Wie rentiert sich den das bei Ebay? ein Hobby?

Bei Leuten die gute teure Sachen aus ihren Privatbesitz verkaufen verstehe ich, aber es gibt ja tausende so 1 Euro Typen.

Ich bin ja schon sehr lange bei Ebay, mein motto war imemr Verkaufe nur das mit dem du keien Arbeit hat oder es sich einfach rentiert.

Jetzt sind da leute die nebenberuflich bei Ebay Sachen verkaufen.
Oft Artickel um den 1-2 euro betrag. meist Auktion udn Sovort kauf.

Jetzt haben die da eien Angebotsgebühr von 35 Cent, ohen das sicher ist, das der Artickel verkauft wird.
Dann wird der Artickel meist nur für 1 Euro verkauft, das sind noch einmal 5 Cent.
Sie müssen ja ins Internet udn das Kostet sagen wir Pro Artickel einfach 2 Cent (ist bestimmt mehr).

Jetzt Bietet er 100 Artickel an, 90% verkauft er für 1 Euro.
Nun hast du 90 euro eingenommen.
Bekommt Ebay allein für das Anbieten 35 Euro + 4,50 Euro Provision.
Macht allein 39,50 Euro an Ebay.
Dazu noch 2 Euro Internetgebühren.
Bleiben dir 48,50 Euro.
Für das Geld musst der:
Erst mal alle Artickel Fotografieren und eien Text schreiben.
Sein Konto kontrolieren leute anmahnen etc.
Jetzt 90 Kuvere beschriften, Brifmarken aufkleben und sie Versenden.
90 Bewertungen schreiben.

Jetzt ist Ware weg, auch wenn die jetzt sagen ach für einen Euro kann ich mir auch eien Schachtel Eier kaufen. Aber der Kram brauchte ihnen nur 48.50 Euro weil Ebay hier ja mit ca 40% zuschlägt.
Und jetzt die ganze Arbeit mit den Kram, das sidn ja Stunden.
Wenn die sich jetzt noch eien Digitalkammera und eine PC extra dafür gekauft haben zahlen se fast drauf.

Also Wirtschafltich gesehen verstehe ich es nicht, wennich da den ganzen Mist wegwerfen würde und Ebay einfach so 10 euro überweisen würde hätte ich keien Arbeit und würde warscheinlich noch günstiger wegkommen.

Wenn ich so bischen Kalkuliere ist der dienst von Ebay richtig teuer, auch bei höheren Beträgen.
Haben die ganzen Ich-AG ler eigentlich absolut 0 Schimmer?

Den ganzen Ebay kann ich irgendwie mehr Schein als Sein abgewinnen.
Rechnerisch kann man mit Onlineauktionen gut Geld verdienen, aber das gute Geld verdient nicht ihr sondern Ebay :smile:

Natürlich ist ebay sauteuer! Aber sie können es sich leisten. So lange man die Käufer nicht dazu bewegen kann, z.B. bei Hood.de zu suchen und zu kaufen, gibt es nichts anderes als Ebay, wenn man einen guten Preis erzielen will.
Aus irgendwelchen Gründen gehen Käufer NUR zu ebay. OK, mache ich auch, ich habe mal eine zeitlang bei hood gesucht, aber nie was gefunden, oder der Einstiegspreis war so hoch, dass es sich nicht lohnte. Aber das liegt auch daran, das es da kaum Käufer gibt. Ehe ein Verkäufer riskiert, einen Artikel bei hood für ein paar Euro loszuwerden, setzt er lieber den Einstiegspreis (zu) hoch.
Aber das Problem ist einfach, das kaum jemand bei hood etc. kauft oder auch nur sucht. Ich habe das mal ausprobiert. Einen Artikel genommen, den ich bei ebay regelmäßig für 30 EUR verkauft habe, habe ich bei hood eingestellt. Startpreis 10 EUR. Ist am gleichen Tag zur gleichen Zeit ausgelaufen, bei Ebay für um die 30 EUR, bei hood nicht verkauft. Ich habe dann sogar mal einen Link von der ebay-Auktion zu der gleichen Auktion bei hood gesetzt, wieder das gleiche Ergebnis. Bei ebay 30, bei hood hätte es nur 10 gekostet, hat aber keiner geboten.

Du hast bei Deiner Kalkulation vergessen, ds die Leute sich für 28.000 € noch einen Kombi kaufen müssen, um die Artikel zur Post zu bekommen. ;o)

Das Ebay zu teuer geworden ist, hat zwischenzeitlich wohl jeder bemerkt, einzig der Mangel an adäquten Alternativen ermöglicht dieses wucherische Abgreifen.
Die 1,00 €-Artikel-Leute (Ich habe auch über 4000 Hörpielkassetten mit 1,00 € eingestellt und verkauft) haben natürlich einen erheblichen Aufwand und eine stark geschmälerten Ertrag durch die Einstellgebühr (zumindest inzwischen durch die erneute Erhöhung), aber es gibt ausser dem Flohmarkt keine Möglichkeit, diese Artikel zu offerieren. Der Flohmarkt hat andere Nachteile, z.B.

4:00 Uhr aufstehen, kalt, ungemütlich, Standgebühr, wesentlich weniger potentielle Kunden, Ein- und Auspacken, eventuell Reservieren.

Da ist es dann eine Ermessenfrage, was man bevorzugt. Ich weiche inzwischen zeitweise auf neue Auktionsplattformen aus, die schon halb-etabliert sind, aber dennoch gebührenfrei arbeiten.

Gruß

Ingo

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Hodd kannte ich bisher selbst noch nicht.
Das mit den Kombie ist übrigens gut :smile: Den braucht man minimum damit eien der Nachbar als Geschäftsmann einer Ich AG hält :smile:

Aber wie ist das mit deien Kasetten, machst du das aber mehr als Hobby? Ich kann irgendwie nicht verstehen wie man soetwas als Beruf machen möchte.
Es gibt ja nun auch überall Ebayshops, ich habe gerade einfach mal zum Spass einen kleien Laden und ein ganz günstiges Lager in das Kalkulationsprogramm geworfen, Was die Umsetzen müssen um allein Rentabel zu sein. Ich glaube nicht das dies so rentabel und toll ist wie üebrall in den Medien steht.
Würde zu gerne mal deren Buchführung sehen on die da ned mit Verlust raus gehen.

off topic
Hast Du schon mal überlegt, bei Ebay einen Duden zu ersteigern?

Gruss
Poppet

Hast Du schon mal überlegt, bei Ebay einen Duden zu
ersteigern?

Gruss
Poppet

*heul* bin eine Rechtschreib-Niete :frowning:
Duden und Fremdwörterbuch liegen sogar vor mir am PC.
Komischerweise habe ich diese Probleme beim Programmieren nicht.

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Das war natürlich Hobby. Ich habe meine Sammlung aus der Jugend veräußert. So oder ähnlich wird es auch bei 95 % der Ebayaner aussehen. Klar wird das Finanzamt viele als Gewerbetreibende einstufen, aber das müssten Sie dann auch auf den Flohmärkten machen.

Gewerbetreibende, als existentiell Abhängige, sollten Ebay als Einstieg nutzen, von dort dezent auf Ihr Ladenlokal oder Ihren Webshop hinweisen und sich Stammkundschaft aufbauen, um sich schnell wieder von Ebay zu trennen, wer arbeitet schon gerne für andere?

Gruß Ingo

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Finanzamt wird sich hüten das du dies in den Steuern aufführst.
Du hast ja einmal für die Artickel Mehrwertsteuer bezahlt und sie kommen aus deien Privatbesitz. Die Mehrwertstuer wurde ja dann schon einmal entrichtet.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich habe die auch nicht alle neu gekauft und teilweise sind die aus Zeiten, da war die MwSt. bestimmt noch auf 3 % *g*

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

viele kassieren bei diesen Pfennigartikeln am Porto nochmal so richtig ab… 1 - 2 Euro Gewinn ist da oft das Minimum. Da ist dann teilweise der Gewinn ;o)

Grüße

Hi,

ich bin wohl einer von den, wie du es nennst „1-Euro-Typen“. Ich verkaufe hauptsächlich Bücher, die schon relativ häufig für einen Euro oder auch gar nicht weggehen.
Ebay ist für mich mit Sicherheit keine ernstzunehmende Einkommensquelle, nicht mal ein Taschengeld. Ich würde mal sagen, dass es zu 70% Lust am „Zocken“ (Für wieviel wird das wohl weggehen?) und zu 30 % Einkommensinteresse ist. Grob geschätzt geht ungefähr ein Viertel von den eingestellten Büchern überhaupt nicht weg, etwa die Hälfte erzielt ein bis zwei Euro, der Rest liegt so im Bereich bis sieben, aber es gibt auch immerwieder verwunderliche „Ausreißer“ nach oben. So bin ich neulich ein Rollenspiel-Fanzine, das mich drei Euro gekostet hat, für 21 losgeworden. Nach Gebühren-Abzug dürfte mein Gewinn also bei 1,50 bis 2,50 Euro pro eingestelltem Artikel liegen.
Ganz so schlecht sieht die Bilanz also nicht aus.
Aber wie gesagt ist das für mich keine wirtschaftlich Angelegenheit, sondern in erster Linie ein Spiel.
Wie professionelle Händler im Niedrigpreis-Bereich existieren können, ist mir allerdings auch ein Rätsel.

Gruß

Volker

*heul* bin eine Rechtschreib-Niete :frowning:
Duden und Fremdwörterbuch liegen sogar vor mir am PC.

Nutze sie doch!

Komischerweise habe ich diese Probleme beim Programmieren
nicht.

Siehste da hätte ich dann die Probleme…

Kleiner Tip: Wenn Du um dein Problem weisst, dann schreib doch solche längeren Texte wie dein Posting im Word, lass die Rechtschreibprüfung drüberlaufen und stell es dann erst ins Brett. Das hat min. zwei Effekte. Erstens lernst Du was bei der Korrektur und zweitens hat der Leser mehr Freude beim Lesen.

Gruss
Poppet, der sich freut, dass Du dich nicht ans Bein gepinkelt fühlst.

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Ich fand die Reaktion auch klasse, repekt!

Huhu!

Ich schau beim hood immer rein, aber meistens sind die Startpreise dort so
hoch, dass ich billiger beim Bieten bei eBay wegkomme!
Ich habe dort meine ‚Staubfänger‘ eingestellt. Falls ich davon dort etwas
loswerde - wunderbar, wenn nicht, dann läuft es halt auf Endlosschliefe beim
Wiedereinstellen.

Bye, Vanessa

Hi,

bei den 1,00-EUR Artikeln rentiert es sich gar nicht.

Wird der Artikel verkauft, so gehen (min.) 0,30 EUR an eBay. Um also mal 100,00 EUR zusammen zu bekommen, muß man schon rund 140 Artikel verkaufen. Wird das ganze als Nebenjob betrieben (1.000,00 EUR/Monat), so müssen nahezu 1.500 Artikel im Monat verkauft werden, also etwa 50 am Tag. Bei einem Fulltimejob (2.000,00 EUR/Monat) sind es schon 3.000 Artikel im Monat bzw. 100 Artikel am Tag.

Aber das ist noch nicht alles.
Es kommt noch hinzu:

  • Einkaufskosten (selbst wenn man die Sachen zum Kilo- oder Brennpreis bekommt, läpert sich das bei minimum 3.000 Artikeln/Monat)
  • Lagerkosten (Nur wer in großen Mengen einkauft, bekommt günstige Konditionen, um für 1,00 EUR zu verkaufen, hat aber wieder enorme Lagerungskosten)
  • Sonstige Betriebskosten (Software, Flatrate, Büromiete, Fahrt- und Telefonkosten usw.).
  • Steuern

Abgesehen davon werden gerade Sachen, die für 1,00 EUR weggehen (z.B. Taschenbücher) häufig auch gar nicht erst gekauft. Das heißt zum einen, man hat deutlich höhere Gebühren als die 0,30 EUR pro verkauftem Artikel und muß auch generell mehr Artikel einstellen (und damit vorrätig haben) als die 3.000.

Abgesehen davon sind wir bei 100 Artikeln täglich schon bei einer Menge, bei der ein Einzelner Schwierigkeiten haben wird, die alle versandfertig zu machen. Ganz zu schweigen davon, daß die Artiklseiten noch gemacht werden müssen, die Sachen hochgeladen werden müssen, es noch solche Sachen wie Einkauf, Buchhaltung, eMail-Verkehr usw. zu tun gibt. Kurzum, so ein Laden nur mit einer Person kann überhaupt nicht funktionieren, aber der Betrieb wirft überhaupt nicht genug, um noch jemaden einzustellen.

Es ist also nicht möglich, ein ebay-Unternehmen auf solchen Lowprice Sachen aufzubauen. Alles, was unter einer Schwelle von vielleicht 3,00 oder 4,00 EUR verkauft wird, ist wirtschaftlich uninteressant.

viele Grüße,

Ralf

Naja…
Hallo,

ich mache bei Ebay nicht den größten Umsatz aber der Versandhandel über diese Handelsplattform ist derzeit noch sehr wichtig zumindest solange bis mein Onlineshop steht.

Ja, die Ebaygebühren sind ziemlich erhöht worden in der letzten Zeit was schon auf die Gewinnmargen drückt.

Aufgrund dieser Gebührenerhöhungen werde ich ja auch den Onlineshop in absehbarer Zeit eröffnen damit ich mich langfristig von Ebay komplett verabschieden kann. Bei Ebay werde ich dann nur noch Restbestände zu einem reduzierten Preis verkaufen.

Ich habe aber gemerkt dass die Leute trotz niedriger Preise sich beim Kauf zurückhalten. Also man merkt schon dass die Leute sich sparsam verhalten und „geil“ auf „Superpfennigfuchserpreise“ sind und dazu noch am besten ein Gratisgeschenk wie eine Ballonfahrt…

Für kleine Händler wie mich ist die Zurückhaltung der Käufer wenig erfreulich und muss meist meine Produkte ein zweites Mal einstellen bevor die sich verkaufen.

Als Alternative gibt es zwar Amazon Marketplace aber dort hauen die Gebühren auch ordentlich rein und die Konkurrenz dort ist genauso so groß wie bei Ebay.

Ein Onlineshop ist langfristig am besten :o)

Viele Grüße
Andy

Hallo,
hast Du schon mal bei http://www.sellbay.info/ geguckt?
Ist zwar mit z.Zt. 180 Mitgliedern noch winzig klein aber wie heißt es so schön : Alles Anfang ist schwer. Auch Ebay hat ja mal gaaaaaaaaaaanz klein angefangen.Sellbay hat den Vorteil das es kostenlos ist.
Liebe Grüsse
Katinka

Sehr richtig, Christian!

Ergo: Du hast’s verstanden!

CU DannyFox64

Du hast bei Deiner Kalkulation vergessen, ds die Leute sich
für 28.000 € noch einen Kombi kaufen müssen, um die Artikel
zur Post zu bekommen. ;o)

Das Ebay zu teuer geworden ist, hat zwischenzeitlich wohl
jeder bemerkt, einzig der Mangel an adäquten Alternativen
ermöglicht dieses wucherische Abgreifen.

Auf der CEBIt in Hannover können z. B. nur Fachhändler an den Ebay - Stand um sich dort zu informieren, da kann man den Eindruck gewinnen, dass die kleinen und Privatverkäufer schon abgeschrieben sind (vielleicht bringen diese zu wenig gebühren?)
Und auch hier gabs auf die meistgestellten Fragen nur Antworten auf Distanz, soll heißen(darüber können wir keine Auskunft geben)

Die 1,00 €-Artikel-Leute (Ich habe auch über 4000
Hörpielkassetten mit 1,00 € eingestellt und verkauft) haben
natürlich einen erheblichen Aufwand und eine stark
geschmälerten Ertrag durch die Einstellgebühr (zumindest
inzwischen durch die erneute Erhöhung), aber es gibt ausser
dem Flohmarkt keine Möglichkeit, diese Artikel zu offerieren.
Der Flohmarkt hat andere Nachteile, z.B.

4:00 Uhr aufstehen, kalt, ungemütlich, Standgebühr, wesentlich
weniger potentielle Kunden, Ein- und Auspacken, eventuell
Reservieren.

Stimmt, und auch hier können die Standgebühren umsonst gewesen sein

Da ist es dann eine Ermessenfrage, was man bevorzugt. Ich
weiche inzwischen zeitweise auf neue Auktionsplattformen aus,
die schon halb-etabliert sind, aber dennoch gebührenfrei
arbeiten.

Aber bei diesen Auktionshäusern fehlen die Käufer, weil keine Gebühren für den Verkäufer und somit ist der Kaufpreis dann auch höher

Gruß

Ingo

Gruß

Annika