In den letzten Tagen ist es spontan deutlich kühler geworden. In meiner aktuellen Mietswohnung mit normalen Heizkörpern an der Wand drehe ich das Heizungsventil auf und nach max. 1 Stunde ist es deutlich wärmer im Raum.
Wie ist das bei mordernen Fußbodenheizungen? Früher haben die ja tage gebraucht bis es warm wurde. Ist das heute auch noch so? Wieviele Stunden dauert es?
bei uns (Haus in den 80ern gebaut) merkt man nach etwa 6 Std. einen leichten Anstieg der Raumtemperatur. Richtig aufgeheizt ist er nach schätzungsweise 12 Std. Ich denke eine neuere Heizung würde das auch nicht schneller schaffen.
Eine Fußbodenheizung eignet sich also kaum für eine kurzzeitige Absenkung der Raumtemperatur.
Eine Fußbodenheizung eignet sich also kaum für eine
kurzzeitige Absenkung der Raumtemperatur.
Gruß Simon
Unsere Fußboden-/Heizung wird ab 21 Uhr über die Umwälzpumpen abgeschaltet. Eingeschaltet, um 6 Uhr sind die Räume um 7:30 Uhr wieder auf 21,5°C warm.
Ein kleiner Trick ist, das ich die Fußbodenheizung über ein Thermostatisch geregeltes Rücklaufventil steuere. So pfeift das Heizungswasser am Morgen (geräuschlos) so schnell in die Heizschlangen im Boden, wie über die Heizkörper.
Da stellt sich mir die Frage:
Wie weit wird die Temp. dadurch nachts abgesenkt? Ist das
nennenswert?
Im Winter 08/09 habe ich das mit einem Messgerät Innen-/Außentemperatur (Datenlogger) überprüft und festgestellt, das in nur 16 Nächten die Temperatur von 17°C (Nachtabsenkung) unterschritten und die Pumpen (Heizung) wieder eingeschaltet haben.
Der Raumthermostat mit Nachtabsenkung befindet sich in dem Raum, (raumhohe Verglasung), der am schnellsten abkühlt und der sich auch durch Sonneneinstrahlung am schnellste wieder erwärmt.
Was sich mit dieser Steuerung an Strom- / Gaskosten einsparen lässt, habe noch nicht gerechnet. Die Datenaufzeichnungen für mehrere Jahre fehlen.