Hallo, ich hab diese Fliesen gekauft.
Wie werden die verfugt? Wenn ich die Fugenmasse drüberstreiche, füllen sich doch die Unebenheiten in den Natursteinen.
Wißt Ihr Rat ?
Gruß
Kosmokatze
Hallo, ich hab diese Fliesen gekauft.
Wie werden die verfugt? Wenn ich die Fugenmasse drüberstreiche, füllen sich doch die Unebenheiten in den Natursteinen.
Wißt Ihr Rat ?
Gruß
Kosmokatze
hallo katze,
das passt scho… 
man reibt die überschüssige getrocknete fugenmasse mit einem trockenen schwamm ab. dabei kommt auch das aus den kleinen vertiefungen mit, nicht aber das, was tiefer sitzt.
schöne grüße
ann
PS: fürs bad? oder küche?
Hallo Kosmokatze,
es ist schon immer wieder verwunderlich, mit welchen Antworten man hier in diesem Forum rechnen muss!
Schau, wenn die Fugmasse, die ja mit Zement gebunden ist, so wie die meisten Fliesenklebstoffe auch, wenn die ausgehärtet ist, kannst Du Dir den Erfolg selber vor Augen führen, wenn ein trockener Schwamm darüber geführt würde. Die Fugmasse wird nach dem Aushärten steinhart. Härter auf jeden Fall, als ein (weicher) Schwamm.
Die (vertane) Zeit, welche man nach dem bereits an anderer Stelle hier beschriebenen Verfahren aufwenden müsste, könnte man -mit gleichem „Erfolg“ übrigens- lieber bequem im Liegestuhl sitzend im Garten verbringen.
Ob Kleinmosaik oder Fliesen, das Prozedere ist verlegetechnisch immer dasselbe:
Die Fliesen (hier: das Kleinnmosaik) wird im aufgekämmten Fliesenkleber eingelegt, in Position gezogen und angedrückt.
Nach dem Aushärten des Fliesenklebstoffs wird verfugt.
Die (zementgebundene) Fugmasse wird mit dem Gummiwischer vollflächig aufgezogen. Dabei verfüllen sich die Fugen und -unvermeidbar- auch ein Teil der reliefartigen Oberfläche der Fliesen. Das ist nun einmal so!
Beim Reinigen arbeitet man Zug-um-Zug. Und zwar so, dass man nach dem Verfugen einer Teilfläche nicht in die (noch weiche) Fugmasse hineinlaufen muss.
Ein großer Schwamm, in der Tat, den sollte man bereit halten, doch diesen (mit einem Eimer Wasser in der Nähe) feucht (doch nicht tropfnass!!) über die verfugte Fläche führen; nicht trocken.
Schwamm auswaschen und erneut über die verfugte Fläche führen, bis die unbeabsichtigt aufgetragene Fugmasse von der Oberfläche der Fliesen entfernt wurde.
Man benötigt üblicherweise ca. 3 Wischvorgänge bis zum befriedigenden Ergebnis. Dann ist die Oberfläche sauber, und die Fugmasse befindet sich dennoch in den Fugenkammern (zwischen den Mosaikfliesen).
Danach wird weiter verfugt und der vorweg beschriebene Vorgang wiederholt sich.
–…--…–…
Mfg: Klaus
Hallo, danke für Eure Antworten !!
Mein Problem ist, dass die kleinen Natursteinfliesen offene Stellen haben, also kleine Löcher. Das finde ich sehr schön.
Diese werden doch beim feuchten Verfugen mit der Fugenmasse zu geschmmiert.
Wie kann man das vermeiden?
Gruß
Kosmo
huhu,
Mein Problem ist, dass die kleinen Natursteinfliesen offene
Stellen haben, also kleine Löcher. Das finde ich sehr schön.
Diese werden doch beim feuchten Verfugen mit der Fugenmasse zu
geschmmiert.
Wie kann man das vermeiden?
du durch auswischen - jaja, der feuchten verfugmasse, wie seine gnaden gutachter klaus richtig stellte.
ich hatte mich vertan und hülle mein haupt in asche.
liebe grüße
ann
PS: kann die münze/folie mit wasser in berührung kommen? beim schwimmen, schwitzen, regen usw.? oder richte ich da sehr großen schaden an?
Hallo Klaus,
da hast Du den Vorgang des Einschlämmens schön beschrieben - allein die Antwort auf die Frage im UP wie man verhindert, dass die kleinen Unebenheiten und Poren im Naturstein verfüllt werden, finde ich nicht.
Es ist nahezu ausgeschlossen, die beim Einschlämmen zwangsläufig verfüllten „Löcher“ mit dem Schwamm- oder Schwammbrett zu reinigen. Warum sollte aus diesen „Löchern“ die Fugenmasse eher zu entfernen sein als aus den Fugen?
M. E. gibt es nur die Möglichkeit, die Unebenheiten und Poren im Naturstein VOR dem Verfugen (Einschlämmen) aufwändig mit Wachs zu verfüllen und nach Aushärten der Fugen den Wachs (mühsam) von/aus den „Löchern“ zu entfernen.
Offtopic(interna)
PS: kann die münze/folie mit wasser in berührung kommen? beim
schwimmen, schwitzen, regen usw.? oder richte ich da sehr
großen schaden an?
Eigentlich nicht. Ist einfach eine Folie. Das Wasser wird sich dahinter sammeln und wieder wegtrocknen. Sie wird eventuell verkalken oder trübe werden mit der Zeit, dann kann man sie auswechseln.
Für die anderen hier: das ist interna, hat mit dem Posting nix zu tun.
Jaja das hätten wir per email regeln können…(ham wer abber nich)
Kosmo
Hallo, ich hab diese Fliesen gekauft.
Wie werden die verfugt? Wenn ich die Fugenmasse
drüberstreiche, füllen sich doch die Unebenheiten in den
Natursteinen.
hallo Kosmokatze,
ich habe sicherlich keine zwei linken Hände, die eine reicht mir
aber ich würde mir das nicht zutrauen.
Bei den beiden Fliesenverlegungen die ich alleine machte war grad das Verfugen eine Katastrophe.
Ich finde sogar das Ganze sollte nicht Fliesenlegen sondern Fliesenputzen heißen, so oft hat man da den Schwamm in der Hand *gg*
Zum Schluß waren schon die Fliesen sauber und prinzipiell alles in Ordnung, aber die Fugen waren dermßen was von ausgewaschen, richtige Canyons:frowning:
Da ich weiß und sehe daß es bei professionellen Fliesenlegern nicht so aussieht würde ich das von einem Profi machen lassen.
Ich und diese kleinen Flieschen, das gäbe ein Fugengemetzel *grins*
Das mit dem Wachs, nunja, da sehe ich erstmal viel Arbeit um damit nur die Löcher in den Fliesen zu verschließen und nicht die Fugen.
Und danach bügele ich mit einem Löschpapier das Wachs wieder raus?
Mir sehr unklar wie das alles gehen soll.
Dann war da noch eine Idee mit Fugenmaterial aus einer Silikonpresse o.ä. einzubringen.
Naja, neben einigen anderen Problematiken wünsche ich da bei diesen kleinen Flieschen und 20 Quadratmetern viel Spass.
Exaktes Wissen oder gar Erfahrung habe ich nicht, aber ich glaube ein Fliesenleger macht das so wie von Klaus beschrieben.
PS: Neugier ist mir absolut und völlig fremd,
was hat es who the fuck mit münze/folie auf sich?
)
Gruß
Reinhard
Hallo Tom,
es ist grundsätzlich so, dass die Hersteller von keamischen Fliesen wie auch natursteinbelägen ihre Kundschaft nicht verprellen wollen.
Nicht verprellen dadurch, dass sie dem Fachverleger ein Produkt an die Hand geben, welches Probleme bei oder nach der Verarbeitung aufweist.
Ein Fliesen- und Plattenleger, welcher nach dem Einschlämmen der Fugen noch (ich sage einfach:smile: 10 Male vor Ort zitiert wird, weil sich die zementäre Fugmasse nicht aus den Poren der Fliesenoberfläche heaus waschen ließ, also jener wird keinesfalls bei dem Hersteller erneut Ware beziehen.
Das bedeutet aber: alle hesteller werden ihre Produkte technisch so ausrichten, dass es keine Probleme gibt. Also fast keine.
Die Oberflächenreinigung sollte dabei überhaupt keine Relevanz haben.
Und genauso ist es auch.
Die Fugmasse bleibt deswegen in ihrer Kammer, weil sie höhenversetzt zur Fliesenoberfläche liegt und durch Mechanik nicht erreicht wird.
Die punktuellen Erweiterungen (ich sage bewusst nicht: Löcher) in der Fliesenoberfläche aber werden mehr oder weniger gut erreicht und ausgespült.
Sicher hast Du Recht, dass nicht immer und sofort alle Zementschleier entfernt werden können.
Aber da bietet die Bauchemie ja auch praktikable Lösungen an.
Der Lösungsweg, welchen Du jedoch beschreibst, ist ein gefährlicher. Gerade bei Naturstein. Bitte unterschätze nicht -je nach Mineral/Mineralgemisch- die Empfindlichkeit gegenüber allem Möglichen.
Wer mit Paraffinen vorangeht, zieht im Schlepp die Naturwerksteinebene wieder mit sich. Als Rückbau, wegen Mängelrüge ob der Optik.
Also Vorsicht mit Wachs. Das ist auch ein wenig parktiabler Weg, eher eine Exotenlösung, neutral formuliert.
–…--…–…
Einen schönen Abend wünscht: Klaus
würde ich das von einem Profi machen lassen.
das macht ein profi.der meinte aber,die kleinen löcher sind nachher alle zu…
Und danach bügele ich mit einem Löschpapier das Wachs wieder
raus?
Mir sehr unklar wie das alles gehen soll.
wir werden sehen…
Dann war da noch eine Idee mit Fugenmaterial aus einer
Silikonpresse o.ä. einzubringen.
das will der bestimmt nicht!
Naja, neben einigen anderen Problematiken wünsche ich da bei
diesen kleinen Flieschen und 20 Quadratmetern viel Spass.
soviel ist das aber nicht(…wäre das teuer!eine fliese kostet 8€ )sind nur paar an der wand.
Exaktes Wissen oder gar Erfahrung habe ich nicht, aber ich
glaube ein Fliesenleger macht das so wie von Klaus
beschrieben.
wir werden sehen…
PS: Neugier ist mir absolut und völlig fremd,
was hat es who the fuck mit münze/folie auf sich?)
…hat hiermit nichts zu tun: astrid hat mir ein schmuckstück geschickt(ich bin goldschmiedin)eine münze in einer fassung, von der sie aussschlag beim tragen bekommt. ich habe in die münzfassung folie eingearbeitet, damit die münze (eigentlich eher die trägerin)geschützt ist.
gruß
kosmokatze
Hallo Klaus,
natürlich ist die „Wachs-Methode“ eine Exotenlösung - allein schon wegen des immensen Zeitaufwandes. Tatsächlich wird in der Natursteinbearbeitung mit dieser Methode z. B. bei Erstellung von Inschriften gearbeitet . . .
Allerdings ist die von mir genannte „Wachs-Methode“ nicht mehr exotisch als Deine Annahme, man könne Fugenmasse aus den Poren und Vertiefungen in porösen Natursteinoberflächen mit Waschen entfernen - das entbehrt jeglichen Praxisbezugs. Dort würde sich erweisen, dass die Fugenmasse wesentlich eher (und leichter) aus den größeren Fugen herausgewaschen wird als aus den relativ kleinen Vertiefungen im Naturstein . . .
Übrigens sollten wir an dieser Stelle die Leserschaft nicht darüber im Unklaren lassen, dass Deine Einwendung in Form der beschriebenen Wachsmethode nicht dazu dient, die Poren eines Natursteinbelages vor zementärer Fugmasse zu schützen, sondern wir sollten sie darüber informieren, dass Du uns hier ein Ätzverfahren zur Herstellung von beispielsweise mattierter Schriften oder Symbolen auf polierten Steinoberflächen beschrieben hast; um was es aber der Fragestellerin garnicht ging.
Das nur zur Klärung!
Wenn schon, dann spielen wir bitte zugunsten der geneigten Leserschaft „mit offenen Karten“ und jonglieren nicht mit Halbwahrheiten.
–…--…
Mit sportlichem Gruß: klaus