Guten Abend,
das Gefühl, wenn man mit der Schaukel als Kind dann ganz oben angelangt war und wieder mit dem Rücken zuerst zurückfiel, dieses eher unangenehme Gefühl im Magen kennt ihr sicher alle, oder?
Wenn dieses Gefühl sich nun aber noch steigert und gar zur Panikattacke wird, d.h. indem derjenige verkrampft und sogar aufhört zu atmen, und zwar in folgenden Situationen:
- Auto, das ungebremst schnell bergab fährt
- Fahrstuhl, der schnell nach unten fährt
und bei so ziemlich allem anderen, das abwärts zieht, dann liegt ja sicher eine tiefgreifende Angst vor.
Weiß jemand, was das für eine Angst ist?
Grüße,
gullin
Hallo!
Angst vor der Schwerelosigkeit sozusagen. Ob es dafür ein bestimmtes Wort gibt, ist mir nicht bekannt.
Aber diese Angst kann man sich gut abgewöhnen. Mit ein wenig Überwindung und immer stärker werdenden Reizen. Man muss damit nicht leben.
Ich hatte das früher auch, war es leid, deswegen immer ausgelacht zu werden und habe sie mir systematisch abtrainiert. Durch Achterbahnfahren. Angefangen bei der ganz flachen kleinen für Kleinkinder und dann immer weiter bis zur höchsten, schnellsten im Freizeitpark.
Jetzt kann ich jede fahren und habe viel Spaß. Auch diese Freifalltürme erzeugen nur noch einen angenehmen Kick.
Es ist ähnlich wie das Abgewöhnen des Drehschwindels durch Pirouettentraining, nur etwas leichter und nachhaltiger.
Also, Kopf hoch und trainieren, anstatt einen Namen zu suchen. Wer die Angst los ist, braucht den Namen dann auch nicht mehr
.
Bei einem ganz schweren Fall würde ich auf einem Trampolin anfangen. Dann eine Kinderschaukel und dann auf die Baby-Achterbahn. Erst vorn, dann hinten (hinten ist es immer dynamischer, wenn die Bahn eine gewisse Länge hat, deshalb bei Achterbahnen immer von vorn nach hinten wandern).
Viele Grüße
Anne