Letzte Woche war ich, hier in Frankreich bei einem Zahnarzt. Er hat ein Röntgenbild gemacht und gesagt das ich eine Zyste am Zahn hätte. Das verwirrt mich jetzt ein bisschen. Denn das letzte mal wurde ich im August geröngt und da war alles noch bestens. Kann eine Zyste sich so schnell bilden, oder hat mein Zahnarzt in Deutschland es nicht gesehen, oder hat der französische sich wo möglich geirrt? Also meine konkrete Frage wie schenll bildet sich eine Zyste? Innerhalb von nicht ganz drei Monaten. Ich hab keinerlei Schmerzen oder sonstige Beschwerden die darauf hindeuten könnten das da was ist.
Servus,
aus einem Röntgenbild auf das Vorhandensein einer Zyste zu schließen, ist nicht sicher möglich. Röntgenaufnamen bilden Dichteunterschiede ab, nicht mehr und nicht weniger.
Nehmen wir zB dieses Bild:
http://www.zm-online.de/zm/5_03/images2/graf12.jpg
Ob dieses dunkle Gebilde ein Tumor-, eine OP-Wunde, das ‚foramen mentale‘ oder eine Zyste ist, kann man mit hinlänglicher Sicherheit erstNACH einer Operation mit Gewebsentnahme sagen. Alles andere ist spekulativ. Erst wenn man weiss, wonach man schauen muss, siewt man auf diesem Bild eine kapuzen förmige ‚Aufhellung‘ um die Wurzelspitze, die IMO auch keine Zyste ist, sondern wahrscheinlich eine chronische apikale Parodontitis. Das tolle ‚Loch‘ in der Bildmitte ist wahrscheinlich auch keine Zyste.
Also: mir ist deshalb jemand, der eine Zyste nur aus dem Rö-Bild diagnostiziert, reichlich unheimlich.
Sollte es bei Dir wirklich und gesichert eine Zyste sein, so ist sie bestimmt nicht in der Zeit zwischen August und heute entstanden - das braucht länger. Warum bist Du denn überhaupt nach ca acht Wochen wieder zum ZA gegangen, noch dazu im Ausland? Hat etwas wehgetan?
Gruß
Kai Müller