Habt ihr denn Randdämmstreifen verwendet ?
Die Trockenschüttung ist doch der „schwimmende Estrich“,der die Holzverlegeplatten vom Baukörper entkoppelt. Deshalb darf man auch nicht an die aufgehenden Wände stoßen,dann würde die Entkoppelung unwirksam.
Die Verlegeplatten stoßen direkt bis an den Randdämmstreifen an,ebenso wie Bodenbeläge(Fliesen,Laminat,Parkett). Erst danch trennt man den rest des Randstreifens bündig ab.
Entweder es wird elastisch versiegelt oder mit Fußleisten überdeckt.
Also aus eigener Erfahrung kann ich sagen (auch wenn ich ne Frau bin) das Holz definitiv arbeitet, auch wenn es kein Echtholz ist. Wenn du eh noch Laminat anbringen willst würde ich die Fugen lieber mal so lassen und nicht komplett verschließen.
Wir haben den Boden auch mit OSB-Platten ausgeglichen und dann Laminat drüber gelegt. Um dann die Ränder abzuschließen kommt ja ohnehin eine Leiste dran und das Laminat verlegt man ja auch nicht abstandslos an die Wand.
Bei mir bei der Altbausanierung war eine Ausgleichschüttung nicht nötig,
ich habe da auf die alten oder teilweise erneuerte Dielen Trittschalldämmung verlegt,
und von der Wand zu den OSB-Platten so 2 cm. Spalt gelassen.
Ich hab das dann auch mit dem billigsten Bauschaum zugeschäumt, abgeschnitten,
und Fussbodenbelag verlegt.
Ich kann nicht sagen, dass ich ein Problem damit habe,
das ist OK. Seit ca. 7 Jahren.
Meine Überlegung bei der Materialauswahl war so:
Es sollte halbwegs luftdicht sein,
weil unter den Decken teilweise wenig oder unbeheizte Räume sind, oder Hohldecken.
Und es sollte elastisch sein,
wenn sich die OSB- Platten ev. ausdehnen sollten,
davon gehe ich mal beim Bauschaum aus.