Wie nicht provozieren lassen?

Hallo zusammen,

wie lernt man es, nicht auf Provokationen einzugehen oder selbst eine zu senden?

Ich kann wirklich lange ruhig bleiben, aber je nach Situation, kann ich auch ebenso schnell rasend werden.

Z. B. guckt mich jemand blöd an, ich gucke fast schon zwangsläufig vielleicht mind. genauso blöd zurück und schon kommts zu „komischen“ Situationen.

Wenn in der Fußgängerzone viel los ist, gehe ich oft meinen Weg, d. h., ich gehe straight geradeaus und achte gerade mal auf ältere (behinderte) Menschen und Kindern, denen ich natürlich Platz mache. Aber wenn mir irgendwelche offensichtliche Möchtegerns oder aber auch Ich-bin-besser-Meschen übern Weg laufen, sehe ich gar nicht ein, warum ich denen Platz machen sollte und ein Rempler ist dann natürlich nicht ausgeschlossen, was oft schon verbale Attacken nach sich gezogen hat.

Meckert mich jemand an, muss ich mich oft auf dasselbe niedrige Niveau herablassen und mir fallen dann auch bloß die übelsten Wörter und Sätze ein. Dabei bin ich echt nicht dumm, sogar sehr redegewandt, hab ne gute Ausbildung absolviert, nen guten Bürojob …

Doch irgendwie irgendwo irgendwann seh ich rot! Nicht von mir aus, sondern ich bin zuerst immer „nur“ der Empfänger von o. g., wobei ich vielleicht unbewusst etwas gesandt habe.

Wie bleibe ich denn bitteschön in solchen, ja … meist eher überflüssigen, irrelevanten, dummen … Situationen ruhig, gelassen? Wie kann ich mich auch dann niveauvoll artikulieren?

Kann man so etwas irgendwie lernen?
Wenn ja, bitte verratet mir wie.

Für eure Antworten bedanke ich mich im Voraus.

Grüße

Marty McFly :wink:

Grüß dich,

ich kenne das auch, dass diese assozialen netten Menschen, die einen auf Macker machen und jeden Anrempeln müssen.

Ich kann verstehen, dass du diese Menschen verachtest und ihnen den Platz versperren willst, aber wenn du wirklich solchen Situationen ausweichen willst, dann suche einfach einen Weg an diesen Leuten vorbei. Rempel sie nicht an, denn das macht dich in den Augen des anderen nicht gerade besser.

Außerdem machen Kleider keine Leute, sodass du nicht weisst, wen du da anrempelst.

Zu blöden Sprüchen: Es kommt auf den Partner drauf an, mit dem du redest.
Wenn das ein Freund ist oder jmd. mit dem du dich gut verstehst, kannst du mal einen blöden Spruch auch loslassen, auf seinen Niveau.

Wenn es ein 2m großer Schläger ist, der ein Baseballschläger o.ä. in der Hand hat, würde ich nicht auf sein Niveau runter gehen, sondern ihn einfach labern lassen, egal wie verlockend die Möglichkeit auf ein Konflikt wäre.

Den größten Teil dieser blöden Sprüche einfach ignorieren, bzw. weg gehen wenn es brenzlig ist und nicht darauf eingehen. Einer von euch beiden kann den kürzeren ziehen.

Manchmal ärgert es auch einen nicht gesagt zu haben, ist das nicht aber besser als mit irgendwelchen Schäden davon zu gehen, nur um zu zeigen, dass man dominanter ist?

mfg,

Hanzo

Hallo!

Für mich lesen sich Deine Zeilen so als ob Du das alles viel zu ernst nimmst!

Wenn Menschen einen mal anrempeln, dann doch wohl kaum, weil sie es auf einen „abgesehen“ haben!
Menschen laufen durch die Gegend- in ihrer Welt.
Sie sind in Gedanken…ob in Vergangenheit oder Zukunft- freudig, ärgerlich, traurig oder überschwenglich…

Mach Dir das mal KLAR!!

Genug Menschen nehmen ihre Umwelt gar nicht wahr…sie unterscheiden sich nicht gerade von Kindern oder alten Menschen-- auch, wenn man denen unterstellt, daß sie doch anders sind.

Wenn Du Dich nicht so ernst nimmst…dann wirst Du auch nicht so durch die Gegend laufen, daß Du denkst alles ist nur auf Gegenwehr und Du musst Dich wehren!

Geh doch den Menschen einfach ein Stück aus dem Weg…was soll so eine Prinzipienreiterei, wenn man nur stur auf seinem Weg in der Stadt bleibt??

Ich denke…wenn Du mal was geschmeidiger durch die Welt gehst- wirst Du zum einen weniger Konfrontation mit sowas haben- zum anderen wirst Du nachsichtiger mit schwierigen Menschen sein!

Das dürfte schon reichen denk ich…-- und wenn Du ansonsten weniger gelassen reagierst…dann trainier Dir entweder eine ordentliche Strategie an…oder „leb“ dich aus… :wink:- manche Menschen verstehen nur deutliche Worte…- muss halt nur zur Situation passen.

kitty

Hallo.

Es geht mehr um BESONNENHEIT als um Provokationsfreiheit.

Zu dem Thema:

Meckert mich jemand an, muss ich mich oft auf dasselbe
niedrige Niveau herablassen und mir fallen dann auch bloß die
übelsten Wörter und Sätze ein. Dabei bin ich echt nicht dumm,
sogar sehr redegewandt, hab ne gute Ausbildung absolviert, nen
guten Bürojob …

Doch irgendwie irgendwo irgendwann seh ich rot! Nicht von mir
aus, sondern ich bin zuerst immer „nur“ der Empfänger von o.
g., wobei ich vielleicht unbewusst etwas gesandt habe.

Um weniger provozierbar zu sein, musst Du Dir darüber klar werden:

Nämlich, daß die Wörter, die manchmal den ganzen Satz übel werden lassen und darum ein so niedriges Niveau haben wie die Handlung des anderen, Dir rausrutschten, weil Du BEWUSST niedriges Niveau als angemessen gesehen hast.

Angenommen, Du wirst nicht angerempelt, aber angeMACHT. Du denkst Dir dann sicher: „Es müssen alle sehen, wie vulgär ich werden kann. Sonst komme ‚ich‘ ja nicht respektabel rüber“ und es ist eben so, daß Du einfach erkennen musst, wie falsch diese Denke ist. Du meinst schließlich manchmal nur, daß Du angemacht wurdest, dabei ist dem nicht so.

Stelle Dir mal so einen verfilmten und englischen Krimi vor, es können, müssen aber nicht, viele von A. Christie darunter sein. Oft kann man in denen beobachten, daß Leute, die vom (Mord-) Tod eines Angehörigen erfuhren, völlig „gefasst“ reagieren. So etwas mußt Du im Alltag probieren, um dem Ziel nahe zu kommen.

Da ich mich nicht mit fremden Lorbeeren schmücken will, füge ich diesen Entschuldigungssatz hinzu: Die ideomatische Redewendung „… Ziel NÄHER kommen“ gibt es, die mit „… Ziel NAHE kommen“ gibt es aber nicht. Da in diesem Ausnahmefall aber keine andere Wahl bestand, konnte das hingenommen werden. Ich finde, das ist ein schönes Beispiel dafür, daß es konstruktiv ist, ganz provokationsfrei und BESONNEN zu kommunizieren. Paßt zum Thema hervorragend. Darum habe ich den 1. Satz ganz am Anfang jetzt nachträglich eingebaut.

Gruß, Michael

Hallo,

Z. B. guckt mich jemand blöd an…Aber wenn mir irgendwelche offensichtliche Möchtegerns oder aber auch…Ich-bin-besser-Meschen übern Weg laufen

Du nimmst dich zu wichtig. Menschen gucken, Menschen, gehen und Menschen stoßen aneinander. Darüber muss man sich eigentlich überhaupt keine Gedanken machen, das hat in aller Regeln überhaupt nichts mit dir zu tun - zumindest solange du es nicht zu deiner Sache machst.

Wenn jemand guckt: Guck nicht zurück. Das machen Hunde, bevor sie das Raufen anfangen. Menschen sollten nicht nach einem simplen Reiz-Reaktionsschema agieren.

Meckert mich jemand an, muss ich mich oft auf dasselbe niedrige Niveau herablassen

Dann ist das wohl auch dein Niveau. Solange du das tust, brauchst du dieses nicht schön reden. Wäre es unter deinem Niveau, hättest du die Größe, es einfach zu ignorieren.

Wie kann ich mich auch dann niveauvoll artikulieren?

Indem du gar nicht reagierst. Sobald du auf eine (eingebildete) Provokation eingehst, hast du schon verloren. Dann zeigst du, dass man nur den richtigen Knopf drücken muss, damit du anspringst. Wenn du es besser machen willst, reagiere einfach nicht.

Schöne Grüße,
Jule

Moin,
dazu fällt mir sofort diese Geschichte ein:

"Jan und Knut, schon lange zerstritten, kommen sich an einem schmalen Steg entgegen. Schon von weitem schreit Knut „Aus dem Weg du Schuft, für ein A*schl*och geh ich nicht zur Seite!“ Jan wartet geduldig auf der anderen Seite und meint lächelnd „Ich schon“.

Es ist deine Entscheidung welches Niveau du wählst. Man kann das üben. Fällt dir nichts sinniges ein, lächle und atme aus.
Gruß…lux

Hallo,

ich denke, dass du sehr sensibel bist und die negativen wie auch positiven Schwingungen der anderen sehr stark wahrnimmst und entsprechend reagierst. Ich kann auch nachvollziehen, dass man in Menschenmassen aggressiv werden kann, das ist vollkommen natürlich, wenn der eigene „Dunstkreis“ oder Sicherheitsabstand laufend verletzt wird.

Die Kunst dabei ist allerdings, bei sich selbst zu bleiben und nicht die Aggressivität, Dummheit, Niveaulosigkeit etc. des anderen in sich aufzunehmen und wiederzuspiegeln.

Als Lösung dazu fällt mir nur ein, Sport zu machen, um sich selbst mehr zu spüren und ausgeglichener zu werden und sich möglichst sehr oft diesen Situationen spielerisch auszusetzen und dabei üben, üben, üben. Bewusst schauspielern und andere Verhaltensmuster durchprobieren, dabei sehen, womit es dir am besten geht.

Also meine Thesen dazu wäre:

-Du hast ohnehin schon jede Menge Zorn in Dir, und wenn irgend etwas dich aufregt in dieser Hinsicht, dann kommt das halt aus Dir heraus.
(Überprüfbar: Wie schnell/sehr regst Du dich bei anderen Sachen auf? Wenn ansonsten wirklich immer gelassen bist, stimmt diese these nicht)

-Du denkst möglicherweise einfach zu viel in Konflikten, ähnlich einem Spiel. Ab dem Moment wo Dir einer blöd kommt, startet das Spiel und Sieger ist, wer … lauter/besser/agressiver beleidigt?

-Reines Dominanzverhalten? Wenn sich im Tierreich zwei Männchen begegnen, dann wird auch gefaucht und gedroht usw, und irgendwann macht einer sich klein und haut ab.
Vielleicht wäre abhauen für dich in diesem Falle gleich einer Geste der Unterlegenheit und damit nicht gangbar?

Was Du nun machen solltest hängt natürlich davon ab, was die Ursache ist.
Klar, das einfachste wäre: Einfach weiter gehen und sich nicht ärgern lassen. Haha. Aber wie soll das gehen ?
Ich glaube du kannst nur dann etwas verändern, wenn Du Dir darüber klar wirst, welchen positiven(!) Sinn dein Verhalten hat,
was es Dir gibt.
Was das ist kann ich dir natürlich nicht sagen, da ich kein Psychologe bin(sondern nur psycho-interessierter) ,und selbst wenn ich einer wäre, würde ich wohl längere Gespräche brauchen bis ich was rausfände.

Daher obliegt das Rausfinden der Motivation dir selbst.
Der nächste Schritt ist dann ,ein Verhalten zu finden,
das dieser Motivation noch besser gerecht wird.
Nehmen wir mal an, es wäre …

-Zorn
Dann wäre es eine gute Idee, ihn woanders raus zu lassen, zb bei agressivem Sport zb Boxen usw.
Als Büroangestellter hast du ja ohnehin wenig berufliche Bewegung,
und vermulich auch gerne schon mal nervige Kollegen,
d.h. du sammelst nennen wir es mal ‚feuer‘ an, aber kannst es nicht ablassen, und irgendwann platzt du dann, wenn dich noch jemand ansticht.
(Ähnlich einem Heissluftballon)

-Dominanz
Hier würde Dir Sport natürlich nicht helfen.
Hier wäre der Ansatz dann z.b., aufgrund deiner Wortgewandheit zu üben, den anderen unter den Tisch zu reden, und ihn links und rechts verbal zu ohrfeigen, aber ohne auch nur eine Aussage zu machen, die er als Beleidigung versteht, das Gespräch gezielt in die Richtungen zu lenken in der du es haben willst, und genau zu steuern, wann was kommt - Du glaubst gar nicht, wie viel Spass das machen kann, und wieviele Pluspunkte dir das bei den Zuhörern einbringt.
Und wenn du es wirklich gut machst, denkt er nachher sogar noch, er hätte gewonnen, und lädt dich auf nen Bierchen ein.

-Spiel
Wenn es einfach nur um das Gewinnen geht, ist das ganze natürlich nicht gangbar. Dann soll er ja bitte auch sehen, dass er verloren hat.
Hier wäre es dann wiederrum besser, sein Bedürfnis nach Sieg woanders her zu holen. Z.b in Wettkämpfen in Vereinen.
Ist auch völlig egal was, irgend was kann man immer besser als andere,
seien es nun kneipensportarten wie billard oder Dart, vielleicht auch rein geistiges wie Schach, oder auch was sportliches.

-Fazit:
Ich wollte mit diesem Text ausdrücken dass es kein Allheilmittel gegen Aggression bzw Provozierbarkeit gibt.
Es kommt auf den persönlichen Grund(!) und nicht auf den Anlass an.
Und man kann sein Wesen nicht vollständig ändern, ohne sich selbst zu verraten.
Würdest du nun einfach mittels willenskraft ruhig bleiben,
würdest du Dich selbst verraten, und dir selbst auf Dauer nicht gut tun,
da das grundbedürfnis nicht erfüllt ist.
Sowas geht eine Zeit lang gut aber auf Dauer sammel sich das ,
was man nicht rausgelassen hat an, und sucht sich ein Ventil.
Z.b. in einem Wutanfall.
Anders hingegen, wenn Du eine bessere Lösung findest,
wie in diesen Beispielen erläutert, der zu DIR passt.
Dann hast Du dannach keinen Druck mehr in Dir,
sondern fühlst dich sogar noch wohl, und hast was du wolltest.
Dann brauchst Du Dich nämlich nicht mehr zu ‚beherrschen‘,
sondern kannst dich sogar gehen lassen, und das Resultat ist trotzdem zufriedenstellend.
Den Grund erkenne ich hier auch nicht, daher wäre es reiner Zufall,
wenn es einer dieser 3 Beispielhaft genannten Felder wäre
(Aber vlt. hast Du ja Glück :wink: )

Was Dir die Suche etwas schwer machen kann, ist der Umstand,
das der Grund höchst wahrscheinlich etwas ist,
was du selbst für negativ hälst, auf moralischer Ebene.
Alle Beispiele die ich genannt haben, sind durchaus positive, kreative Kräfte, aber werden gesellschaftlich eher negativ bewertet.
Daher ist es wichtig sie sich selbst ein zu gestehen,
da man sie sonst nicht sieht.
Frag am besten mal deine besten Freunde dannach,
denn sie werden es vermutlich besser sehen als du selbst,
und gehe der These am meisten nach, die dich am meisten aufregt(!),
denn die Eigenschaft die du am meisten ablehnst, ist auch der größte Kandidat dafür.
(würdest du diese Eigenschaft die die Grundmotivation ist,
nicht ablehnen, würdest du sie ja bereits offen ausleben,
und hättest kein Problem damit.)
Der Letzte Teil den ich hier angeschnitten habe,
geht aber nun wirklich zu tief in den Professionellen Bereich,
solltest du die Ursache also so tief verdrängt haben,
dass Du sie nicht einmal siehst, wenn Freunde sie Dir vor Augen führen,
so wäre wohl ein Besuch bei einem Psychologen sinnvoll,
da diese Leute die Techniken drauf haben, sowas aus Dir hervor zu kramen,
das von mir geschilderte soll nun eine Idee darstellen,
wie man es erstmal versuchen könnte selbst heraus zu finden.
Auf eigene Gefahr, versteht sich.

Hoffe ich konnte Dir mit meinen bescheidenen Kenntnissen wenigstens ein kleinwenig helfen, über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße,
David

Ein praktischer Tipp
Hallo!

Ich denke auch, dass Du das alles zu sehr auf Dich beziehst und z.T. den Ärger ja geradezu herausforderst. Du sagst, Du nimmst Rücksicht auf Behinderte und Kinder - siehst Du auf den ersten Blick, wer behindert ist und wer nicht? Ich übrigens nicht, deshalb würde ich so auch nicht nach ein paar Sekunden urteilen. Das zum Einen.

Zum anderen und zur Überschrift: Versuche doch mal ein paar Tage lang ganz besonders zuvorkommend, freundlich und rücksichtsvoll durch die Stadt zu laufen (wie in der Geschichte unten mit dem Steg beschrieben). Und beobachte mal, wie es Dir dabei geht. Ich würde vermuten, Du hast ein besseres Gefühl dabei, wer lächelt bekommt bessere Laune, da kann man gar nichts dagegen machen. Das sollte Dich bestärken, dies zumindest teilweise für immer zu übernehmen.

Grüße
kernig

Hast Du sonst nichts im Kopf, nichts zu denken, wenn Du unterwegs bist?
Mann, muss das anstrengend sein, beim durch-die-Gegend-laufen auch noch ständig auf der Suche zu sein, nach einem, der jetzt gerade
komisch guckt und Dir, gerade Dir (!), keinen Respekt entgegenbringen will.

Die Fähigkeit des Hellsehens würde ich wirklich weiter ausbauen.
Es hilft doch sehr, wenn man genau weiß, was der andere, der einem entggenkommt, fürn Typ ist, was er denkt, was er von einem will.

(Vosicht, erzähle keinem Arzt von Deinem „Hobby“, er könnte auf ganz eigene Gedanken kommen)

Ich glaube, Du merkst schon selbst, dass Du Dir Dein Leben unnötig schwer machst. Und, dass Du genau weißt, dass Du im Grunde ein ganz anderer Mensch bist, sonst hättest Du ja hier nicht nachgefragt. Deshalb möchte ich Dich mal zu folgendem anregen:

Wir haben gerade Fußballweltmeisterschaft: Stell Dir mal ein Fußballstadion vor. 80000 Menschen im Stadion. Siehst Du die Menschenmenge vor Deinem inneren Auge? Ja?
Dann stell Dir mal vor, Du bist einer von ihnen und mittendrin in dieser Masse von Menschen.

Und nun denke mal, wie es ist, über diesem Stadion zu sein und hinab
zu blicken. Und noch höher, die Stadt zu sehen
-stell Dir das mal in allen Einzelheiten vor-
und noch höher: erst das Land, dann den ganzen Kontinent
und nun den Erdball und immer weiter - immer höher, bis die Erde
nur noch eine kleine Kugel ist, wie eine blaue Murmel und dann nur
noch ein heller Punkt unter vielen anderen hellen Punkten im schwarzen All.

Wie wichtig ist die Menschheit, wie wichtig ein Mensch, wie wichtig
bist DU da noch und wo ist jetzt dein Problem geblieben ?

Wir Menschen sind weniger als Ameisen. Es ist Zeit, sich im „Sternzeitalter“ mal unsere Winzig- und Wichtigkeit vor Augen zu halten.

Wie würdest Du über eine Ameise denken, die ausrastet, wenn sie mit einer anderen zusammen prallt. Siehste! Du würdest sagen: „die …“
und Du würdest über diese (A)-„Meise“ lächeln.

Ich schick Dir auch ein Lächeln
:wink: