hallo,
es ist zwar richtig, daß im belletristischen bereich der schreibstil eines autor eher beachtet wird.
aber auch bei sachbüchern gibt es in der hinsicht unterschiede. es gibt fachbücher, die sind so trocken, daß die luft staubt. andere hingegen lesen sich wie von selbst, sind neben ihrem hohen informationswert auch noch unterhaltend. dein buch sollte also einen gewissen unterhaltungswert haben. das heißt ja nicht, daß du rumalbern sollst, aber manche fachleute verstehen es eben besser als andere, komplizierte (technische) sachverhalte zu vermitteln. man denke nur an die lehrer der eigenen schulzeit, bei denen man am meisten gelernt hat.
und natürlich gibt es auch ganze verlage, die eher locker interessante fachlektüre herausgeben und andere, die vielleicht genauso vermufft sind wie der seniorchef.
Ich habe momentan nur die Idee wie man den Schwerpunkt des
Buches dem Leser schmackhaft rüberbringen kann und evtl.
welche „Unterthemen“ behandelt werden sollen (2
handgeschriebene Din A4 Seiten).
ein buch zu schreiben ist in gewisser weise wie ein computerprogramm oder eine elektrische schaltung zu entwickeln.
setze dich mit deinen handgeschriebenen notizen hin und mache dir einen plan, was das buch alles beinhalten soll. ein exposé ist eine kreuzung zwischen absichtserklärung und vorstellung eines projekts. arbeite erst einmal für dich ein konzept aus, vielleicht ein inhaltsverzeichnis, das zu nachher füllst, und dann fasse es in ganze sätze, was dein buch beschreiben soll.
dieses konzept, dieses exposé sollte stehen, bevor du dich an einen verlag oder agenten wendest. das heißt nicht, daß man da nichts mehr dran ändern kann. im gegenteil, aber auch der verlag oder der agent brauchen eine grundlage, müssen sehen und abschätzen können, wollen etwas in den händen halten, das sie beurteilen können. ohne das geht es nicht!
ob du dieses konzept je nach verlag mal lockerflockig, mal höchst ernsthaft anbietest, hängt natürlich davon ab, wer es kriegen soll. aber dazu mußt du erstmal wissen, was du schreiben willst, und nicht nur die idee haben.
mach dir am besten zuerst gedanken darüber, wer dein buch kaufen bzw. lesen soll. wie bei anderen produkten auch nennt man das marktanalyse.
wenn du dann einen plan hast, was du wie schreiben willst, dann gehe in den buchhandel (oder ins internet) und schaue dir an, welche verlage ähnliche fachliteratur anbieten. das sind deine kandidaten. umso mehr du über die verlage herausfinden kannst, umso genauer wirst du dann auch wissen, was sie haben wollen. es gibt ansprechpartner überall, die man fragen kann. wenn es nicht auf der verlagswebseite steht, sagt einem das bestimmt die dame in der zentrale, wenn man nett fragt.
einige verlage haben sogar genaue vorstellungen darüber, wie sie ein manuskript bzw. exposé vorgelegt haben wollen. wenn du deine chance steigern willst, daß sie dein buch verlegen, halte dich am besten dran.
aber achte, denn du auf verlagssuche gehst daruaf, daß du nicht an einen der sogenannten druckkostenzuschußverlage gerätst! faustregel: richtige verlage geben dem autoren geld, nicht umgekehrt.
zu dem thema kannst ja mal „druckkostenzuschußverlage“ googlen oder dich mal hier einlesen: http://autorenforum.montsegur.de/cgi-bin/yabb/YaBB.p…
so, jetzt hast du erstmal reichlich zu tun, denke ich 
schöne grüße
ann