ich weiss ja, dass es DIE optimale Aufteilung unter Unix nicht geben kann - aber so etwas wie Richtlinien sollten doch moeglich sein. Um mich etwas in Linux einzuarbeiten, will ich endlich mal eine Installation durchziehen, die (a) nicht so dilletantisch aufgebaut ist wie alle meine bisherigen Versuche und (b) zumindest mal fuer sechs Monate nicht wieder umgeaendert werden muss.
Je mehr ich zu diesem Thema lese, umso verwirrender wird das alles fuer mich.
Mal angenommen, ich habe mehrere kleine Festplatten (so um die 4GB; meistens SCSI),
ist dann folgende Einteilung sinnvoll oder nicht (bitte auch jeweils eine kurze Begruendung fuer Euren Kommentar abgeben):
/boot Bootpartition 10MB
Swappartition 2 x RAM
/usr Root (?) 2GB
/usr/local Programme (?) wievielfuer eine komplette SUSE-Distribution?
/home Daten mind 5 TB
/var temp. Daten wie gross ?
im Voraus schon mal vielen Dank fuer Eure Hilfe Jane
…
Mal angenommen, ich habe mehrere kleine Festplatten (so um die
4GB; meistens SCSI),
ist dann folgende Einteilung sinnvoll oder nicht (bitte auch
jeweils eine kurze Begruendung fuer Euren Kommentar abgeben):
/boot Bootpartition 10MB
Swappartition 2 x RAM
/usr Root (?) 2GB
/usr/local Programme (?) wievielfuer eine komplette
SUSE-Distribution?
/home Daten mind 5 TB
/var temp. Daten wie gross ?
Liest sich vernünftig!
/var muß eigentlich nur bei Debian richtig fett sein.
Ansonsten kannste die auch ruhig in / hängen lassen.
Für /boot würde ich ca 20MB vorschlagen, wenn Du selber einige Kernel kompilieren willst.
/usr/local ist eingentlich nur dann nötig, wenn Du Source-Pakete
selber kompilieren und installieren willst (zumindest spiele ich die immer dort ein).
Für die Root-Partition / schlage ich dann noch 500MB-1GB vor.
das ist ja wirklich der Wahnsinn - da ist meine Frage noch nicht mal abgeschickt worden und ich bekomme schon die ersten Antworten.
@ Bernhard: 5 Terabyte? Ist das ernst gemeint (*vor-Neid-grün-und-blau-anlauf*)
nun ja; das war von mir nur als allerunterste Grenze gedacht, sozusagen die Minimalversion *gg*
@ Andreas:
danke fuer Deine Antwort; das mit dem Kernel werde ich bestimmt auch ausprobieren (die Frage ist nur - wie immer: wann???)
@ Sebastian: Swappartition 2 x RAM – Die würde ich größer machen: dann hast Du zudem Reserven beim RAM-Upgrade
Ich weiss nicht, ob ich den 500MBs (ist ernst gemeint) noch was draufsetzen soll /var sollte auf einem separaten Dateisystem liegen, ansonsten kann man den Rechner wundervoll tot-loggen
also doch eine /var einrichten? was kann man hier als Groesse veranschlagen? Was soll mit dem Rechner genau gemacht werden?
a) Linux lernen bis zum Umfallen
b) LaTeX und alles was dazugehoert
c) Internet
d) evtl. Musik von meinen alten LPs aufnehmen, soundmaessig aufpolieren und auf CDs brennen
@ Sebastian: Swappartition 2 x RAM – Die würde ich größer machen:
dann hast Du zudem Reserven beim RAM-Upgrade
Ich weiss nicht, ob ich den 500MBs (ist ernst gemeint) noch
was draufsetzen soll
500 MB RAM ist nicht wirklich viel . Linux läuft je netter, desto mehr RAM Du hast [Das funktioniert natürlich alles nicht unbegrenzt…]. In meiner wirklch alten Mühle stecken 320 MB, ichhatte damals nie geglaubt, daß man so viel in einen Rechner stopfen könnte…
/var sollte auf einem separaten Dateisystem liegen,
ansonsten kann man den Rechner wundervoll tot-loggen
also doch eine /var einrichten?
Technisch ist das am saubersten.
was kann man hier als
Groesse veranschlagen?
Hm. bei mir liegt hier unter /var 284 MB (auf einem anderen Rechner 224 MB). Da werden aber auch keine exzessiven Logs geschrieben…
Was soll mit dem Rechner genau gemacht werden?
a) Linux lernen bis zum Umfallen
Nett
b) LaTeX und alles was dazugehoert
XEmacs und AucTeX kennst Du?
c) Internet
d) evtl. Musik von meinen alten LPs aufnehmen, soundmaessig
aufpolieren und auf CDs brennen
Ich hab diesen Thread mit großem Interesse verfolgt, für mich stellt sich jetzt nur noch die Frage welche Dateisysteme dann für die einzelnen Partitionen verwenden soll.
Swap ist klar, aber für welche Partition ist ein journalisierendes FS zu empfehlen und für welche ist das unnötig? Mir sind auch die diversen Endlosdiskusionen zu den unterschiedlichen Dateisystemen im Kopf nur kann ich mich an nichts erinnern ob zB für eine /var journalisierend Sinn macht.
bitte??? wofuer - um alles in der Welt - benoetigt man mehr als 500MB?
XEmacs und AucTeX kennst Du?
gelesen ( und gehoert) habe ich schon viel davon;
bisher habe ich aber immer mit WinEdt als Oberflaeche gearbeitet; d.h. dass ich mich also auch in Emacs einarbeiten muss
bitte??? wofuer - um alles in der Welt - benoetigt man mehr
als 500MB?
Es kommt drauf an, was man so tut. Aber wenn man fettes KDE, OpenOffice und Mozilla nutzt, kommt man schon in Bereiche, wo das nicht dummm ist. Linux nutzt vorhandenen Speicher sehr effektiv, in dfem es in zum Caching einsetzt. Auchdas bringt bei bestimmten Situationen echt viel…
XEmacs und AucTeX kennst Du?
gelesen ( und gehoert) habe ich schon viel davon;
bisher habe ich aber immer mit WinEdt als Oberflaeche
gearbeitet; d.h. dass ich mich also auch in Emacs einarbeiten
muss
Ist nett, wenn auch zunächst total ungewohnt.
gramofile…
??? - was meinst Du denn damit?
Ein Programm zum Digitalisieren von alten Platten.