hi
man kennt ja den film james ryan. mich würde interessieren ob es dort wirklich so aussah am dday ? ob die deutschen dort wirklich solche bunkerstellungen hatten, oder ob das alles nur für den film so inszeniert wurde ? wie lange wurde dort überhaupt gekämpft ??? hab mal gelesen glaube ich 2 tage. stimmt das ?
gruss
Hallo Patrick,
man kennt ja den film james ryan.
Ein Film, der mehr auf die militärischen Gegebenheiten eingeht, ist
„der längste Tag“. Und im „Imperial war museum“ in London gibt es eine interessante Darstellung dazu.
ob die deutschen dort wirklich solche bunkerstellungen hatten, oder
ob das alles nur für den film so inszeniert wurde ?
Schau Dir mal dioe Kart Europas 1943/44 an. Da ist die Idee einer Landungsoperation in Nordfrankreich so was von logisch. Eine machbare Gegenmassnahme waren Bunker.
wie lange wurde dort überhaupt gekämpft ??? hab mal gelesen glaube
ich 2 tage. stimmt das ?
Für den küstenstreifen20-30 km ja. Bis Paris hat es etwas länger gedauert.
Ciao maxet.
Hallo Patrick,
man kennt ja den film james ryan. mich würde interessieren ob
es dort wirklich so aussah am dday ? ob die deutschen dort
wirklich solche bunkerstellungen hatten, oder ob das alles nur
für den film so inszeniert wurde ?
für Filme wird gerne der Omaha-Abschnitt genommen, weil da die Landungsschlacht am härtesten tobte und die Bedingungen für die Alliierten am schlechtesten waren. An den übrigen Abschnitten lief die Landung (z.T. mit Panzerunterstützung) viel besser - aber das ist für einen Film zu unspektakulär.
wie lange wurde dort
überhaupt gekämpft ??? hab mal gelesen glaube ich 2 tage.
stimmt das ?
Die Kämpfe in der Normandie dauerten bis in den September 1944 hinein. Cherbourg und Le Havre hielten sich ziemlich lange.
Gruß
Hallo,
man kennt ja den film james ryan. mich würde interessieren ob
es dort wirklich so aussah am dday ? ob die deutschen dort
wirklich solche bunkerstellungen hatten, oder ob das alles nur
für den film so inszeniert wurde ? wie lange wurde dort
überhaupt gekämpft ??? hab mal gelesen glaube ich 2 tage.
stimmt das ?
Es war stellenweise viel viel schlimmer und stellenweise
viel unspektakulärer, gennau wie Spongepop schreibt.
Und die Kämpfe zogen sich ziemlich lange hin,
die Deutschen warfen nach und nach einige ihrer
Ostfront-Eliteeinheiten (Waffen-SS) gegen die
Alliierten.
Insgesamt war es eine äusserst dramatische
Angelegenheit - die Westmächte gewannen, weil
sie (imho) -
-
ein bisschen weniger Pech (bzw. mehr Kriegsglück)
auf ihrer Seite hatten,
-
die Deutschen mit gewissen obersten Heeresführer
„gesegnet“ waren, der letztlich den Alliierten in die
Hände spielte,
Die Deutschen hätten, mit ein wenig mehr Glück, die
Normandieschlacht für sich entscheiden können - aber
nicht mehr den Krieg an sich - das war lange vorbei.
Der tatsächlich Vorteil der Alliierten war die
Die Alliierten hatten auch ein wenig Pech, so stiessen
sie insbesondere im Raum „Omaha“ auf eine starke Einheit,
die sie nicht aufgeklärt hatten. Aber dafür wurde
das dann zum Material für Heldengeschichten.
Wenn Du Dir das besorgen kannst: ISBN: 3776623683 Buch anschauen
http://images-eu.amazon.com/images/P/3776623683.03.L…
findest Du eine gute Aufstellung der Ereignisse
aus der Sicht der Deutschen vor. Möchtest
Du die Sicht der anderen Seite auf die Deutschen
bei den Kämpfen nach der unmittelbaren Landung haben,
so empfiehlt sich (u.a.)(ISBN: 1885119445 Buch anschauen)
http://www.amazon.com/gp/reader/1885119445/
Diese beiden Expemplare bringen die Stimmung, neben
einigen militärstrategischen Überlegungen, zurück 
Aber es gibt natürlich unzählige - mehr oder weniger
theoretische - Abhandlungen darüber.
Grüße
CMБ
Hallo,
eine ausführliche Abhandlung zu dem 6.6.1944 findet man hier:
http://www.army.mil/cmh-pg/books/wwii/7-4/7-4_cont.htm
Es wird auch die vorgeschichte recht erschöpfend behandelt.
Gruss
Rainer
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Erinnerungen von Heinrich Severloh
Liest Du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Severloh