Wie rechnet man die Beschleunigung in 'g' um?

Guten Tag,

Habe da mal eine Frage, dazu folgende Daten:

Ein Rennwagen beschleunigt in 2,78sek. auf 100 km/h (also 27,78 m/s).
So weit alles schön und gut. Wie rechnet man diese Beschleunigung nun in g um?
Ein „G“ sind doch (9,8m/s^2) ? kann es sein, dass der Wagen mit 9 G beschleuigen würde? bzw. mit drei g (da 1G=10m/s^2).

Man Beitrag ist noch so drängend, rein aus Interesse.Wäre aber für eure Hilfe dankbar!

Nik

Hallo,

Ein Rennwagen beschleunigt in 2,78sek. auf 100 km/h (also
27,78 m/s).

die Beschleunigung beträgt also 27,78/2,78=10m/s^2

So weit alles schön und gut. Wie rechnet man diese
Beschleunigung nun in g um?
Ein „G“ sind doch (9,8m/s^2) ? kann es sein, dass der Wagen
mit 9 G beschleuigen würde? bzw. mit drei g (da 1G=10m/s^2).

Der Wagen beschleunigt etwa mit 1g.
Gruß VIKTOR

Guten Tag.

Ein Rennwagen beschleunigt in 2,78sek. auf 100 km/h (also 27,78 m/s).
Ein „G“ sind doch (9,8m/s^2) ? kann es sein, dass der Wagen
mit 9 G beschleuigen würde? bzw. mit drei g (da 1G=10m/s^2).

v=g\*t
[m/s]=[m/s²]\*[s]
27,78=10\*2,78

Drei g kämen raus, wenn der Wagen in einer Sekunde auf 100 wäre.

GEK

Hallo,

Ein Rennwagen beschleunigt in 2,78sek. auf 100 km/h (also 27,78 m/s).
Ein „G“ sind doch (9,8m/s^2) ? kann es sein, dass der Wagen
mit 9 G beschleuigen würde? bzw. mit drei g (da 1G=10m/s^2).

Drei g kämen raus, wenn der Wagen in einer Sekunde auf 100
wäre.

Nöööö,
b = v/t und nicht „g“ = 9,81 m/s²
b = 27,78/2,78 (m/s)/s = 10 m/s² = ca. 1g.

Gruß:
Manni

___/___ ? Bitte erläutern owT
.

Hallo,

Ich dachte, das sei aus meiner Formel erkenntlich.
Es ist nicht nach der Erdbeschleunigung g = 9,81 m/s² gefragt, sondern nach der horizontalen Beschleunigung des Rennwagens, um bei der vorgegebenen Strecke auf die vorgegebene Geschwindigkeit zu kommen.
Diese Beschleunigung beträgt 10 m/s².
b_g = 10/9,81 (ms²)g/(ms²) also ca. 1g ( 10 m/s²/9,81 m/s² pro g)

Gruß:
Manni

Hallo,

Ein Rennwagen beschleunigt in 2,78sek. auf 100 km/h (also 27,78 m/s).
So weit alles schön und gut. Wie rechnet man diese Beschleunigung nun in g um?

über die Formeln

a = \frac{v}{t}

und

a = \frac{a}{g} g\quad\quad\textnormal{(Sinn dahinter klar?)}

In Deinem Fall:

a = \frac{\displaystyle\frac{v}{t}}{9.81 \frac{\rm m}{\rm s^2}} :g
= \frac{\displaystyle\frac{27.78 \frac{\rm m}{\rm s}}{2.78:\rm s}}{9.81 \frac{\rm m}{\rm s^2}} :g
= \frac{27.78}{2.78 \cdot 9.81} :g
= 1.019 :g

Ein „G“ sind doch (9,8m/s^2) ? kann es sein, dass der Wagen
mit 9 G beschleuigen würde? bzw. mit drei g (da 1G=10m/s^2).

9 g sind für einen Mensch grenzwertig viel. Nur trainierte Personen in Spezialanzügen können das kurzzeitig aushalten. Dazu zählen Kampfjet-Piloten und Astronauten, aber nicht die Insassen gewöhnlicher Autos.

Gruß
Martin

Guten Tag,

erst mal Danke für die Antworten!!

Das ist mir jetzt klarer! Anmerkung: Kampfpiloten werden beim Kurvenfliegen ja nach unten Gedrückt und bei neun G ist ja diese „magische“ Grenze zur Bewusstlosigkeit. Aber: Wenn jetzt die neun G von hinten auf den Rücken wirken (würden), würde das Blut ja sicher nicht nach unten absacken. Ein durchtrainierter Typ könnte das sicherlich aushalten, ohne einen „G-LOC“ zu bekommen („G- Loss Of Consciousnes“), also ohne das Bewusstsein zu verlieren.

Trotzdem ist das für den durchschnittsmenschen sicherlich (zu) viel!

liebe Grüße

Hallo

Es ist nicht nach der Erdbeschleunigung g = 9,81 m/s² gefragt,
sondern nach der horizontalen Beschleunigung des Rennwagens,

nein.
Die Frage lautet (Originalkopie):

Wie rechnet man diese Beschleunigung nun in g um?

also Vergleich mit g.
3 g wären da tatsächlich in ca einer Sekunde (0,94s) auf 100km/h.
Gruß VIKTOR

Hallo,

Kampfpiloten werden beim Kurvenfliegen ja nach unten Gedrückt

auch – manchmal… :wink: Gefährlicher ist es aber, wenn sie nach oben gedrückt werden. Weil das Blut aufgrund der Massenträgheit den Bewegungen nur verzögert folgen kann, sammelt es sich dann unten, d. h. in den Beinen an, wodurch es im Kopf, wo es dringend gebraucht wird, fehlt.

Aber: Wenn jetzt die neun G von hinten auf den Rücken wirken (würden),
würde das Blut ja sicher nicht nach unten absacken.
Ein durchtrainierter Typ könnte das sicherlich aushalten, ohne
einen „G-LOC“ zu bekommen („G- Loss Of Consciousnes“), also
ohne das Bewusstsein zu verlieren.

Möglich, aber vielleicht gibt es dann einen anderen physiologischen Effekt mit demselben Ergebnis. Ich weiß es nicht. Zumindest die Belastung der Wirbelsäule in Querrichtung wird man bestimmt nicht als angenehm empfinden. Wäre vielleicht eine Frage fürs Medizinbrett.

Trotzdem ist das für den durchschnittsmenschen sicherlich (zu) viel!

Das glaube ich auch.

Gruß zurück
Martin