Wie sag ich’s unseren Kindern?

Liebe Eltern oder Unterhalter…!

Wie sag ich’s unseren Kindern?

Also, wir haben 3 Kinder, Alter 24-30. Ich mag mich sehr gut erinnern, Kaum verdienten sie das erste Geld, hiess es. „Nächste Woche ziehe ich fort. WG oder eigene Wohnung. Familie ist altbacken“. Mutter heulte, Papa schluckte tief, aber war stolz und plante sofort neue Möglichkeiten…
Dann vor ein paar Jahren. Trendumkehr. Plötzlich kamen sie wieder. Familie war wieder „IN“, auch wenn nur an Wochenenden und den Feiertagen.

Totale Trendwende seit zwei Wochen. Die Älteste kam nach 6 Monaten aus Thailand zurück (Yoga/Reiki), natürlich „abgebrannt“ und fragt treuherzig: „ich darf sicher mein Zimmer für einige Monate wieder beziehen? Vaterherz wird seine Eigenproduktion nie verhungern lassen. Mutterherz explodiert vor Freude…

Das ist die eine Seite; unsere Tochter ist zurück. Dazu gehört aber noch ein „Paradiesvogel“. Hat zwar einen vernünftigen Beruf erlernt, auch gearbeitet. Jetzt träumt er von Yogalehrer… Also dieser Vogel nistet sich nun auch 3-4 Tage in der Woche bei uns ein. Das sieht dann so aus. Freitag gibt es meistens „Wähen“, Frucht- und Gemüse waren es gestern. Ab Mittag dufteten sie verlockend. Um 21h gehe ich zielstrebig und hungrig in die Küche. Zwei leere Kuchenbleche blickten mich traurig an. „Fritz war so h u n g r i g „!

Es geht weiter. Gestern eine Mail aus Guatemala. Wochenlang war Funkstille von Sohn und Freundin. Mutterherz war sehr besorgt und reklamierte ich soll das Internet reparieren…wegen Mail von Sohn. Pa meinte; „solange Du nichts hörst ist alles in Ordnung, - wehe aber Du hörst was“. Inhalt der Mail: … im Sueden von Mexico, gab es keinen Strom und so auch kein Internet, … die uns sehr viel Geld gekostet hat (er hat ja keines!, wer deckt die Finanzlücke?)…auf jeden Fall bleiben wir 2-3 Wochen laenger, also bis Ende September… Das mit Kaethi (Schwester) ist lustig(!?!), weil eigentlich wollte auch ich 1-2 Monate in Rodersdorf wohnen, da hoffe ich doch das es irgendwo noch ein freies Plaetzchen gibt, dann waere ja die Familie wieder einmal fast vereint.
Natürlich freut sich Papa über die „Wiedervereinigung“. Plätzchen haben wir genug, auch Fluchtnischen neben dem Chaos. Denn wo die Wohnungseinrichtungen deponiert wurden, wissen alle Eltern …
Nur, das ist auch zu sehen. „Früher“, da waren wir fünfe. Bald werden es an den Wochenenden mindestens 8 Personen sein. Und die haben einen ungeheueren Appetit. Aber nicht nach Nudeln oder Kartoffeln, sondern nach vegetarischem Grünfutter, Pizza und orientalischen Häppchen. Das Zeugs schmeckt für mich nach nichts, dafür kostet es um so mehr. Und gibt stundenlange Küchenarbeit.

„Vater“ führt seit der Familiengründung einen rollenden (manchmal grollenden) 5-Jahres-Finanzplan. Bislang hat der immer „funktioniert“, denn ich konnte immer „alles“ berechnen und im Zielband halten. Aber diese Familienvergrösserung; damit rechnete ich nicht. Der „Plan“ zeigt auch, dass wir irgendmal pleite gehen, weil die Ausnahmen grösser sind als die Zunahmen. Aber das „Ausfalldatum“ selbst habe ich noch nicht bestimmt…

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass Eltern für ihre Kinder sorgen und ihnen helfen. Mein Vater war für mich dieses Netz. Auch wenn ich es nie benötigte, allein die Tatsache, dass er da war, gab mir Sicherheit.
Die Welt ist für alle viel Schwieriger geworden, auch und gerade für unsere Kinder. Aber es will mir nicht einleuchten, dass wir quasi für Monate und Jahre ein kostenloses Familienhotel „MaPa“ für unsere Kinder und dazu noch alle ihre Freunde führen. Sie leben zwar sparsam, hin und wieder verdienen sie was, doch kaum haben sie was, wird es wieder verreist. Vorsorgen…, ne, das tun nur Schwachköpfe…

Also die Frage; unsere Kinder haben ein temporäres Nest, aber sind wir auch der „Futterplatz“ für ihre Freunde? Wie sagen wir das?

Ciao und Grüsse
anton

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass Eltern für ihre
Kinder sorgen und ihnen helfen. Mein Vater war für mich dieses
Netz. Auch wenn ich es nie benötigte, allein die Tatsache,
dass er da war, gab mir Sicherheit.

Das ist doch sehr schön, daß das Ihre Ansicht ist! Das wünschen sich sicher viele Kinder von ihren Eltern. Meine Eltern (Ich bin 26) würden mir auch kurzfristig mein Zimmer wieder zur Verfügung stellen. Aber wenn das über einen Monat hinausginge sicher nicht umsonst. Schon während des Studiums mußte ich anteilig Miete zahlen und Haushaltsgeld an meine Mutter. Genaugenommen ging das gesamte Erziehungsgeld, das ich für meine Tochter (heute 5) bekam für Zahlungen an meine Eltern drauf. Das ist vielleicht gerechtfertigt gewesen, aber hat es mir unmöglich gemacht irgendetwas zurückzulegen, was ich dringend gebraucht hätte, als ich mein Studium aufgab, da meine Tochter schlimm Asthma hatte und ständig ins Krankenhaus mußte.

Also die Frage; unsere Kinder haben ein temporäres Nest, aber
sind wir auch der „Futterplatz“ für ihre Freunde? Wie sagen
wir das?

Also, mal ganz ehrlich: Das lassen Sie sich bieten???
Also ich bin ganz sicher, daß ich möchte, daß meine Kinder später vernünftig mit Geld umgehen können. Das heißt : Überleben ohne auf Mamas und Papas Tasche zu liegen. Gelegentliche Finanzspritzen dürfen es, wenn man es kann, ja gerne sein, aber wenn meine Kinder ihr verdientes Geld nicht für ihren Lebensunterhalt sondern nur für Luxus (Reisen zählen für mich definitv dazu) ausgeben, würde ich ihnen gehörig den Marsch blasen und das nicht mal mehr besonders freundlich.

Ihre Kinder sind ja nun wohl als Erwachsene zu bezeichnen, die für sich selbst die Verantwortung zu tragen haben. Das sollten diese eigentlich freiwillig tun, wenn nicht, dann sagen Sie ihnen doch endlich, daß es eine Frechheit ist, wie sie sich verhalten! Wer ein „trendiges“ Leben führen möchte, muss sich das schon selbst leisten können. Wenn Ihre Kinder wirklich bei Ihnen wohnen und essen, dürfen Sie doch selbstverständlich verlangen, daß sie auch zahlen und Ihnen nicht noch mehr Kosten für Freunde aufbürden. Das würde ich schon als sehr undankbar (und entsetzlich verwöhnt und unselbstständig) von Ihren Kindern bezeichnen.

Also, wir haben 3 Kinder, Alter 24-30.

Hallo, Anton,
wie du das sagst? Am knappsten mit vier Buchstaben: RAUS!

Es scheint ein Problem dieser Generation zu sein, dass sie den Zeitpunkt zum flügge werden versäumt und sich in der Nestwärme und Behaglichkeit des elterlichen Nestes auf Dauer gemütlich einrichtet. Und die Eltern sind auch oft nicht bereit dazu, Ihre „Brut“ ins eigene, selbstverantwortete Leben hinauszustossen.

Das hat weder mit „gutem Verhältnis zu den Kindern“ etwas zu tun noch damit, sich als „egoistische Eltern“ zu fühlen.

Mir wurde spätestens mit 16 das Elternhaus zu eng und ich drängte nach draußen. Schon einmal, weil ich eben nicht meine Freundin mit nach Hause bringen durfte und für Kommen und Gehen Rechenschaft ablegen musste. Das scheint heute vielfach aber keine Einschränkung mehr zu sein. Eltern wollen sich nicht die Blöße geben, unmodern, altmodisch zu sein. Und die Kinder nehmen angesichts der (zugegebenermaßen zunehmenden) Unwirtlichkeit des rauhen Lebens außerhalb der Familie auch durchaus einige Einschränkungen ihrer Persönlichkeit in Kauf.

Dennoch glaube ich, dass es einfach für die Eltern notwendig ist, sich die Zeit nach dem Erwachsenwerden der Kinder für sich selbst und ihr eigenes Leben zu reservieren. Ein Vierteljahrhundert oder mehr sollte eigentlich für die Erfüllung des Fortpflanzungsauftrages genug sein.

Ein Anschub (materiell und moralisch) für einen Start ins eigene Leben ist noch tolerabel. Lebenslange Frohn im Dienste der Nachkommenschaft ist aber sicher für alle Beteiligten nicht der richtige Weg.

Gruß
Eckard

Hallo Anton,

gleich vorneweg: ich finde Eure Grundhaltung klasse! So habe ich es bei meinen Eltern erlebt und gelernt, so werde ich es auch gegenüber meinen eigenen Jungs handhaben.
Nur scheint bei Euch das Gleichgewicht nicht mehr zu stimmen. Man läßt sich ja als Eltern gerne auch mal „ausnutzen“, aber es darf nicht überhand nehmen!

Mein Vorschlag, bzw. meine Vorgehensweise wäre Folgende:
Zunächst setzen sich die Eltern in Ruhe und allein zusammen. Dabei sollte dann eine gemeinsame Line definiert werden: Was sind wir keinesfalls bereit zu tolerieren und worüber kann man reden? Wo ist unsere (gefühlte) dauerhafte finanzielle Belastungsgrenze, was können wir notfalls temporär zusätzlich tragen? Beim Festlegen der eigenen Linie solltet ihr auch vor einem gesunden Maß an Egoismus nicht zurückschrecken; immerhin haben Eure Kinder schon mal auf eigenen Beinen gestanden und könnten es wohl auch problemlos heute. Ihr habt Euch schon eine sehr lange Zeit für die Kinder aufgerieben, jetzt seid Ihr auch mal dran!
Ihr solltet also durchaus bewußt im Hinterkopf behalten, daß Euer Wohl in Eurem Haus mittlerweile ein Stückchen über dem der Kinder steht (z.B. wenn es ums kochen und Essen geht…ein „der Fritz war doch sooo hungrig“ braucht ihr in dem Alter wirklich nicht mehr akzeptieren).

Wenn Ihr Euch (weitgehend) einig seid, ist das Gespräch mit den Kindern dran. Ob die (oder einzelne) Partner dazugehören, kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Erläutert ihnen Eure (durchaus zwiespältigen) Gefühle und macht Ihnen deutlich wie Ihr Euch das Zusammenleben wünschen würdet. Wenn ihr dabei auch gleichzeitig trotzdem eine gewisse Kompromißbereitschaft an den Tag legt, sollte ein vernünftiges Gespräch möglich sein.

Ich kann eines aber noch aus Sicht der Kinder hinzufügen (aus meiner eigenen Erfahrung): auch wenn man sonst sehr sozialkompetent ist, kann diese Kompetenz bei den eigenen Eltern plötzlich dahinrinnen. Man war es über Jahre, im Prinzip sein ganzes Leben, gewohnt, daß die Eltern ihre eigenen Wünsche hinter die der Kinder gestellt haben. Das geht so weit, daß man den Eindruck gewinnt, die Eltern wollen es genau so. Daß die eigenen Eltern plötzlich doch eigene Wünsche haben (außer dem, den Kindern zu helfen), ist schwer zu verstehen. Und dies dann auch noch wirklich zu verinnerlichen, kann ein ungemein schnerzhafter Prozeß sein. Man muß immerhin ein Menschenbild teilweise revidieren!
Am Ende dieses Prozesses steht dann aber ein neues, neuartiges und schönes Verhältnis. Es ist wirklich einen Versuch wert, denn auf Dauer führen einseitige Beziehungen zu schmerzhaften Einschnitten. Unter erwachsenen Menschen muß sich jeder auf Dauer wohlfühlen können.

Aber nach Deinen Beschreibungen bin ich zuversichtlich, daß Ihr Euren Weg finden werdet!

Gruß Stefan

Wie sag ich’s unseren Kindern?

Also, wir haben 3 Kinder, Alter 24-30. Ich mag mich sehr gut
erinnern, Kaum verdienten sie das erste Geld, hiess es.
„Nächste Woche ziehe ich fort. WG oder eigene Wohnung. Familie
ist altbacken“. Mutter heulte, Papa schluckte tief, aber war
stolz und plante sofort neue Möglichkeiten…
Dann vor ein paar Jahren. Trendumkehr. Plötzlich kamen sie
wieder. Familie war wieder „IN“, auch wenn nur an Wochenenden
und den Feiertagen.

Totale Trendwende seit zwei Wochen. Die Älteste kam nach 6
Monaten aus Thailand zurück (Yoga/Reiki), natürlich
„abgebrannt“ und fragt treuherzig: „ich darf sicher mein
Zimmer für einige Monate wieder beziehen? Vaterherz wird seine
Eigenproduktion nie verhungern lassen. Mutterherz explodiert
vor Freude…

Das ist die eine Seite; unsere Tochter ist zurück. Dazu gehört
aber noch ein „Paradiesvogel“. Hat zwar einen vernünftigen
Beruf erlernt, auch gearbeitet. Jetzt träumt er von
Yogalehrer… Also dieser Vogel nistet sich nun auch 3-4 Tage
in der Woche bei uns ein. Das sieht dann so aus. Freitag gibt
es meistens „Wähen“, Frucht- und Gemüse waren es gestern. Ab
Mittag dufteten sie verlockend. Um 21h gehe ich zielstrebig
und hungrig in die Küche. Zwei leere Kuchenbleche blickten
mich traurig an. „Fritz war so h u n g r i g „!

Es geht weiter. Gestern eine Mail aus Guatemala. Wochenlang
war Funkstille von Sohn und Freundin. Mutterherz war sehr
besorgt und reklamierte ich soll das Internet
reparieren…wegen Mail von Sohn. Pa meinte; „solange Du
nichts hörst ist alles in Ordnung, - wehe aber Du hörst was“.
Inhalt der Mail: … im Sueden von Mexico, gab es keinen
Strom und so auch kein Internet, … die uns sehr viel Geld
gekostet hat (er hat ja keines!, wer deckt die
Finanzlücke?)…auf jeden Fall bleiben wir 2-3 Wochen
laenger, also bis Ende September… Das mit Kaethi
(Schwester) ist lustig(!?!), weil eigentlich wollte auch ich
1-2 Monate in Rodersdorf wohnen, da hoffe ich doch das es
irgendwo noch ein freies Plaetzchen gibt, dann waere ja die
Familie wieder einmal fast vereint.
Natürlich freut sich Papa über die „Wiedervereinigung“.
Plätzchen haben wir genug, auch Fluchtnischen neben dem Chaos.
Denn wo die Wohnungseinrichtungen deponiert wurden, wissen
alle Eltern …
Nur, das ist auch zu sehen. „Früher“, da waren wir fünfe. Bald
werden es an den Wochenenden mindestens 8 Personen sein. Und
die haben einen ungeheueren Appetit. Aber nicht nach Nudeln
oder Kartoffeln, sondern nach vegetarischem Grünfutter, Pizza
und orientalischen Häppchen. Das Zeugs schmeckt für mich nach
nichts, dafür kostet es um so mehr. Und gibt stundenlange
Küchenarbeit.

„Vater“ führt seit der Familiengründung einen rollenden
(manchmal grollenden) 5-Jahres-Finanzplan. Bislang hat der
immer „funktioniert“, denn ich konnte immer „alles“ berechnen
und im Zielband halten. Aber diese Familienvergrösserung;
damit rechnete ich nicht. Der „Plan“ zeigt auch, dass wir
irgendmal pleite gehen, weil die Ausnahmen grösser sind als
die Zunahmen. Aber das „Ausfalldatum“ selbst habe ich noch
nicht bestimmt…

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass Eltern für ihre
Kinder sorgen und ihnen helfen. Mein Vater war für mich dieses
Netz. Auch wenn ich es nie benötigte, allein die Tatsache,
dass er da war, gab mir Sicherheit.
Die Welt ist für alle viel Schwieriger geworden, auch und
gerade für unsere Kinder. Aber es will mir nicht einleuchten,
dass wir quasi für Monate und Jahre ein kostenloses
Familienhotel „MaPa“ für unsere Kinder und dazu noch alle ihre
Freunde führen. Sie leben zwar sparsam, hin und wieder
verdienen sie was, doch kaum haben sie was, wird es wieder
verreist. Vorsorgen…, ne, das tun nur Schwachköpfe…

Also die Frage; unsere Kinder haben ein temporäres Nest, aber
sind wir auch der „Futterplatz“ für ihre Freunde? Wie sagen
wir das?

Ciao und Grüsse
anton

Deutlich!
Hai, Anton,

versammelt die Brut an einen Tisch, erklärt ihnen, daß ihr nicht Krösus seid und auch ihr mal verreisen wollt (betont, daß ihr dafür sparen müsst) und daß ihr gerne für begrenzte Zeit Gäste aufnehmt, ihr aber dafür eine finanzielle Beteiligung und die Einhaltung gewisser Spielregeln erwartet.

Die Herrschaften essen nur handgestreicheltes Gemüse? Dann mögen sie selbiges selber von ihrem Geld einkaufen und selbstverständlich auch selber zubereiten (Du bist nicht ihr Finanzier und Mama ist nicht ihre angestellte Köchin).
Es ist verboten, irgendetwas wegzufressen, ohne vorher zu fragen - das wird einen Riesen-Aufschrei geben - aber was im Kühlschrank ist, gehört Euch! Die Zeit, daß ihr die Schnäbelchen zu stopfen habt, ist vorbei.
Und sie haben sich an den Hausarbeiten zu beteiligen - zu zwei Leuten (Euch) sind zwei dazugekommen? Also ist die Hälfte der Hausarbeit auch ihre und zwar nach Mamas Ansprüchen!

Macht Euren Kindern deutlich, daß sie „nur noch“ zu Gast sind, auch durch Kleinigkeiten (ihr bestimmt das Fernsehprogramm; ihr bestimmt, was gegessen wird; wenn ihr Ruhe haben wollt, haben sie das Wohnzimmer zu räumen) - Sie haben sich einzuschränken, wenn sie sich Euch schon aufhalsen.

Es ist gut, daß ihr Euren Kindern Unterschlupf gewährt - es gibt aber keinen Grund, daß ihr grenzenlos zurückstecken müsst, damit die Kröten lieben Kleinen sich ein paar Monate bequem bei Euch vollfressen und dann umso schneller den nächsten Urlaub antreten können.

Gruß
Sibylle

Nachtrag und Dank

Vielen Dank für die bisherigen Zuschriften, ich sehe es auch so. Nur habe ich mit Absicht noch nicht das ganze Problem dargelegt.

Also, es geht weiter…
Um zu leben braucht es den Überlebenswillen. Dazu zählt mal, sich nicht aus Dummheit einer grossen Gefahr auszusetzen; also nicht ins „offene Messer“ zu rennen. Also ich sehe die Gefahr und will sie entschärfen. Dafür braucht es unter anderem „Taktik“. Sie ist nachgerade die Stärke der Frauen und auch der Kinder… Doch auch ich habe dazugelernt, darum stellte ich diese Frage ins Forum. Zur Taktik gehört es auch, eine Frage nicht als erster zu stellen, aber die Antwort bereit zu haben! Ich Schlitzohr? Ne, nur erfahren…

Kreise ich die Sache ein. Über soziale Fragen/Familie bespricht man sich oft mit Nachbarn, oder Kollegen. Das sind Männer und Väter. Wir Väter waren uns über das wesentliche immer rasch einig. Da war Konsens. Also eine gewisse Härte und Leistungswillen wurden verlangt. Väter erwarten das; dafür erhalten die Kindern was sie vernünftigerweise brauchen. Geben und Nehmen. Das System kommt ins Gleichgewicht und trägt sich selbst.

Also, „Vater“ ist sich sicher; seine Ansicht liegt im gesellschaftlichen Trend und auch der Vernunft. Jetzt besteht die Familie nicht nur aus Vater, da gibt es vor allem noch eine „Regierung“. Wenn diese aber „die Mutter aller Kinder“ ist, könnt ihr euch vorstellen, was dann passiert… Schon „normale“ Mütter sind weich und nachgiebig zu den Kindern; das ist halt ihre Natur. Sich durchsetzen tut dann die Seite mit den überzeugenderen Argumenten oder mit der stärkeren Allianz im Rücken.

Doch meine Frage enthält Sprengstoff, sie könnte zur Folge haben: meine Regierung verliert die Aussicht auf die bald Kinder wieder vereinigten Kinder! Das verzeiht keine Regierung…, das ist die Brisanz meiner Frage? Darum meine unübliche Vorsicht…

Liebe Grüsse
anton

Moin,

also ich versuche mal die Fakten zusammen zu fassen.

1.Du hast einen Sohn, der dauerhaft 3-4 Tage die Woche bei euch wohnt und den Kühlschrank leer futtert.

  1. Du hast eine Tochter, die ein halbes Jahr in Thailand war und jetzt seit 2 Wochen bei euch ist.

  2. Du hast einen Sohn der seit unbestimmter Zeit in Süd- und Mittelamerika unterwegs ist und bei seiner Rückkehr 4-8 Wochen bei euch wohnen möchte.

Alle freuen sich, sich wieder zu sehen, endlich wieder zumindest für eine Zeit vereint zu sein, nur du irgendwie nicht, weil:

-Du stundenlang in der Küche mit der Zubereitung orientalischer Häppchen beschäftigt bist
-Du die finanzielle Pleite voraus siehst, weil du in Zukunft an jedem Wochenende 8 Leute verköstigen musst (wobei mit nicht ganz klar ist, wer diese 8 Leute eigentlich sein sollen)
-Dir ein „Fritz“ die „Wähen“ weggefuttert hat.

Leider sagst du nichts über die weiteren Umstände aus, daher schlage ich folgendes Vorgehen vor:

Zu 1. Frag mal Sohn 1, warum er 3-4 Tage die Woche bei euch lebt uns speist. Wo lebt er denn die anderen 2-4 Tage ? Was speist er denn in dieser Zeit ? Kann es sein, dass als keines der Kinder mehr in der Nähe war, dieser Sohn recht willkommen war, vielleicht damit es im Haus nicht so leer ist etc ? Kann es sein, dass du schon seit Monaten versäumst, diesem Sohn zu erklären, dass ihm sein Verhalten nicht recht ist ? Oder ist es eher so, dass du es vorher gar nicht so schlimm fandest, nur jetzt, wo die anderen beiden sich auch angesagt haben, wird er plötzlich zur Belastung ?

Zu 2. Wenn jemand nach einem 6-Monatigen Auslandsaufenthalt seit 2 Wochen zu Hause bei ihren Eltern ist, dann kann ich daran nichts außergewöhnliches finden. Wie sehen denn die Zukunftspläne deiner Tochter aus ?

Zu 3. Dieser Sohn a) noch gar nicht eingetroffen und b) ist noch gar nicht raus ist, wie lange er bleibt (4-8 Wochen) aber diese Zeit auf jeden Fall begrenzt ist ? Ich seh darin auch nichts ungewöhnliches.

Fazit:
Red mal mit „Fritz“, dass er dir nicht die „Wähen“ wegfressen soll. Vielleicht sieht die Welt dann schon wieder ganz anders aus.

Gruß
Marion

Doch meine Frage enthält Sprengstoff, sie könnte zur Folge
haben: meine Regierung verliert die Aussicht auf die bald
Kinder wieder vereinigten Kinder! Das verzeiht keine
Regierung…, das ist die Brisanz meiner Frage? Darum meine
unübliche Vorsicht…

Liebe Grüsse
anton

Wie ist denn nun Deine Frage? ‚wie sag ich’s meiner Frau‘? ICh meine wenn sie sich die Arbeit machen will, weil es sich in ihrem Verständnid lohnt, dann bitte. Zu Thema essen sage ich…gegessen wird, was der Gastgeber anbietet. Wer exotische Zutaten möchte, die der Haushalt der Familie nicht im Prgramm hat, der bringt gefälligst mit, was er zubereitet haben will.

Aber egal wie, nimm Deine Lieben zusammen und lege die Tatsachen offen auf den Tisch, ganz ohne eine Lösung anzubieten. Die Lösung sollen Deine Kinder finden. Vielleicht sind sie gar nicht so uneigennützig wie befürchtet und bieten an, wechselweise die Einkäufe zu erledigen…incl. Bezahlung?

Gruß Maid

1 „Gefällt mir“

Hallo Pendragon

Moin,

also ich versuche mal die Fakten zusammen zu fassen.

1.Du hast einen Sohn, der dauerhaft 3-4 Tage die Woche bei
euch wohnt und den Kühlschrank leer futtert.

Das ist nicht Sohn, sondern der Freund meiner Tochter,der sich ab Freitag bis Montag einlädt! Zur Zeit versucht er meiner Frau Thai-Schmuck teuer zu verkaufen! War nahe dran ihm den Schmuck abzunehmen mit dem Kommentar, das ist füt 1 Woche Kost und Logis!

  1. Du hast eine Tochter, die ein halbes Jahr in Thailand war
    und jetzt seit 2 Wochen bei euch ist.

Ja…

  1. Du hast einen Sohn der seit unbestimmter Zeit in Süd- und
    Mittelamerika unterwegs ist und bei seiner Rückkehr 4-8 Wochen
    bei euch wohnen möchte.

Ja…

Alle freuen sich, sich wieder zu sehen, endlich wieder
zumindest für eine Zeit vereint zu sein, nur du irgendwie
nicht, weil:

Ne, ich freu mich auch über unsere Kinder, aber nicht dass wir noch zum Gratishotel für alle LAP meiner Kinder werden…

-Du stundenlang in der Küche mit der Zubereitung
orientalischer Häppchen beschäftigt bist

Ne, meine Frau, ich mach den Abwasch und die Wäsche, Bügeln…, denk Du wer macht diese?

-Du die finanzielle Pleite voraus siehst, weil du in Zukunft
an jedem Wochenende 8 Leute verköstigen musst (wobei mit nicht
ganz klar ist, wer diese 8 Leute eigentlich sein sollen)
-Dir ein „Fritz“ die „Wähen“ weggefuttert hat.

Das ist nur ein Beispiel, wir sind der Selbstbedienungsladen…
Mach mal ein Geschäft auf, wo Du alles gratis bekommst…!

Leider sagst du nichts über die weiteren Umstände aus, daher
schlage ich folgendes Vorgehen vor:

Zu 1. Frag mal Sohn 1, warum er 3-4 Tage die Woche bei euch
lebt uns speist. Wo lebt er denn die anderen 2-4 Tage?

Das ist nicht Sohn…
Was :speist er denn in dieser Zeit ? Kann es sein, dass als keines

der Kinder mehr in der Nähe war, dieser Sohn recht willkommen
war, vielleicht damit es im Haus nicht so leer ist etc ? Kann
es sein, dass du schon seit Monaten versäumst, diesem Sohn zu
erklären, dass ihm sein Verhalten nicht recht ist ? Oder ist
es eher so, dass du es vorher gar nicht so schlimm fandest,
nur jetzt, wo die anderen beiden sich auch angesagt haben,
wird er plötzlich zur Belastung?

Zu 2. Wenn jemand nach einem 6-Monatigen Auslandsaufenthalt
seit 2 Wochen zu Hause bei ihren Eltern ist, dann kann ich
daran nichts außergewöhnliches finden. Wie sehen denn die
Zukunftspläne deiner Tochter aus ?

Sie bleibt mindestens bis Neujahr bei uns…, aber das akzeptieren wir,…

Zu 3. Dieser Sohn a) noch gar nicht eingetroffen und b) ist
noch gar nicht raus ist, wie lange er bleibt (4-8 Wochen) aber
diese Zeit auf jeden Fall begrenzt ist ? Ich seh darin auch
nichts ungewöhnliches.

Variante a ist zutreffend.

Fazit:
Red mal mit „Fritz“, dass er dir nicht die „Wähen“ wegfressen
soll. Vielleicht sieht die Welt dann schon wieder ganz anders
aus.

Dabei musst Du aber auch die Reaktionen meiner Frau berücksichtigen. Kinder sind ihre Welt…

liebe Grüsse anton

Gruß
Marion

Doch meine Frage enthält Sprengstoff, sie könnte zur Folge
haben: meine Regierung verliert die Aussicht auf die bald
Kinder wieder vereinigten Kinder! Das verzeiht keine
Regierung…, das ist die Brisanz meiner Frage? Darum meine
unübliche Vorsicht…

Liebe Grüsse
anton

Hallo Maid

Wie ist denn nun Deine Frage? ‚wie sag ich’s meiner Frau‘? Ich
meine wenn sie sich die Arbeit machen will, weil es sich in
ihrem Verständnid lohnt, dann bitte. Zu Thema essen sage
ich…gegessen wird, was der Gastgeber anbietet. Wer exotische
Zutaten möchte, die der Haushalt der Familie nicht im Prgramm
hat, der bringt gefälligst mit, was er zubereitet haben will.

Bin mit Dir einverstanden. Nur, mach das mal einem Vegetarier klar, oder noch besser meiner Frau…

Aber egal wie, nimm Deine Lieben zusammen und lege die
Tatsachen offen auf den Tisch, ganz ohne eine Lösung
anzubieten. Die Lösung sollen Deine Kinder finden. Vielleicht
sind sie gar nicht so uneigennützig wie befürchtet und bieten
an, wechselweise die Einkäufe zu erledigen…incl. Bezahlung?

Schau mal für die Kinder ist das „selbstverständlich“ wegen dem Verhalten der lieben Mutter. Genau so selbstverständlich ist es die Sozialversicherung auszuhebeln. Ein Jahr arbeiten, dann 9 Monate Indien. Wieder zurück meldet man sich bei der Arbeitslosenkasse an und die Deppen zahlen… Davon kann man sogar was sparen und dann wieder 6 Monate verreisen. Da ist jeder Arbeiter der sein Leben lang geschuftet und Beiträge bezahlt hat ein Narr.
Aber so geht die Gesellschaft zu Grunde. Ich denke ein Mitgrund sind diese lieben Mütter…

Gruss anton

Gruß Maid

Hallo Minimay

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass Eltern für ihre
Kinder sorgen und ihnen helfen. Mein Vater war für mich dieses
Netz. Auch wenn ich es nie benötigte, allein die Tatsache,
dass er da war, gab mir Sicherheit.

Das ist doch sehr schön, daß das Ihre Ansicht ist! Das
wünschen sich sicher viele Kinder von ihren Eltern. Meine
Eltern (Ich bin 26) würden mir auch kurzfristig mein Zimmer
wieder zur Verfügung stellen. Aber wenn das über einen Monat
hinausginge sicher nicht umsonst. Schon während des Studiums
mußte ich anteilig Miete zahlen und Haushaltsgeld an meine
Mutter.

Kenne natürlich die Verhältnisse nicht, nur das scheint mir hart!

Genaugenommen ging das gesamte Erziehungsgeld, das ich
für meine Tochter (heute 5) bekam für Zahlungen an meine
Eltern drauf.

Fände ich nur berechtigt wenn die Eltern die Fürsorge und Verköstigung übernommen haben.

Das ist vielleicht gerechtfertigt gewesen, aber

hat es mir unmöglich gemacht irgendetwas zurückzulegen, was
ich dringend gebraucht hätte, als ich mein Studium aufgab, da
meine Tochter schlimm Asthma hatte und ständig ins Krankenhaus
mußte.

Also die Frage; unsere Kinder haben ein temporäres Nest, aber
sind wir auch der „Futterplatz“ für ihre Freunde? Wie sagen
wir das?

Also, mal ganz ehrlich: Das lassen Sie sich bieten???

Das ist eben die Taktik dieser Jungen von heute… Lieb fragen und die Mama wird weich wie ein Käse…

Also ich bin ganz sicher, daß ich möchte, daß meine Kinder
später vernünftig mit Geld umgehen können. Das heißt :
Überleben ohne auf Mamas und Papas Tasche zu liegen.
Gelegentliche Finanzspritzen dürfen es, wenn man es kann,

Da bin ich nun ganz hart. Gegen solche Ansinnen sage ich Nein; ihr hättet ja arbeiten können, warum musstet ihr rumreisen. Dazu rede ich mit meiner Frau,dass nichts „unter dem Tisch läuft“.

ja
gerne sein, aber wenn meine Kinder ihr verdientes Geld nicht
für ihren Lebensunterhalt sondern nur für Luxus (Reisen zählen
für mich definitv dazu) ausgeben, würde ich ihnen gehörig den
Marsch blasen und das nicht mal mehr besonders freundlich.

Ihre Kinder sind ja nun wohl als Erwachsene zu bezeichnen, die
für sich selbst die Verantwortung zu tragen haben. Das sollten
diese eigentlich freiwillig tun, wenn nicht, dann sagen Sie
ihnen doch endlich, daß es eine Frechheit ist, wie sie sich
verhalten!

wenn ich das täte wäre ich der Bösewicht in der Familie…

Wer ein „trendiges“ Leben führen möchte, muss sich
das schon selbst leisten können. Wenn Ihre Kinder wirklich bei
Ihnen wohnen und essen, dürfen Sie doch selbstverständlich
verlangen, daß sie auch zahlen und Ihnen nicht noch mehr
Kosten für Freunde aufbürden. Das würde ich schon als sehr
undankbar (und entsetzlich verwöhnt und unselbstständig) von
Ihren Kindern bezeichnen.

zumindest meine ich dazu „gedankenlos“ oder ein Leben nach dem Evangelium führen. "Sie sähen nicht, sie ernten nur, denn der Herr ernährt sie doch…

liebe Grüsse anton

liebe Grüsse:

Hallo Anton,

also da liegt der Hund begraben:

  1. eigentlich aergerst du dich ueber deine Frau,
    die das (fuer dich inakzeptable) Verhalten deiner
    Kinder unterstuetzt.
  2. machst du dir Kummer, was aus deinen Kindern
    wird, wenn du als Sicherheitsnetz mal ausfaellst,
    bzw. du bist mit ihren derzeitigen Lebensentscheidungen
    nicht so ganz einverstanden.

Ich glaube, da hilft nur ein offenes Gespraech
erst mit deiner Frau und dann mit deinen Kindern.
Wo du das so in etwa beschreibst wie hier. Wobei
ich zwar durchaus die (auch) finanzielle Belastung
erwaehnen wuerde, aber nicht gleich das Armenhaus an
die Wand malen wuerde (Uebertreibungen kommen in der
Situation nicht gut an).

Im Moment, hab ich das Gefuehl, nimmt dich in deiner
Familie niemand so richtig ernst, weil du es nicht
schaffst, dort deine Bedenken und deine Sorgen
glaubhaft und ernsthaft rueberzubringen.

Und dann musst du dir noch ueberlegen, ob du die
„LAGs“ deiner Kinder als deren Partner akzeptierst
oder ob du das immer noch so siehst, wie zu der
Zeit, als sie mit 16 ihre Freunde zum Abendessen
mitbrachten. Hand auf’s Herz: wuerdest du genauso
reagieren, wenn sie verheiratet waeren?

Ach und nochwas: man kann auch vegetarisch durchaus
preiswertes, wohlschmeckendes Essen zubereiten. Wenn
du vom vegetarischen Speiseplan gleich auf exotische
Sonderwuensche schiesst, dann leidet halt deine Glaub-
wuerdigkeit darunter.

Gruesse
Elke

3 „Gefällt mir“

Hallo Elke

Hallo Anton,

also da liegt der Hund begraben:

  1. eigentlich aergerst du dich ueber deine Frau,die das (fuer dich inakzeptable) Verhalten deiner Kinder unterstuetzt.

Nein, ärgern tue ich mich nicht über meine Frau. Es gibt Dinge die lassen sich nicht ändern, darum ist Ärger fehl am Platze.

  1. machst du dir Kummer, was aus deinen Kindern wird, wenn du als Sicherheitsnetz mal ausfaellst, bzw. du bist mit ihren derzeitigen Lebensentscheidungen nicht so ganz einverstanden.

Auch nicht so. Meine Devise jeder bekommt was er verdient. Und ich denke die heutigen Kinder werden noch sehr böse Überraschungen erleben. Aber so wie viele Kinder heute handeln, das wäre zu meiner Zeit schlicht undenkbar gewesen.

Ich glaube, da hilft nur ein offenes Gespraech erst mit deiner Frau und dann mit deinen Kindern.
Wo du das so in etwa beschreibst wie hier. Wobei ich zwar durchaus die (auch) finanzielle Belastung erwaehnen wuerde, aber nicht gleich das Armenhaus an die Wand malen wuerde (Uebertreibungen kommen in der

Situation nicht gut an).
Das ist die Krux, ich muss ihr aber den Ball mal elegant zuspielen. Denn sie muss das letztlich regeln. Habe ihr auch schon einige Male angetönt, dass sie mit dieser „Affenliebe“ mal aufgefressen wird.

Im Moment, hab ich das Gefuehl, nimmt dich in deiner Familie niemand so richtig ernst, weil du es nicht schaffst, dort deine Bedenken und deine Sorgen glaubhaft und ernsthaft rueberzubringen.

So weit sind wir glücklicherweise nicht. Ich beobachte den Trend und dieser zeigt eine Eigenentwicklung Richtung Selbstbedienung durch die Kinder. Gesprochen haben wir noch nicht, aber es dauert nicht mehr lange.

Und dann musst du dir noch ueberlegen, ob du die
„LAGs“ deiner Kinder als deren Partner akzeptierst
oder ob du das immer noch so siehst, wie zu der
Zeit, als sie mit 16 ihre Freunde zum Abendessen
mitbrachten. Hand auf’s Herz: wuerdest du genauso
reagieren, wenn sie verheiratet waeren?

Das mit dem LAP und wie er eingebracht wird, sehe ich als eine Zumutung. Gäste werden eingeladen. Für e i n Essen, kann ein Kind seinen Partner mitbringen. Aber was da mit dem LAP der Tochter geschieht, hat mit akzeptieren nichts zu tun. Das geht in Richtung Selbstbedienung.

Ach und nochwas: man kann auch vegetarisch durchaus
preiswertes, wohlschmeckendes Essen zubereiten. Wenn
du vom vegetarischen Speiseplan gleich auf exotische
Sonderwuensche schiesst, dann leidet halt deine Glaub-
wuerdigkeit darunter.

Da hättest Du das heutige Mittagessen sehen sollen. Im Prinzip gebe ich Dir recht. Aber damit es „reichhaltig“ wird kommen da so viele Extras hinzu. Und diese summieren sich, von Kochaufwand 3 Stunden ganz abgesehen.

liebe Grüsse anton

Gruesse
Elke

Ohje,

Mütter werden weich wie Käse??? Das ist jetzt gemein. Aber ich hoffe mal, daß meine Kinder nicht an meine „Käseseite“ apellieren werden. Ich hoffe jedenfalls, daß Du den Mut findest Dich mit Deinen Kindern auszusprechen. Sie können Dich dann wohl kaum als Bumann darstellen, wenn Du an ihre Vernunft und Selbstverantwortung apellierst.

Viel Glück dabei!

Viele Grüße

Nicole

Hallo Anton,
ein letztes meinerseits (sonst heisst es wieder,
es wird zuviel hineininterpretiert :wink:

Nein, ärgern tue ich mich nicht über meine Frau. Es gibt Dinge
die lassen sich nicht ändern, darum ist Ärger fehl am Platze.

Das ist Sophisterei. Dir passt das Verhalten deiner Frau nicht,
du prophezeist Schlimmes durch ihre „Affenliebe“. Wenn du
sagst, AErger sei fehl am Platz, klingt das zudem noch sehr
herablassend ( Du weisst, was richtig waere, sie siehts
halt nur nicht).

  1. machst du dir Kummer, was aus deinen Kindern wird, wenn du als Sicherheitsnetz mal ausfaellst, bzw. du bist mit ihren derzeitigen Lebensentscheidungen nicht so ganz einverstanden.

Auch nicht so. Meine Devise jeder bekommt was er verdient. Und
ich denke die heutigen Kinder werden noch sehr böse
Überraschungen erleben. Aber so wie viele Kinder heute
handeln, das wäre zu meiner Zeit schlicht undenkbar gewesen.

Du aergerst dich doch ueber das Verhalten deiner Kinder.
Warum verallgemeinerst du hier in diesem Masse?
Das klingt dann schon nach ‚alt und baerbeissig‘ und
vielleicht haperts deswegen mit der Kommunikation zwischen
dir und deinen Lieben.

Ich glaube, da hilft nur ein offenes Gespraech erst mit deiner Frau und dann mit deinen Kindern.
Wo du das so in etwa beschreibst wie hier. Wobei ich zwar durchaus die (auch) finanzielle Belastung erwaehnen wuerde, aber nicht gleich das Armenhaus an die Wand malen wuerde (Uebertreibungen kommen in der

Situation nicht gut an).
Das ist die Krux, ich muss ihr aber den Ball mal elegant
zuspielen. Denn sie muss das letztlich regeln.

Warum?
Sie stoert es ja offensichtlich nicht.
Dich stoerts, aber die Kommunikation hat zwischen Mutter
und Kindern stattzufinden. Das sieht nach einem sehr
altmodischen, sehr patriarchalischen System aus.
Wenn es dich stoert, dann steh auch dazu und
verzichte auf Spielchen, deine Frau so in die Ecke zu draengen,
dass sie dann dein Erfuellungsgehilfe wird.

Im Moment, hab ich das Gefuehl, nimmt dich in deiner Familie niemand so richtig ernst, weil du es nicht schaffst, dort deine Bedenken und deine Sorgen glaubhaft und ernsthaft rueberzubringen.

So weit sind wir glücklicherweise nicht. Ich beobachte den
Trend und dieser zeigt eine Eigenentwicklung Richtung
Selbstbedienung durch die Kinder. Gesprochen haben wir noch
nicht, aber es dauert nicht mehr lange.

Doch, eigentlich bestaetigst du das, was ich schreibe.
Du machst grummelnde Bemerkungen in die eine Richtung, aber
richtig geredet habt ihr noch nicht; d.h. im Klartext: du
bringst deine Anliegen nicht richtig rueber.

Und dann musst du dir noch ueberlegen, ob du die
„LAGs“ deiner Kinder als deren Partner akzeptierst
oder ob du das immer noch so siehst, wie zu der
Zeit, als sie mit 16 ihre Freunde zum Abendessen
mitbrachten. Hand auf’s Herz: wuerdest du genauso
reagieren, wenn sie verheiratet waeren?

Das mit dem LAP und wie er eingebracht wird, sehe ich als eine
Zumutung.

Dann steh dazu und sprich es aus!

Gäste werden eingeladen. Für e i n Essen, kann ein
Kind seinen Partner mitbringen.

Wenn du den Partner aber als 100%ig dazugehoerig siehst,
so wie ein Ehepartner es waere, waere das dann anders?
Ich habe immer noch das Gefuehl, dass du diese Partner
mehr als „Spielgefaehrten“ betrachtest, nicht als Lebenspartner.
Ob sie das sind, kann ich nicht beurteilen, wuerde aber
die Situation schon beeinflussen.

Ach und nochwas: man kann auch vegetarisch durchaus
preiswertes, wohlschmeckendes Essen zubereiten. Wenn
du vom vegetarischen Speiseplan gleich auf exotische
Sonderwuensche schiesst, dann leidet halt deine Glaub-
wuerdigkeit darunter.

Da hättest Du das heutige Mittagessen sehen sollen. Im Prinzip
gebe ich Dir recht. Aber damit es „reichhaltig“ wird kommen da
so viele Extras hinzu. Und diese summieren sich, von
Kochaufwand 3 Stunden ganz abgesehen.

Das mit dem Kochaufwand kann ich nicht akzeptieren. Deine
Kinder (und die dazugehoerigen Partner) moegen zur Zeit
knapp bei Kasse sein, aber Haende zum Helfen haben sie doch
schon, oder?

Ich bleib bei meiner Feststellung:
ein ehrliches Gespraech ist ueberfaellig.
Nicht deine Frau vorschieben, nicht sie zur Erkenntnis
pressen und dann sie handeln lassen. Deine Kinder sind
erwachsen. Beweise ihnen Respekt, indem du sie als
solche behandelst und sei ehrlich zu ihnen. Steh zu
deinen Gefuehlen.

Gruesse
Elke

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Hi Anton,

Kritik an jemandem, speziell in der Familie, ist schwierig. Am Besten kommt sie rüber, wenn sie mit einer Lösungsmöglichkeit verknüpft ist.

Bespreche Dich zuerst mit Deiner Frau und lege ihr dar, dass Euer Finanzplan aus den Fugen gerät. Frage sie nach ihrem Lösungsvorschlag. Vielleicht hat Sie ja auch schon überlegt, wie es auf die Dauer gehen soll.

Wenn Ihr Euch einig seid, ist ein Gespräch mit der Jugend unausweichlich. Auch hier würde ich zuerst einmal versuchen, die Pläne der Einwohner zu erfahren um dann eine Lösung vorzuschlagen:

  • ist der Aufenthalt länger als der Zeitraum X (1-2 Monate) geplant, spricht nichts gegen Kostgeld. Erst recht, wenn auch der LAG mit profitiert.

  • ist der Aufenthalt kürzer, hält es der Finanzplan ja vielleicht noch aus und alles wird gut.

Ein Haushalt mit fünf oder sieben Personen bedarf auf jeden Fall einer Organisation. Die muss so aussehen, dass alle Mitbewohner eingebunden werden. Einkaufen, kochen, sauber machen, zahlen. Hier gilt es, klare Regeln aufzustellen und diese auch einzuhalten. In dem Moment, in dem auch nur ein kleines Zugeständnis gemacht wird, fällt alles in sich zusammen. Das muß Dir, und vor allem Deiner Frau klar sein.

Bye
Rolf

Hat die Elke schön geschrieben, stimme ihr da zu. :wink:

Gruß Maid

Hi,
also, ich kann Dich völlig verstehen. Das würde mich SOOO nerven!

Ich bin/war gerade in einer sehr ähnlichen Situation, wenn auch anders:
Mein ‚Freund‘ wohnt seit gut zwei Monaten bei mir, übergangsweise (ausdrücklich: er ist nicht ZU mir gezogen, bzw wir sind nicht zusammengezogen).

Nun ist die Sache so, dass er mir seit letztem Jahr einiges an Geld schuldet. Und immer noch keins hat.

Ja, und dann hab ich ihm halt manchmal noch Geld geliehen, und seien es €5.

Aber während ich Haferflocken, oder Brot, oder was-weiss-ich frühstücke, geht er zum Bäcker, isst nen Croissant und nen Kaffee, etc, und schon sind €2.50 weg. Mach das mal jeden Tag, und rechne Dir aus, was das im Monat kostet…

Er kauft sich nen Käse, und ich sag, DEN? und kaufe den, der 1/3 kostet. Am Anfang regte er sich auf, sagte, der schmeckt ihm halt, etc, aber der Mann hat mittlerweile gerafft, was ich ihm versuchte, beizubringen:

Dass er nicht MEHR von MEINEM Geld ausgeben kann als ICH, da das was ich ausgebe, das ist, was ich mir leisten kann!

(er hat sogar noch weitergelernt, und schafft das gleiche sogar jetzt mit seinem Geld…!)

Nun, ich hab nichts dagegen, mal für fünf Leute zu kochen, weil ich gerade Besuch habe.

Auch wenn Besuch des Besuchs (in deinem Fall Freund der Tochter) da ist, so what??

NUR: Mein Besuch kann mir halt nicht die Haare vom Kopf fressen.
Wenn Ihr Fleisch esst, dann gibts die Option: Bei manchen Gerichten das Fleisch für die Vegetarier einfach weglassen.

(meine Mutter ist Halb-Vegetarierin, mein Vater Fleischesser - die sind das also geübt…).

Ich war auch 12 Jahre Vegetarierin, aber ich hab ja schliesslich auch selbst für mich gekocht!

Wenn ich kein Weissbrot essen will, es aber nur dies im Haushalt gibt, dann muss ich mir halt mein ‚gesundes‘ Brot selber kaufen…

Und wenn ich teures Tofu will… same thing.
Und wenn ich Bio-Gemüse will…
Etc etc etc…

Ich esse auch sehr gerne ‚exotische‘ Sachen, aber meine sind nicht teuer.

Du müsstest wirklich mal Deine Tochter beiseite nehmen, und sagen, wir sind finanziell nicht darauf eingestellt, x Personen zu ernähren. Und wir sind schon gar nicht darauf eingestellt, auch nur eine einzige Person mit Lebensmitteln zu ernähren, die den Preis der unseren (also von uns kalkulierten) extrem übersteigen…

Also: Wenn sie Eurer Essen essen will, kann sie das ja…
Wenn nicht, muss sie sich ihre eigenen Einkäufe kochen…

Und auch sonst dürfte sie sicherlich mal was kochen/backen, das den Rest der Familie erfreuen würde…

DAS ist die eine Sache.

Ne andere ist der Typ. Eh, ihr Freund. Ich verstehe es so, dass dies deine 30jährige ist? Wäre der Freun 23, würd’ ich’s ja als Unreife ‚durchgehen lassen‘.

Aber wenn jemand, der Gast ist, den Gastgebern ihr Essen wegfrisst, und nichts für diie Gastgeber übrig lässt… boy, da würde ich, wenn ich er wäre, im Boden versinken wollen, wenn ich’s endlich raffe!

Aber das merkt er wohl gar nicht - er scheint da nen bisschen abgebrüht zu sein. Das mit dem Schmuck war ein sehr gutes Beispiel…

Also: Er ist der Gast Deiner Tochter, und nur über sie auch Euer Gast.

Lass’ sie das erledigen: Du musst IHR sagen, was (eben aus finanziellen Gründen, nicht um sie zu ärgern) maximal geht - und es ist IHR job, ihm das zu verklickern.

Wenn ICH nen Freund nach Hause bringen würde, der sich so verhalten würde, würde ich für ihn in den Boden versinken wollen!

Ich finde es aber wichtig, dass DU bzw Ihr Euch nicht mit ihm auseinandersetzt - das ist Aufgabe Deiner Tochter!

(ich werde übrigens auch verwöhnt, wenn ich mal bei meinen Eltern bin - das ist aber so ca maximal 4x im Jahr… da darf Mama schon mal fragen, welches ihrer leckeren Essen ich denn nun gerne hätte. Aber wenn ich mich da einnisten würde, dann wär das was extrem anderes!!!)

gruss, isabel

Hallo Anton,

Also, wir haben 3 Kinder, Alter 24-30. Ich mag mich sehr gut
erinnern, Kaum verdienten sie das erste Geld, hiess es.
„Nächste Woche ziehe ich fort. WG oder eigene Wohnung. Familie
ist altbacken“. Mutter heulte, Papa schluckte tief, aber war
stolz und plante sofort neue Möglichkeiten…
Dann vor ein paar Jahren. Trendumkehr. Plötzlich kamen sie
wieder. Familie war wieder „IN“, auch wenn nur an Wochenenden
und den Feiertagen.

Soweit hört sich das doch gut an. Ich bin auch Mutter und würde es nicht anders haben wollen.
Derzeit genieße ich unsere Patchwork WG die aus meinem Mann, meinen beiden minderjährigen Söhnen, meinem Schwager, einem gutem Freund und mir besteht. Alle 14 Tage gesellt sich noch jemand vom zahlreichen Nachwuchs unseres Freundes dazu so das wir dann auch mit Schlafgästen unserer Kinder durchaus mal auf 10 Personen anschwellen.
Gute Haushaltsführung ist da das A und O denn bei uns verläßt niemand das Haus im hungrigen oder durstigem Zustand, da sind mein mann und ich uns einig. Aber jeder der in dieser WG lebt hat seinen Beitrag dazu zu leisten und sei er noch so klein.
Das ganze ist nur deshalb finanzierbar weil ich auf einen Vorratsraum bestanden habe und dieser wird einmal im Monat gut gefüllt, nur Frischwaren die schlecht tiefgekühlt werden können oder Brot wird nachgekauft im wöchentlichen Rhytmus.
Es gilt das gegessen wird was auf den Tisch kommt, wobei man hier in einem gewissen Rahmen auch auf Abneigungen (zB Zwiebeln bei meinem Schwager) durchaus Rücksicht genommen werden kann in der Zubereitung. Es gibt aber keine Extrawürste, so wie meine Mutter das früher gemacht hat. Wers nicht mag muss halt Brot essen :smile:

Was Deine Situation anbetrifft solltest Du erst mal mit Deiner Frau (Regierung!) reden und eine klare Linie mit ihr finden. Es ist nichts dagegen einzuwenden, auch von seiten deiner Frau nicht, das eure Kinder ihren Beitrag zur Haushaltskasse leisten. Zumal anscheinend nicht abzusehen ist wann der Zustand tatsächlich ein Ende hat. Allerdings würde ich das nicht unbedingt so in Vordergrund stellen, vielmehr solltest du deine Bedenken bezüglich der Mehrarbeit und deine Sorgen um deine Frau zum Ausdruck bringen. Auch deinen Kindern gegenüber solltest Du das tun. Übrigens muss der Beitrag zur Haushaltkasse gar nicht so groß sein so 50 bis 80 Euro von jeden sind durchaus ausreichend bei guter Haushaltsplanung.
Was die Freunde deiner Kinder anbetrifft solltest du nicht so abfällig über sie reden, deine Frau ist froh ihre Kinder wieder bemuttern zu können. Hier solltest Du diplomatisch sein und deine Kinder fragen wie lange das denn so weiter gehen soll? Sollte es für länger sein muss man gemeinsam eine Lösung des Essensproblems erarbeiten.

Allerdings habe ich den Eindruck gewonnen das deine Kinder wohl nicht mehr ganz in deine Lebensplanung passen und du deshalb es gerne sehen würdest wenn sie wieder ausziehen, oder?

Du kannst entweder das von mir angesprochene tun oder du sagst knallhart das sie sich wieder innerhalb einer Frist auf eigene Beine stellen müssen, auch auf die Gefahr hin das deine Frau dann nicht mehr mit dir redet.

Es ist deine Entscheidung, also ich würde lieber den erstgenannten Weg beschreiten.

Gruß Andrea

wie gesagt … jeder hat die Kinder,
… die er verdient.

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Hallo Anton,

Wie sag ich’s unseren Kindern?

falsche Frage. So wie das sich unten herauskristallisiert, müßte die Frage wohl eher lauten „wie sage ich es meiner Frau“. Denn zunächst müßt Ihr beiden Euch mal einig werden, was Ihr in Eurem Haus duldet und was nicht. Erst dann kann irgendwer mit den Kindern reden. Ich kann Dich gut verstehen, daß Dir die Invasion der siebenköpfigen Raupen auf den Keks geht - aber wenn Deine Frau das toll findet und traurig wäre, wenn die LAG´s mitsamt Euren Kindern wieder ausziehen, mußt Du das vor allem mit Ihr klären. Ich nehme mal an, daß das Haus Dir und Deiner Frau gleichermaßen gehört und somit solltet Ihr einen Konsens über die Gegebenheiten in diesem Haus finden. Dabei müssen beide Kompromisse machen. Z.B. - leibliche Kinder dürfen kostenfrei auf unbegrenzte Zeit bleiben, für LAG´s und sonstige, nicht blutsverwandte, Dauergäste (=alles, was eine Woche übersteigt) ist jeden Tag ein Betrag X für Kost und Logis zu entrichten. Den würde ich bei Euren Kindern als familieninternen Ansprechpartnern einfordern. Die können es sich ja bei dem jeweiligen LAG wieder holen. Desweiteren würde ich Küchen- und Einkaufsdienste einführen. Bei so vielen Personen ist das für den Einzelnen ja nicht oft. Wenn Deine Frau gerne kocht und 3 Stunden in der Küche zubringt - ihre Sache.

Vor allem mußt Du Dir klar werden, was Dir wichtiger ist: Frieden mit Deiner Frau - dann mußt Du den Zustand klaglos erdulden - oder Deinen Willen im Bezug auf Dauergäste - dann wird es ohne Tränen auf Seiten Deiner Frau vermutlich nicht abgehen. Ich denke aber, wenn Du ihr klar machst, das Ihr Euch das auf Dauer nicht leisten könnt, und ihr das liebevoll und freundlich sagst, sollte es nicht so ein großes Problem sein. Und wenn Eure Kinder auch nur einen Funken Vernunft, Einsicht und Sozialverhalten in sich haben, werden sie es auch einsehen und deswegen nicht dem Elternhaus fernbleiben - wenn nicht… siehe oben.

Liebe Grüße
Tania