Wie prüft Risiko LV Nichtraucher

Hallo,

ich frage mich, wie Versicherungsgesellschaften nach Ableben des Versicherten prüfen, ob der tote Raucher war (vorausgesetzt er hatte einen Nichtrauchertarif).
Kann eine Leistung der Versicherung auch dann ausbleiben, wenn der Tod nicht durch das Rauchen, sondern durch Unfall geschehen ist?

Ich habe gehört, dass wenn man beim Abschluss Nichtraucher ist und später damit anfängt, eine Meldung bei manchen Versicherern nciht notwendig ist, bzw. nach einer gewissen Vertragslaufzeit bis zum Rauchbeginn hinfällig wird (wie ist da bei cosmos, habe da nichts gefunden in den Bedingungen).

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Gruß

mitch

Hallo Mitch,

das mit der Prüfung geht, wobei es ein sensibles Thema ist. Die Frage ist nämlich, was ich im Antrag unterschrieben habe.

z.B. Haben Sie in den vergangenen 12 Monaten Zigaretten geraucht - Beweislast beim Versicherer.

z.B. Haben Sie jemals geraucht bzw. beabsichtigen Sie irgendwann zu rauchen? - Beweislast Kunde (unverantwortlich)

Was passiert aber im Leistungsfall?: Es wird nachträglich auf Rauchertarif umgerechnet - dann entsprechend reduziert geleistet.

Die Versicherer kommen übrigens meistens durch die Kunden selber auf die Falscheinstufung - es sind die Angaben, die Sie in den letzten Jahren beim Arzt und im Krhs. gemacht haben, die die Wahrheit ans Licht bringt - es sei Sie sterben plötzlich bei einem Autounfall. Der zweite Hinweis käme bei einer Obduktion - falls erforderlich!

Nichtrauchertarife bitte nur in 100%igen Fällen abschließen. Ansonsten lieber etwas mehr zahlen und günstige gemischte Tarife kaufen.

Viele Grüße
Thorulf Mülller