„Ein Kreter sagt, alle Kreter lügen“
Wie nennt man einen solchen Ausspruch in der Logik? Ist das ein Paradoxon?
MFG, Volker
„Ein Kreter sagt, alle Kreter lügen“
Wie nennt man einen solchen Ausspruch in der Logik? Ist das ein Paradoxon?
MFG, Volker
„Ein Kreter sagt, alle Kreter lügen“
Wie nennt man einen solchen Ausspruch in der Logik? Ist das
ein Paradoxon?
ja, du meinst ein paradoxon. aber gerade bei den lügenden kretern soll es sich nicht um eine paradoxon handeln, wenn man dem link http://mitglied.tripod.de/DanielSchlunk/LOESNG03.HTM glaubt 
beste grüße
ann
Vielen Dank! Jetzt blick ich schon mehr durch!
MFG, Volker
„Ein Kreter sagt, alle Kreter lügen“
Wie nennt man einen solchen Ausspruch in der Logik? Ist das
ein Paradoxon?ja, du meinst ein paradoxon. aber gerade bei den lügenden
kretern soll es sich nicht um eine paradoxon handeln, wenn man
dem link http://mitglied.tripod.de/DanielSchlunk/LOESNG03.HTM
glaubt
Das sagt einem doch schon der gesunde Menschenvertand. Wo soll da das Paradoxon sein? Die Aussage ist entweder richtig oder (wahrscheinlicher
) falsch, Punkt.
Anders wär’s mit „Ich lüge“ 
Gruß Kubi
genau 
es wird aber oft als paradoxon verkauft 
Semantische Antinomie
In „Metzler Philosophie Lexikon“ (1. Aufl. 1996) habe ich zu dieser Frage einen besonders aufschlussreichen Artikel (von Veit Pittioni) gefunden. Er lautet:
LÜGNER, semantische >Antinomie, auch bekannt als Kreter, Epimenides, Eubulides (der diese Antinomie erfunden haben soll). Epimenides, der Kreter, sagt: „Alle Kreter lügen.“ Wenn Epimenides die Wahrheit sagt, so lügt er, denn er ist ein Kreter, und alle Kreter lügen. In dieser Form nicht antinomisch, denn wenn Epimenides lügt, entsteht keine logische Schwierigkeit. Echt antinomisch ist jedoch die Variante: „Ich lüge jetzt“, denn wenn ich damit die Wahrheit sage, trifft zu, was ich sage, also sage ich die Wahrheit. Es gibt zahlreiche raffiniertere Varianten des L.s, bei denen der Selbstbezug nicht so direkt oder nicht so offensichtlich ist, auch solche, die sich in formalen Systemen nachbilden lassen. Im Beweis des >Unvollständigkeitssatzes macht Gödel Gebrauch von einer Nachbildung des L.s. LIT.: H. Rüdiger: Sokrates ist nicht Sokrates. Zürich/München 2. Aufl. 1978.