Hallo Blumenfreunde,
Ich habe auf dem Balkon einen großen Topf mit Astern. Irgendwo habe ich gelesen, dass diese zurückgeschnitten werden sollen, wenn sie verblüht sind.
Nur, wie das gemacht wird, steht nirgendswo.
Kann mir da geholfen werden?
Schönen Gruß
Claude
Servus Claude,
mehrjährige Astern kann man getrost „auf den Stock setzen“, die treiben von unten neu aus, wenn sie den Winter im Topf überstehen.
Wegen der exponierten und daher gefährdeten Situation im Topf täte ich sie zum Kälteschutz jetzt im Herbst nicht sehr weit herunterschneiden, erst im März alles kappen. Gilt übrigens für praktisch alle Mehrjährigen auch im Garten: Rückschnitt im Herbst für die Nachbarn, im Frühjahr für die Pflanzen…
Schöne Grüße
MM
Servus Claude,
mehrjährige Astern kann man getrost „auf den Stock setzen“,
die treiben von unten neu aus, wenn sie den Winter im Topf
überstehen.
Hallo Martin,
Was ist „auf den Stock setzen“?
Ich kenne mich mit Lebensmitteln besser aus, da könnte ich was damit anfangen.
Kannst du das Mal erklären.
Gruß
Claude
Wegen der exponierten und daher gefährdeten Situation im Topf
täte ich sie zum Kälteschutz jetzt im Herbst nicht sehr weit
herunterschneiden, erst im März alles kappen. Gilt übrigens
für praktisch alle Mehrjährigen auch im Garten: Rückschnitt im
Herbst für die Nachbarn, im Frühjahr für die Pflanzen…Schöne Grüße
MM
Hallo Claude,
der Stock in diesem Begriff ist der Wurzelstock. Auf den Stock Setzen = die ganze Pflanze bis auf den Wurzelstock zurücknehmen. Damit der nicht verletzt wird, vielleicht ein paar Zentimeter stehen lassen.
Wenn wir grad dabei sind, ein Ausflug weg von den Astern: In der Waldwirtschaft ist diese Technik immer noch verbreitet, wenn man relativ schwaches Holz braucht. Geht mit Buchen, Hainbuchen, Edelkastanien, auch Esche und Weide recht gut. Zurück zur Küche: In dieser Form bewirtschaftete Wälder sind in F noch häufig zu finden, in D praktisch nicht mehr. Hat zu tun mit der kurzen, schnellen aber starken Hitze, die die boulangers für baguette, flûte und ficelle brauchen: Dafür sind schwache Stangen von Laubholz recht gut geeignet. Eine andere Form von alle paar Jahre auf den Stock gesetzten Wäldern findet man im Limousin, wo die dünnen Kastanienstangen für Späne zum Möbelflechten auf diese Weise gewonnen werden.
Schöne Grüße
MM
Übersetzung für Claude…*gg*
Hallo, Claude:-, servus, lieber Martin:smile:
„zurücknehmen“ und „setzen“ bedeutet hier „schneiden“. Bei Büschen, älteren Stauden u.ä. bedeutet das, bis zum „dicken Anfang“ runterzuschneiden. Bei deinen Astern lässt du einfach ein paar Zentimeter aus der Erde rausschauen. Aber, wie Martin schon sagte: es muss nicht geschnitten werden - Stauden ergeben im Winter oft ein hübsches weisses Bild im sonst leeren Garten und Schutz und Nahrung für manches Getier.
Martin - deine Anmerkungen über Frankreich waren höchst interessant - danke!
Lieben Gruß aus Wien, jenny
Servus Claude,
mehrjährige Astern kann man getrost „auf den Stock setzen“,
die treiben von unten neu aus, wenn sie den Winter im Topf
überstehen.Wegen der exponierten und daher gefährdeten Situation im Topf
täte ich sie zum Kälteschutz jetzt im Herbst nicht sehr weit
herunterschneiden, erst im März alles kappen. Gilt übrigens
für praktisch alle Mehrjährigen auch im Garten: Rückschnitt im
Herbst für die Nachbarn,
???
im Frühjahr für die Pflanzen…
das versteh ich ja noch…
ansonstenfragezeichindenmüdenaugen
MM
gut Nacht sagt Allu
Servus,
„für die Nachbarn“ sind die Tätigkeiten, die dafür gut sind, „dass es ordentlich aussieht“ (z.B. das hier kürzlich diskutierte akribische Entfernen von Laub vom Rasen), aber sonst eigentlich für nichts.
Dazu gehört auch das ordentliche Aufräumen im Herbst, das viele Überwinterungsmöglichkeiten für alle möglichen Gäste zerstört und das ganze Gelände frostanfälliger macht; außerdem das C/N-Verhältnis im Kompost zum Kippen bringen kann.
Schöne Grüße
MM
vor den nachbarlichen Inspektionen immer noch hinter einem Wald aus Physalis, Rosenkohl, Sellerie etc. verborgen - dann sehen sie auch das Feigenlaub auf dem Wiesle nicht
Servus,
Auch Hallo!
„für die Nachbarn“ sind die Tätigkeiten, die dafür gut sind,
„dass es ordentlich aussieht“
in unsrem Garten sieht es nie ordentlich aus, die Jungs lassenn alles liegen und ich mag auch net immer wie ne alte Meckerhexe hinterher sein, dazu ist mir meine wenige Freizeit zu schade!
(z.B. das hier kürzlich
diskutierte akribische Entfernen von Laub vom Rasen), aber
sonst eigentlich für nichts.
danke für die Aufklärung!
…upps, bin ich aber bös auf der Leitung getanden
Dazu gehört auch das ordentliche Aufräumen im Herbst,
mach ich nur mit den Gartenmöbeln (aber erst, wenns an zu schneien fängt)
das viele Überwinterungsmöglichkeiten für alle möglichen Gäste
zerstört
nene, mein Heckenschnitt lagert immer sehr Igelfreundlich in der Ecke
und das ganze Gelände frostanfälliger macht;
Meinen Kommentar zum Laub wegmachen hatt ich ja gegeben
außerdem
das C/N-Verhältnis im Kompost zum Kippen bringen kann.
Das wiederum versteh ich net, hat sicher was mit Bio / Chemie zu tun, da hatt ich immer SCh… Lehrer und somit nie Lust
Ich liebe meinen naturnahen Garten, auch wenn er der Natur oft näher ist, als mir lieb ist…
Schöne Grüße
MM
vor den nachbarlichen Inspektionen immer noch hinter einem
Wald aus Physalis, Rosenkohl, Sellerie etc. verborgen - dann
sehen sie auch das Feigenlaub auf dem Wiesle nicht
Gewusst wie!
PS: Unser Nachbar schaufelt im Winter den Schnee aus dem Garten und fährt ihn mit der Schubkarre weg, damit die Wiese nicht zu nass wird…Merke: Schlimmer geht immer.
PPPsssttt! Für weitere Ablästeraktionen sollten wir ans Plauderbrett gehen, eh der Mod mault…