Wie/ob ein kreatives Jahr im Lebenslauf verpacken?

Hallo,

ich versuche gerade mein kreatives Jahr („sabbatical“) in meinem Lebenslauf unterzubringen.
Kurz gesagt, ich habe das dreiviertelte Jahr 2007 durchaus mit vernuenftigen Dingen wie Weiterbildung verbracht, aber eben nicht in einem normalen Job.

Jetzt frage ich mich:
Soll ich diese Zeit, da sie die letzte Phase im Lebenslauf darstellt, ganz weglassen, und lieber im Text des Anschreibens unterbringen ? Wenn der Personaler mehr auf den Lebenslauf schaut, sieht’s aus als haette ich gar nichts gemacht. Wenn ich reinschreibe Literaturstudium un Einarbeitung in so und so siehts auch bloed aus.
Ich hatte mich letztes Jahr in eine neue Technologie eingearbeitet, die viel Hintergrundwissen erfordert.

Hat jemand eine Idee?

Vielen Dank
Sven

Hi Sven,

warum um Himmels willen willst Du das denn weglassen? *grübel* Dann fehlt ein Jahr im Lebenslauf und öffnet Tür und Tor für Spekulationen, was Du in dieser Zeit getrieben hast. Darum steht da

1.3.2007-31.12.2008 Sabbatical
 x-wöchige Weiterbildung zum Dingsda
 y-wöchige Weiterbildung zum Bumsda
 Weiterbildung zum Sonstwas im Selbststudium mit Abschluss "Dipl-Sonstwas"

Wenn
ich reinschreibe Literaturstudium un Einarbeitung in so und so
siehts auch bloed aus.

Warum denn das? Ich weiss ja nicht, als was Du Dich bewirbst, aber vielleicht ist das Wissen ja für Deinen Job zu verwenden? Ah, ähm, okay, eben lese ich Deine ViKa - vergiss es *fg* Aber ein Schaden ist sowas nie :wink: Und diese „neue Technologie“ klingt nach was, was Du für Deinen Beruf eh brauchen könntest. Also immer rein damit :wink:

Ach ja, Du wirst darauf angesprochen werden, warum Du das gemacht hast, wie es dazu kam, warum es genau diese Weiterbildungen waren etc. Aber meiner Erfahrung nach finden Personaler sowas eher interessant und positiv.

*wink*

Petzi

Hi Sven,
kann Petzi nur bestätigen. Du hast es ja schon selbst geschrieben: Einarbeitung in eine neue Techologie…
Das reicht für den schriftlichen Lebenslauf, bei einer Unterredung mit einem Personaler musst du das natürlich in einen vernünftigen Zusammenhang mit dem vorigen bringen.

Grüße,
JPL