Wie schnell fährt ein PKW Kombi

Hallo,

irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du UNS auf den Arm nehmen willst.

Soviel ahnungslose Blauäugigkeit wäre ja schon nicht mehr normal.

Es reicht doch ein Blick in eine beliebige Autozeitung oder einen Verkaufsprospekt eines beliebigen Automodells, um zu sehen, mit welchen extrem unterschiedlichen Leistungen die schon bereits ab Werk verkauft werden.

Mal als Beispiel einer der meistverkauften Kombis:
Der Passat Variant.
Den gibt es ab 105PS bis 300PS.
Und wenn dann noch ein Chiptuner daran gebastelt hat, auch mehr.

Auch wenn in großen Teilen der „Landjugend“ noch nicht angekommen:

Heute ist „understatement“, als bewusst unauffälliges Auftreten, eher angesagt als protzig aufgemotzte PS-Prahler.
Da kann sich unter der Motorhaube eines biederen Familienautos deutlich mehr abspielen als in so manchem „Sportwagen“ der 80er Jahre.

Bezüglich der Fahrschule:
Als ICH den Führerschein machte, sagte mein Fahrlehrer mal:
„Der da hinten hat vorne keine AU-Plakette, das ist also ein Diesel, der KANN gar nicht schnell sein.“ Diese Aussage galt 1990 tatsächlich noch bedingt, ist aber heute natürlich absoluter Unfug.

Hallo Mathias,

Überproportional zur Geschwindigkeit und des Nässegrades der Fahrbahn steigt das Unfallrisiko.

Das Risiko steigt mit abnehmender Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.

Zustimmung, was aber meine o.a. Feststellung nicht entkräftigt.

Mit der Umwelt hat das schnelle Fahren nichts zu tun.

Doch. Mit höherer Geschwindigkeit geht unvermeidlicherweise
ein höherer Spritverbrauch einher. Der Luftwiderstand steigt
quadratisch, entsprechend der dafür erforderliche
Energieaufwand. Ein evtl günstigerer Wirkungsgrad des Motors
im höheren Drehzahlbereich kann das nur leicht abschwächen,
jedoch keineswegs kompensieren.

Das ist die graue Theorie.

Nein. Das ist schlicht und einfach praktische Physik.
Elementare Grundlagen der Kfz-Technik, Stand der Erkenntnis seit mehr als einem Jahrhundert.

Für die Umwelt insgesamt ist es völlig uninteressant, ob ein
paar Deutsche nun 130 oder 160 fahren.

Weniger fossile Brennstoffe in die Atmosphäre zu jagen, das ist ein mühseliges Geschäft an vielen, vielen kleinen Schauplätzen. Die Summe bringt’s.

Da wäre es schon deutlich spannender, zunächst alle
Gebäudeheizungen, die älter als 20 Jahre sind, zu sanieren.

Zustimmung. Vor allen Dingen: Die Wärmedämmung verbessern.

Das liegt dann allerdings an den Spurwechsel-Stuntmen.

Und davon gibt es unvermeidlicherweise umso mehr, je größer
die Spreizung der gefahrenen Geschwindigkeiten ist.

Das stimmt. Manche kann aber wieder zurückscheuchen, indem
man möglichst lange auf dem Gas bleibt und die vorhandenen
Frontlampen intensiv nutzt… :wink:)

Vorsicht. Das kommt dem Fall von „Turbo-Rolf“ nahe.

Ich weiß, dass der deutsche Autoverkehr insgesamt einen nicht
allzu großen Einfluss auf die Umwelt hat und es somit
vollkommen unerheblich ist, ob ich nun 120 oder 200 fahre.

Viele - auch nur kleine - Schritte bringen es letztlich.

Ferner interessieren mich die Spritkosten nicht sonderlich,
sie sind ein Bestandteil meines Gehaltes.

Von ersterem gehe ich aus. Das schließt aber dein Verantwortungsbewusstsein doch wohl nicht aus.

Fahre ich in D mit Richtgeschwindigkeit, schaffe ich 2-3
Termine weniger in der Woche und spüre das an meinem
Einkommen.

Locker kalkuliert. 10 - 100 min. Zeitersparnis / Tag. Im Schnitt würde ich 20 min. annehmen. 150 Tage on the road. Entspr. 2 Tagen.

Helfen dir die 20min auch nur einen Termin mehr wahrzunehmen ?
Nur die Zeitersparnisse, die über die durchschnittliche Termindauer eines einzelnen Termines hinausgehen, würden einen zusätzlichen Termin erlauben.
Und wie lang sind deine Termine durchschnittlich. 20min erscheinen mir als verdammt wenig. Da kann man nicht vielmehr als „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ sagen.

Fast jeder Verkehrswissenschaftler wird dir widersprechen.

Ich fürchte, diese Leute fahren nicht genügend mit dem Auto,
um das beurteilen zu können. Sonst würden deutlich weniger
Tempolimits empfohlen…

Auch wenn die so viel fahren sollten wie du : Die haben eine deutlich größere Zahlenbasis als du mit deinen unvermeidlicherweise singulären Erfahrungen.

Einen rechnerischen Schnitt von 160km/h bekommst du nur hin,
wenn die BAB zufälligerweise über lange Strecken absolut frei
war und du die Geschwindigkeitsbegrenzungen ignorierst.

Das geht ganz locker. Morgens um 2 los, wo es keine Limits gibt 230 Km/h, sonst 20+.

Wie schon von mir sinngemäß gepostet : Es gibt schon Perioden/Zeiten, bei denen die BAB dafür frei genug erscheint. Nur runzele ich die Stirn angesichts Dunkelheit (begrenzte Sichtweite) und 230km/h. Mindestens dann, wenn - wegen Gegenverkehr - abgeblendet werden muss. Und meine Erinnerung an plötzliches Damwild von der Seite und sofort vor der Haube, die schockt mich noch immer.

Nein, ich habe gehört, er steht auf Triumph. Jesus fuhr ja
auch mit Triumph gen Himmel und die Marke ist nicht unbedingt
für langsame Fahrzeuge bekannt… :wink:

Sehr schön formuliert. Das merke ich mir.

Sekundenschlafvermeidung,

Also : alle sollten deswegen möglichst schnell fahren ?

Ja, das steigert die Aufmerksamkeit und die Sensibilisierung für die Gefahr.

Würdest du das auch deinen Eltern empfehlen ? Oder Kindern, so du welche im Alter >17 oder 18 hast ?

Gruß
Karl

1 „Gefällt mir“

Manche kann aber wieder zurückscheuchen, indem

man möglichst lange auf dem Gas bleibt und die vorhandenen
Frontlampen intensiv nutzt… :wink:)

Vorsicht. Das kommt dem Fall von „Turbo-Rolf“ nahe.

In einer guten Fahrschule lernte ich, man solle während einer Autobahnfahrt…

…unwesentlich weniger in die Rückspiegel schauen als nach vorn.
Wenn ich bei Trockenheit und nicht allzu voller Autobahn die Leistung ausnutze bin ich ohne die Lichthupe aus 100 - 200 Metern Entfernung zu nutzen dann teilweise aufgeschmissen. Eben weil die Wenigsten die Rückspiegel (oder die Augen?) aktiv nutzen.
…das Rechtsfahrgebot beachten.
Das tue ich und ernte oft ob meiner häufigen Spurwechsel und demonstrativem, langsamem Rechtsüberholen (wenn sich mal wieder 20 Autos zum Überholen eines LKW in einer Schlange aufreihen) interessante Reaktionen.

Tja, das scheint die junge Dame auf der A5 nicht gewußt zu haben. Und dann kamen die Medien…

Moin!

Überproportional zur Geschwindigkeit und des Nässegrades der Fahrbahn steigt das Unfallrisiko.

Das Risiko steigt mit abnehmender Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.

Zustimmung, was aber meine o.a. Feststellung nicht
entkräftigt.

Das stimmt natürlich.
Allerdings steigt das Risiko auch bei der Beschleunigung von 45 auf 50 Km/h.
Es kommt auf die Steigung des Graphen an…

Nässe an sich ist erst mal kein Problem. Wenn schlechte Reifen / Fahrkönnen / Aufmerksamkeit / überhöhte Geschwindigkeit hinzu kommen, kann es spannend werden.

Mein Passat schafft es nicht in Geschwindigkeitssphären, die bei feuchter Straße oder normalem Regen wirklich gefährlich werden könnten.
Bei nasser Bahn mit Pfützen geht man eben ein wenig vom Gas.

Eine Witterung die weniger als 120 Km/h zulässt, gepflegtes Equipment vorausgesetzt, kommt in D jedoch ausgesprochen selten vor.

Mit der Umwelt hat das schnelle Fahren nichts zu tun.

Doch. Mit höherer Geschwindigkeit geht unvermeidlicherweise
ein höherer Spritverbrauch einher. Der Luftwiderstand steigt
quadratisch, entsprechend der dafür erforderliche
Energieaufwand. Ein evtl günstigerer Wirkungsgrad des Motors
im höheren Drehzahlbereich kann das nur leicht abschwächen,
jedoch keineswegs kompensieren.

Das ist die graue Theorie.

Nein. Das ist schlicht und einfach praktische Physik.

Elementare Grundlagen der Kfz-Technik, Stand der Erkenntnis
seit mehr als einem Jahrhundert.

Die Frage ist auch hier, in welchem Maße der Verbrauch wirklich ansteigt, wenn ich auf den nicht blockiierten und nicht limitierten abschnitten schnell fahre.

Im übrigen gilt:

Für die Umwelt insgesamt ist es völlig uninteressant, ob ein
paar Deutsche nun 130 oder 160 fahren.

Weniger fossile Brennstoffe in die Atmosphäre zu jagen, das
ist ein mühseliges Geschäft an vielen, vielen kleinen
Schauplätzen. Die Summe bringt’s.

Natürlich hast Du recht.
Allerdings ist es nicht zielführend, dort anzufangen, wo man 0,02 % einsparen kann.

Denn:

Da wäre es schon deutlich spannender, zunächst alle
Gebäudeheizungen, die älter als 20 Jahre sind, zu sanieren.

Zustimmung. Vor allen Dingen: Die Wärmedämmung verbessern.

So ist es.

Das liegt dann allerdings an den Spurwechsel-Stuntmen.

Und davon gibt es unvermeidlicherweise umso mehr, je größer
die Spreizung der gefahrenen Geschwindigkeiten ist.

Das stimmt. Manche kann aber wieder zurückscheuchen, indem
man möglichst lange auf dem Gas bleibt und die vorhandenen
Frontlampen intensiv nutzt… :wink:)

Vorsicht. Das kommt dem Fall von „Turbo-Rolf“ nahe.

Die Diskussion hatten wir hier ja bereits.

Ich meine, er hat sie nicht berührt, also liegt der größte Teil der Schuld bei der unaufmerksamen Unglücksfahrerin.
So furchtbar der Unfall auch war.

Dennoch meine ich, ist es nicht angebracht, im öffentlichen Straßenverkehr derart rücksichtslos zu fahren.

Ich drängle so gut wie nie.

Ich weiß, dass der deutsche Autoverkehr insgesamt einen nicht
allzu großen Einfluss auf die Umwelt hat und es somit
vollkommen unerheblich ist, ob ich nun 120 oder 200 fahre.

Viele - auch nur kleine - Schritte bringen es letztlich.

s.o.

Ferner interessieren mich die Spritkosten nicht sonderlich,
sie sind ein Bestandteil meines Gehaltes.

Von ersterem gehe ich aus. Das schließt aber dein
Verantwortungsbewusstsein doch wohl nicht aus.

Ich habe sehr verantwortungsvoll ein sehr sparsames Firmenfahrzeug gewählt, welches auf ca. 80% meiner Strecken, nämlich den limitierten oder blockierten Abschnitten, unter 6 L Diesel verbraucht.
Wenn es frei ist, gebe ich auch gerne mal Gas. Aber das ist selten genug. Mit den 200 Km/h, die der Wagen (ich habe ihn familienintern „Schildkröte“ getauft) schafft, bin ich dann schon unter den schnellsten 2%.

Ansonsten absolviere ich meine privaten Wege wie Einkaufen, Arztbesuche, Ausgehen u.ä. zum größten Teil zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
Ebenso handhabt das meine Frau. Unser privates Auto nutzt sie keine 5.000 Km im Jahr.

Mein „Verantwortungsbewusstsein“ dürfte somit ein Stück weit größer sein als das der meisten Speedlimit-Apostel.

Fahre ich in D mit Richtgeschwindigkeit, schaffe ich 2-3
Termine weniger in der Woche und spüre das an meinem
Einkommen.

Locker kalkuliert. 10 - 100 min. Zeitersparnis / Tag. Im Schnitt würde ich 20 min. annehmen. 150 Tage on the road. Entspr. 2 Tagen.

Helfen dir die 20min auch nur einen Termin mehr wahrzunehmen
?

Das ist der Durschschnittswert. An den 100 min. Tagen klappt das.

Nur die Zeitersparnisse, die über die durchschnittliche
Termindauer eines einzelnen Termines hinausgehen, würden einen
zusätzlichen Termin erlauben.

Manchmal reichen auch 20 min, nochmal kurz auf dem Weg reinzuschauen. Bei 100 min. nehme ich noch zwei Kaltakquisen mit.

Und wie lang sind deine Termine durchschnittlich. 20min
erscheinen mir als verdammt wenig. Da kann man nicht vielmehr
als „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ sagen.

Durchschnittlich sind meine Termine ca. 45 min. lang.

Fast jeder Verkehrswissenschaftler wird dir widersprechen.

Ich fürchte, diese Leute fahren nicht genügend mit dem Auto,
um das beurteilen zu können. Sonst würden deutlich weniger
Tempolimits empfohlen…

Auch wenn die so viel fahren sollten wie du : Die haben eine
deutlich größere Zahlenbasis als du mit deinen
unvermeidlicherweise singulären Erfahrungen.

Da sie mit Durchschnittswerten arbeiten, kommt nichts dabei heraus.
Mein Alltag beweist das jeden Tag.

Einen rechnerischen Schnitt von 160km/h bekommst du nur hin,
wenn die BAB zufälligerweise über lange Strecken absolut frei
war und du die Geschwindigkeitsbegrenzungen ignorierst.

Das geht ganz locker. Morgens um 2 los, wo es keine Limits gibt 230 Km/h, sonst 20+.

Wie schon von mir sinngemäß gepostet : Es gibt schon
Perioden/Zeiten, bei denen die BAB dafür frei genug erscheint.
Nur runzele ich die Stirn angesichts Dunkelheit (begrenzte
Sichtweite) und 230km/h.

Mit meinem S fuhr ich nachts liebend gern 250 Km/h.
Man sieht alles, was man sehen muss.

In Le Mans fahren die Jungs nachts sogar über 300… :wink:

Mindestens dann, wenn - wegen
Gegenverkehr - abgeblendet werden muss.

Ich blende auf der AB nicht auf.

Und meine Erinnerung
an plötzliches Damwild von der Seite und sofort vor der Haube,
die schockt mich noch immer.

Shit happens. Ist mit allerdings bislang auf aktuell knapp 1,2 Mio. Km nur zweimal auf der Landstraße passiert. Zum Unfall kam es nie.
Autobahnen sind mittlerweile soi gut wie immer eingezäunt, wo Wildwechsel zu erwarten wären.

Nein, ich habe gehört, er steht auf Triumph. Jesus fuhr ja
auch mit Triumph gen Himmel und die Marke ist nicht unbedingt
für langsame Fahrzeuge bekannt… :wink:

Sehr schön formuliert. Das merke ich mir.

Sekundenschlafvermeidung,

Also : alle sollten deswegen möglichst schnell fahren ?

Ja, das steigert die Aufmerksamkeit und die Sensibilisierung für die Gefahr.

Würdest du das auch deinen Eltern empfehlen ?

Mein Vater fährt normalerweise schneller als ich.
Er wird dieses Jahr 70 und ist mit seinem S noch 50.000 Km im Jahr unterwegs.
Meine Mutter fährt mit ihren 66 in ihrem 160 PS Golf auch um die 160 auf der AB und macht allein wegen des Hundes häufig Pausen. Zweimal im Jahr fährt sie von München nach Sylt.

Wenn man will, kann man auch mit über 50 noch vernünftig fahren, schätze ich…

Oder Kindern,
so du welche im Alter >17 oder 18 hast ?

Mein Kleiner ist 4 Monate alt. Er fängt im Auto immer an zu weinen, wenn man anhält. Sobald es weitergeht, ist wieder Ruhe.
Ob das bereits gewisse Rückschlüsse auf den späteren Flugstil (in 20 Jahren fliegen wir alle mit kleinen Hybrid-Untertassen, da bin ich sicher…) zulässt…?

Gruß,
M.

Hallo Carla,
die Frage ist etwa seltsam gestellt. Aber zu deiner Information:
MTM steht für Motorentechnik Mayer und sit kein ganz unbekannter Tuner für Audis. Hier werden u.a. die schon werksmässig nicht ganz langsamen Audi RS Modelle getunt, gerne auch als Kombi…

http://www.mtm-online.de/de/news?id=118

wie du siehst, sind heutzutage auch Vmax jenseits der 300 für einen Kombi mit Strassenzulassung nix besonderes (über sinnhaftigkeit lässt sich streiten…)
Gruß
M.

Karl: es hat keinen Zweck!

Im Berufsverkehr?

Der Fehler bei solchen Vergleichen ist häufig, dass man
Urlaubsfahrten im ausland mit dem Alltag in Deutschland
vergleicht.

Hallo.
URLAUBSFAHRTEN im Ausland? Ja, bin ich denn bescheuert und fahre nach F, wenn die Ferien haben und die ganze Nation unterwegs ist?
Natürlich im Berufsverkehr - nur die Deutschen k a p i e r e n es nicht, dass ein Tempolimit gleichmäßiges Dahingleiten, Nervenschonen und Spritsparen bringt.
Gerade in den NL sind die AB fast noch verstopfter als bei uns - aber alles gleitet schön gleichmäßig dahin und ich spare Sprit und spare - und nicht nur ich.

Und der hat auch Ledersitze. Du Umweltferkel…! :wink:

Wie schön, aber er ist bei leider nicht so bequem :wink:
Und die Ledersitze waren schon drin, ich kann mir nämlich eine S Klasse nicht neu erlauben und freue mich einfach, dass ich eine LuxusLimo ,die 2 Jahre alt war und nur 40tsd gelaufen hatte, für nur 50% des Neuwertes gekauft habe.

…was für ein schnelles Auto doch ein klasse Wert ist!

Mir wurde schlecht bei 13 Litern. Warum so rasen, wenn ich mit 6 Litern auch ans Ziel komme.

Mit dem VW Passat in 4h 45, da man damit trotz zügiger Fahrt
auf der Strecke nicht tanken muss.

Äh, mit welchem Wagen mußt Du denn tanken?
Mein Dickerchen hat eine Reichweite von über 1000 km.

Vielleicht klappt es mit dem Tempolimit bei der nächsten
Regierung.

Da möge Gott vor sein.

Und die Umwelt, die Toten etc. …

Noch nie hat es einer geschafft, mir vernünftig zu erklären,
warum eine freie Fahrt besser sit als ein Tempolimit.

Zeitersparnis, selbstbestimmte Reiseplanung,
Sekundenschlafvermeidung, Freude am Fahren.

Freude am Fahren habe ich mit meiner Luxuslimo immer .egal wie schnell.

Wenn ich gemütlich reisen will, nehme ich die Landstraße.

und mußt dauernd Dein Leben riskieren, weil ein Schnarchsack oder Trecker vor Dir ist und Du nicht vorbei kannst.

Wie gesagt, vernünftige Argumente für freies Fahren hat mir noch keiner nennen können - Du auch nicht.
MFG
Pluto

legal unterwegs
Hallo rantanplan,
wenn ich mich gegen die unvorsichtigen Ausscherer auf Autobahnen ausspreche, hat das zunächst einmal rein egoistische Gründe, denn ich will weiterleben. Als Motorradfahrer ist man nun einmal von Natur aus eher Opfer als Verursacher.
Außerdem ist es auch ohne Unfall ( war bisher immer so, toi-toi-toi )ärgerlich genug, wegen eines verschlafenen Trottels seine Bewegungsenergie in Wärme und Abrieb umsetzen zu müssen.
Dabei bin ich sicher nicht der typische Raser. Nur ab und zu muss man die Kiste ´mal richtig ausfahren. Da gibt es hier in der Nähe z. B. die BAB nach WHV, wo nicht viel los ist. Die Rennstrecken sind leider alle ziemlich weit weg.
Wenn ich an anderen Fahrzeugen vorbeifahre, drossele ich die Geschwindigkeit sowieso drastisch- besonders, wenn diese möglicherweise einen Überholgrund haben könnten. Mit unkontrollierter Fahrweise, wie Du sie mir unterstellst, wäre ich sicher längst „auf der Strecke geblieben“.
Auch in Deutschland gibt es schon genug unnötige Geschwindigkeitsbegrenzungen. Da kannst Du nicht erwarten, dass wir auch noch „nicht vorhandene“ Limits einhalten, nur um den Schlafmützen den wohlverdienten Schrecken zu ersparen.
Schönen Sonntag noch
Thomas

Moin!

Im Berufsverkehr?

Der Fehler bei solchen Vergleichen ist häufig, dass man
Urlaubsfahrten im ausland mit dem Alltag in Deutschland
vergleicht.

Hallo.

URLAUBSFAHRTEN im Ausland? Ja, bin ich denn bescheuert und
fahre nach F, wenn die Ferien haben und die ganze Nation
unterwegs ist?

Natürlich im Berufsverkehr - nur die Deutschen k a p i e r e
n es nicht, dass ein Tempolimit gleichmäßiges Dahingleiten,
Nervenschonen und Spritsparen bringt.

Wie gesagt, für mich sind Tempolimits eher anstrengend.

Gerade in den NL sind die AB fast noch verstopfter als bei
uns - aber alles gleitet schön gleichmäßig dahin und ich spare
Sprit und spare - und nicht nur ich.

In den NL wird dermassen bescheiden Auto gefahren, dass sich jedweder Vergleich verbietet.
Alles über 100 Km/h wäre für diese Drömel wirklich zu schnell…

Und der hat auch Ledersitze. Du Umweltferkel…! :wink:

Wie schön, aber er ist bei leider nicht so bequem :wink:

Nein, das ist er nicht… :wink:

Und die Ledersitze waren schon drin, ich kann mir nämlich
eine S Klasse nicht neu erlauben und freue mich einfach, dass
ich eine LuxusLimo ,die 2 Jahre alt war und nur 40tsd gelaufen
hatte, für nur 50% des Neuwertes gekauft habe.

Schon o.k.
Ich hatte solche Autos auch schon mal neu und bin heute nach der Wirtschaftskrise froh, nur einen Passat verstuern zu müssen.

…was für ein schnelles Auto doch ein klasse Wert ist!

Mir wurde schlecht bei 13 Litern. Warum so rasen, wenn ich
mit 6 Litern auch ans Ziel komme.

Weil andere es eben eiliger haben.
Wenn Dir 130 Km/h ausreichen, kannst Du sie ja fahren. Nur weshalb müssen alle dazu gezwungen werden?

Mit dem VW Passat in 4h 45, da man damit trotz zügiger Fahrt
auf der Strecke nicht tanken muss.

Äh, mit welchem Wagen mußt Du denn tanken?

Erst seit dem E 320 CDI mit 80 L Tank klappte das ohne Tankstop.

Mein Dickerchen hat eine Reichweite von über 1000 km.

Mein Volvo XC 90 lag bei 400 - 600 Km.
Mein BMW 530d bei 800 Km.
Mein S 500 bei 600 Km.
Mein passat bei gemütlicher Fahrt bei 1.400 Km. Ätsch…! :wink:

Vielleicht klappt es mit dem Tempolimit bei der nächsten
Regierung.

Da möge Gott vor sein.

Und die Umwelt, die Toten etc. …

Es gibt auf unlimitierten Autobahnen weniger Tote als auf limtierten im europ. Ausland.

Ein Speedlimit ist kein Sicherheitsgewinn.
Das muss in die Köpfe, bevor aus den falschen Gründen so eine Regelung in D eingeführt wird.

Noch nie hat es einer geschafft, mir vernünftig zu erklären,
warum eine freie Fahrt besser sit als ein Tempolimit.

Zeitersparnis, selbstbestimmte Reiseplanung,
Sekundenschlafvermeidung, Freude am Fahren.

Freude am Fahren habe ich mit meiner Luxuslimo immer .egal
wie schnell.

Und der Rest?
Musst Du mit dem Auto arbeiten?

Mag sein, dass ein paar Leute mit zuviel Zeit, sorry, sich ein Limit wünschen, weil sie dann nicht mehr so sehr aufpassen müssten.

Gegenüber denjenigen, die ihr Geld u.a. mit dem Auto verdienen ist das jedoch reichlich unfair.

Wenn ich gemütlich reisen will, nehme ich die Landstraße.

und mußt dauernd Dein Leben riskieren, weil ein Schnarchsack
oder Trecker vor Dir ist und Du nicht vorbei kannst.

Naja, noch lebe ich.
Ich bin allein 10.000 km im Jahr mit meinem Alfa auf Landstraßen unterwegs. Mit 120 Km/h, ohne ABS, Airbags, ESP und Gurtstraffer. Und ich lebe noch…

Wie gesagt, vernünftige Argumente für freies Fahren hat mir
noch keiner nennen können - Du auch nicht.

Oben hast Du sie. V.a. die Zeitersparnis für Menschen, die beruflich viel fahren müssen, ist ein unwiderlegbares Argument.
Und damit meine ich nicht gnadenloses Rasen, sondern zügiges Reisen. Wer viel fährt, ist mit 160 - 180 Km/h mindestens genauso sicher unterwegs, wie der normale Sonntagsfahrer mit 110.
Die technische Aussattung der Fahrzeuge in D gibt das her. Weshalb also etwas limitieren, was nicht limitiert werden muss?

Gruß,
M.