Wie schnell fährt ein PKW Kombi

Hallo

Ich bin neu hier, ich habe diese Seite über Google gefunden weil ich heute etwas erlebt habe, wozu ich keine Antwort finde.
Ich habe Google befragt, aber die Lösung war nicht so wirklich richtig befriedigend .
ich hoffe das hier jemand sagen kann was das war oder mir helfen kann

Ich bin mit meinem Auto, ein älterer Mitsubishi

http://www.autoplenum.de/Bilder/P/p0009577/MITSUBISH…

Auf der Autobahn recht schnell gefahren und dann kam von hinten ein anderer Wagen.
Ich wunderte mich, das der so schnell nahe kam, obwohl ich auch fast 170 drauf hatte.
Ich lies ihn vorbei, der drängte ja fast hinter mir und ich erkannte das es auch ein schwarzer Kombi war.
Eine Modellbezeichnung, wie man das so kannte wie bei meinem das da Galant steht, oder Golf, oder Fiesta war da nichts, ich weiß also nicht welches Modell das war.

Links über dem Rücklicht war ein silberner Aufkleber mtm, das sagt mir aber nichts .
wenn ich das in Google eingebe, lande ich bei Sportwagen, das war aber ein Familienkombi.
ich habe zwar nicht soviel Ahnung von Autos, aber einen Sportwagen von einem Kombi kann ich unterscheiden.

wer kann mir erklären wieso ein Kombi so schnell sein kann.

Carla

Hallo Carla,

sieh’ mal hier:
http://www.mtm-online.de/de/news?id=118

Grundsätzlich kann ich auch einen Kombi, mit genügend Leistung und einem enstprechenden Fahrwerk ausstatten - warum muss ein sportwagen klein und eng sein?

Der RS6 sieht für den Laien aus wie ein Audi Avant A6 - bei näherem Hinsehen haben sie abernicht mehr allzuviel gemein.

Gruß
Werner

Hallo Carla,

schau mal z.B. bei Wikipedia, dort sind jede Menge Infos zu verschiedenen Automodellen vorhanden.
Schau da mal bei beliebigen Kombis der Mittelklasse, wie stark die stärksten Motoren sind (z.B. Audi A4/A6, 5er BMW, Mercedes E-Klasse, VW Passat, Ford Mondeo, Opel Insignia, um nur alleine ein paar deutsche Modelle zu nennen). Da fahren heutzutage die meisten (wenn überhaupt) nicht viel weniger als 250 km/h. Und das ist - wenn man selber „nur“ 170km/h fährt - doch schon einiges mehr.

Volvo ist in den frühen 90er Jahren mit einem Kombi sogar Rennen gefahren (war es die DTM?). Vom Luftwiderstand (und dadurch Höchstgeschwindigkeit) sowie von der Straßenlage war der ziemlich identisch mit der Limousine. Und man konnte mit einem Kombi die Konkurrenz gut schocken. Die wussten damit anfangs auch nicht so richtig was mit anzufangen. :wink:

Und Jaguar, eher bekannt als Sportwagen, baut übrigens auch einen Kombi.

Beste Grüße
Guido

Moin!

Ich bin mit meinem Auto, ein älterer Mitsubishi

http://www.autoplenum.de/Bilder/P/p0009577/MITSUBISH…
I-Galant-2-4-GDI–2000-2003-.jpg

Auf der Autobahn recht schnell gefahren und dann kam von
hinten ein anderer Wagen.

Ich wunderte mich, das der so schnell nahe kam, obwohl ich
auch fast 170 drauf hatte.

170 ist auf der Autobahn nicht „schnell“.

Ich lies ihn vorbei, der drängte ja fast hinter mir und ich
erkannte das es auch ein schwarzer Kombi war.

Eine Modellbezeichnung, wie man das so kannte wie bei meinem
das da Galant steht, oder Golf, oder Fiesta war da nichts, ich
weiß also nicht welches Modell das war.

Links über dem Rücklicht war ein silberner Aufkleber mtm, das
sagt mir aber nichts .

MTM ist eine Firma, die v.a. für Audi Tuningteile anbietet.
Somit liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen Audi Kombi handelte.
Das kann dann ein A4 oder ein A6 gewesen sein.
Beide gibt es seit 4-5 Modellgeneratrionen und 15-20 Jahren, es kommen also einige Modele in Frage.

Ich tippe mal auf den üblichen A4 1.9 TDI in 3. Hand mit Chiptuning…

wenn ich das in Google eingebe, lande ich bei Sportwagen, das
war aber ein Familienkombi.

ich habe zwar nicht soviel Ahnung von Autos, aber einen
Sportwagen von einem Kombi kann ich unterscheiden.

wer kann mir erklären wieso ein Kombi so schnell sein kann.

Bei 170 würde Dir vermutlich sogar mein 110 PS-Passat, schwarz, 200 Km/h möglich, schnell vorkommen.
Die meisten Familien-Diesel von Audi laufen heute schon ohne MTM-Tuning 220 Km/h.

Also nichts besonderes.

Gruß,
M.

170 ist auf der Autobahn nicht ‚schnell‘
Moin,
ein Fehler, den sehr viele Fahrer machen, ist, zu denken, dass man mit 170 km/h oder 220 km/h so schnell unterwegs ist, dass man nur noch ganz flüchtig in den Rückspiegel schauen sollte, ob sich noch ein anderes Fahrzeug neben dem eigenen befindet. Das sollte in den Fahrschulen wesentlich intensiver besprochen werden, dass das so nicht in Ordnung ist.
Es sollte auch deutlich darauf hingewiesen werden, dass heutzutage viele Fahrzeuge erst bei um die 300 km/h ihre Endgeschwindigkeit erreicht haben und nur durch sorgfältige Beobachtung vor dem Ausscheren ausgeschlossen werden kann, eine Notbremsung zu erzwingen.
Schönen Tag und gute Fahrt wünscht
Thomas

Hallo Thomas,

Es sollte auch deutlich darauf hingewiesen werden, dass heutzutage viele Fahrzeuge erst bei um die 300 km/h ihre Endgeschwindigkeit erreicht haben

Die Zahl verdeutlicht sehr schön den in Deutschland gepflegten Geschwindigkeitswahn. Das ist eine Geschwindigkeit, bei der ein Jet in die Luft geht !
Da sage ich nur: 300 km/h gehören nicht in den öffentlichen Straßenverkehr. Der ist keine Spielwiese für einen Spaßfaktor.
Und selbst für 200km/h gibt es keinen rationalen Grund. Der zur Bemäntelung gelegentlich gerne angeführte Zeitgewinn ist - nüchtern betrachtet - lächerlich.

Gruß
Karl

Hallo Karl,
klar gibt es einen rationalen Grund:
Ich mache das, weil es Spaß macht :smile:
Schönes Wochenende
Thomas

MTM is ein Tuner welcher sich auf Audi (und die ganze connection), porsche und ein opaar wenige andere Marken spezialisiert hat.

Könnte ein mtm A4 oder A6 von audi gewesen sein (avant), oder ein S4/S6 oder rs4/rs6 (wenns die als avant gibt).

In der klasse sind mehr als 500PS nichts außergewöhnliches und vmax von 300+ km/h auch standard.

PS: selbst wenn du meinst mit 170km/h wäre man schnell (für deine verhältnisse), immer in den rückspielgel schauen und GENAU schauen beim ausscheren, v.a. wenn du von der mittleren auf die linke spur gehst.

da können V differenzen von 100km/h dich ard in bedrängnis bringen, das ist als ober du auf der landstraße stehst und einer mit seinen 100 kmh ankommt

Hallo carla,
umgekehrte Frage: wieso sollte ein Kombi langsamer sein als eine Limousine?
Nimm eine E Klasse als Kombi, da gibt doch einige, die 250 schaffen und noch schneller wären, wenn sie nicht elektronisch abgeriegelt wären.
Es gibt also massenweise Kombis vieler Firmen, die locker mit 250 an Dir vorbeiziehen können.
MFG
Pluto

Hi,

klar gibt es einen rationalen Grund:

Ich mache das, weil es Spaß macht :smile:

da der Rest der Bevölkerung aber ungern daran beteiligt werden möchte, wenn du bei 300 unkontrolliert über die Autobahn fliegst und deinen „Spaß“ hast, möchte ich dich bitten, dass du diese Art der Freizeitgestaltung doch bitte auf ausgewiesene Rennstrecken verlegst.
Eine Übersicht über Rennstrecken in Deutschland findest du hier, da sollte auch eine in deiner Nähe bei sein.

Vielen Dank und Gruß
rantanplan

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Hi

Ich musste leider wegen einem Unfall 2 mal die Fahrschule machen.
Der Mitsubishi ist der Zweitwagen meines Mannes und der kann auch fast 200 fahren. laut Papiere hat der 125 kw , wieviel Ps das sind, weiss ich nicht .
Ich hatte vorher einen weißen Opel Sportwagen, der lief auch fast 200 km/h , mit dem ich allerdings einen Unfall hatte und dann erst einmal 2 Jahre nicht fahren durfte .

In der Fahrschule lernt man aber ( die erste in Idstein, die zweite in Usingen ) , wenn man in den Rückspiegel schaut und nicht sicher ist wie schnell das Auto ist, was da ankommt, das man ungefähr das Modell erkennen sollte, ob es ein Kleinwagen, ein Familienauto, oder ein Sportwagen ist .
Entsprechend unterschiedlich schnell wären diese Auto’s

Aber dann wären ja Familienautos so schnell wie Sportwagen ?

Ich kann mir schon einen „Freak“ erklären, der in seinen Kombi ein Rennmotor einbaut, aber das so wie ihr schreibt, alle Kombi’s schnell sein können, so habe ich das nicht gelernt.
irgendeiner erzählt hier was !
entweder 2 Fahrschullehrer oder einige von euch wollen mich auf den Arm nehmen.

Carla

Tach.

In der Fahrschule lernt man aber ( die erste in Idstein, die
zweite in Usingen ) , wenn man in den Rückspiegel schaut und
nicht sicher ist wie schnell das Auto ist, was da ankommt, das
man ungefähr das Modell erkennen sollte, ob es ein Kleinwagen,
ein Familienauto, oder ein Sportwagen ist .

Entsprechend unterschiedlich schnell wären diese Auto’s

Das ist schlicht Unsinn, oder wie willst Du im Rueckspiegel unterscheiden, ob bei dem Golf, welcher am Horizont auftaucht, es sich um einen 75 PS 1.4 Liter handelt, der mit Ach und Krach 160 schafft oder um einen R32, der mit 250 PS bei 250 km/h abregelt?

Aber dann wären ja Familienautos so schnell wie Sportwagen ?

Jo.

Ich kann mir schon einen „Freak“ erklären, der in seinen
Kombi ein Rennmotor einbaut, aber das so wie ihr schreibt,
alle Kombi’s schnell sein können, so habe ich das nicht
gelernt.

irgendeiner erzählt hier was !

entweder 2 Fahrschullehrer oder einige von euch wollen mich
auf den Arm nehmen.

Fahrlehrer erzaehlen viel, wenn der Tag lang ist. Siehe Oben, 250 km/h bei einem Auto, das optisch wie eine Familienkutsche aussieht, sind nichts ungewoehnliches mehr. Auc ein Audi S3, Ford Focus ST/RS, oder 3er BMW und C- und E-Klassen mit grossen Motoren (und viele andere mehr) sind nun nicht unbedingt optisch ein Rennwagen. Understatement ist was schoenes.

Gruss
Paul

Fahrlehrer erzaehlen viel, wenn der Tag lang ist. Siehe Oben,
250 km/h bei einem Auto, das optisch wie eine Familienkutsche
aussieht, sind nichts ungewoehnliches mehr. Auc ein Audi S3,
Ford Focus ST/RS, oder 3er BMW und C- und E-Klassen mit
grossen Motoren (und viele andere mehr) sind nun nicht
unbedingt optisch ein Rennwagen. Understatement ist was
schoenes.

Gruss

Paul

Hi

Da stimme ich dir leider zu.
es gibt ein paar Fahrlehrer denen gehört wort und grusslos die Lizenz abgenommen !
Ich kenne aus erzählung eine Fahrschule aus Ahaus , da hat es der Fahrleher doch tatsächlich fertig gebracht den Fahrschülern zu erklären , das auf einer dreispurigen Autobahn die rechte Spur für die LKW’s reserviert ist und das man da eigentlich mit einem PKW nichts verloren hat.

Eine Fahrschule in Limburg schafft es fast monatlich den Fahrschulwagen zu schrotten , das ist auch können …

und als Fahrer eines alten A6 Kombi mtm ( Bj 1995 ) kann ich dir sagen , das selbst diese alte Kiste erst bei 237 km/h seine Leistungsgrenze erreicht … aber nicht im Winter , da wurden sich vorher die Reifen in ihre Einzelteile zerlegen .

gruss

Toni

Farbe
Moin,

In der Fahrschule lernt man aber ( die erste in Idstein, die
zweite in Usingen ) , wenn man in den Rückspiegel schaut und
nicht sicher ist wie schnell das Auto ist, was da ankommt, das
man ungefähr das Modell erkennen sollte, ob es ein Kleinwagen,
ein Familienauto, oder ein Sportwagen ist .

LOL, wenn man so einen Quatsch tatsächlich in einer heutigen Fahrschule lernt, wundern mich die Irre auf deutschen Autobahnen immer weniger. Vielleicht kann man die Geschwindigkeit auch an der Lackfarbe erkennen? Mann, mann, mann…
Warum noch mal genau musstest du zweimal in die Fahrschule…???

J~

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Hallo Thomas,

klar gibt es einen rationalen Grund:

unter rational verstehe ich vernunftgesteuert

Ich mache das, weil es Spaß macht :smile:

Spaß ist meiner Ansicht nach nicht vernunftgesteuert.
Zur Erläuterung : Ich spreche pertout nicht dagegen, Spaß zu haben. Ohne (gelegentlichen) Spaß könnten wir wohl auch kaum überleben.
Aber der Spaß hört dort auf, wo er für andere unnötig gefährlich werden kann.

Schönes Wochenende

Danke, ebenso. Und viel Spaß.
Gruß
Karl

speziell für Dich Karl
Ach Karl,
Du sprichst mir aus der Seele.
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn die Idioten mit 200 und mehr bei Regenwetter vorbeidüsen.
Warum sind wir das einzige bescheuerte Land, in dem man so schnell fahren darf wie man will - verpestete Umwelt läßt grüßen.
Ein Beispiel: ich fahre eine S Klasse (ja, nicht super umweltfreundlich a b e r lies weiter), die im Durchschnitt 8,3 Liter verbraucht, seit ich sie habe - für einen 2 Tonner sicherlich nicht sehr viel.
Auf deutschen ABs brauche ich zwischen 7 und 8 Litern, weil man dauernd beschleunigen und abbremsen muss.
In Frankreich mit Tempolimit 130 sind es zwischen 6,5 und 7 Litern.
In den NL und der Schweiz, wo man nur 120 fahren darf, sind es zwischen 5,6 und 6,2 Litern.
Trete ich durch und fahre 235 (mehr schafft meine Nuckelpinne nicht), dann säuft er über 13 Liter.
Fahre ich auch in D mit der Richtgeschwindigkeit, so komme ich entspannt an und gefährde niemanden (wer von hinten kommt hält fast immer gebührenden Abstand, wenn er mein Dickerchen näher sieht).
Der Zeitgewinn bei hohem Tempo liegt bei längeren Strecken irgendwo zwischen 15 und 30 Minuten. Lohnt dafür das Rasen?

Ich persönlich finde das Fahren in den Nachbarländern (außer in Belgien, aber das ist ein Thema für sich) wesentlich entspannter, wesentlich flüssiger; da drängelt auch niemand, keine Notsituationen etc.
Ich D habe ich schon die verrücktesten Sachen erlebt, oft auch duch Ausländer provoziert, die hier bei uns die Sau rauslassen dürfen Hauptsächlich NL und L, letztere besonders).

Vielleicht klappt es mit dem Tempolimit bei der nächsten Regierung.

Noch nie hat es einer geschafft, mir vernünftig zu erklären, warum eine freie Fahrt besser sit als ein Tempolimit.
In den USA werden gerade Porsche und Co. besonders gut verkauft - trotz Tempolimits.

Bis dann,
MFG
Pluto

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Hi

Da spreche ich aber völlig dagegen , das beschriebene Szenario spielt sich nur am Wochenende ab !
ich fahre beruflich sehr viel , rund 60.000 km ihm Jahr .

Wenn ich zur üblichen Wochenzeiten zu meinen Arbeitsaufträgen fahre , komme ich mit 160 - 180 einwandfrei ohne irgendwelche brenzlichen Situtationen durch , bis auf paar wenige Ausnahmamen , meist NL Kennzeichen .
das selbe am Wochenende , fürchterlich !

Aber , da kommen wir auf Carla’s Thema zurück , ich habe 2 „Boligen“ beide ungefähr gleich schnell , ein Kombi und ein Sportwagen.

mit dem Kombi ist es fürchterlich am Wochenende zu fahren , ständig wechselt einer von mitte auf links vor die Nase , abbremsen ( bzw zumindest Gas weg ) und wieder beschleunigen .

fahre ich mit dem Sportwagen ziehe ich selbst am WE , wo viele weniger geübte Langstreckenfahrer unterwegs sind , mit 170 - 190 locker durch , komme trotzt dieser Geschwindigkeit ausgeruhter am Urlaubsort an , weil das fahren mit dem Wagen entspannter ist.

Es scheint wirklich zu stimmen was Carla da berichtet , das man die Geschwindigkeit am Fahrzeugtype festmacht .

Bitte verallgemeiner nicht den Verbrauch deines Mercedes auf die Allgemeinheit , dieser erwähnte Sportwagen ist ein 2,5 Liter V6 .
der verbraucht zwischen 130 - 190 nur geringfügig mehr , wenn er mit 120 rollt sind es 7,4 Liter , wenn ich mit 180 Fahre 7,7 Liter .
natürlich säuft er wenn ich volles Rohr gebe von 258 km/h , da zeigt der Bordcomputer 24 Liter an , aber wir reden ja hier nicht von über 200 , sondern von der mittleren Geschwindigkeit , die eigentlich fast jedes Auto kann , das regelmässig auf Autobahnen bewegt werden soll .

Bei dem Kombi ist es ähnlich , das ist ein 2,6 Liter mit 220 Ps , der braucht bei 120 ca 9,5 liter , bei 180 sind es 10,2 .
also so gravierend ist der unterschied nicht .
Auch hier natürlich volles Rohr , mit Beschleunigungsboostfunktion 237 km/h meint der Bordcomputer 33 anzeigen zu müssen

Hier geht es auch nicht um 10 Minuten Gewinn , man ist auch nicht darauf erpischt sich irgendwelche Privatrennen auf der Autobahn zu liefern , aber wenn es rollt , oder wenn es ziemlich frei ist , gibt es kein Grund zu schleichen , also kann man den Motor auch im gesunden Drehzahlbereich ein wenig laufen lassen .
Wenn der Sportwagen im 5 Gang bei rund 4000 u/min fast 180 geht , dann soll er bei freier Autobahn auch laufen .

Nur mal noch eine kleine Anmerkung am Rande :
vor rund 2 Jahren machte Mercedes Werbung , das man es geschafft hätte , bei einem gehobenen Mittelklassewagen den durchschnittsverbrauch unter 10 Liter zu senken.
der erwähnte Kombi ist ein Audi A6 Bj 95 , der kann das schon seit 1995 , der A6 gehört ja wohl nun doch wohl auch zu den gehobenen Mittelklassewagen.
Allgemein brauchen Ford und Mercedes etwas mehr als ihre Mitbewerber

Toni

Moin!

Ach Karl,

Du sprichst mir aus der Seele.

Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn die Idioten mit 200
und mehr bei Regenwetter vorbeidüsen.

Wieso?
Ich denke, das hängt von der speziellen Streckenbeschaffenheit und den Witterungsbedingungen ab.
Ich fahre auch desöfteren bei Regen schnell und lebe noch…

Warum sind wir das einzige bescheuerte Land, in dem man so
schnell fahren darf wie man will - verpestete Umwelt läßt
grüßen.

Mit der Umwelt hat das schnelle Fahren nichts zu tun.
Mein Passat braucht bei Dauervollgas in umlimitierten bereichen sowie stets „20+“ bei Limits gerade ienmal 7 L / 100 Km an Diesel.
Da braucht Opa Hermann mit seinem Mercedes 200 auch bei 110 Km/h noch mehr…

Ein Beispiel: ich fahre eine S Klasse (ja, nicht super
umweltfreundlich a b e r lies weiter), die im Durchschnitt
8,3 Liter verbraucht, seit ich sie habe - für einen 2 Tonner
sicherlich nicht sehr viel.

Auf deutschen ABs brauche ich zwischen 7 und 8 Litern, weil
man dauernd beschleunigen und abbremsen muss.

Da sliegt dann allerdings an den Spurwechsel-Stuntmen.

In Frankreich mit Tempolimit 130 sind es zwischen 6,5 und 7
Litern.

Im Berufsverkehr?

Der Fehler bei solchen Vergleichen ist häufig, dass man Urlaubsfahrten im ausland mit dem Alltag in Deutschland vergleicht.

In den NL und der Schweiz, wo man nur 120 fahren darf, sind
es zwischen 5,6 und 6,2 Litern.

Da braucht mein Passat 4,3 L.
Und der hat auch Ledersitze. Du Umweltferkel…! :wink:

Trete ich durch und fahre 235 (mehr schafft meine Nuckelpinne
nicht), dann säuft er über 13 Liter.

…was für ein schnelles Auto doch ein klasse Wert ist!

Fahre ich auch in D mit der Richtgeschwindigkeit, so komme
ich entspannt an und gefährde niemanden (wer von hinten kommt
hält fast immer gebührenden Abstand, wenn er mein Dickerchen
näher sieht).

Fahre ich in D mit Richtgeschwindigkeit, schaffe ich 2-3 Termine weniger in der Woche und spüre das an meinem Einkommen.

Manche haben viel Zeit, andere nicht.

Und nein, ich rase NICHT wie ein Irrer und gefährde reihenweise andere Verkehrsteilnehmer, nur weil meine Terminplanung nichts taugt…

Der Zeitgewinn bei hohem Tempo liegt bei längeren Strecken
irgendwo zwischen 15 und 30 Minuten. Lohnt dafür das Rasen?

Das ist das übliche Argument, es greift jedoch nicht.
München - Hamburg fuhr ich, jeweils während der Woche, mal sehr gemütlich mit um die 140 mit dem Volvo XC 90 in 7,5h.
Mit meinem letzten Mercedes schaffte ich die Strecke mit zügiger Fahrt wie oben beschrieben in 5 h.
Mit dem VW Passat in 4h 45, da man damit trotz zügiger Fahrt auf der Strecke nicht tanken muss.

Der Schlüssel ist eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit. Das bedeutet, immer vernünftig(!) dran zu bleiben und nicht wie ein Depp zu rasen und dann 2h zu mittag zu essen…

Ich persönlich finde das Fahren in den Nachbarländern (außer
in Belgien, aber das ist ein Thema für sich) wesentlich
entspannter, wesentlich flüssiger; da drängelt auch niemand,
keine Notsituationen etc.

Ich persönlich empfinde das Fahren in diesen Ländern als extrem anstrengend. Schon nach 2h droht mir bei dem Gegondel der Sekundenschlaf. Da ich dort nur privat unterwegs bin, fährt ab der Grenze meine Frau.

Ich D habe ich schon die verrücktesten Sachen erlebt, oft
auch duch Ausländer provoziert, die hier bei uns die Sau
rauslassen dürfen Hauptsächlich NL und L, letztere besonders).

Ja, die lassen hier die Sau raus, indem sie mit ihren Wohnwägen mit 85 ünerholen und dabei 8 Nachfolgende auf einmal ausbremsen…

Vielleicht klappt es mit dem Tempolimit bei der nächsten
Regierung.

Da möge Gott vor sein.

Noch nie hat es einer geschafft, mir vernünftig zu erklären,
warum eine freie Fahrt besser sit als ein Tempolimit.

Zeitersparnis, selbstbestimmte Reiseplanung, Sekundenschlafvermeidung, Freude am Fahren.
Wenn ich gemütlich reisen will, nehme ich die Landstraße.

In den USA werden gerade Porsche und Co. besonders gut
verkauft - trotz Tempolimits.

Ja. Als Statussymbole.
Das Limit in den USA ist gerade in ländlichen gegenden lediglich sinnvoll zur Sanierung der kommunalen Finanzen, weil Durchreisende abgezockt werden. Ähnlich wie hier…

Auch in Italien und Frankreich werden schnelle Autos gefahren. Allerdings liegt dort die normale Geschw. auf der AB während der Woche, wenn die Deutschen Wohnmobilkutscher nicht die Autobahnen verstopfen, bei 150 - 160 Km/h…

Gruß,
M.

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Hallo Mathias,
schlicht und einfach wollte ich feststellen, dass ich keinen rationalen/vernunftgesteuerten Grund erkenne, mit deutlich mehr als zB 130km/h über die BAB zu fahren.
Meiner Ansicht nach wird derart schnell nur des Spaßes wegen gefahren: um sich den „Kick“ (Nervenkitzel) zu geben, um sein Ego zu erhöhen.
Eine allzu menschliche Verhaltensweise, von der ich mich nicht freisprechen kann und will. Aber ich glaube ehrlich genug zu sein, mir das einzugestehen.
Das Argument, nach oben offene Geschwindigkeiten fahren zu dürfen und zu können, sticht nicht angesichts des idR nur marginalen Zeitgewinns. Viel mehr Zeit kann man zB durch ein besseres Zeitmanagement einsparen.

Ich fahre auch desöfteren bei Regen schnell und lebe noch…

Schön für dich, dass du offensichtlich noch nicht die Erfahrung machen musstest: Überproportional zur Geschwindigkeit und des Nässegrades der Fahrbahn steigt das Unfallrisiko.

Mit der Umwelt hat das schnelle Fahren nichts zu tun.

Doch. Mit höherer Geschwindigkeit geht unvermeidlicherweise ein höherer Spritverbrauch einher. Der Luftwiderstand steigt quadratisch, entsprechend der dafür erforderliche Energieaufwand. Ein evtl günstigerer Wirkungsgrad des Motors im höheren Drehzahlbereich kann das nur leicht abschwächen, jedoch keineswegs kompensieren.

Mein Passat braucht bei Dauervollgas in umlimitierten
bereichen sowie stets „20+“ bei Limits gerade ienmal 7 L / 100
Km an Diesel.

Und bei max 130km/h signifikant weniger, also auch besser für die Umwelt.

Da braucht Opa Hermann mit seinem Mercedes 200 auch bei 110 Km/h noch mehr…

Das widerspricht meiner Erfahrung. Mit einem 190D (Haifischflosse), bei dem angesichts 45 PS bei 115 km/h sich das Ende der Fahnenstange abzeichnete, waren mehr als 7 ltr/100km kaum drin.
Will aber nicht in Tiefe erläutern, wie das zustande kommt (Wirkungsgrad des Motors, Leistungsangebot, Fahrzeuggewicht).

Das liegt dann allerdings an den Spurwechsel-Stuntmen.

Und davon gibt es unvermeidlicherweise umso mehr, je größer die Spreizung der gefahrenen Geschwindigkeiten ist.

In den NL und der Schweiz, wo man nur 120 fahren darf, sind
es zwischen 5,6 und 6,2 Litern.

Da braucht mein Passat 4,3 L.

Umso mehr müsstest du dann für ein 120km/h-Limt plädieren.

Fahre ich in D mit Richtgeschwindigkeit, schaffe ich 2-3
Termine weniger in der Woche und spüre das an meinem
Einkommen.

Hast du das für dich dokumentiert/aufgeschrieben, ob und wieviel Minuten du da wirklich gewinnst ? Oder ist’s eher gefühlt.
Fast jeder Verkehrswissenschaftler wird dir widersprechen.
Auch wenn du unten einige (singuläre) Beispiele anführst.
Der Zeitgewinn einer Fahrt mit zwischenzeitlichen 200km/h gegenüber weitgehend konstant 140km/h ist wahrhaftig nicht erhebend.

Manche haben viel Zeit, andere nicht.

Alle haben gleichviel Zeit, 24h/Tag. Wann jedoch unser individuelles Zeitkonto aufgebraucht sein wird, dass wissen wir zum Glück nicht.

München - Hamburg …

mit etwa 800km eine schon untypisch lange Strecke

Volvo 140 km/h 7,5 Stunden

Da bist du aber oft und lange genug deutlich unter den 140 geblieben. Weiss der liebe Himmel, warum.

Mit meinem letzten Mercedes schaffte ich die Strecke mit zügiger Fahrt wie oben beschrieben in 5 h.

Einen rechnerischen Schnitt von 160km/h bekommst du nur hin, wenn die BAB zufälligerweise über lange Strecken absolut frei war und du die Geschwindigkeitsbegrenzungen ignorierst.

Ich persönlich empfinde das Fahren in diesen Ländern als
extrem anstrengend. Schon nach 2h droht mir bei dem Gegondel
der Sekundenschlaf.

Das zeigt doch sehr schön, dass du den o.a. „Kick“ suchst.

Vielleicht klappt es mit dem Tempolimit bei der nächsten
Regierung.

Da möge Gott vor sein.

Auch der wird mal ein Einsehen haben.

Noch nie hat es einer geschafft, mir vernünftig zu erklären,
warum eine freie Fahrt besser sit als ein Tempolimit.

Zeitersparnis,

dem widerspricht die Erkenntnis der Verkehrswissenschaft : je geringer die Streuung der gefahrenen Geschwindigkeiten ist, desto höher ist die erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit aller Verkehrsteilnehmer .

selbstbestimmte Reiseplanung,

Auch mit einem Speedlimit wäre die Reiseplanung selbstbestimmt. Sind die Verkehrsteilnehmer zB in den USA nicht selbstbestimmt in ihrer Planung ?

Sekundenschlafvermeidung,

Also : alle sollten deswegen möglichst schnell fahren ?
Und wenn du ehrlich bist: auch bei 200km/h hast du schon mal deinen Sekundenschlaf gehabt. Nur bist du in der Sekunde deutlich schneller im „Abseits“.

Freude am Fahren.

Das stimmt, und nur das.

In den USA werden gerade Porsche und Co. besonders gut
verkauft - trotz Tempolimits.

Ja. Als Statussymbole.

Und auch für uns gilt dieses Strickmuster.

Gruß,
Karl

1 „Gefällt mir“

Tach auch!

schlicht und einfach wollte ich feststellen, dass ich keinen
rationalen/vernunftgesteuerten Grund erkenne, mit deutlich
mehr als zB 130km/h über die BAB zu fahren.

Meiner Ansicht nach wird derart schnell nur des Spaßes wegen
gefahren: um sich den „Kick“ (Nervenkitzel) zu geben, um sein
Ego zu erhöhen.

Da liegst Du falsch.
Mein Ego ist auch bei 120 Km/h schon groß genug… ,-)

Eine allzu menschliche Verhaltensweise, von der ich mich
nicht freisprechen kann und will. Aber ich glaube ehrlich
genug zu sein, mir das einzugestehen.

Das Argument, nach oben offene Geschwindigkeiten fahren zu
dürfen und zu können, sticht nicht angesichts des idR nur
marginalen Zeitgewinns. Viel mehr Zeit kann man zB durch ein
besseres Zeitmanagement einsparen.

Das übliche Argument, welches meist nicht greift.
S. meine Beispiele.

Ich fahre auch desöfteren bei Regen schnell und lebe noch…

Schön für dich, dass du offensichtlich noch nicht die
Erfahrung machen musstest: Überproportional zur
Geschwindigkeit und des Nässegrades der Fahrbahn steigt das
Unfallrisiko.

Das Risiko steigt mit abnehmender Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.

Mit der Umwelt hat das schnelle Fahren nichts zu tun.

Doch. Mit höherer Geschwindigkeit geht unvermeidlicherweise
ein höherer Spritverbrauch einher. Der Luftwiderstand steigt
quadratisch, entsprechend der dafür erforderliche
Energieaufwand. Ein evtl günstigerer Wirkungsgrad des Motors
im höheren Drehzahlbereich kann das nur leicht abschwächen,
jedoch keineswegs kompensieren.

Das ist die graue Theorie.
Für die Umwelt insgesamt ist es völlig uninteressant, ob ein paar Deutsche nun 130 oder 160 fahren.
Da wäre es schon deutlich spannender, zunächst alle Gebäudeheizungen, die älter als 20 Jahre sind, zu sanieren.

Mein Passat braucht bei Dauervollgas in umlimitierten
bereichen sowie stets „20+“ bei Limits gerade ienmal 7 L / 100
Km an Diesel.

Und bei max 130km/h signifikant weniger, also auch besser für
die Umwelt.

s.o.

Da braucht Opa Hermann mit seinem Mercedes 200 auch bei 110 Km/h noch mehr…

Das widerspricht meiner Erfahrung. Mit einem 190D
(Haifischflosse), bei dem angesichts 45 PS bei 115 km/h sich
das Ende der Fahnenstange abzeichnete, waren mehr als 7
ltr/100km kaum drin.

Ein ähnliches Modell fuhr ein Freund von mir bis vor Kurzem. Ponton Diesel, Bj. ca. 1955. 10-11 L / 100 Km.

Will aber nicht in Tiefe erläutern, wie das zustande kommt
(Wirkungsgrad des Motors, Leistungsangebot, Fahrzeuggewicht).

Das liegt dann allerdings an den Spurwechsel-Stuntmen.

Und davon gibt es unvermeidlicherweise umso mehr, je größer
die Spreizung der gefahrenen Geschwindigkeiten ist.

Das stimmt. Manche kann aber wieder zurückscheuchen, indem man möglichst lange auf dem Gas belibt und die vorhandenen Frontlampen intensiv nutzt… :wink:)

In den NL und der Schweiz, wo man nur 120 fahren darf, sind
es zwischen 5,6 und 6,2 Litern.

Da braucht mein Passat 4,3 L.

Umso mehr müsstest du dann für ein 120km/h-Limt plädieren.

Wieso?
Ich weiß, dass der deutsche Autoverkehr insgesamt einen nicht allzu großen Einfluss auf die Umwelt hat und es somit vollkommen unerheblich ist, ob ich nun 120 oder 200 fahre.
Ferner interessieren mich die Spritkosten nicht sonderlich, sie sind ein Bestandteil meines Gehaltes.

Fahre ich in D mit Richtgeschwindigkeit, schaffe ich 2-3
Termine weniger in der Woche und spüre das an meinem
Einkommen.

Hast du das für dich dokumentiert/aufgeschrieben, ob und
wieviel Minuten du da wirklich gewinnst ? Oder ist’s eher
gefühlt.

Locker kalkuliert.
10 - 100 min. Zeitersparnis / Tag. Im Schnitt würde ich 20 min. annehmen.
150 Tage on the road.
Entspr. 2 Tagen.

Fast jeder Verkehrswissenschaftler wird dir widersprechen.

Ich fürchte, diese Leute fahren nicht genügend mit dem Auto, um das beurteilen zu können. Sonst würden deutlich weniger Tempolimits empfohlen…

Auch wenn du unten einige (singuläre) Beispiele anführst.

Der Zeitgewinn einer Fahrt mit zwischenzeitlichen 200km/h
gegenüber weitgehend konstant 140km/h ist wahrhaftig nicht
erhebend.

S.o.

Manche haben viel Zeit, andere nicht.

Alle haben gleichviel Zeit, 24h/Tag. Wann jedoch unser
individuelles Zeitkonto aufgebraucht sein wird, dass wissen
wir zum Glück nicht.

Das ist mir dann doch zu philosophisch, da ich deutlich fremdgesteuert arbeiten muss.

München - Hamburg …

mit etwa 800km eine schon untypisch lange Strecke

Für mich sind 400 - 600 Km am Tag zzgl. 8h Arbeit völlig normal.

Volvo 140 km/h 7,5 Stunden

Da bist du aber oft und lange genug deutlich unter den 140
geblieben. Weiss der liebe Himmel, warum.

Keine Lust zu rasen, ab 160 Km/h exorbitanter Spritverbrauch, viel Zeit da Privatfahrt.
Das gibt´s auch bei mir. Wen ich mit meiner Familie im Ford Nugget in den Urlaub fahre, liegen meist 140 - 150 Km/h an. 160 wären möglich, 180 mit Chiptuning, welches ich gar nicht benötige.

Mit meinem letzten Mercedes schaffte ich die Strecke mit zügiger Fahrt wie oben beschrieben in 5 h.

Einen rechnerischen Schnitt von 160km/h bekommst du nur hin,
wenn die BAB zufälligerweise über lange Strecken absolut frei
war und du die Geschwindigkeitsbegrenzungen ignorierst.

Das geht ganz locker. Morgens um 2 los, wo es keine Limits gibt 230 Km/h, sonst 20+.

Ich persönlich empfinde das Fahren in diesen Ländern als
extrem anstrengend. Schon nach 2h droht mir bei dem Gegondel
der Sekundenschlaf.

Das zeigt doch sehr schön, dass du den o.a. „Kick“ suchst.

Nein, ich bin einfach zügiges Fahren gewohnt. Den „Kick“ erreiche ich nur selten, da mein Alltagsauto gerade mal echte 200 Km/h schafft. Das ist für mich entspannt und erlaubt nebenbei noch Telefonate…

Vielleicht klappt es mit dem Tempolimit bei der nächsten
Regierung.

Da möge Gott vor sein.

Auch der wird mal ein Einsehen haben.

Nein, ich habe gehört, er steht auf Triumph. Jesus fuhr ja auch mit Triumph gen Himmel und die Marke ist nicht unbedingt für langsame Fahrzeuge bekannt… :wink:

Noch nie hat es einer geschafft, mir vernünftig zu erklären,
warum eine freie Fahrt besser sit als ein Tempolimit.

Zeitersparnis,

dem widerspricht die Erkenntnis der Verkehrswissenschaft : je
geringer die Streuung der gefahrenen Geschwindigkeiten ist,
desto höher ist die erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit
aller Verkehrsteilnehmer .

s.o.

selbstbestimmte Reiseplanung,

Auch mit einem Speedlimit wäre die Reiseplanung
selbstbestimmt. Sind die Verkehrsteilnehmer zB in den USA
nicht selbstbestimmt in ihrer Planung ?

Nein, sie fliegen besser, da man mit dem Auto dort auf langen Strecken nicht in den gang kommt.

Sekundenschlafvermeidung,

Also : alle sollten deswegen möglichst schnell fahren ?

Ja, das steigert die Aufmerksamkeit und die Sensibilisierung für die Gefahr.

Und wenn du ehrlich bist: auch bei 200km/h hast du schon mal
deinen Sekundenschlaf gehabt. Nur bist du in der Sekunde
deutlich schneller im „Abseits“.

Nein, ich hatte ihn mal bei 130. War ein übler Unfall. Seitdem fahre ich ieber wieder schneller, das langsame Auto war danach sowieso Schrott.
War ein Versuch. Hat nicht funktioniert.

Freude am Fahren.

Das stimmt, und nur das.

u.a.

In den USA werden gerade Porsche und Co. besonders gut
verkauft - trotz Tempolimits.

Ja. Als Statussymbole.

Und auch für uns gilt dieses Strickmuster.

Nein, ich fuhr die schnellen Autos nur, um schnell zu fahren.
Mein nächstes Alltagsauto wird auch wieder etwas fixeres. Dauernd Vollgas zu fahren geht zu sehr aufs Material, ich werde ein auto kaufen, das bei 220 auf Halbgas dreht… :wink:

Gruß,
M.