abgesehen davon: Einerseits soll das Kind lernen mit Geld umzugehen (was es nur zum kleinen Teil selbst lernt, der Rest muß ihm beigebracht werden), andererseits soll es problemlos und anscheinend ohne Rücksprache mit den Eltern ran kommen? Das verstehe wer will, ich jedenfalls nicht. Ich soll mir also jahrelang den Buckel krummsparen, damit das Kind sich mit 15 davon einfach mal ohne mein Wissen ein iPhone oder einen Puffbesuch mit seinen Freunden gönnt?
Fassungslos
Nils